DE532275C - Nockentrieb mit neben dem Nocken liegender zylindrischer, zur Nockenwelle gleichachsiger Ruhebahn - Google Patents
Nockentrieb mit neben dem Nocken liegender zylindrischer, zur Nockenwelle gleichachsiger RuhebahnInfo
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- DE532275C DE532275C DEJ39159D DEJ0039159D DE532275C DE 532275 C DE532275 C DE 532275C DE J39159 D DEJ39159 D DE J39159D DE J0039159 D DEJ0039159 D DE J0039159D DE 532275 C DE532275 C DE 532275C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H53/00—Cams or cam-followers, e.g. rollers for gearing mechanisms
- F16H53/02—Single-track cams for single-revolution cycles; Camshafts with such cams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
--j U
AUSGEGEBEN AM
2. SEPTEMBER 1931
2. SEPTEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47h GRUPPE 2
. c. Ij. Hugo Junkers in Dessau
gleichachsiger Ruhebahn
Die Erfindung bezieht sich auf Nockentriebe, bei denen sich neben dem. Nocken, der
eine Rolle, einen Stößel o. dgl. nach einem bestimmten Gesetz bewegen soll, eine zylindrische,
zur Wellenachse gleichachsige Ruhebahn befindet. Diese Ruhebahn hat den Zweck, den Nockentrieb außer Tätigkeit
setzen zu können, indem Nocken samt Ruhebahn und der auf dem Nocken laufende Teil gegeneinander in Achsrichtung verschoben
werden, derart, daß dieser Teil vom Nocken nach der Seite abgezogen wird und auf die zylindrische Ruhebahn zu liegen
kommt. Zum Zweck der leichteren Verschiebbarkeit sind zwischen Nocken und Ruhebahn schräge Übergangsflächen vorgesehen.
Es ist nun erwünscht, einerseits den zur Verschiebung erforderlichen Weg so klein
wie möglich zu machen: andererseits sollen
aber auch die Yerschiebewiderstände möglichst gering sein. Diese beiden Bedingungen
widersprechen sich im allgemeinen; denn ein kurzer Verschiebeweg" bedingt steile Übergangsflächen
zwischen Nocken und Ruhebahn. Diese erschweren aber wiederum die-Verschiebung, weil sie einen stärkeren Seitendruck
ergeben.
Nach der Erfindung wird bei gegebener Steigung des Übergangs vom Nocken zur
Ruhebahn ein Kleinstwert des Verschiebeweges erreicht, indem der Durchmesser der
zylindrischen Ruhebahn gleich oder nahezu gleich der Summe des größten und des kleinsten Abstandes der Nockenumfangslinie
von der Wellenmitte ist. Man hat dadurch die Möglichkeit, den Übergang vom Nocken
zur zylindrischen Ruhebahn. mit verhältnismäßig kleiner Steigung auszuführen, also
auch den Verschiebewiderstand gering zu halten, ohne einen großen Verschiebeweg in
Kauf nehmen zu müssen.
Ein weiteres Mittel zur Kleinhaltung des Verschiebewiderstandes besteht nach der Erfindung
darin, daß der Übergang durch Mantelflächen von Kegeln gebildet wird, deren Spitzen in der Wellenmitte liegen. Solange
der vom Nocken anzutreibende Teil auf einem solchen kegelförmigen Übergang aufruht,
wird er durch die Drehung des Nockens nicht radial verschoben; der Widerstand der Ver-Schiebung
nach der Seite hängt also dann nur von denjenigen Kräften ab, die auch bei ruhender Welle auftreten würden, z. B. von
der Kraft der Feder, die den anzutreibenden Teil ständig gegen den Nocken andrückt,
nicht aber von Beschleunigungskräftcn (wie sie z. B. bei einer Ventilsteuerung in erheblichem
Maße auftreten) oder von Förderkräften (wie sie z. B. beim Antrieb von
Brennstoffpumpen vorkommen).
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 bis 4 Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes,
582275
in Abb. 5 und 6 als Gegenbeispiel eine bekannte Ausführungsform. Dabei sind die
Abb. Ij 4 und 5 Seitenansichten. Abb. 2 und 3 sind Schnitte nach den
S Linien H-II bzw. HI-III der Abb. 1.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5.
Bei der Einrichtung nach Abb. 1 bis 3 sitzen auf der Welle 1 nebeneinander ein
ίο Nockenkörper 2 und eine zylindrische, zur
Welle ι gleichachsig liegende Ruhebahn 3. Der Durchmesser ö? dieser Ruhebahn ist annähernd
gleich der Summe des größten und kleinsten Abstandes α und b der Nockenumfangslinie
von der Wellenmitte. Zwischen dem. Nocken 2 und der Ruhebahn 3 sind
schräge Übergangsflächen 5, 6 eingeschaltet, auf welchen der vom Nocken 2 anzutreibende
Teil (beispielsweise eine Rolle 4) verschoben werden kann, derart, daß diese Rolle entweder
die gestrichelt gezeichnete Lage auf dem Nockenkörper 2 oder die voll ausgezeichnete
Lage auf der Ruhcbahn 3 einnehmen kann. Der hierzu nötige Verschiebe-
weg in. ist aus Abb. 1 ersichtlich.
Bei der üblichen Ausführungsform. nach Abb. 5, bei welcher der Durchmesser der
2ylindrischen Ruhebahn Cl1 gleich dem doppelten
Abstand O1 des dem Wellenmittel am
nächsten liegenden Punktes des Xockenumfangs ist, ergibt sich für die gleiche Neigung
der Übergangsfläche zwischen Nocken und Ruhebahn eine wesentlich größere (etwa die doppelte) Länge dieses Überganges und
dadurch auch ein wesentlich größerer Verschiebeweg /7Z1.
Während bisher die Übergangsfiäche von der zylindrischen Rast zum Nocken so ausgebildet
wurde, daß die verschiedenen, in Achsenrichtung hintereinanderliegenden Querschnitte
annähernd die Nockenform nur mit entsprechend verkleinerten Abständen von
dem Grundkreis aufweisen, was dazu führt, daß schon während der Verschiebung der
Rolle längs dieser Übergangsfläche bei WeI-lendrchung
diese Rolle und die mit ihr zusammenhängenden Teile die Steuerungsbewegung, nur mit verminderten Ausschlägen,
ausführen, so daß die dabei auftretenden Beschleunigungskräfte die seitliche Verschiebung
erschweren, sind bei der neuen Einrichtung die Übergangsflächen 5, 6 als Teile
von Kegelmänteln ausgebildet, derart, daß die geraden Begrenzungslinien 5, 6 die Erzeugenden
dieser Kegel bilden, deren Spitzen 7, 8 in der Wellenmitte liegen. Hintereinand
erliegende, quer zur Achse geführte Schnitte durch diese Übergangsfiäche ergeben
also die in Abb. 3 eingezeichneten konzentrischen Kreise 10, die den senkrechten
Mantellinien 10 in Abb. 1 entsprechen. Befindet sich der Kegelmantel der Rolle,
Wie in Abb. 4 angedeutet, gerade auf einer kegelmantelförmigen Übergangsfläche, so
wird sie durch die Drehung der Nockenwelle nicht radial zur Nockenwelle verschoben;
es wirken also zwischen ihr und der Nockenwelle nur diejenigen Kräfte, die auch bei ruhender Welle auftreten, so daß die
Verschiebung leichter als bei den bisher bekannten Anordnungen erfolgen kann.
Abb. 4 zeigt die Anordnung für einen Doppelnocken I1 2' mit dazwischenliegender
Ruhebahn 3 und den kegelmantelförmigeii
Ϊ bergangsilächen 5, 6 und 5', 6'.
Claims (2)
1. Nockentrieb mit neben dem Nocken befindlicher zylindrischer, zur Nockenwelle
gleichachsig»· Ruhebahn, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser UV)
dieser Ruhebahn annähernd gleich ist der Summe des größten und kleinsten Abstandes
(a und b) der Nockenumfangslinie von der Wellenmitte.
2. Nockentrieb mit neben dem Nocken befindlicher zylindrischer, zur Nockenwelle
gleichachsiger Ruhebahn, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang von go
der zylindrischen Ruhebahn zur Nockenlauffläche durch Mantelflächen von Kegeln gebildet wird, deren Spitzen (7, S) in
der Wellenachse liegen.
*3. Nockentrieb nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Übergang (5) des die Ruhebalm überragenden
Nockenteils zur Ruhebahn. (3) als auch der Übergang (6) von dem den Nockenkörper überragenden Teil der
Ruhebahn (3) zum Nockenkörper Teile von Kegelmänteln bilden, deren nach entgegengesetzten
Seiten gerichtete Spitzen (7, 8) in der Wellenmitte liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ39159D DE532275C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Nockentrieb mit neben dem Nocken liegender zylindrischer, zur Nockenwelle gleichachsiger Ruhebahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ39159D DE532275C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Nockentrieb mit neben dem Nocken liegender zylindrischer, zur Nockenwelle gleichachsiger Ruhebahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532275C true DE532275C (de) | 1931-09-02 |
Family
ID=7205842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ39159D Expired DE532275C (de) | 1929-08-30 | 1929-08-30 | Nockentrieb mit neben dem Nocken liegender zylindrischer, zur Nockenwelle gleichachsiger Ruhebahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532275C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19916689C1 (de) * | 1999-04-14 | 2000-12-07 | Man B & W Diesel Ag | Verfahren zur Herstellung von Nocken mit zwei Nockenbahnen |
-
1929
- 1929-08-30 DE DEJ39159D patent/DE532275C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19916689C1 (de) * | 1999-04-14 | 2000-12-07 | Man B & W Diesel Ag | Verfahren zur Herstellung von Nocken mit zwei Nockenbahnen |
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