DE537495C - Stopfbuechse fuer Kolbenstangen oder rotierende Wellen, insbesondere fuer Kaeltemaschinen - Google Patents

Stopfbuechse fuer Kolbenstangen oder rotierende Wellen, insbesondere fuer Kaeltemaschinen

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DE537495C
DE537495C DE1930537495D DE537495DD DE537495C DE 537495 C DE537495 C DE 537495C DE 1930537495 D DE1930537495 D DE 1930537495D DE 537495D D DE537495D D DE 537495DD DE 537495 C DE537495 C DE 537495C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Stopfbüchse für hin und her gehende Kolbenstangen sowie für rotierende Wellen, insbesondere für Kältemaschinen, die vor dem abzudichtenden Raum mit zwei Vorschaltkammern versehen sind.
Bei bekannten Ausführungen wurden die der Stopfbüchse vorgeschalteten Kammern mit einer Flüssigkeit, wie öl u. dgl., gefüllt, damit ein direkter Verlust von Gasen vermieden wird. Da aber vielfach die Gase von der Flüssigkeit absorbiert werden, wie dies beispielsweise bei Kältemaschinen der Fall ist, bei denen die Ammoniakgase vom öl absorbiert werden, so gehen trotz der Flüssig-
iS keitsdichtung Gase verloren. Um auch diesen Verlust zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die eine der Kammern, späterhin erste Vorschaltkammer genannt, mit öl gefüllt und die dieser vorgelagerte, zweite Vorschaltkammer genannt, mit einer gegenüber den zu fördernden Gasen unempfindlichen Masse oder Flüssigkeit, wie Fett, Glycerin, Quecksilber ο. dgl., gefüllt.
Durch die erste Vorschaltkammer wird die Gasabdichtung in eine Flüssigkeitsabdichtüng Umgewandelt, und gleichzeitig wird ein Ölbehälter zur Schmierung der in dieser Kammer untergebrachten Dichtungen geschaffen, damit die Maschine lange Zeit ohne jede Wartung zu arbeiten vermag. Wird diese erste Vorschaltkammer mit dem Kompressorraum durch eine Öffnung, die oberhalb des gewünschten Ölraumes angebracht ist, verbunden, dann herrscht in beiden Räumen stets derselbe Druck, und damit wird die Abdichtung der Kolbenstange oder Welle zwischen diesen beiden Räumen äußerst einfach und sicher. Sie kann mit jeder bekannten Abdichtung, wie gleitende Fläche oder Manschette, bewirkt werden. Das öl der ersten Vorschaltkammer kommt nun mit den Gasen, die der Kompressor zu fördern hat, in Verbindung, und dadurch wird es beispielsweise * bei Kältemaschinen die Ammoniakgase absorbieren und einen unangenehmen Geruch annehmen. Damit aber dieser Geruch nicht nach der Außenluft treten kann, ist eine zweite Vorschaltkammer angeordnet, die mit einer Masse, wie z. B. Glycerin, Quecksilber, Fett ο. dgl., gefüllt wird, die diese.Gase: nicht aufzunehmen vermag. Auf diese Weise wird neben der doppelten Abdichtung auch ein Geruchverschluß geschaffen, der jede Spur von Gasverlusten verhindert; so daß bei Kältemaschinen keine Abnahme des Kühlmittels erfolgen kann.
Die Abdichtung der beiden Vonschaltkammern gegeneinander und nach außen wird in bekannter Weise, beispielsweise durch Manschetten oder andere Abdichtungsorgane, ausgeführt. Bei rotierenden Wellen wird außerdem noch in der ersten Vorschaltkammer die stirnseitige Abdichtung durch mit der Welle rotierende Ringe oder Flanschen vorgenommen, die mit Federn an ihre Gleitflächen gepreßt werden.
In der -Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise für eine rotierende Welle in einem Längsschnitt dargestellt.
Es ist A der Kompressorraum, B die erste S Vorschalt- und C die zweite Vorschaltkammer. Beide Kammern B und C sind mittels ■ der Schrauben D an den Kompressorraum angeschraubt. Die erste Vorschaltkammer B ist durch das Loch m mit dem KompressorräumVi
ίο verbunden. Auf der Welle w sitzen längsverschiebbar zwei Scheiben a, die durch Einlegekeile b mit der Welle W verbunden sind." Die Feder c preßt die Scheiben α an die Ringe oder Flanschen d und damit auch diese an ihre Dichtflächen in der Vorschaltkammer B. Die Ringed-sind durch Mitnehmerbolzene mit den Scheiben α verbunden, sie nehmen also an der Umdrehung der Welle w teil. Zwischen den Scheiben a, und den Ringen rf sind Manschetten / eingelegt, die eine sichere Abdichtung der ersten Vorschaltkammer B an der Welle w gewährleisten. -Die zweite Vorschaltkammer C wird durch einen Hohlraum einer Büchse g· gebildet, die mittels der Manschetten k nach der Welle w abgedichtet ist und mit den Schrauben i und dem Flansch h festgehalten wird. Der Hohlraum C wird mit Fett, Glycerin oder einer anderen Masse, die das Betriebsmittel nicht aufzusaugen vermag und schmierend wirkt, gefüllt. Die Masse kann evtl. durch die Schmierbüchse / unter dauerndem Preßdruck gehalten werden.
Der Vorschaltraum B wird demnach gegen·: über dem Kompressorraum A durch die Manschette / an der Welle ze/ und durch die Gleitfläche des umdrehenden Ringes <ü stirnseitig abgedichtet,-außerdem werden die beiden Vorschaltkammern B und C gegeneinander durch die Manschette/ an der Welle zu und durch die Gleitfläche des weiteren, umdrehenden Ringes d stirnseitig abgedichtet, und schließlich erfolgt die Abdichtung der zweiten Vorschaltkammer C stirnseitig durch die Manschetten k, die auch gegenüber der Welle w abdichten. · .
Bei der Anwendung der Erfindung für Kolbenstangen fallen die Ringe d weg, und die Scheiben α drücken direkt auf die am Kompressorräum A Und am Vorschaltraum B anliegenden Manschetten /, ebenso kommen die Einlegekeile b in Wegfall. Wird die Erfindung für senkrecht nach unten gehende Kolbenstangen angewandt, dann kann auch der Nabenring a, der am Kompressorraum A liegt, in Wegfall kommen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stopfbüchse für Kolbenstangen oder rotierende Wellen, insbesondere für Kältemaschinen, die vor dem abzudichtenden Raum mit zwei Vorschaltkammern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, .daß die eine Kammer mit' öl und die andere Kammer mit einer Masse, wie Fett, GIy^ cerin o. dgl., gefüllt ist, <Jie das zu fördernde Arbeitsmittel nicht oder nur in geringem Maße aufzunehmen vermag. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537495D 1930-07-27 1930-07-27 Stopfbuechse fuer Kolbenstangen oder rotierende Wellen, insbesondere fuer Kaeltemaschinen Expired DE537495C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906868C (de) * 1952-05-14 1954-03-18 Herbert Blume Dipl Ing OElabdichtvorrichtung fuer den Arbeitskolben einer Brennstoffeinspritzpumpe
US3003493A (en) * 1959-05-18 1961-10-10 Super Cut Core drill adapter
DE2350931A1 (de) * 1973-09-26 1975-08-28 Witalij Petrowitsch Tschernych Drehwellen-gleitringdichtung fuer unter druck arbeitende apparate

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE906868C (de) * 1952-05-14 1954-03-18 Herbert Blume Dipl Ing OElabdichtvorrichtung fuer den Arbeitskolben einer Brennstoffeinspritzpumpe
US3003493A (en) * 1959-05-18 1961-10-10 Super Cut Core drill adapter
DE2350931A1 (de) * 1973-09-26 1975-08-28 Witalij Petrowitsch Tschernych Drehwellen-gleitringdichtung fuer unter druck arbeitende apparate

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