DE53258C - Aufbau der Elektrodenplatten bei Stromsammlern - Google Patents

Aufbau der Elektrodenplatten bei Stromsammlern

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DE53258C
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cell
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W. MAIN in Brooklyn, Grafschaft Kings, V. St. A
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    • H01M10/04Construction or manufacture in general
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an dem durch Patent No. 41838 geschützten Stromsammler und betrifft die horizontale Anordnung der Elektrodenplatten gegenüber der verticalen Anordnung in dem genannten Patent. Bei der verticalen Anbringung ist die Neigung vorhanden, Kurzschlufs an den unteren Theilen der Elektrodenplatten dadurch zu bilden, dafs das während des Entladens der Batterie aus den Platten abgegebene Zink, sowie das Zinksulfat des Elektrolyts auf den Boden der Zelle fallen.
Bei der nach der vorliegenden Erfindung getroffenen horizontalen Anordnung der Elektrodenplatten gelangen diese Stoffe auf das WasserstoffpolstUck zurück, wo sie eigentlich hingehören, so dafs eine Störung der Batterie oder Bildung von Kurzschlufs aus dieser Veranlassung nicht eintreten kann.
Ein weiterer Vortheil der neuen Zellenform schreibt sich von der Thatsache her, dafs nach Entladung des Sammlers derselbe als gewöhnliche Batterie wirken kann; diese Wirkung ist in den Fällen störend, wo die Platten vertical angeordnet sind, weil dadurch eine unregelmäfsige Auflösung der Zinkplatte veranlafst wird, was Grund zu weiteren Unregelmäfsigkeiten infolge des elektrolytischen Niederschlages des Metalles ist, so zwar, dafs durch diese Unregelmäfsigkeit kurzschliefsende Verbindungen zwischen den Platten gebildet oder schliefslich die Platten zerstört werden.
Bei der horizontalen Zellenform tritt stets ein Ausgleich der unregelmäfsigen Ablagerungen ein, indem die aus der Masse der Platte vortretenden Theile der Platte angegriffen werden und eine schnelle Auflösung derselben eintritt, so dafs der Niederschlag aus dem Sulfat über die ganze Fläche der Platte gleichmäfsig vertheilt wird; danach wird beim Laden und Entladen des vorliegenden Stromsammlers die Homogenität der positiven Elektrode gefördert und aufrecht erhalten und der Bildung von Kurzschlüssen direct und wirksam entgegengearbeitet.
Auf diese Weise können die Platten viel näher an einander gebracht und der Raum und das Gewicht viel besser ausgenutzt werden, als dies bei der verticalen Plattenanordnung möglich ist.
Fig. ι ist ein Horizontalschnitt durch eine Zelle,
Fig. 2 ein Verticalschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. ι.
Fig. 3 und 4 sind Einzeldarstellungen in gröfserem Mafsstabe.
In einem gewöhnlichen Zellenkasten A ist ein Rahmen angeordnet, der aus zwei Platten B aus Hartgummi besteht, die oben und unten durch verschraubte Stangen oder Rohre C (ebenfalls aus Hartgummi) verbunden sind. Andere Stangen oder Rohre C1 (aus Glas) sind in horizontalen Reihen angeordnet, ruhen an ihren Enden in Löchern der Platten B und bilden Träger für die negativen Elektrodenplatten D und die positiven Platten E der Batterie, die abwechseln. Auf die Herstellung und Zusammensetzung der Elektrodenplatten soll hier nicht näher eingegangen werden. Die negativen Elektrodenplatten werden an einem verticalen leitenden Streifen F' durch Loth oder in anderer Weise, z.B. durch Winkelstücke f, befestigt, während die positiven Platten z. B. durch Bolzen J an einem leitenden Streifen K angebracht werden, der dem Streifen F1 diagonal gegenüberliegt. Um die Bewegung und ein Sacken der Elektrodenplatten in der Zelle zu verhindern, werden verticale Stangen L
eingesetzt; würde man die Platten bis an die Wände B laufen lassen, so würde leicht Kurzschlufs gebildet werden können. Die Elektrodenplatten sind an den Stellen, wo leitende Stangen liegen, mit denen sie nicht verbunden sind, zur Vermeidung von Kurzschlufs fortgeschnitten, Fig. i. Die elektrische Verbindung mit gegenüberliegenden Theilen alternirender Platten veranlafst eine gleichmäfsige Vertheilung des Stromes auf alle Theile jeder Platte, da die' Leitungsfähigkeit der richtig hergestellten Elektrodenplatten die gleiche ist. Die horizontale Anordnung der Elektrodenplatten hat in dieser Einrichtung vor den verticalen Elementen, welche an ihren oberen Kanten alternirend verbunden sind, den entschiedenen Vorzug, dafs eine gleichmäfsige Vertheilung des Stromes stattfindet. Bei verticalen Elementen ist es unmöglich, die alternirenden Verbindungen mit entgegengesetzten Enden der Elemente herzustellen, da die unteren Kanten unzugänglich sind, was bei horizontaler Lage der Elektrodenplatten nicht der Fall ist.
Die vorbeschriebene Construction gestattet die schnelle Herausnahme der Elemente, welche mit dem ganzen Rahmenwerk herausgehoben werden können.
Bezüglich der Elektrodenplatten selbst soll nur angeführt werden, dafs die aus amalgamirtem gekörnten Zink bestehende Masse für die positive Elektrodenplatte in trogartigen Platten E Platz findet, in welche die Masse eingeprefst wird. Oder es kann die Platte selbst durch Pressen in Plattenform gebracht werden. Das Zink für die positiven Elektroden braucht nicht nothwendig gekörnt zu sein, ,sondern kann auch Platten- oder Blockform haben.
In den Fig. 5 und 6 ist eine modificirte Zellenconstruction in Oberansicht und Schnitt dargestellt. Jede Zelle enthält nur ein einziges Element und die Zellen können säulenförmig über einander gestellt werden, zu welchem Zwecke die Kästen aus Hartgummi so eingerichtet sind, dafs der obere Flantsch der unteren Zelle den Boden der darüber befindlichen aufnimmt. Die Verbindung der Kästen wird dabei abgedichtet. Jeder Zellenkasten erhält ein negatives Element M und ein positives Element O. Ersteres besteht z. B. aus lamellenartigen Bleiplatten, auf deren Construction hier nicht näher eingegangen zu werden braucht, da auch andere negative Elektrodenplatten Anwendung finden können. Die Platten M werden durch Halter M1 getragen, welche auf den Trägern JV ruhen. ■ Das positive Element O besteht aus gekörntem amalgamirten Zink, das auf dem Boden der Zelle liegt, der mit den Stegen P versehen ist, um das körnige Material vor unerwünschter Verschiebung zu schützen. Zu demselben Zwecke kann das Material O auch durch eine gelochte Platte χ aus Hartgummi oder einem anderen Material, das von dem Elektrolyt nicht angegriffen wird, abgedeckt werden.
In Fig. 5 ist die negative Elektrode oder Sauerstoffplatte zum Theil fortgebrochen dargestellt, um die gelochte Platte zu zeigen.
Die Leistung der Batterie hängt nicht von der Beobachtung eines ganz bestimmten Mengeverhältnisses zwischen Quecksilber und Zink ab. Es mufs mindestens so viel Quecksilber genommen werden, um das. Zink zu amalgamiren; zweckmäfsig nimmt man jedoch Quecksilber im Ueberschufs. Es sind gute Resultate erzielt worden, wenn Quecksilber 15 bis 20 pCt. des Gewichtes des Wasserstoffpolstückes bildet. Die Amalgamirung des Zinks kann vor oder nach der Einbringung des letzteren in die Zelle erfolgen.
Als Elektrolyt kann bei der vorstehend beschriebenen Batterie eine Flüssigkeit Anwendung finden, die Zink und Quecksilber in Lösung enthält, oder es kann ein mehr verdünntes Säurebad Anwendung finden, in welchem Falle das Wasserstoffpolstück amalgamirt wird. Für letzteres kann übrigens jedes Metall angewendet werden, das als Basis für Zink- und Quecksilberniederschlag dient, wenn Zink- und Quecksilbersalze in der Lösung zur Anwendung kommen, oder es kann das WasserstoffpolstUck zum Theil aus Zink und zum Theil aus einem Material bestehen, welches mehr oder weniger negativ in der Batterie ist. So ist es auch, wo Zink als Bestandtheil des Wasserstoffpolstückes auftritt, für die Wirkungsweise der Batterie nicht wesentlich, dafs in dem Elektrolyt Zink in Lösung vorhanden ist. Das das Wasserstoffpolstück bildende körnige Material wird in Gegenwart von Quecksilber unter der Einwirkung des Stromes sehr bald zu einer cohärenten Masse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch Patent No. 41838 geschützte Stromsammler in derartiger Ausführung, dafs die Elektrodenplatten in horizontalen Reihen über einander angeordnet und alternirend mit verticalen Leiterstangen (F1 K) elektrisch verbunden sind und in einem herausnehmbaren, aus den Platten B und den Stangen C C1 bestehenden Rahmenwerk Platz ' finden , zum Zwecke, die gleichmäfsige Vertheilung des bei der Benutzung der Batterie niedergeschlagenen Metalles auf den Elektrodenplatten zu erleichtern und die Bildung von Kurzschlufs durch sonst entstehende unregelmäfsige Erhöhungen zu verhindern (Fig. 1 bis 4).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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