DE53917C - Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder - Google Patents

Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder

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Publication number
DE53917C
DE53917C DENDAT53917D DE53917DA DE53917C DE 53917 C DE53917 C DE 53917C DE NDAT53917 D DENDAT53917 D DE NDAT53917D DE 53917D A DE53917D A DE 53917DA DE 53917 C DE53917 C DE 53917C
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DE
Germany
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creating
box
sack
photographic images
replacement
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53917D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. SILBERGLEIT in Gleiwitz
Publication of DE53917C publication Critical patent/DE53917C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographie.
Zusatz zum Patente No. 53442 vom 14. September 1889.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 13. November 1889 ab. Längste Dauer: 13. September 1904.
Der Erfinder hat gefunden, dafs die bei dem Gegenstande des Haupt-Patentes angeordnete Lampe F 'fortfallen und an ihrer Stelle das Tageslicht benutzt werden kann, wenn dasselbe genügend zerstreut auf die Bildplatte gebracht wird. Dieses kann dadurch erreicht werden, dafs man die rothe Scheibe α nicht unmittelbar vor der Bildplatte, sondern am Ende eines Auszuges, der vor letzterer lichtdicht sitzt, anordnet.
Nun aber ist von Dr. Stolze eine sehr lichtdurchlässige, rubinrothe Gelatinefolie in den Handel gebracht, die, vierfach genommen, die hintere rothe Glasscheibe α ersetzt, ohne besonderer Lichtzerstreuungsmittel zu bedürfen. "Der sich hieraus ergebenden Vereinfachung des Apparates tritt der für den Transport höchst wichtige Umstand des geringeren Raumes und dann noch der Vortheil hinzu, dafs eine Verschleierung oder dichtere , Decke, als beab-.sichtigt, hervorgebracht durch die strahlende Wärme der Lampe auf die Bildplatte, nicht' mehr vorkommen kann.
Versuche haben nun noch zweitens ergeben, dafs auch die vordere gelbe Glasscheibe a fortfallen kann. Selbstverständlich mufs gleichzeitig hiermit die Einbringung des Gesichtes absolut lichtdicht geschehen. Zu diesem Zweck ist an dem Entwickelungskasten -E, Fig. 1, statt des Auszuges (A B) der konische Kasten K, der in Fig. 2 im Grundrifs gezeichnet ist, angebracht, der aus Einzelwandungen derart besteht, dafs letztere, mit Scharnieren I an E befestigt , so über einander geklappt werden können, dafs sie den möglichst kleinsten Raum einnehmen. Der Kasten K wird durch Stangen Z in der richtigen Lage an E erhalten und hat in den beiden Seitenwänden die Oeffnungen J, welche durch je eine verschiebbare gelbe Glasscheibe und eine verschiebbare Holzscheibe verschlossen werden. Ueber die vorderen Kanten des Kastens K ist ein schwarzer, durch Gummifassung sich straff anlegender Sack L gezogen. Der in seinem freien Ende über den Kopf des Operateurs gezogene Sack liegt an Hals und Schultern desselben fest an, so dafs der Kasten mit ihm zusammen einen Dunkelraum ergiebt, in dem man die hochgezogene, zu entwickelnde Platte besichtigen kann. Die Hände des Operateurs befinden sich aufsen, so dafs er, ohne den Kopf wieder aus dem Sack hervorziehen zu brauchen, dadurch alle Handgriffe, wie z. B. Eingiefsen von Entwickelungsflüssigkeit, beobachten kann.
Zugleich dient der. so construirte Kasten K mit Sack L als Wechselkasten. Der Operateur schiett durch die Fenster J Kassette und nicht entwickelte Platten in K, nimmt den Sack L über den Kopf, steckt die Hände durch an dem Sack angebrachte Handöffhungen in den Dunkelraum, nimmt das Wechseln der Platten vor u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem unter No. 53442 patentirten Apparat zum Hervorrufen und Fixiren pholographischer Bilder:
    a) der Fortfall der Laterne CDF und Ersatz der hinteren rothen Scheibe α durch vierfache (Dr. Stolze'sehe) Gelatinefolie;
    b) der Ersatz des Auszuges A B und der vorderen gelben Scheibe α durch den konischen Kasten K, an dem mit gelben Glas- und Holzschiebern versehene Seitenöffnungen J und ein Sack L mit entsprechenden Handöffnungen derart angeordnet sind, dafs die Benutzung eines Wechselkastens überflüssig wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53917D Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder Expired - Lifetime DE53917C (de)

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