DE53450C - Vorrichtung zum Verdampfen von Wasser mit Dampfheizung - Google Patents

Vorrichtung zum Verdampfen von Wasser mit Dampfheizung

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DE53450C
DE53450C DE188953450D DE53450DD DE53450C DE 53450 C DE53450 C DE 53450C DE 188953450 D DE188953450 D DE 188953450D DE 53450D D DE53450D D DE 53450DD DE 53450 C DE53450 C DE 53450C
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steam
water
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DE188953450D
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D. B. MORISON in 8 Albion Terrace, Hartlepoole, Grfsch. Durham
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/02Evaporators with heating coils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung von Heizvorrichtungen für Flüssigkeiten, insbesondere auf Einrichtungen zum Erhitzen oder Verdampfen von Wasser in einem geschlossenen Gefäfs mittelst Wasserdampfes, der durch Röhren streicht.
Der erzeugte Dampf wird, wenn der Apparat als Verdampfer für die Zuführung von frischem Hülfsspeisewasser nach dem Schiffskessel gebraucht werden soll, in irgend einer passenden Weise benutzt, oder aber direct in den Condensator abgelassen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt und
Fig. 2 ein Querschnitt eines Apparates mit zwei Schlangenrohren.
1 ist ein unteres Gefäfs, in der Folge Bodengefäfs genannt, an welchem alle Dampf- und Wasserrohrverbindungen angebracht sind. In demselben befindet sich eine Schlammkammer 2, eine Dampfeinlafsöffnung 7, ein Dampfkasten 4, sowie eine Wasserkammer 5, um das Condensationswasser aufzunehmen, welches von dem zum Erhitzen oder Verdampfen des Speiseoder Salzwassers benutzten Dampf herrührt.
2a ist eine Reinigungsöffnung mit abnehmbarem Deckel 2b, um den Bodensatz aus der Kammer 2 leichter entfernen zu können. Bei gröfserer Ausführung des Apparates ist die Kammer 5 mit einem Handloch γ- versehen, welches einen abnehmbaren Deckel 5b besitzt, um in das Innere gelangen zu können.
6 und 6a sind Heizschlangenrohre, die am besten mit ihren oberen Enden auf geeignete Weise zusammenhängen, z. B. mittelst einer Schraubenverbindung, wie in der Zeichnung angedeutet ist. Das untere Ende eines jeden Schlangenrohres 6 ist mit dem Deckel des Dampfkastens 4, und das untere Ende eines jeden Schlangenrohres 6a mit dem oberen Theil der Kammer 5 verbunden.
Das Einlafsrohr 7 für den zum Erhitzen des Wassers dienenden Dampf kann, wenn gewünscht, mit Abzweigungen versehen sein, um eine Verbindung mit verschiedenen Zuführungsquellen, z. B. mit dem Ausströmungsrohr einer Maschine oder einem Kessel, herstellen zu können.
8 ist eine Auslafsöffnung für das Condensationswasser aus der Kammer 5. Dieselbe ist mit Vortheil von solcher Gröfse, dafs sie gerade das in den Rohrwindungen condensirte Wasser austreten lä'fst. Der Austritt kann auch mittelst eines geeigneten Ventils, z. B. mittelst eines Niederschraubventils (in derZeichnung nicht dargestellt), regulirt werden.
9 ist ein Einlafsrohr, welches mit einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Absperrventil versehen ist, um zu verdampfendes Salzwasser zuzuführen.
10 ist ein Ausströmungsrohr für den Dampf, welcher aus dem Salzwasser durch die von den Schlangenrohren 6 und 6a ausströmende Hitze erzeugt ist. Dieses Rohr ist an seinem unteren Ende mit dem Bodengefäfs 1 bei einer in letzterem angebrachten Austrittsöffnung 11 verbunden. Das obere Ende 12 des Rohres 10 kann mit einer Abdeckplatte versehen oder auch, wie in der Zeichnung angedeutet, durchlocht sein.
13 ist ein am Gefäfs 1 angebrachtes Rohr, an welchem ein Ablafshahn befestigt sein kann.
15 ist der Dom oder obere Theil des Verdampfungsapparates. Derselbe umschliefst die Schlangenrohre 6 und 6a, den oberen Theil des Wassereinlafsrohres 9 und des Dampfauslafsrohres 10, und ist mit einem Flantsch 16 versehen, mittelst dessen er schnell mit einem am Bodengefäfs 1 sitzenden Flantsch durch geeignete Mittel, z. B. Bolzen und Muttern, zu verbinden ist.
Der Flantsch des Gefäfses 1, auf den der Flantsch 16 des Domes aufgepafst wird, ist zweckmäfsig in derselben Ebene angeordnet wie die Flantschen, mit denen die Schlangenrohre 6 und 6a verbunden werden, so dafs, wenn der Dom abgehoben wird, die Schlangenrohre 6 und 6a, sowie deren Flantschen, vollständig blosgelegt sind. Mit .dem Dom sind nur solche Theile verbunden, die nicht abgenommen zu werden brauchen, wie z. B. ein Wasserstandszeiger, ein Manometer, ein Lufthahn und ein Sicherheitsventil.
17 sind mit einander verbundene verticale Führungsstangen, von denen bei dem in der Zeichnung dargestellten Apparate drei vorhanden sind. Jede derselben ist mit einem vorspringenden Arm 18 versehen, welche Arme ein Auflager bilden und in den am Bodengefäfs angebrachten Spurzapfenlagern 19 und Ansätzen 20 sich drehen können. Es lassen sich auf diese Weise, nachdem der Dom 15 hinreichend hochgehoben, und die ganzen Schlangenrohre 6 und 6a blosgelegt sind, durch theilweise Drehung die vorspringenden Arme 18 mit ihrer Stütze unter den Flantsch des Domes bringen,, welcher dann wieder etwas herabgelassen und so von den Armen 18 getragen wird.
Im Vorstehenden ist ein mit nur zwei Schlangenrohren versehener Apparat beschrieben, doch können selbstverständlich deren auch zwei oder mehrere Paare vorhanden sein. So zeigen Fig. 3 und 4 einen solchen mit zwei Paaren, und die Fig. 5 und. 6 einen Apparat mit vier Paaren Schlangenrohre.
In diesen Figuren sind die verschiedenen Theile mit denselben Zahlen bezeichnet, wie die entsprechenden Theile in den Fig." 1 und 2.
An Stelle der Träger 17 kann auch zum Zweck, den Dom des Dampferzeugers zu unterstützen, eine der Anordnungen getroffen werden, welche in den. Fig. 7 und 8 dargestellt sind.. Gemäfs Fig. 7 kann der Dom gehoben und herabgelassen werden vermittelst einer Schraubenspindel 17% welche am Boden aufruht, im Flantsch 20 frei beweglich und noch durch eine darunter befindliche Mutter gegen Längsverschiebung gesichert ist. Die Spindel dreht sich in dem am Ansatz i6a des Domes gebildeten Gewinde und wird mit Hülfe einer auf ihr Vierkantende gesetzten Kurbel bewegt. Derartiger Träger sind natürlich mehrere anzuwenden. Bei der Modification der Fig. 8 ist die Schraubenspindel 17a festgelegt in den mit dem Bodengefäfs verbundenen Ansätzen 19 und 20 und geht frei durch den am Dom angebrachten Halter i6a. Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Domes erfolgen durch Drehen der auf der Spindel 17a zwischen zwei Armen des Halters i6a sitzenden Mutter iyb.
Fig. 9 ist eine Ansicht und Fig. 10 ein Querschnitt, eines Fl.antsches 21, der am Gefäfs 1 oberhalb des Dampfauslasses 1 1 und des Austrittes 8 des condensirten Wassers aus der Kammer 5 angebracht wird. Diese Anordnung empfiehlt sich besonders, wenn der aus dem Salzwasser erzeugte Dampf und das Condensationswasser aus der Kammer 5 zum Erhitzen des Speisewassers für die Kessel der Hauptmaschinen benutzt werden. 22 ist die dem Wasserauslafs 8 entsprechende Oeffnung; dieselbe ist im Allgemeinen klein und setzt sich nach dem weiteren Rohr iia fort in dem Durchgang 24. Abnehmbare Schraubenstöpsel 23 und 2 3a dienen dazu, die Kanäle 22 und 24 mit Leichtigkeit reinigen zu können.
Fig. 11 ist ein Verticalschnitt und Fig. 12 ein Horizontalschnitt eines Theiles des Bodengefäfses 1, aus welchen der Dampfeinlafs 7 und ein Theil der Dampfkammer 4 ersichtlich sind.
Fig. 13 ist ein Schnitt einer abgeänderten Construction derselben. Der Dampf strömt aus dem Einlafs 7 zur Kammer 4 durch den Seiher oder Schmutzsammler 25, der nach der Entfernung der Thür 26 herausgenommen und erforderlichenfalls gereinigt werden kann. Um den Seiher in geeigneter Lage halten zu können, ist derselbe mit einem Flantsch 27 (s. Fig. 11 und 12) oder einem Kragen 28 (s. Fig. 13) versehen.
■ Der in dem Verdampfer erzeugte Dampf kann in eine Heizvorrichtung geleitet werden, wobei er sich mit dem Speisewasser auf dessen Weg zu den Speisepumpen, z. B. der Schiffsmaschine, vermengt und condensirt, wodurch die Temperatur des Speisewassers erhöht wird,
Fig. 14 ist die schematische Ansicht eines Verdampfers in Verbindung mit einer injectorartigen Vorrichtung zum Erwärmen von Speisewasser bei einer Schiffsmaschine.
Der im Verdampfer 1 erzeugte Dampf strömt zusammen mit dem von der Schlange 6,6a kommenden Abgang durch die Röhre 1 ia zum Rohr 30. des Speisewassererhitzers 31. Das Rohr 29 des letzteren ist direct mit dem Condensator der Hauptmaschine verbunden, um dessen Wasser dem· Kessel zuzuführen. Das Speisewasser tritt durch den Stutzen 29 ein, verläfst, nachdem es durch den Dampf erwärmt worden ist, den Erhitzer durch den Stutzen 32 und wird dann zur Saugpumpe geleitet, um in die Kessel gepumpt zu werden.

Claims (1)

  1. 35 ist das Rohr, welches den Dampf aus dem Hochdruckcylinder zu den Heizschlangenröhren 6 und 6a leitet.
    36 ist eine besondere Speisepumpe, die ihren Bedarf durch ein Rohr 37 aus dem Auslafsrohr entnimmt und das Wasser durch ein Rohr 38 in den Verdampfungsapparat 1 befördert.
    Statt den in den Verdampfer einzuleitenden Dampf, wie im vorliegenden Falle, dem Ausströmungsrohr des Hochdruckcylinders einer (dreifachen) Schiffs-Compoundmaschine zu entnehmen, kann man ihn auch aus irgend einer anderen geeigneten Quelle erhalten, z. B. durch die Rohrverbindung 40.
    Patenτ-Ansprüche:
    ι . Ein Apparat zum Verdampfen von Salzoder anderem unreinen ■■ Wasser mittelst Dampfes, gekennzeichnet durch:
    a) ein Bodengefäfs 1, welches als Niederschlagkammer für das Salz oder die sonstigen Wasserabsetzungen dient, und welches mit einem Dampf kasten 4 und einem Wasserkasten 5, in dessen Deckel die Heizschlangen 6 und 6a münden, und einem Einlafsrohr 9 für das zu verdampfende Wasser ausgerüstet ist;
    b) ein oberes Gefäfs 1 5, welches die Heizschlangen 6 und 6a umschliefst und an dem Bodengefäfs in derselben Ebene befestigt ist wie die Heizschlangen, so dafs die Röhren in allen Theilen zugänglich sind, wenn das obere Gefäfs abgehoben ist;
    c) ein Dampfauslafsrohr, von dem unteren Gefäfs getragen und sich aufwärts in den Dampfraum des oberen Gefäfses erstreckend;
    d) verticale Stangen 17 oder 17a zur Führung des oberen Gefäfses beim Heben und zu dessen Unterstützung, wenn es gehoben ist, welche entweder mit vorspringenden Armen 18 ausgestattet sind, die nach innen gedreht werden können, um das Gefäfs zu ■ halten (Fig. 1, 3 und 5) oder mit Gewinde versehen und so angeordnet sind, dafs sie entweder, um ihre Achse drehbar, in mit passendem Muttergewinde versehene Ansätze i6a des oberen Gefäfses eingreifen (Fig. 7), oder dafs sie fest an dem Bodengefäfs sind, und dafs das obere Gefäfs mittelst Muttern iyh gehoben wird (Fig. 8).
    Bei Heizvorrichtungen der vorbezeichneten Art die Anordnung:
    a) eines Stutzens (Fig. 9) am unteren Gefäfs i, welcher die Ausströmung iia der in der Vorrichtung erhitzten Flüssigkeit bezw. des entwickelten Dampfes vereinigt mit dem Abführungskanal 22 bis 24 des aus dem Heizdampf entstandenen Niederschlagwassers;
    b) eines Seihers oder Schmutzabhalters (Fig. 11 bis 1 3) in der Dampfzuleitung, gekennzeichnet durch ein vor dem Dampf kasten 4 eingesetztes Rohr 25, in welches der Heizdampf durch enge Wanddurchlässe einströmt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE188953450D 1889-11-16 1889-11-16 Vorrichtung zum Verdampfen von Wasser mit Dampfheizung Expired DE53450C (de)

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