DE535320C - Kinematograph mit optischem Ausgleich - Google Patents

Kinematograph mit optischem Ausgleich

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DE535320C
DE535320C DE1930535320D DE535320DD DE535320C DE 535320 C DE535320 C DE 535320C DE 1930535320 D DE1930535320 D DE 1930535320D DE 535320D D DE535320D D DE 535320DD DE 535320 C DE535320 C DE 535320C
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conductors
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electrical
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CARL SCHUEMICHEN
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
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Description

Es ist in der Kinematographie bei Apparaten mit stetig bewegtem Bildband und optischem Ausgleich der Bildwanderung bekannt, das Ausgleichselement — Spiegel oder Prisma — durch elektrische Übertragungseinrichtungen so zum Schwingen zu bringen, daß es zur Verfolgung des Bildes eine konstante Winkelgeschwindigkeit erhält, jedoch am Ende der Verfolgungsbewegung eine beliebige, aber möglichst rasche Rückwärtsbewegung vollführt. Dabei ist es möglich, auch ohne Verschluß flimmerfreie Projektionsbilder zu erhalten.
Bei einer Einrichtung zur Erzielung dieser Bewegungsvorgänge ist erfindungsgemäß das Ausgleichselement direkt mit dem elektrodynamisch bewegten Leiter verbunden. Gegen unerwünschte Querschwingungen wird das Ausgleichssystem durch senkrecht zur Schwingachse verlaufende Spanndrähte oder Spann-.
bänder gesichert.
Diese Anordnung bietet den großen Vorteil, daß keinerlei sich abnutzende Lager verwandt werden und daß somit die Bewegung des Ausgleichselementes auch auf lange Zeit mit großer Genauigkeit erfolgen kann. Auch lassen sich größere Ausgleichselemente mit verhältnismäßig großer Masse durch entsprechend starke Ströme und Magnetfelder mit fast jeder gewünschten Winkelgeschwindigkeit bewegen.
0 Bekannt ist, durch veränderlichen Widerstand modulierten Gleichstrom dem elektrischen Bewegungssystem so zuzuführen, daß dieses zeitlich nacheinander an verschiedene Spannungen gelegt wird. Bekannt ist ferner, diese Modulation im Rhythmus der Bildbandbewegung zu bewirken. Bei den bisher bekannten Einrichtungen ist es jedoch nicht möglich, den Kurvenverlauf des Stromes während des Betriebes zu verändern; dies ist aber notwendig, da ja die Dämpfung des schwingenden Systems kaum konstant für die in Frage kommenden Drehwinkel zu erhalten ist. Erfindungsgemäß wird die Einstellbarkeit der Stromkurven während des Betriebes dadurch erzielt, daß von einem feststehenden Kollektor mittels umlaufender Bürste dem elektrischen Bewegungssystem eine in Größe und Richtung verschiedene Spannung zugeführt wird, und zwar dient eine Potentiometeranordnung dazu, den einzelnen Kollektorlamellen eine während des Betriebes von Hand veränderliche Spannung zuzuführen. Um den sprunghaften Übergang von Lamelle zu Lamelle auszugleichen, wird in die Zuleitung des Bewegungssystems eine sogenannte Siebkette eingeschaltet. Praktisch hat sich gezeigt, daß das Parallelschalten einer großen Kapazität, zum Bewegungssystem in vielen Fällen ausreichend ist.
Die Einrichtung kann erfindungsgemäß ferner noch mit einem Umschalter versehen sein, mit dem das Bewegungssystem kurzzeitig in einen andern Stromkreis eingeschaltet werden kann. An einem Ausführungsbeispiel der Ausgleichsvorrichtung stellt Abb. 1 einen Spiegel 1 dar, der durch kurze Streben 2 mit den Leitern 3 starr verbunden ist. Die Kraftlinien des magnetischen Feldes verlaufen in der Richtung 5-6, so daß ein durch die Leiter 3 fließender Strom
den Spiegel ι um die gedachte Achse 7-8 dreht. Um ein Querschwingen des Spiegels 1 um die gedachte Achse 9-10 gänzlich zu unterdrücken, ist das System von den Punkten 11 und 12 durch Drähte nach den außenliegenden Festpunkten 13,14; 15,16 abgespannt. Bei Verwendung von Metallspiegeln besteht die Möglichkeit, den Spiegel 1 und die Streben 2 aus einem Stück herzustellen.
Abb. 2 stellt das Schaltschema eines Ausführungsbeispieles dar. Zu der Batterie 17 ist eine große Anzahl Potentiometer 18 parallel geschaltet. Die Abgriffe derselben führen zu den einzelnen Kollektorlamellen 19. Die umlaufende Bürste 20 steht mit dem Schleifring 21 in Verbindung; durch eine weitere Bürste 22 wird die Spannung an den einen Belag des Kondensators 23 gelegt, dessen anderer Belag mit der Mitte der Batterie 17 verbunden ist. Über Drosselspulen 24,25 und einer w.eiteren, der Systemschleife parallel geschalteten Kapazität 26 wird die Spannung über einen Umschalter 27 dem elektrischen Bewegungssystem 28 zugeführt. Durch einen periodisch bewegten Umschalter 27 kann das Bewegungssystem 28 kurzzeitig in einen anderen Stromkreis geschaltet werden; so ist es z. B. möglich, den über eine Drosselspule 30 von der Stromquelle 31 aufgeladenen Kondensator 29 über das Bewegungssystem 28 zu entladen und somit dem System ej.nen starken kurzzeitigen Impuls zu geben. Auch ist es möglich, dem Bewegungssystem mehrere getrennte Wicklungen zu geben, so daß unter Umständen, z. B. bei Verwendung von Kippschwingungen, der Umschalter in Wegfall kommen würde.
Praktisch gestaltet sich der Betrieb so, daß bei einem konstanten Magnetfeld die gewünschte sägeblattzackige Kurve, durch welche die Abhängigkeit zwischen Zeit und Ausschlagswinkel dargestellt sein würde, mit Hilfe der Potentiometerregulierung ungefähr eingestellt wird. Während des Projektionsbetriebes wird durch Regulierung des Magnetfeldes die Amplitude genau dem Bildwinkel angepaßt. Dabei kann die Regulierung des Magnetfeldes entweder durch Veränderung des Vorschaltwiderstandes im Erregerkreis oder durch Veränderung eines magnetischen Nebenschlusses erfolgen. Durch weitere Regulierung an den einzelnen Potentiometern ist die absolute Schärfe des Bildes während der Projektion einregelbar.
Erwähnt soll noch werden, daß es möglich ist,
mehrere elektrische Bewegungssysteme neben- oder hintereinander zu schalten; dabei wird die Amplitude der einzelnen Systeme ebenfalls durch den Magnetstrom eingestellt.
Ferner sei noch bemerkt, daß die Anordnung nicht auf die Kinotechnik beschränkt ist, sondern daß es z. B. unter anderen mit zwei gekoppelten Systemen auch möglich ist, das in der Fernsehtechnik benutzte Spiegelrad zu ersetzen.
Es sei auch noch darauf hingewiesen, daß sich alle in Betracht kommenden Batterien durch Netzanschlußgeräte ersetzen lassen.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Ausgleich der Bildwanderung bei kinematographischen Aufnähme- und Wiedergabeapparaten mit stetig bewegtem Filmbande und einem schwingenden Ausgleichselement, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichselement unmittelbar mit einem oder mehreren elektrodynamisch bewegten Leitern starr verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Abspanndrähte oder Abspannbänder senkrecht zur, Schwingachse, durch die ein Querschwingen unmöglich gemacht wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Leiters des elektrischen Bewegungssystems zeitlich nacheinander mittels eines Kollektors an in Größe und Richtung verschiedene Spannung angelegt werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Potentiometeranordnung, mittels deren einer jeden Kollektorlamelle eine während des Betriebes regulierbare veränderliche Spannung zugeführt werden kann.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 95- oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum elektrischen Bewegungssystem eine große Kapazität geschaltet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zu- und Abführungen dieser Kapazität Widerstände oder Drosselspulen geschaltet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen periodisch zu betätigenden Umschalter, mit dem ein oder mehrere Enden der Leiter des elektrischen Bewegungssystems an andere Stromkreise gelegt werden können.
8. Einrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4,
5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplituden des Bewegungssystems durch Verstärken oder Schwächen des Magnetfeldes dem jeweiligen Bildwinkel angepaßt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930535320D 1930-09-12 1930-09-12 Kinematograph mit optischem Ausgleich Expired DE535320C (de)

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DE1930535320D Expired DE535320C (de) 1930-09-12 1930-09-12 Kinematograph mit optischem Ausgleich

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