DE538101C - Ruecklaufsperre fuer Schalt- bzw. Kontakthebel - Google Patents
Ruecklaufsperre fuer Schalt- bzw. KontakthebelInfo
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- DE538101C DE538101C DENDAT538101D DE538101DD DE538101C DE 538101 C DE538101 C DE 538101C DE NDAT538101 D DENDAT538101 D DE NDAT538101D DE 538101D D DE538101D D DE 538101DD DE 538101 C DE538101 C DE 538101C
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- switch
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- 239000007787 solid Substances 0.000 claims 1
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H1/00—Contacts
- H01H1/50—Means for increasing contact pressure, preventing vibration of contacts, holding contacts together after engagement, or biasing contacts to the open position
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
53S1Ö1
Bei Schaltern, deren Schalthebel entgegen der Wirkung einer Feder oder sonstiger Einschaltkräfte
in die Aus-Stellung gebracht werden, kommt es oft vor, daß der Schalthebel bei der Ausschaltbewegung keine so. große
treibende Kraft erhält, um sicher in seine Endlage in der Aus-Stellung zu gelangen. Die
Folge davon ist, daß der Schalthebel infolge der vorhandenen Einschaltkraft der Feder zu
ίο wiederholten Malen in die Einschaltstellung bewegt wird. Man hat diesen Übelstand durch
eine Endverklinkung des Schalthebels abzuhelfen versucht, die jedoch nicht zum gewünschten
Erfolg führte, da der Hebel die Endlage überhaupt nicht erreicht, wodurch die Endverklinkung wirkungslos wird. Eine
Schwächung der Einschaltfeder kommt aus schalttechnischen Gründen nicht in Frage.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Rücklaufsperre für Schalt- bzw. Kontakthebel
elektrischer Schalter, durch die derartige Schwierigkeiten beseitigt werden. Erfindungsgemäß
ist ein Sperrkeil vorgesehen, der sich bei der Bewegung des Hebels in die Ausschaltlage derart zwischen eine feste
Fläche und eine gekrümmte Fläche am Hebel einschiebt, daß jede Rückbewegung des Hebels
unmöglich ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Der Schalthebel
α hat seinen Drehpunkt bei b und wird durch die Feder c in der Einschaltstellung gehalten.
Der Sperrkeil d wird durch die Zugkraft der Feder e in den Zwischenraum, der
sich zwischen der festen Anlage/ und der kreisbogenförmig gewölbten Fläche g des
Schalthebels α befindet, so weit nach oben hineingezogen,
bis er fest eingeklemmt ist. Durch den Magneten h kann der Sperrkeil d aus
seiner Sperrstellung gelöst werden.
Die Wirkungsweise der Sperrvorrichtung ist folgende:
Wird der Schalthebel α entgegen der Wirkung der Feder c durch eine in der Abbildung
nicht dargestellte Vorrichtung bewegt, so setzt 4^
der Sperrkeil d dieser Bewegung mit Ausnahme einer geringen Reibung keinen Widerstand
entgegen; die Fläche g des Hebels a gleitet an der Fläche des Sperrkeils entlang.
Sobald aber die Ausschaltbewegung beendet ist oder frühzeitig unterbrochen wird und der
Hebel α durch die Wirkung der Feder c das Bestreben hat, seine Bewegungsrichtung umzukehren,
folgt der Sperrkeil d mit Unterstützung der Feder e und der durch sie hervorgerufenen
Reibung an den beiden Flächen / und g der Rücklaufbewegung des Hebels. Der
Sperrkeil d klemmt sich zwischen den beiden Flächen/ und g fast augenblicklich so fest
ein, daß keine Rücklaufbewegung. des Hebels α zustande kommen kann, gleichgültig, in
welcher Stellung zwischen »Ein« und »Aus« sich der Schalthebel α befindet. Erst durch
die Erregung des Magneten h wird der Sperrkeil d aus seiner Sperrstellung gezogen, 6g
worauf der Schalthebel α durch Wirkung der
Feder c in die Ein-Stellung geht.
Claims (3)
1. Rücklaufsperre für Schalt- bzw. Kontakthebel elektrischer Schalter, die entgegen
der Wirkung einer Feder oder sonstiger Einschaltkräfte in die Ausschaltlage geführt werden, gekennzeichnet durch einen
Sperrkeil, der sich bei der Bewegung des Hebels in die Ausschaltlage derart zwischen
eine feste Fläche und eine gekrümmte Fläche am Hebel einschiebt, daß jede Rückbewegung des Hebels unmöglich ist.
2. Rücklaufsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkeil
durch die Wirkung einer Federkraft in der Sperrstellung gehalten wird.
.3. Rücklaufsperre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sperrkeil beim Einlegen des Schalters durch einen Magneten aus seiner Sperrstellung
gelöst wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538101T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538101C true DE538101C (de) | 1931-11-11 |
Family
ID=6557979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT538101D Expired DE538101C (de) | Ruecklaufsperre fuer Schalt- bzw. Kontakthebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538101C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030121B (de) * | 1955-02-07 | 1958-05-14 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Elektromagnetisch betaetigte Vorrichtung zum Bremsen von Drehbewegungen |
| DE1052198B (de) * | 1953-10-09 | 1959-03-05 | Siemens Ag | Kupplung fuer wahlweise von Hand oder durch bevorrechtigten ferngesteuerten Motor zu betaetigende Stellantriebe fuer Rohrleitungsschieber und Ventile |
-
0
- DE DENDAT538101D patent/DE538101C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1052198B (de) * | 1953-10-09 | 1959-03-05 | Siemens Ag | Kupplung fuer wahlweise von Hand oder durch bevorrechtigten ferngesteuerten Motor zu betaetigende Stellantriebe fuer Rohrleitungsschieber und Ventile |
| DE1030121B (de) * | 1955-02-07 | 1958-05-14 | Wohlenberg Kommanditgesellscha | Elektromagnetisch betaetigte Vorrichtung zum Bremsen von Drehbewegungen |
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