DE534048C - Brennkraftturbine - Google Patents

Brennkraftturbine

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DE534048C
DE534048C DEM109013D DEM0109013D DE534048C DE 534048 C DE534048 C DE 534048C DE M109013 D DEM109013 D DE M109013D DE M0109013 D DEM0109013 D DE M0109013D DE 534048 C DE534048 C DE 534048C
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DE
Germany
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recess
opening
rotor
housing
internal combustion
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DEM109013D
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MOTOR RES Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/02Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion characterised by the arrangement of the combustion chamber in the chamber in the plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Brennkraftturbine Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftturbine; deren einer Hauptteil, beispielsweise das Laufrad, mit mindestens einer Ausnehmung versehen ist, deren Vorderwandung annähernd radial steht, während der andere Hauptteil,' z. B. das Gehäuse, welcher mit dem erstgenannten -Hauptteil zusammenarbeitet, wenigstens eine Ausströmöffnung aufweist. Derartige Brennkraftturbinen sind an sich bekannt. Bei den bekannten Maschinen soll die Drehung des Laufrades dadurch erfolgen, daß die Verbrennungsgase einen Stoß auf die Laufradausnehmung ausüben. Die Ausnehmungen, in denen die die Antriebskraft erzeugenden Verbrennungen hervorgerufen werden, treten erst eine gewisse Zeit nach der Verbrennung mit den Ausströmöffnungen in Verbindung, damit die dann schon entspannten Gase ausgelassen werden. Von derartigen Einrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß nicht der Stoß der Gase das Laufrad in Umdrehung versetzen soll, sondern der Druck der Gase, welcher auf die Laufradausnehmung dann wirkt, wenn die Gase aus der Auslaßöffnung im Gehäuse ausströmen und dabei einerseits gegen die feste Gehäusewand drücken, andererseits sich entspannend durch die entstandene Öffnung gegen die Laufradausnehmung drängen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der in der Ausnehmung durch Verbrennung erzeugte Überdruck erst in dem Augenblick hervorgerufen wird, in welchem die Ausnehmung mit der Ausströmöffnung in Verbindung tritt. Hierdurch wird im Gegensatz zur stoßweisen Einwirkung der Gase eine verhältnismäßig lange, eine Drehbewegung hervorrufende Einwirkung der Gase auf das Laufrad möglich, was weiterhin eine gleichmäßigere Kraftabgabe hervorruft. Schließlich können bei dem Erfindungsgegenstand Brennstoffgemische von heftiger Explosionskraft verwendet werden, ohne daß die Gefahr von Brüchen vorhanden ist, da im Augenblick der höchsten Drucksteigerung bereits Verbindung mit der Außenluft herrscht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar geben die Abb. z bis 3 eine schematische Darstellung von drei Ausführungsformen der Erfindung im Querschnitt.
  • Abb. q. zeigt den Läufer einer erfindungsgemäß gestalteten Turbine für sich herausgezeichnet.
  • Abb. 5 veranschaulicht im größeren Maßstabe eine Einzelheit der in Abb.3 dargestellten Turbine.
  • Abb. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform eines Läufers gemäß der Erfindung.
  • In den Abbildungen ist mit a ein Läufer bezeichnet, der mindestens eine Ausnehmung b aufweist. Diese Ausnehmung ist an ihrer Vorderseite (Vorderseite im Drehsinn der Turbine) durch eine radiale Wand begrenzt, welche eine scharfe Kante d aufweist. Der Läufer a ist im Innern eines Gehäuses c angeordnet, welches die Gleitfläche für den Läufer a.:äuf -mindestens -einem Teil seines inneren Umfanges bildet. Das Gehäuse c ist mit wenigstens einer Auslaßöffnung versehen. Weiterhin sind an dem Gehäuse c Mittel vorgesehen, die bewirken, daß in der Ausnehmung b in dem Augenblick, in dem zwischen der Ausnehmung und der Auslaßöffnung eine Verbindung eintritt, ein Überdruck vorhanden ist, der von einer Verbrennung herrührt, die in ungefähr dem gleichen Augenblick erzeugt ist, in dem die genannte Verbindung hergestellt wird.
  • Der Läufer a besteht bei den in Abb. i bis 5 dargestellten Ausführungsformen aus einem beispielsweise aus Stahl hergestellten, zylinderförmigen Körper mit geschliffener Oberfläche. Der Läuferkörper kann voll oder hohl ausgeführt sein und mit einer Kühlvorrichtung versehen sein. Insbesondere kann die Kühlung durch einen Kühlmittelumlauf (Luft, Wasser, Öl usw.) hervorgerufen werden.
  • Die Form der Ausnehmung im Läufer wird zweckmäßig derart gewählt, daß die Öffnung durch zwei Ränder, die parallel zur Läuferachse ,liegen, und zwei weitere Ränder, die senkrecht zur Läuferachse liegen, gebildet wird. Weiterhin bilden die Seitenwände b° (Abb. q.) Teile von Ebenen, die rechtwinklig zur Läuferachse stehen. Die Vorderwand b00 wird durch eine radiale Ebene gebildet. Der Boden: b000 schließlich wird durch einen zylinderförmigen Teil gebildet, und zwar läuft die Achse dieses den Boden bildenden Zylinders parallel mit der Läuferachse. Die Krümmung des Bodens ist derart, daß er sich der Achse des Läufers nähert. Der Boden b°011 verbindet den unteren Teil der Vorderwand b00 mit dem Hinterrand des äußeren Umrisses der Ausnehmung b.
  • Das Gehäuse c, welches die Gleitfläche für den Läufer a bildet, besteht aus einer zylindrischen hohlen Hülse aus beispielsweise Gußeisen und hat innen eine zylindrische Bohrung, deren Durchmesser derart ist, daß der Läufer a in dieser Bohrung ohne Spiel und dichtanliegend sich drehen kann. Selbstverständlich muß eine Schmierung benutzt werden. -An einer Stelle des Gehäuses c ist eine Austrittsöffnung e vorgesehen, deren Querschnitt derart beschaffen ist, daß die Verbindung zwischen der Ausnehmung b und der Austrittsöffnung e während der Drehung des Läufers im Gehäuse sofort über die ganze Breite der Kante eintritt, die von dem Vorderrand der Ausnehmung gebildet wird. Der Querschnitt der Austrittsöffnung e ist zweckmäßig rechteckig, ebenso. wie auch der Querschnitt der Ausnehmung b.
  • Das Gehäuse c ist mit Mitteln versehen, durch welche es ermöglicht wird, eine Verbrennung hervorzurufen, durch die der Überdruck erzeugt wird, der zum Betrieb der Turbine notwendig ist. Diese Mittel können, wie in Abb. i dargestellt ist, beispielsweise aus einem Verdichter f bestehen, der eine vom Vergaser g erzeugte Brennstoffmischung ansaugt und diese durch eine Leitung weiterbefördert. Die Bauart des Verdichters ist beliebig; so kann beispielsweise ein Drehkolbenverdichter, ein Kapsel- oder Kolbengebläse Anwendung finden. Die Leitung h mündet in einer Öffnung i, die in der Gehäusewandung vorgesehen ist und an der die Ausnehmung b vorbeistreicht. Wenn die Ausnehmung b an der Öffnung i vorbeigleitet, füllt sich die Ausnehmung mit Brennstoff gexnisch.
  • Zur Zündung des Gemisches kann beispielsweise ein Leitungsdraht j vorgesehen werden, der durch einen elektrischen Strom in Rotglut versetzt wird. Dieser Leitungsdraht ist von der Masse des Gehäuses isoliert und wird zweckmäßig in geringer Entfernung (einige Winkelgrade) von der Vorderkante der Austrittsöffnung e angebracht. Mit Hilfe dieses Glühdrahtes - wird die- Zündung des Brennstoffgemisches in der Ausnehmung b entweder in dem Augenblick hervorgerufen, in dem die Verbindung zwischen der Ausnehmung b und der Öffnung e eintritt, oder die Zündung erfolgt höchstens einige wenige Grad vor diesem Augenblick. Selbstverständlich muß die Öffnung i derart in der Gleitfläche des Gehäuses angeordnet sein, daß die Ausnehmung b niemals gleichzeitig einerseits gegenüber der Öffnung i und andererseits gegenüber einer zweiten Öffnung oder dem Zündungsdraht j stehen kann.
  • In Abb. z ist eine Einrichtung dargestellt, mit deren Hilfe die Verbrennungsgase ausgespült werden können, die in der Ausnehmung b nach ihrem Vorbeigang an der Öffnung e verblieben sind. Für diese Spülung kann ein Verdichter oder Ventilator k benutzt werden, der einen Spülstrom durch eine Öffnung L hindurchschickt. Diese Öffnung ist in der Gleitfläche, an der die Ausnehmung b vorbeistreicht, vorgesehen und befindet sich in einem solchen Abstand von der Öffnung e, daß die Ausnehmung b sich gleichzeitig gegenüber der Öffnung e und der Öffnung L befinden kann. Bei einer solchen Stellung der Ausnehmung b wird, wie ohne weiteres klar ist, eine Spülung durch bei L eingeblasene Luft erfolgen.
  • Ferner ist es zweckmäßig, eine Einrichtung zu treffen, um eine vollständige Füllung der Ausnehinung b herbeizuführen. Zu diesem Zweck ist eine Leitung m (s. Abb. 2) vorgesehen, die an einem Punkt des Verdichters f angeschlossen ist, in dein ein Druck von beispielsweise 5 Atm. herrscht, der etwas geringer ist als der Druck von beispielsweise 6 Atm., der in der Leitung h herrscht. Die Leitung m mündet in eine Öffnung u, die auf demjenigen Teil der Gleitfläche vorgesehen ist, an dem die Ausnehmung b vorbeistreicht, und deren Abstand von der Öffnung i so gering ist, daß die Ausnehmung sich gleichzeitig gegenüber der Öffnung i und der Öffnung n befinden kann. Wenn sich die Ausnehmung in dieser Stellung befindet, fließt ein Strom von Brennstoffgemisch durch die Leitung h, die Öffnung i, die Ausnehmung b, die öffnung n und - die Leitung m, so daß .ein geschlossener Gemischstrom hergestellt und eine vollkommene Füllung der Ausnehmung b gesichert wird.
  • In Abb. 3 ist -eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar wird gemäß Abb.3 die Ausnehmung mit verdichteter Luft gefüllt, die unter einem sehr hohen Druck, beispielsweise 5o Atm., steht, und deren Temperatur auf. beispielsweise 2oo° C erhöht ist. Zur Erzeugung dieses Luftdruckes dient ein Verdichter o, der durch eine Öffnung p, die in der Gehäusewandung vorgesehen ist, die warme Druckluft in die Ausnehmung preßt, sobald letztere an der Öffnung p vorbeistreicht. Weiterhin ist gemäß Abb.3 eine Einspritzvorrichtung q für gasförmigen, pulverförmigen oder flüssigen Brennstoff vorgesehen, die ähnlich den bekannten Einspritzvorrichtungen bei Brennkraftmaschinen ist. Mit dieser Einspritzvorrichtung wird der Brennstoff in die Ausnehmung b hineingespritzt, sobald die Vorderkante der Ausnehmung mit der Vorderkante der Ausströmöffnung e zusammenfällt. Die Einspritzung selbst findet zweckmäßig an einer Stelle der Gleitfläche statt, die der Auslaßöffnung e möglichst benachbart liegt. Die Einspritzvorrichtung selbst kann aus einem Einspritzventil bestehen, welches beispielsweise mit einer Einspritznadel r versehen ist. Zur Bewegung des Ventils dient eine Welle mit Nocken s (Abb. 5), welche durch Zahntriebwerk oder eine ähnliche Einrichtung von dem Läufer a aus in Drehung versetzt wird. Der Nocken wirkt in . bekannter Weise auf einen Hebel ein, der seinerseits die Brennstoffnadel bewegt. Bei der dargestellten Einrichtung wird die Nadel gerade angehoben, also die Einspritzung herbeigeführt in dem Augenblick, in dem die Ausnehmung mit der ' Austrittsöffnung in Verbindung tritt. Die in Abb. 3 und 5 dargestellte Einrichtung kann weiterhin noch mit einer Ausspüleinrichtung =nach Abb,. 2 verbunden werden.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes, die zeichnerisch nicht dargestellt ist, besteht darin, daß eine von dem Gehäuse getragene Kammer vorgesehen wird, die auf demjenigen Teil der Gehäusefläche mündet, auf dem der Läufer gleitet. Die Mündungsöffnung ist an einem solchen Punkte gelegen, daß sich die Ausnehmung des Läufers gleichzeitig gegenüber der genannten Mündungsöffnung und gegenüber der Ausströmöffnung befindet. Weiterhin werden bei dieser letztgenannten Ausführungsform Einrichtungen ähnlich den schon oben beschriebenen getroffen, um gleichzeitig in der genannten Kammer und der Ausnehmung durch Verbrennung einen Überdruck zu erzeugen.
  • Zur Klärung der Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes sei das Folgende ausgeführt: Es ist gleichgültig, ob die Ausnehmung mit unter Druck stehendem Brennstoffgemisch oder nur mit warmer Druckluft gefüllt ist, in die man einen gasförmigen oder pulverförmigen Brennstoff einspritzt. Der Erfolg besteht beide Male darin, daß die Ausnehmung in dem Augenblick, in dem ihre Vorderkante mit dem hinteren Rande der Öffnung e zusammenfällt, der Sitz einer plötzlichen Druckerhöhung ist, die in der Nachbarschaft der Öffnung e zur Entstehung gebracht ist. Sobald nun eine Verbindung zwischen der Ausnehmung und der Ausströmöffnung hergestellt ist, strebt _ das Antriebsmittel, welches sich ausdehnen will, danach, die Ränder der entstehenden Öffnung weitervoneinander zu entfernen. Hierdurch wird ein erster Kraftantrieb auf den Läufer ausgeübt.
  • Gleich darauf tritt ein örtlicher Unterdruck in der Nachbarschaft der Vorderwand der Ausnehmung auf, und die Masse des unter Druck stehenden, in der Ausnehmung enthaltenen Gases stürzt sich gegen diese Vorderwand und trifft auf sie auf. Hierdurch entsteht ein zweiter Antrieb für den Läufer. Bei jedem Vörbeigang einer Ausnehmung an eine Öffnung e tritt also eine Antriebswirkung ein. Es ist klar, daß man durch Vermehrung der Zahl der Ausnehmungen und Austrittsöffnungen eine nahezu ununterbrochene Antriebswirkung erhält. Zweckmäßigerweise ordnet man eine möglichst große Zahl von Ausnehmungen hintereinander auf einem Steifen des Läuferumfanges an und setzt dann mehrere solcher Ausnehmungsstreifen nebeneinander. Man erhält dann einen Läufer der beispielsweise in Abb.6 dargestellten Form. Bei einem solchen Läufer gehen. die einzelnen Ausnehmungen nacheinander in- gleichen Abständen an einer länglichen, für alle.. Ausnehmungen gemeinsamen Austrittsöffnung e vorbei.
  • Selbstverständlich ist - es notwendig, Schmiereinrichtungen anzubringen, und zwar können PreBschmierungen, Schmiernuten usw. vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennkraftturbine, deren einer Hauptteil, beispielsweise der Läufer, mit mindestens einer Ausnehmung versehen .ist, deren Vorderwandung annähernd radial steht, während der andere Hauptteil, welcher mit dem erstgenannten Hauptteil zusammenarbeitet, z. B. das Gehäuse, wenigstens eine Ausströmöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daB der in der Ausnehmung des Läufers durch Verbrennung erzeugte Überdruck in dem Augenblick hervorgerufen wird, in welchem die Ausnehrnung mit der Ausströmöffnung in Verbindung tritt.
DEM109013D 1928-03-15 1929-02-26 Brennkraftturbine Expired DE534048C (de)

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FR534048X 1928-03-15

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DEM109013D Expired DE534048C (de) 1928-03-15 1929-02-26 Brennkraftturbine

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