DE537266C - Filmspule - Google Patents

Filmspule

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DE537266C
DE537266C DEB147304D DEB0147304D DE537266C DE 537266 C DE537266 C DE 537266C DE B147304 D DEB147304 D DE B147304D DE B0147304 D DEB0147304 D DE B0147304D DE 537266 C DE537266 C DE 537266C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/28Locating light-sensitive material within camera
    • G03B17/30Locating spools or other rotatable holders of coiled film
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B2217/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B2217/26Holders for containing light-sensitive material and adapted to be inserted within the camera
    • G03B2217/261Details of spools

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Description

Die Erfindung betrifft eine Filmspule, bei der das Spulenrohr aus Blech gebildet ist und mehrere achsenparallele Schlitze für die Einführung des Filmstreifenträgers besitzt. Man kennt bereits Filmspulen dieser Art, bei denen schon vier Schlitze vorgesehen waren. Bei diesen Filmspulen war jedoch das Einführen der Filme noch nicht leicht genug, es erforderte immerhin ein gewisses Geschick, mit der FiImspitze auch den Schlitz zu finden, durch den sie wieder aus dem Spulenrohr nach außen gelangte. Nun hat man zwar bereits für eine mit Abschneidevorrichtung versehene Rollfilmkamera, bei der der Filmstreifen sich von selbst einfädeln soll, eine Spule verwendet, bei der das eigentliche Spulenrohr durch eine beträchtliche Anzahl von schwachen, im Kreise angeordneten runden Drahtstäben dargestellt wurde. Wenn auch zuzugeben ist, daß eine derartige Spule das Ein- und Durchführen der Filmstreifenspitze erleichtert, so ist sie jedoch für die allgemeine Verwendung zu schwer und vor allem zu teuer, weil das Vernieten der einzelnen dünnen Drähte mit den Bordscheiben erhebliche Schwierigkeiten macht. Weiter haftet dieser Spule der Nachteil an, daß die zwischen den einzelnen Stäben verbleibenden Schlitze bis zu den Rändern führen, so daß man nicht weiß, wann die Filmstreifenspitze hinreichend weit eingeführt ist, und endlich läßt diese Bauart keine scharfen Schlitzwandungen dort entstehen, wo der bekannte Knick in der Filmstreifenspitze erwünscht ist.
Der Gegenstand der Erfindung beseitigt diese Nachteile in einfacher und billiger Weise dadurch, daß am ganzen Umfang des aus Blech gebildeten Spulenrohres eine größere Zahl von Schlitzen angeordnet ist und die zwischen den Schlitzen stehengebliebenen Mantelteile des Spulenrohres, vorzugsweise symmetrisch, dachförmig einwärts geprägt sind, so daß die durch einen Schlitz eingesteckte Filmstreifenspitze durch die gegeneinander geneigten Wände zweier benachbarter Prägemulden nach außen geleitet wird. Es bilden sich so aus dem Spuleninnern nach außen zeigende scharfe Kanten als Schlitzbegrenzungen aus, die einen besonders scharfen Knick der Filmstreifenspitze gewährleisten. Die anderen gleichen Schlitzränder erzwingen die Bildung weiterer Knicke, erfassen also den Filmstreifenträger, der meistens aus Papier besteht, auch dort mit großer Kraft, so daß von Anfang an ein gut greifender, straffer Aufzug gegeben ist. Man kann die Griffigkeit dieser Ränder noch dadurch erhöhen, daß man die aus dem Spulenrohrumfang herauszeigenden, die Schlitze begrenzenden Mantelteile über einen Teil oder auch über ihre ganze Länge in an sich bekannter Weise mit mehr oder weniger scharfen Zähnen versieht.
Die neue Spule wird in einfachster Weise dadurch hergestellt, daß in dem zur Bildung des Spulenrohres bestimmten Blechstreifenzuschnitt Schnitte von der Randform der Schlitze gebildet werden. Darauf werden die zwischen den Schlitzen liegenden Mantelteile etwa dachförmig einwärts durchgedrückt und infolgedessen in der Länge der Einprägungen die
Ränder der Mantelteile näher aneinander gezogen. Dadurch öffnen sich die Schlitze. Vorteilhaft ist es, die Prägung nicht in der ganzen Länge der Schlitze vorzunehmen. Auf diese Weise entstehen dann Schlitzenden, die gerade so schmal sind, daß sie nur noch den Filmstreifenträger eindringen lassen. Auch wird dadurch die Filmstreifenspitze fester gefaßt. Bei Filmspulen anderer Art bildet diese Verschmälerung der Schlitzenden bereits den Gegenstand eines älteren Patentes.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Spule in Ansicht, Fig. 2 eine solche im Querschnitt durch die Mitte.
Fig. 3 zeigt einen Streifen zur Bildung eines Spulenrohres,
Fig. 4 denselben nach der Prägung. Fig. 5 bis 8 zeigen andere Schlitzausbildungen. Die Bordscheiben sind mit 1 und das zur Bildung des Spulenrohres dienende Blech ist mit 2 bezeichnet. In diesem Blech werden Schlitze 3 erzeugt, zwischen denen Streifen 4 stehenbleiben. Diese werden gemäß Fig. 4 einwärts geprägt, so daß eine mehr oder weniger scharfe Grundlinie 5 und schräg nach außen aus dem Spulenrohr herauszeigende Teile 4", 4" entstehen. Die Schlitze 3 öffnen sich in dem Bereiche der Einprägung 5, wie Fig: 4 zeigt. Je nach der Form der Prägung kann der Übergang der Schlitze 3 in die Schlitze 3® mehr oder weniger flach gehalten werden. Die schmalen Schlitzreste 3 fassen den Filmstreifenträger besonders fest. Im übrigen bilden die Kanten 4", 46 an dem sich herumlegenden Filmstreifenträger scharfe Knicke aus,, was ohne weiteres beim Betrachten der Fig. 2 erkennbar wird. In den Fig. 5 und 6 ist eine Reihe weiterer Schlitzformen zur Darstellung gebracht. Fig. 5 zeigt, wie der eine Rand der Mantelteile 4°, 46 mit Zähnen 6 versehen ist und die Schlitze an ihren Enden bei 7 bogenförmig verlaufen, während sie gemäß Fig. 6 bei 8 zickzackförmig ausgehen. Gemäß Fig. 7 werden die Enden der Schlitze durch einander zugekehrte Zähne 9 dargestellt, während in Fig. 8 die Schlitze überhaupt ganz gleichförmig breit verlaufen, wie es bei den be kannten Spulen meist üblich ist.' Auch hier ist die scharfe Grundlinie immer mit 5 bezeichnet. Die Bordscheiben 1 werden mit dem Mantelrohr 2 durch Lappen 10 verbunden. Im übrigen werden die Ränder des Spulenrohres mit Aussparungen 11 versehen, um die Spule möglichst leicht zu halten, was aus Gründen der Verzollung Bedeutung hat. Sie sind aber nur in Fig. ι dargestellt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Filmspule, bei der das aus Blech gebildete Spulenrohr achsenparallele Schlitze ' für die Einführung des Filmstreifenträgers besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ganzen Umfange des aus Blech gebildeten Spulenrohres (2) eine größere Zahl von Schlitzen (3) angeordnet ist und die zwischen den Schlitzen stehengebliebenen Mantelteile (4) des Spulenrohres, vorzugsweise symmetrisch, dachförmig einwärts geprägt sind, so daß die durch die so entstandenen breiteren Schlitze (30) eingesteckte Filmstreifenspitze an der gegenüberliegenden Seite durch die gegeneinandergeneigten Wände (4°, 46) irgend zweier benachbarter Prägemulden (4, 4", 4&, 5) aus dem Spuleninnern herausgeleitet wird.
  2. 2. Filmspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine die Schlitze (3°. 3) begrenzende, aus dem Spulenrohr herauszeigende Wandungsteil (4a) in an sich bekannter Weise mit spitzen Zähnen (6) versehen ist.
  3. 3. Filmspule nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schmalen Schlitze (3°) nach ihren beiden Enden allmählich konvergieren und in einen engen Spalt (3) übergehen.
  4. 4. Filmspule nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung go der schmalen Schlitze (3°) an den Enden bogenförmig (bei 7, Fig. 5), zickzackförmig (bei 8, Fig. 6) oder in gegeneinandergerichteten Zähnen (9, Fig. 7) ausläuft.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Filmspulen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zur Bildung des Spulenrohres bestimmten Blechzuschnitt (2) Schnitte von der Randform der Schlitze (3) gebildet und dann die zwischen den Schlitzschnitten (3) liegenden Mantelteile (4) etwa dachförmig einwärts geprägt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB147304D 1929-12-15 1929-12-15 Filmspule Expired DE537266C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228140B (de) * 1964-02-28 1966-11-03 Zeiss Ikon Ag Film-Auf- und -Abwickelspule fuer fotografische Kameras
DE1286892B (de) * 1966-02-25 1969-01-09 Asahi Optical Co Ltd Filmspule fuer eine fotografische Kamera
DE102017213730A1 (de) * 2017-08-08 2019-02-14 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Herstellen eines Schlitzes in einem Blechteil

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DE1286892B (de) * 1966-02-25 1969-01-09 Asahi Optical Co Ltd Filmspule fuer eine fotografische Kamera
DE102017213730A1 (de) * 2017-08-08 2019-02-14 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Verfahren zum Herstellen eines Schlitzes in einem Blechteil

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