DE5405C - Einrichtung zur Anfertigung mehrer Reihen Papierdüten auf einer Maschine - Google Patents

Einrichtung zur Anfertigung mehrer Reihen Papierdüten auf einer Maschine

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DE5405C
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DENDAT5405D
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H. H. MOELLER in Flensburg
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Description

1878.
Klasse 54.
H. H. MÖLLER in FLENSBURG. Einrichtung zur Anfertigung mehrerer Reihen Papierdütsn auf einer Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1878 ab.
Die Fabrikation der Papiersäcke und Düten mittelst der bekannten Robinson'sehen Maschine stellt sich noch immer zu theuer. Dieser Umstand hat den Erfinder veranlafst, für diese Art Maschinen einen neuen Führungsapparat zu construiren und andere bekannte Theile' in ihrer gegenseitigen Stellung zu einander derart zu verändern und praktisch anzuordnen, dafs es dadurch ermöglicht wird, mit einer und derselben Maschine das doppelte, drei- und mehrfache Quantum von Papiersäcken und Düten zu fabriciren.
Zu diesem Zwecke sollen fortan statt einer Rolle Papier deren zwei, drei oder mehr gleichzeitig automatisch abgewickelt und zu geklebten und getrockneten Düten verarbeitet werden.
Damit aber für diesen Zweck die Maschine nicht zu breit werde, wodurch sie zu viel Betriebskraft erfordern und in den Mittelpartien der Bedienung schwer zugänglich werden würde, so ist der vorerwähnte neu construirte und regulirbare Führungsapparat anzuwenden, der den Zweck hat, die sich zunächst bildenden endlosen,, gefalzten, geklebten und platt gedrückten Papierrohre möglichst dicht eines neben dem andern den Walzen der Maschine zur Weiterverarbeitung zuzuführen.
Auf einer und derselben Maschine sollen aber gleichzeitig mehrere Reihen von Papiersäcken in beliebig regulirbaren Breiten hergestellt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist als Beispiel angenommen, dafs entweder drei schmälere oder zwei breitere Dütenreihen auf einer Maschine hergestellt werden. Es müssen also die Führungsschienen dementsprechend beliebig seitlich verschiebbar und in jeder Stellung fixirbar sein. Die zugehörigen Stellvorrichtungen dürfen aber nicht zwischen den Führungsschienen in derselben Ebene liegen, weil sie hier dem freien Durchgang der dicht beisammen fortlaufenden Papierdüten- Rohrsträngen hinderlich sein würden.
Fig. i, 2 und 3 zeigen einen diesen Erfordernissen entsprechend construirten neuen Führungs-Apparat für drei dicht neben einander ,fortlaufende Dütenreihen χ χ χ. Die Führungsschienen 2 und 5 sind an die Schlitten A und A' befestigt, welche ihrerseits wiederum mittelst der Mutterstücke α und al mit den Schraubenspindeln b und b' gekuppelt sind, so dafs die Führungsschienen 2 und 5 durch Drehung der Handräder B und B' beliebig regulirt und eingestellt werden können. In ganz gleicher Weise können die Führungsschienen 3 und 4 mittelst der Handräder C und C* regulirt werden. Bei den äufseren Führungsschienen 1 und 6 ist die bisher bekannte, aus der Zeichnung ebenfalls ersichtliche Construction beibehalten, weil dieselbe für diese, nach den Aufsenseiten freiliegenden Schienen ausreichend ist.
Auf ganz einfache Weise wird derselbe Zweck durch den in den Fig. 4, 5 und 6 dargestellten, ebenfalls neu construirten, regulirbaren Führungsapparat erreicht. Hier ist bei der Zeichnung vorausgesetzt, dafs die Maschine nunmehr zur Herstellung zweier breiteren Dütenreihen χ χ eingestellt und deshalb zwei der mittleren Führungsschienen einfach abgenommen seien.
Auf der Tischplatte sind zwei Bügel d d und d1 dl befestigt; dieselben reichen fast über die ganze Tischbreite und sind so hoch aufgebogen, dafs die zu führenden Papierrohre bequem unter ihnen durchpassiren können. Diese Bügel dd und di d' dienen als Träger und Befestigungspunkte für die eigentlichen Führungsschienen ι und 2, welche letztere auf den Bügeln dd und dl d1 in beliebiger Art seitlich verschiebbar sind und mittelst Stellschrauben, Klemmkeilen oder dergleichen fest eingestellt werden.
Das Kleistern und Falzen der Düten geschieht im übrigen in der bisher üblichen Weise. Um jedoch die Papierdüten-Reihen möglichst dicht zusammenbringen zu können, ist eine neue Anordnung und Combination der einzelnen Papierrollen, Längs-Kleisterwalzen und Falzscheiben construirt, welche in den Fig. 7 und 8, Blatt II, der Zeichnungen dargestellt ist.
Hierbei wurde angenommen, dafs die Maschine so eingestellt' sei, dafs sie drei Reihen Düten anfertige, und zwar in zwei Reihen Tx und /ZTx, Fig. 8, ß~ < förmig gefalzte Düten und in einer Reihe Ifx einfache t— ) förmig gefalzte Düten. Diese Einstellung kann aber, je nach der Wahl der zu benutzenden Formen, beliebig gewechselt werden.
Das von der Papierrolle / sich abwickelnde Papier läuft unter der Leitwalze /a durch, sodann über die Kleisterwalze /b und unter den

Claims (2)

Falzscheiben I0 fort, den Tisch entlang durch den Führungsapparat F bis zu dem Walzenpaar W, von welchem es ergriffen und weiter fortgezogen wird. Dadurch nun, dafs das Papier in straff gespanntem Zustande unter den Falzscheiben fortgezogen wird, bilden sich da, wo das Papier mit seinen äufseren Rändern über die Aufsenkanten der Falzscheiben frei hervorragt, Kniffe, und biegt sich das Papier in diesen Kniffen selbsttätig etwas in die Höhe, wie dies bei dem mittleren Papierstreifen Hx, Fig. 8, dargestellt ist. Die Ränder des die Falzscheiben I0, Fig. 7, verlassenden Papieres werden nun mittelst der Führungsstäbe f und g eines regulirbaren Führungs-Apparates AA, Fig. 7 und 8, seitlich derart weiter aufgebogen, wie dies die Form der Dütenreihe Ix, Fig. 8, verdeutlicht. In derselben Weise läuft das von der Rolle III sich abwickelnde Papier über die Kleisterwalze IHh, dann unter den hinter I0 liegenden Falzscheiben IIIC fort und zwischen den hinteren Führungsstäben/^ durch, so dafs sich dadurch die Dütenreihe IHx in der aus Fig. 8 ersichtlichen Form bildet. Das von der Rolle II sich abwickelnde, der mittleren Dütenreihe Hx angehörige Papier wird unter der Leitwalze Ila, dann über die Kleisterwalze Hh und zuletzt unter den Falzscheiben IIC durch und, die Dütenform T umschliefsend, dem Walzenpaar W zugeführt. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, wie das Papier dieser mittleren Dütenreihe Hx zwischen die Papiere der nebenan liegenden Dütenreihen Ix und HIx sich einschiebt und wie es dies, trotz des engen Raumes, nur durch folgende Anordnungen zu tbun im Stande ist: a) Dadurch, dafs die Papiere der nebenan liegenden Dütenreihen Ix und HIx auf die vorher beschriebene Weise bereits halbfertige, aufgebogene Dütenreihen von derartiger Form gebildet haben, dafs dem dazwischen einlaufenden Papier der Mittelreihe Hx ein möglichst freier Spielraum gewährt wird; b) dadurch, dafs das Papier dieser Mittelreihe Hx selbst von oben herabkommt und durch die Falzscheiben IIC und entsprechende Führungsstäbe ebenfalls sogleich aufgebogene Ränder, also eine wenig Raum beanspruchende Form erhält. Die Papiere der drei Dütenreihen Ix, Hx, IHx, laufen nun, über die Formen T zusammengebogen, neben einander fort, werden dabei auf gewöhnliche Weise fertig gefalzt und bilden dann endlose, plattgedrückte Rohre, welche vom Walzenpaar W den übrigen bekannten Vorrichtungen der Maschine zur weiteren Bearbeitung zugeführt werden. Um nicht zu breite und zu complicirte Maschinen zu erhalten, ist dabei vorausgesetzt, dafs ein und dasselbe Messer von allen drei Dütenreihen gleichzeitig Stücke von gleicher Länge abschneidet, und dafs auch dann das Falzen und Kleistern der Böden aller drei Dütenreihen mittelst eines und desselben Mechanismus bekannter Construction gleichzeitig erfolgt. Soll nun beispielsweise eine Maschine für vier Dütenreihen geliefert werden, so würden die der vierten Reihe zugehörige Papierrolle IV und Kleisterwalze IV^ so placirt werden, wie dies in Fig. 7 mittelst punktirter Linien angedeutet ist. Die Papierrolle und Kleisterwalze einer etwaigen fünften Reihe kämen mit ihren Drehaxen in der Verlängerung der Drehaxen der Papierrolle / und der Kleisterwalze A, zu liegen, diejenigen einer sechsten Reihe in der Verlängerung der Drehaxen der Papierrolle // und der Kleisterwalze H^ u. s. f. Dafs die Papierrolle III statt in der gezeichneten Lage auch in den punktirt angegebenen Stellungen HI0 und HIn placirt werden kann, ist wohl selbstverständlich. Aus vorstehender Beschreibung und den zügehörigen Zeichnungen geht hervor, dafs der erstrebte Zweck einer mehrreihigen und dennoch schmalen Papierdüten-Maschine nur dadurch erreicht werden konnte, dafs die Papierrollen, Längskleisterwalzen und Falzscheiben, soweit sie dicht neben einander laufenden Dütenreihen angehören, nicht neben denjenigen der angrenzenden Reihen liegen, sondern vor oder hinter, unter oder über denselben placirt sind, welche Anordnung dieser Theile als ein wesentlicher Bestandteil der Erfindung zu betrachten ist. Patenτ-Ansprüche:
1. Ein zwei- und mehrfacher Führungs-Apparat an Papiersack- und Düten-Maschinen, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Eine Anordnung und Combination der Papierrollen, Längskleisterwalzen und Falzscheiben an solchen Maschinen zur Herstellung zwei- und mehrfacher Dütenreihen, wie gezeichnet und beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5405D Einrichtung zur Anfertigung mehrer Reihen Papierdüten auf einer Maschine Expired DE5405C (de)

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