DE53733C - Bei Glaswannenöfen die Anwendung von Häfen zum Schmelzen von besonderen Gemengen - Google Patents

Bei Glaswannenöfen die Anwendung von Häfen zum Schmelzen von besonderen Gemengen

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DE53733C
DE53733C DENDAT53733D DE53733DA DE53733C DE 53733 C DE53733 C DE 53733C DE NDAT53733 D DENDAT53733 D DE NDAT53733D DE 53733D A DE53733D A DE 53733DA DE 53733 C DE53733 C DE 53733C
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DENDAT53733D
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L. MONDRON in Lodelinsart, Belgien
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/10Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in combined tank furnaces and pots

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  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 32: Glas.
Bei der Herstellung von Fensterglas macht sich häufig die Verwendung von Gemengen von verschiedener Beschaffenheit nöthig. In der früheren Fabrikation mit Hafenbetrieb konnte man in demselben Ofen mit diesen verschiedenen Gemengen variiren. Bei der in der Neuzeit immer mehr sich verbreiternden Fabrikation mit Wannenbetrieb ergiebt sich eine beträchtliche homogene Glasmasse und hat man bei etwa. sich nöthig machender Verwendung besonderer Gemenge Hafenöfen verwendet, die von der Wanne unabhängig sind, oder Wannen mit mehreren Abtheilungen oder Räumen.
Bei dem Betrieb mit solchen Hafen- oder Wannenöfen haben sich jedoch Uebelstände eingestellt, die sich besonders bei der Herstellung farbigen Glases äufsern. Zweck vorliegender Erfindung ist die Beseitigung dieser Uebelstände.
Zu diesem Zwecke wird die Wanne so eingerichtet, dafs an derselben nach Bedarf mehrere Häfen aufgestellt werden können; hierdurch erzielt man eine beträchtliche Ersparnifs an Brennmaterial und Arbeitskraft und können die .betreffenden Glasgemenge, im Besonderen die farbigen Glasgemenge oder Emaille, in beliebig viele Mengen zerlegt werden.
Man kann einen einzigen Hafen oder nach Bedarf auch mehr Häfen, als ein gewöhnlicher Hafenofen enthält, aufstellen, wobei immer die Ersparnifs eine beträchtliche und der Ofenbetrieb ein leichter ist.
Die Erfindung besteht in der Aufstellung eines oder mehrerer Häfen in beliebiger Höhe unter dem Gewölbe oder an der Seite des Wannenofens,, in welchen Häfen das Schmelzen der Masse durch die zum Schmelzen des Wanneninhalts dienende Hitze, sowie' durch die in- der Wanne herrschende Hitze erfolgt.
Bei der Herstellung farbigen Glases würde sich bei diesem Schmelzprocefs ein Uebelstand herausstellen, wenn man nicht Vorkehrungen träfe, das Blasen nicht in der Wanne vorzunehmen, weshalb man vermeiden mufs, das in d.er Wanne enthaltene Gemenge durch Herab1 laufen gefärbten Glases zu verunreinigen.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes kommt für das Blasen des Glases eine als Arbeitswannenofen bekannte Einrichtung zur Verwendung.
Die Anlage nach vorliegender Erfindung, welche sich durch die Verwendung von Häfen zwischen Wannenöfen und Gaskanälen kennzeichnet, kann in verschiedenster Weise abgeändert werden.
Bei der in der Zeichnung ersichtlichen Anlage werden die Häfen in einen kleinen, zwischen den Gaskanälen gelegenen Ofen, Kapelle genannt, eingesetzt, in welchen die den Kanälen entströmende Gas- und Luftmenge durch die in den Wänden vorgesehenen Oeffnungen A und G eintritt; Luft und Gas streichen über und um die Häfen herum, wobei die Verbrennung stattfindet, und gelangen dann durch Kanal B in die Wanne.
Zur Vermeidung der durch Bruch eines Hafens. auftretenden Uebelstände wird der Boden des die Kapelle für den Hafen mit dem Schmelzraum des Wannenofens verbindenden Kanales, wie auch der Boden der Kapelle selbst geneigt angeordnet, um ein Ein-

Claims (1)

  1. laufen von farbigem Glas in die Wanne zu verhindern.
    Durch den Aufbau C C wird das Ablaufen von Glas in die Gaskanäle verhindert; sollte das Glas dennoch durch irgend welchen Zufall über diesen Aufbau gelangen, so läuft es ohne Eindringen in die Kanäle in den schmalen Rinnen ρ ρ ab. Andererseits können die bei erneutem Einbringen farbigen Gemenges sich bildenden Staubtheilchen durch ein nach Bedarf zu öffnendes oder zu schliefsendes Register R verhindert werden, weder in die Wanne, noch in die Gaskanäle fortgerissen zu werden. Wenn durch den Wechsel des Gasstromes die Qualität des in den kleinen Häfen enthaltenen Glases oder der Emaille leiden sollte, so braucht man zur Vermeidung dieses Uebelstandes nur die Häfen ganz oder zum Theil mit Deckel abzuschliefsen.
    Patenτ-Ansρruch:
    Bei Wannen öfen mit Gasfeuerung die Verwendung eines oder mehrerer zwischen Gaszuleitung und Wanne aufgestellter Häfen, deren aus besonderen Gemengen bestehender Inhalt durch die Gaszuleitung zu den Wannen und durch die Hitze der letzteren zum Schmelzen gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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