DE538102C - Vorrichtung zur Pruefung der durch Erdschlussspulen erzielten Kompensation des Erdschlussstromes - Google Patents

Vorrichtung zur Pruefung der durch Erdschlussspulen erzielten Kompensation des Erdschlussstromes

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DE538102C
DE538102C DE1930538102D DE538102DD DE538102C DE 538102 C DE538102 C DE 538102C DE 1930538102 D DE1930538102 D DE 1930538102D DE 538102D D DE538102D D DE 538102DD DE 538102 C DE538102 C DE 538102C
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Germany
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earth fault
coils
frequency
voltage
testing
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Expired
Application number
DE1930538102D
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English (en)
Inventor
Dr Ernst Hueter
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/08Limitation or suppression of earth fault currents, e.g. Petersen coil

Landscapes

  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Prüfung der durch Erdschlußspulen erzielten Kompensation des Erdschlußstromes In dem Patent 507 146 ist eine Vorrichtung zur Prüfung der durch Erdschlußspulen erzielten Kompensation des Erdschlußstromes beschrieben, bei der in den Erdschlußspulenkreis eine ENIK von Netzfrequenz eingeschaltet wird' und die Blindkomponente der Impedanz des Erdschlußkreises vermittels eines Blind-Ohm-Meters gemessen wird. Außerdem kann auch ein Blind-Siemens-Meter verwendet werden, das die Blindkomponente der Admittanz aller übrigen im Netz vorhandenen Spulen und der Erdkapazität des Netzes mißt.
  • Im allgemeinen ist die zur Messung eingefügte Spannung gegenüber der Netzspannung stark vermindert, so daß die Spulenspannung nur etwa 1o "j" der Phasenspannung beträgt. Infolgedessen ist die Spule bei der Messung nur ganz schwach gesättigt, während ihr Arbeitspunkt im Betrieb auf einem Teil der Magnetisierungskurve liegt, der schon leicht gekrümmt ist. Die Spuleninduktivität besitzt demnach bei der Messung einen von ihrer Größe bei Betrieb abweichenden Wert. Würde nun mit diesem Wert der Induktiv ität eine Resonanzabstimmung eingestellt werden, dann würden diese Abstimmungen bei voller Betriebsspannung nicht mehr dem Resonanzfall entsprechen. Es könnte nun der Fehlmessung durch eine entsprechend geeichte Skala entgegengewirkt werden. Damit wäre aber der Nachteil verbunden, daß diese Skala nur für die bei der Eichung vorliegenden Verhältnisse richtig wäre, dagegen beim Hinzuschalten weiterer Netzteile mit Erdschlußspulen geändert werden müßte.
  • Diese Nachteile sind bei der Anordnung der Erfindung dadurch vermieden, daß mit der gegenüber der Betriebsspannung verringerten Prüfspannung, deren Frequenz gegenüber der Netzfrequenz so verringert wird, daß die Resonanzabstimmung bei der Prüfung auch der Resonanzabstimmung bei Betrieb entspricht. Die Frequenz der Prüfspannung muß dann entsprechend der Gleichung für den Resonanzfall wobei unter (o die Kreisfrequenz, unter L die Induktivität und unter C die Kapazität des Resonanzkreises zu verstehen ist, so geändert werden, daß die Frequenz der Prüfspannung proportional der Wurzel des reziproken Ausdruckes der durch die verminderte Spannung erhöhten Induktiv ität der Erdschlußspulen vermindert ist. Näherungsweise wird bei geringer Änderung der Induktivität der Resonanzgleichung auch dann genügt, wenn die Frequenz- der Prüfspannung um den halben Prozentsatz gegenüber der prozentualen Erhöhung der Induktivität der Erdschlußspulen vermindert ist. Ist die Induktivität der Spule bei der Messung beispielsweise um 6 °/o höher als im normalen Betrieb, dann ist die Frequenz der Meßspannung um 3 °I, kleiner zu wählen. Das Anzeigeinstrument zeigt auch dann noch den Resonanzfall richtig an, wenn noch weitere Netzteile hinzugefügt werden, bei denen, wie es ja meistens der Fall ist, die Erdschlußspulen in demselben Maße gesättigt sind wie bei dem ursprünglich vorhandenen Netz. Sonst kann durch neue Wahl der Prüffrequenz die Abstimmung des Setzes getroffen werden, ohne daß die Skala des Anzeigeinstrumentes geändert zu werden braucht.
  • Der Erfindungsgegenstand kann auch bei einer Schaltung entsprechend Patent 498 675, bei der die Prüfung durch ein Blind-Siemens-Meter vorgenommen wird, welches die Blindkomponente der Admittanz des Erdschlußkreises mißt, angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Prüfung der durch Erdschlußspulen erzielten Kompensation des Erdschlußstromes nach Patent 507 146, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der gegenüber der Betriebsspannung verringerten Prüfspannung deren Frequenz gegenüber der Netzfrequenz so verringert ist, daß die Resonanzabstimmung bei der Prüfung auch der Resonanzabstimmung bei Betrieb entspricht. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Prüfspannung proportional der Wurzel des reziproken Ausdruckes der durch die verminderte Spannung bzw. Sättigung erhöhten Induktivität der Erdschlußspulen vermindert ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Prüfspannung um den halben Prozentsatz gegenüber der prozentualen Erhöhung der Induktivität der Erdschlußspulen vermindert ist.
DE1930538102D 1930-05-24 1930-05-24 Vorrichtung zur Pruefung der durch Erdschlussspulen erzielten Kompensation des Erdschlussstromes Expired DE538102C (de)

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