DE544480C - Klebstoffdarbietevorrichtung - Google Patents

Klebstoffdarbietevorrichtung

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DE544480C
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adhesive
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DE1930544480D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Klebstoffdarbietevorrichtung Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Darbieten der in der Schuhfabrikation üblichen Klebstoffe, insbesondere des sogenannten Gummizementes, derart, daß aus der Versandkanne ohne Umfüllen des Klebstoffes kleine Mengen entnommen werden können, während der Rest des Klebstoffes gegen Verdunstung und Verschmutzung gesichert ist. Die Versandkanne wird mit einem an Stelle des Deckels aufzuschraubenden Armaturstück versehen, das mit dem Entnahmehahn und einem Luft in die Kanne einführenden Rohr versehen ist und die Befestigung der Kanne in umgekehrter Stellung auf einem Untersatz ermöglicht. Durch öffnen des Hahnes kann die gewünschte Menge des Klebstoffes entnommen werden, ohne daß es notwendig ist, die Kanne jedesmal bei der Entnahme zu kippen. Die Darbietevorrichtung wirkt ähnlich wie die bekannten Tintenfässer mit selbsttätiger :Dachfüllung des Eintauchtrichters. Die Einrichtung dieser Tintenfässer ist aber nicht ohne weiteres anwendbar, weil der sehr zähe Klebstoff nicht genügend schnell ausfließt, wenn nicht Luft über dem Klebstoffspiegel in der umgekehrten Lage geleitet wird. Meistens ist es sogar notwendig, den Luftinhalt in der Fläche etwas zu komprimieren, damit der Klebstoff genügend schnell ausläuft, und zu diesem Zweck ist an der aufzuschraubenden Armatur gemäß der Erfindung eine an sich bekannte Luftpumpe angebracht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Darbietevorrichtung schaubildlich.
  • Abb. a und 3 sind senkrechte Schnitte.
  • Der Klebstoff kommt in Kannen 1z zum Versand, die mit einem auf ein Außengewinde des Halses aufgesetzten Schraubdeckel versehen sind. Auf den Hals der Kanne wird gemäß der Erfindung nach dem Abnehmen des Schraubdeckels ein Armaturstück oder ein Deckel io aufgeschraubt, während sich die Kanne in der in Abb. 3 dargestellten Stellung befindet. Dieser Deckel io besitzt eine mit Innengewinde versehene Muffe 14. und einen Dichtungsring 16, der durch das Aufschrauben der Muffe auf den umgebördelten Rand des Kannenhalses aufgedrückt wird und " einen dichten Abschluß gewährleistet.
  • Dieser Armaturdeckel besitzt oben einen Zapfen 18 mit einem Bund i9, der zum Aufstecken der Kanne auf einen Untersatz 5o dient. Im Innern des Armaturdeckels ist ein zylindrischer hohler Zapfen -o angebracht, indem ein Rohr ad dicht eingesetzt ist. Das Ende des Rohres ist bei 2,6 umgebogen. Die Länge des Rohres entspricht etwa der Höhe der Kanne. Mit dem Hohlraum des Zapfens ist ein schräger Kanal 30 verbunden, in dem ein Ansatz einer Luftpumpe 32 eingesetzt wird, der durch ein federndes, sich nach innen öffnendes Ventil 34. verschlossen wird.
  • An einer Seite ist der Armaturdeckel mit einem schrägen Ausgußstück 36 versehen, das durch einen Hahn 38 verschlossen werdenkann. Das Hahnküken kann mittels eines Griffes .4o gedreht werden, an dem eine Drehungsfeder angreift, die den Hahn in der Verschlußstellung zu halten sucht. Der Untersatz kann auf einem Tisch o. dgl. angeschraubt werden und besitzt eine zylindrische Warze 52, in deren Bohrung der zylindrische 18 des Armaturdeckels eingesetzt und durch eine Klemmschraube 54. befestigt werden kann. Unter dem Ausgußstück 36 hat der Untersatz eine Mulde 56, in welche der Klebstoff eintritt und aus der er durch einen Pinsel o. dgl. entnommen werden kann.
  • Die Benutzung der Vorrichtung ist folgende Der Arbeiter schraubt von der ihm gelieferten Versandkanne 12 den Deckel ab und setzt dann die Deckelarmatur io auf in der Stellung nach Abb. 3. Nachdem der Deckel festgeschraubt ist, wird die Kanne umgekehrt und an dem Untersatz befestigt in der Stellung, die Abb.2 erkennen läßt. Die nach unten gerichtete Öffnung des Luftrohres liegt dann etwa in der Höhe des Klebstoffspiegels in der Kanne. Durch einige Stöße der Luftpumpe wird nun die über dem Klebstoffspiegel befindliche Luft zusammengedrückt. Dann kann der Hahn 38 geöffnet und die gewünschte Klebstoffmenge in die Schale 56 abgelassen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klebstoff darbietevorrichtung mit einem in umgekehrter Stellung befindlichen Füllbehälter und einem den Ausfluß des Klebstoffes öffnenden und schließenden Hahn o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn (38) und ein Luft über den Klebstoffspiegel im Behälter leitendes Rohr (2q.) an einem mit dem Behälter luftdicht zu verbindenden Armaturdeckel (io) angeordnet sind, mittels dessen der Behälter in umgekehrter Stellung an einem Untersatz (5o) befestigt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer Pumpe zur Zuführung von Luft zu dem Klebstoffbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Pumpe (32) an dem Armaturdeckel (io) befestigt und mit dem die Luft über den Klebstoff leitenden Rohr (2¢) verbunden ist.
DE1930544480D 1929-07-09 1930-06-26 Klebstoffdarbietevorrichtung Expired DE544480C (de)

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