DE533355C - Verfahren zur Darstellung alkaliechter gruener Saeurefarbstoffe der Diphenylnaphthylmethanreihe - Google Patents

Verfahren zur Darstellung alkaliechter gruener Saeurefarbstoffe der Diphenylnaphthylmethanreihe

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DE533355C
DE533355C DE1930533355D DE533355DD DE533355C DE 533355 C DE533355 C DE 533355C DE 1930533355 D DE1930533355 D DE 1930533355D DE 533355D D DE533355D D DE 533355DD DE 533355 C DE533355 C DE 533355C
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/10Amino derivatives of triarylmethanes
    • C09B11/12Amino derivatives of triarylmethanes without any OH group bound to an aryl nucleus

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Description

  • Verfahren zur Darstellung alkaliechter grüner Säurefarbstoffe der Diphenylnaphthylmethanreihe In den Patentschriften lob i29, ilo o86 und i i i 5o6 sind Verfahren zur Darstellung von grünen Säurefarbstoffen der Diphenylnaphthylmethanreihe beschrieben, die darin bestehen, daß man Tetraalky ldiaminobenzhydrole mit Naphthalin oder seinen Substitutionsprodukten kondensiert, die entstehenden Leukobasen sulfoniert und dann oxydiert, oder daß man Tetraalkyldiaminobenzhydrole mit Naphthalinsulfonsäuren kondensiert und die entstandenen Leukosulfonsäuren oxydiert. Weiterhin gelangt man gemäß Patent 513 6o9 durch Oxydation von Kondensationsprodukten aus Naphthaldehydsulfonsäuren mit alkylierten aromatischen Aminen zu grünen Diphenylnaphthylmethanfarbstoffen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man zu grünen Säurefarbstoffen der- Diphenylnaphthylmethanreihe gelangt, die gegenüber den seither bekannten sich durch gelbere, lebhaftere Nuancen, bessere Echtheitseigenschaften und größere Farbstärken auszeichnen, wenn man Di - (p - dialkylaminophenyl -) sulfonaphthylmethane, deren Dialkylaminogrüppen derart beschaffen sind, daß eine oder beide Alkylgruppen mehr als zwei Kohlenstoffätome enthalten, zu den Säurefarbstoffen oxydiert. Diese Di-(p-dialkylaminophenyl-) sulfonaphthvlmethane können nach verschiedenen Verfahren hergestellt ,,werden, z. B. indem man Naphthaldehyde mit aromatischen Dialkylaminen kondensiert und die so erhaltenen Stoffe sulfoniert oder indem man Tetraalkyldiaminobenzhydrole mit Naphthalinsulfonsäuren kondensiert oder Naphthaldehydsulfonsäuren mit den aromatischen Dialkylaminen kondensiert. Beispiele 1. 16 Gewichtsteile a-Naphthaldehyd, q:2 Gewichtsteile Äthyl-n-butylanilin, 2o Gewichtsteile Schwefelsäure (66° Be) und 8 Gewichtsteile Wasser werden etwa 150 Stunden unter Rühren auf 95 bis loo° erhitzt. Die erhaltene Schmelze wird dann mit Wasser versetzt, mit Soda deutlich alkalisch gestellt und durch Dampfdestillation von nicht umgesetztem Äthyl-n-butylanilin befreit. Die gewonnene Leukobase wird gewaschen und getrocknet.
  • i Gewichtsteil der trockenen Leukobase löst man durch Einrühren in 5 Gewichtsteile Schwefelsäuremonohydrat bei 2o bis 25° und sulfoniert durch allmähliche Zugabe der nötigen Menge 65 °1oigen Oleums bei 2o bis 25o. Durch Abkalken der Sulfonierungsmasse und Umsetzung des Kalksalzes mit Soda erhält man eine Lösung des Natriumsalzes der Leukodisulfonsäure, die man direkt nach üblichen Methoden oxydieren kann.
  • Der durch Aussalzen der oxydierten Lösung erhaltene Farbstoff zieht aus saurem Bade sehr gut auf Wolle und gibt klare, gelbstichiggrüne, alkaliechte Töne von großer Farbstärke.
  • 2. 16 Gewichtsteile u-Naphthaldehyd, So Gewichtsteile n-Butylisobutylanilin, 2o Gewichtsteile Schwefelsäure (66° B6) und 8 Gewichtsteile Wasser werden nach Angaben des Beispiels i kondensiert und.weiterverarbeitet. Der gewonnene Farbstoff gibt auf Wolle lebhafte, klare, sehr gelbstichiggrüne Nuancen von guten Echtheitseigenschaften, besonders auch auf erschwerter und unerschwerter Seide. Außerdem ist das Produkt sehr farbstark.
  • 3. 16 Gewichtsteile a-Naphthaldehyd, So Gewichtsteile n-Dibutylanilin, :2o Gewichtsteile Schwefelsäure (66° B6) und 8 Gewichtsteile Wasser geben nach Kondensation und Aufarbeitung gemäß den Angaben des; Beispiels i ein sehr gelbstichiggrün färbendes Produkt von ähnlichen Eigenschaften wie der Farbstoff nach Beispiel 2.
  • 4. 35 Gewichtsteile 2 # 7-Naphthalindisulfosäure werden bei etwa So bis 6o° C in 25o Gewichtsteilen Schwefelsäuremonohydrat gelöst. Nach Erwärmen der Lösung auf foo° werden nach und nach unter Rührung 53 Gewichtsteile Tetrabutyldiaminobenzhydrol eingetragen. Die Lösung wird noch etwa 36 Stunden auf 95 bis foo° C gehalten, dann unter Kühlung in die zehnfache Menge Wasser gegossen. Die ausgefällte Leukosulfonsäure wird abgesaugt, gewaschen, mit Soda gelöst und in üblicher Weise oxydiert. Der durch Aussalzen erhaltene Farbstoff färbt Wolle in einem klaren gelbstickigen Grün von besonders guter Wasch- und Walkechtheit und zeichnet sich durch hervorragende Farbstärke aus.
  • 5. 3 i ,6 Gewichtsteile Naphthaldehyd-a # 4-disulfonsäure werden in verdünnter Schwefelsäure mit 45 Teilen Dibutylanilin kondensiert und die erhaltene Leukoverbindung wie üblich oxydiert. Man erhält einen sehr gelbstichiggrün gefärbten Farbstoff von ähnlichen Eigenschaften wie die Farbstoffe nach den Beispielen :2 und 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren auf Darstellung grüner, alkaliechter Säurefarbstoffe der Diphenylnaphthylmethanreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man Di-(p-dialkylaminophenyl-)sulfonaphthylmethane, deren Dialkylaminogruppen derart beschaffen sind, daß eine oder beide Alkylgruppen mehr als -zwei Kohlenstoffatome enthalten, zu den Farbstoffen oxydiert.
DE1930533355D 1930-02-11 1930-02-11 Verfahren zur Darstellung alkaliechter gruener Saeurefarbstoffe der Diphenylnaphthylmethanreihe Expired DE533355C (de)

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