DE538593C - Verfahren zur Erreichung groesserer Haftung zwischen Leichtmetalldruckwalzen und ihrem galvanischen UEberzug - Google Patents

Verfahren zur Erreichung groesserer Haftung zwischen Leichtmetalldruckwalzen und ihrem galvanischen UEberzug

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DE538593C
DE538593C DESCH85854D DESC085854D DE538593C DE 538593 C DE538593 C DE 538593C DE SCH85854 D DESCH85854 D DE SCH85854D DE SC085854 D DESC085854 D DE SC085854D DE 538593 C DE538593 C DE 538593C
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grooves
galvanic coating
jacket
pressure rollers
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  • Verfahren zur Erreichung größerer Haftung zwischen Leichtmetalld_ruckwalzen und ihrem galvanischen Überzug Bekanntlich haften galvanische Überzüge schlecht auf den für Tiefdruckformzylinder besonders geeignetenLeichtmetalldruckwalzen. Um eine bessere Haftung des Überzuges zü erzielen, hat man vorgeschlagen, den Leichtmetallzylinder mit schwalbenschwanzförmigen Nuten zu versehen, in die Drähte oder Bänder von demselben Metall, aus dem der Überzug besteht, eingewalzt werden. Dieses Verfahren ist jedoch umständlich und kostspielig. Ferner hat man zur Musterung von Metallflächen Niederschläge von beliebigen Metallen mit einer Unterlage dadurch fest verbunden, daß in der Unterlage schwalbenschwanzförmige, den durch die Niederschläge gebildeten Mustern entsprechend angeordnete Nüten vorgesehen werden und der galvanische Überzug unmittelbar auf die genutete Fläche aufgebracht wird. Infolge der Spitzenwirkung wachsen die die Muster bildenden Aussparungen schnell zu und können nach Ausfüllen der Nut geglättet werden.
  • Um eine bessere Haftung der Überzüge auf Leichtmetalldruckwalzen zu erzielen, wird bei dem Verfahren nach dem Patent 490 546 die Walzenoberfläche parallel oder schräg zur Walzenachse in geringer Tiefe gerändelt und hierauf unmittelbar der galvanische Überzug aufgebracht. Bei stärkeren Überzugsmänteln läßt sich nun mit dem Verfahren nach dem Hauptpatent keine zuverlässige Befestigung der Überzüge herbeiführen. Es ist infolgedessen erforderlich, die Nuten. tiefer in die Leichtmetalldruckwalzen einzuarbeiten, wobei sich aber leicht Wulste an den Nutenkanten bilden.
  • Erfindungsgemäß wird eine gleichmäßige Oberfläche dadurch erhalten, däß der Leichtmetallkörper mit schräg zum Radius des Mantels gerichteten, sich nach unten verengenden Nuten versehen und der galvanische Überzugsmantel unmittelbar auf die genutete Mantelfläche aufgebracht wird. Vorzugsweise werden die Nuten nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägt und in zwei sich kreuzenden Richtungen in den Zylindermantel derart eingeschnitten, daß zwischen den. Nuten ein mehr oder weniger breiter Steg eingeschlossen ist. Gegebenenfalls können auch zwei nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägte, sich nach unten verengende Nuten parallel zueinander in den Leichtmetallzylinder derart eingeschnitten werden, daß zwischen ihnen eine schräg abfallende, über den Nutboden sich erhebende Erhöhung eingeschlossen ist. Durch die Erhöhung in der Mitte der Nutenfläehe wird auch. bei verhältnismäßig breiten Nuten ein gleichmäßiges Zuwachsen ermöglicht, da die Nuten sich erst unten schließen und der an der. Zylinderoberfläche größer gehaltene freie Nutquerschnitt ein vorzeitiges Zuwachsen und das Entstehen von Hohlräumen verhindert, wobei die an sich bekannte Spitzenwirkung eine gleichmäßige Oberfläche des galvanischen Überzuges über den ganzen Zylinderumfang hin erreichen läßt. Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung der Nuten wird das Entstehen von Wulsten über den Nutkanten vermieden, so daß nur eine geringfügige Nacharbeitung mit den für das Glätten der Überzüge gebräuchlichen Schabewerkzeugen genügt, um eine glatte, ebene Oberfläche zu erzielen.
  • Einige Ausführungsformender erfindungsgemäß ausgebildeten Nuten der Leichtmetalldruckwalzen sind beispielsweise auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Leichtmetallzylinder im. Längsschnitt mit ausgebrochen gezeichnetem Mittelteil, von dem Abb.2 einen Schnitt senkrecht zur Achse in vergrößertem Maßstab wiedergibt.
  • Ab'b. 3 stellt in großem Maßstab eine Nut nach Abb. 2 mit das Zuwachsen der Nut veranschaulichenden Schichtlinien des galvanischen Überzuges dar, während Abb.4 zwei sich überkreuzende, schräg zum Radius des Mantels gerichtete Nuten einer geschnitten gezeichneten Leichtmetalldruckwalze veranschaulicht.
  • Bei der Ausbildungsform nach Abb. i bis 3, ist der Leichtmetallkörper 3 auf seiner Oberfläche mit beliebig verlaufenden, etwa schwalbenschwanzförmigen Nuten 9 versehen, an deren Seitenkanten i, 2 und durch die Nutbodenerhöhung 3 gebildete Mittelkante 4 beim Aufbringen des galvanischen Überzuges Wulste 6, 7 bzw. 5 entstehen, durch die die Nuten vollständig ausgefüllt werden. Bei der Ausführungsform nach Abb. q; werden nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägte, sich nach unten verengende Nuten 9 in zwei sich kreuzenden Richtungen in den Zylindermantel derart eingeschnitten, daß zwischen den Nuten ein mehr oder weniger breiter Steg eingeschlossen ist. Die Nuten legen den Überzug in Umfangsrichtung zuverlässig fest und verhüten infolgedessen ein Abheben und Abgleiten des Überzuges in Umfangsrichtung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erreichung größerer Haftung zwischen Leichtmetalldruckwalzen und ihrem galvanischen Überzug nach Patent 490 546, dadurch gekennzeichnet, daß der Leichtmetallkörper mit schräg zum Radius des Mantels gerichteten, sich nach unten verengenden Nuten versehen und der galvanische Überzugsmantel unmittelbar auf die genutete Mantelfläche aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägte, sich nach unten verengende Nuten in zwei sich kreuzenden Richtungen in den Zylindermantel derart eingeschnitten werden, daß zwischen den Nuten ein mehr oder weniger breiter Steg eingeschlossen ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei nach entgegengesetzten Richtungen abgeschrägte, sich nach unten verengende Nuten parallel zueinander in den Leichtmetallzylinder derart eingeschnitten werden, daß zwischen ihnen eine schräg abfallende, über den Nutboden sich erhebende Erhöhung eingeschlossen ist.
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