DE529040C - Verfahren zur Messung von Entfernungen mit Hilfe von Wellenenergie - Google Patents

Verfahren zur Messung von Entfernungen mit Hilfe von Wellenenergie

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DE529040C
DE529040C DES88260D DES0088260D DE529040C DE 529040 C DE529040 C DE 529040C DE S88260 D DES88260 D DE S88260D DE S0088260 D DES0088260 D DE S0088260D DE 529040 C DE529040 C DE 529040C
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DE
Germany
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transmitter
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DES88260D
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English (en)
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Dipl-Ing Karl Eisenzapf
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/02Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems using reflection of acoustic waves
    • G01S15/06Systems determining the position data of a target
    • G01S15/08Systems for measuring distance only
    • G01S15/32Systems for measuring distance only using transmission of continuous waves, whether amplitude-, frequency-, or phase-modulated, or unmodulated

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren zur 1VIessung von Entfernungen mit Hilfe von Wellenenergie Es ist vielfach vorgeschlagen worden, Entfernungen dadurch zu bestimmen, daß man die Zeitdauer mißt, die der Schall zum Durchlaufen der zu messenden Strecke benötigt. Man hat auch vorgeschlagen, auf die gleiche Weise Entfernungen mit Hilfe von Schallwellen zu bestimmen, die durch einen am Ende der Meßstrecke befindlichen Körper, z. B. den Meeresboden, reflektiert werden. Bei dem bekannten Verfahren verfährt man meist in der Weise, daß man den Zeitpunkt der Aussendung des Schalles beispielsweise auf elektrischem, insbesondere drahtlosem Wege nach einer Empfangsvorrichtung übermittelt und dort eine Zeitmeßvorrichtung in Gang setzt, die bei der Ankunft des Schalles bzw. des Echos wieder ausgeschaltet wird. Zur Messung der Zeit, welche der Schall zum Durchlaufen der zu messenden Wegstrecke benötigt, hat man aber auch vorgeschlagen, die Frequenz der von einem Wasserschallsender erzeugten Wellen plötzlich zu ändern und die Dauer der Schwebungen zu bestimmen, die durch das Zusammenwirken des Echos mit den nach der Frequenzänderung ausgesandten Schallwellen entstehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches eine genaue und einfache Messung der Dauer der Schwebungen ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung werden die durch Überlagerung entstehenden Ströme gleichgerichtet und über einen auf die Schwebungsfrequenz abgestimmten Schwingungskreis einem Meßinstrument zugeführt. Auf diese Weise ist eine Trennung der Schwebungsfrequenz von der jeweils noch erzeugten Frequenz möglich, und man kann die Dauer der Schwebungen unmittelbar an einem Meßgerät ablesen. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann nicht nur angewendet werden, wenn es sich um die Entfernungsbestimmung mit Hilfe des Echos handelt, sondern auch dann, wenn die Entfernung zwischen zwei Punkten ohne Zuhilfenahme des Echos ermittelt werden soll.
  • Ausführungsbeispiele hierfür werden weiter unten beschrieben.
  • Anstatt Schwebungen auf akustischem Wege zu erzeugen, kann man die Schwebung auch auf elektrischem Wege durch Überlagerung einer Hilfsfrequenz herstellen und so die Dauer des Echos bzw. die Dauer des die Meßstrecke nach Beendigung der Wellenaussendung durchlaufenden Wellenzuges erkennbar machen.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Mit x ist ein Schallsender bezeichnet, der durch das Entladungsgefäß 2, z. B. eine Glühkathodenröhre oder ein Dampfentladungsgefäß, mit Wechselstrom gespeistwird. Zur Steuerung desAnodenstromes der Röhre 2 dient der Hilfssender 3, dessen Frequenz im wesentlichen durch die Abmessungen der im Anodenkreis liegenden Induktivitäten und Kapazitäten 4 bestimmt ist. Die Frequenz des Hilfssenders kann in einfacher Weise durch Parallelschalten eines Hilfskondensators zu dem Kondensator q. oder durch Kurzschließen eines Teiles der Induktivität erfolgen. Bei der in der Abbildung dargestellten Einrichtung kann durch die Schaltvorrichtung 5 ein Kondensator 6 zum Kondensator q. parallel geschaltet werden. Die Schaltvorrichtung 5 besteht aus einer Trommel, deren Umfang zur Hälfte mit einem leitenden Überzug versehen ist. Wird diese Trommel in Umdrehungen versetzt, so ändert sich die Frequenz der vom Schallsender i erzeugten Schallwellen während jeder Umdrehung der Trommel einmal. Die Trommel kann beispielsweise durch ein Uhrwerk in Gang gesetzt werden. Die vom Sender x ausgesandten und am Ende der Meßstrecke reflektierten Schallwellen treffen den Empfänger 7, der an die als Gleichrichter wirkende Verstärkerröhre 8 angeschlossen ist. Im Anodenkreis dieser Röhre liegt die Spule g, die mit dem Schwingungskreis io gekoppelt ist. Dieser Schwingungskreis wird auf die Frequenz der Schwebungswelle abgestimmt, die sich aus den beiden vom Sender i ausgestrahlten Schwingungen ergibt. Wenn dieser Schwingungskreis erregt wird, so ändert sich die Stromstärke im Anodenkreis der Röhre ii. Es sei angenommen, daß der Ström steigt, wenn der Schwingungskreis io erregt wird. Dann zieht die im Anodenkreis der Röhre ii liegende Spule i2 den Anker an und schließt dabei den Stromkreis, der durch die Batterie 13, den Vorschaltwiderstand i4., das Thermoelement 15 gebildet wird. Der von dem Meßinstrument 16 angezeigte Strom ist dann nur abhängig von der Dauer des Stromschlusses, also abhängig von der Dauer der Erregung des Schwingungskreises io durch die Schwebungsfrequenz.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Beim Übergang von der einen Sendefrequenz nach der anderen überlagern sich im Emp= fänger 7 zwei Schallschwingungen, und zwar die den Empfänger treffende, am Ende der Meß, strecke reflektierte Schallwelle und die gleichzeitig vom Sender ausgesandte, unmittelbar den Empfänger 7 treffende Schallwelle. Die Zeit, die der Schall zum unmittelbaren Erreichen des Empfängers 7 benötigt, ist sehr klein und beeinträchtigt die Meßgenauigkeit kaum. Solange das Echo andauert, findet also eine Überlagerung zweier Schallschwingungen statt, so daß Schwebungen entstehen. Es wird deshalb der Schwingungskreis io mit seiner Eigenfrequenz, die mit der Frequenz der Schwebungswelle übereinstimmt, erregt und somit der Schalter 12 geschlossen. Da das Instrument 16 den Mittelwert anzeigt, so. ist sein Ausschlag proportional der Dauer der berlagerung, also proportional der Zeitdauer des Echos. Der Ausschlag ist daher unmittelbar ein Maß für die zu messende Strecke. In Abb. 2 sind zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der Einrichtung nach Abb. x schematisch die auftretenden Verhältnisse dargestellt, und zwar sei angenommen, daß vom Sender = abwechselnd Schallwellen der Frequenz 5ooo Hertz und 6ooo Hertz während einer Dauer von je io Sekunden ausgesandt werden. Man wird den Sender im allgemeinen so lange betreiben, bis mit Sicherheit anzunehmen ist, daß die reflektierte Welle den Empfänger bereits getroffen hat. Die vom Sender ausgesandten Wellenzüge sind in der Abbildung mit 17 und 18 bezeichnet. Es sei angenommen, daß die Schallwelle zum Durchlaufen der Meßstrecke 2 Sekunden benötigt, d. h. daß das Echo nach q. Sekunden den Empfänger 7 erreicht. Die den Empfänger 7 erreichenden und die Meßstrecke durchlaufenden Wellenzüge sind in der Abb. 2 mit ig und 2o bezeichnet. Unmittelbar wird der Empfänger aber auch von den mit 17 und 18 bezeichneten Wellenzügen getroffen. Die Abb. 2 läßt leicht erkennen, daß während der Zeitdauer von q. Sekunden, d. h. während einer Zeit, die der Zeit entspricht, die der Schall zum zweimaligen Durchlaufen der Meßstrecke benötigt, eine Überlagerung zweier voneinander abweichender Frequenzen eintritt. In diesen Zeitabschnitten eilt steht eine Schwebungswelle, deren Frequenz in dem gewählten Beispiel iooo Perioden beträgt. Die Schwebungswelle ist in der Abbildung durch die Wellenzüge 21 angedeutet. Sie entsteht sowohl beim Steigern als auch beim Senken der Frequenz. Die jeweils vom Sender i ausgesandte Welle dient also einerseits dazu, die Dauer des Echos nach der Frequenzänderung (Beendigung der Wellenausnutzung der einen Frequenz) erkennbar zu machen und andererseits auch zum Messen der Entfernung, da bei der folgenden Frequenzänderung immer die Dauer des Echos der vorangehenden Welle bestimmt wird. Es wird also auch der zwischen der Aussendung von Wellenzügen gleicher Frequenz liegende Zeitraum zur Entfernungsmessung nutzbar gemacht.
  • Man kann die in Abb. i dargestellte Anordnung auch derart abändern, daß zwei voneinander unabhängige Schallsender abwechselnd zum Aussenden von Schallwellen benutzt werden. Besonders bei der Verwendung von Maschinen zur Erregung der Schallsender dürfte dieses Verfahren vorteilhaft sein. Um bei sehr geringer Entfernung zwischen dem Sender i und dem Empfänger 7 die unmittelbare Einwirkung des Senders i auf den Empfänger in beliebigen Grenzen zu halten, kann es sich empfehlen, den Stromkreis des Senders mit dem Empfängerstromkreis derart zu koppeln, daß die in den Empfänger eingeführte Spannung so weit kompensiert wird, daß der übrigbleibende Spannungsrest in mäßigen und brauchbaren Grenzen bleibt.
  • Anstatt zur Hörbarmachung des Echos von der Beendigung der Ausstrahlung des zugehörigen Wellenzuges ab Schallwellen zu überlagern, kann man auch in den Empfängerstromkreis Ströme einführen, deren Frequenz von der Frequenz der ausgesandten Schallwellen abweichen. Eine derartige, zur Echolotung dienende Einrichtung ist in Abb. 3 dargestellt. Mit Hilfe des Senders 22 werden Schallwellen so lange ausgesandt, bis die am Ende der Meßstrecke beispielsweise durch den Meeresgrund 23 oder bei der Echolotung von Luftfahrzeugen an der Erdoberfläche reflektierten Schallwellen den Empfänger 24 treffen. Wenn man bei der Bestimmung von Meerestiefen völlig im Ungewissen ist, so muß man den Sender so lange betreiben, bis die reflektierten Schallwellen auch bei einerTiefe von einigen tausend Metern den Empfänger sicher erreicht hat. Im allgemeinen wird es genügen, den Sender etwa 5 bis ro Sekunden lang zubetreiben. UmaufdieDauerdesEchosnachder Abschaltung des Senders 22, der beispielsweise mit Hilfe des Uhrwerkes 25 und-des Schalters26 in regelmäßigen Zeitabschnitten aus- und eingeschaltet wird, zu verzichten, ist der Schalter 26 mit einem weiteren Schalter 27 gekuppelt. Dieser Schalter schaltet den Wechselstromerzeuger 28 an den Transformator 29, der in dem Stromkreis des Empfängers 24 liegt. Die übrige Schaltanordnung stimmt mit der Schaltanordnung des Empfängers 7 nach Abb. Z überein. Die einander entsprechenden Teile sind mit den gleichen Zahlen bezeichnet.
  • Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Sobald der Sender 22 abgeschaltet ist, überlagert sich den von den am '.Meeresgrund reflektierten Schallwellen im Empfänger 24 erzeugten Strömen der vom Generator 28 erzeugte Strom abweichender Frequenz. Es entstehen somit Schwebungen wie bei der Einrichtung nach Abb. z, so daß die Spule 12 ihren Anker anzieht. Da die Dauer der Schwebungen proportional der Zeitdauer des Echos ist, so kann an dem integrierenden Meßinstrument 15, 16 unmittelbar die gemessene Entfernung abgelesen werden.
  • Als Wechselstromerzeuger 28 wird vorteilhaft ein Röhrengenerator verwendet, auch kann die beschriebene Einrichtung sowohl zur Bestimmung der Entfernung in Wasser sowie auch in anderen Medien, z. B. Luft, verwendet werden.
  • Die in den Abb. z und 3 dargestellten Schaltanordnungen sind zur Bestimmung von Entfernungen nach der Echolotmethode brauchbar. Das Verfahren gemäß der Erfindung kann aber auch zur unmittelbaren Entfernungsbestimmung verwendet werden.
  • Eine Schaltanordnung dieser Art ist in Abb.4 dargestellt. Mit 22 ist ein Schallsender bezeichnet, der durch den Wechselstromgenerator 30 gespeist werden kann. Es sei angenommen, daß sich der Sender an dem einen Ende der zu messenden Strecke befindet; an dem anderen Ende ist der Empfänger 31 angeordnet. Mit Hilfe des Schalters 32 wird der Sender 22 in bestimmten Zeitabschnitten in Betrieb gesetzt. Die Schaltbewegung wird durch das Uhrwerk 33 (oder eine andere geeignete Vorrichtung) gesteuert, das mit Hilfe von Hebeln u. dgl. auf den Schalter einwirkt. Die Zeitdauer der Schallaussendung wird derart eingestellt, daß der Sender erst abgeschaltet wird, wenn die ausgesandten Schallwellen nach Schätzung bereits den Empfänger 3 erreicht haben. Um die Laufzeit des Schalles zu bestimmen, wird in folgender Weise verfahren Beim Abschalten des Senders 22 wird gleichzeitig der Hochfrequenzschalter 34 an die Antenne 35 angeschlossen, und zwar sei angenommen, daß dieser Hochfrequenzsender elektrische Wellen aussendet, die mit einer etwa von der Frequenz des Senders 22 abweichenden Frequenz moduliert wird. Die von der Antenne 35 ausgestrahlten Wellen treffen die in der Nähe des Empfängers angeordnete Empfangsantenne 36. Die von dieser Antenne aufgenommene Energie wird mit Hilfe des Gleichrichters (Detektor 37) gleichgerichtet und dem Transformator 38 zugeführt. Diese Wechselströme werden mit Hilfe des Transformators 38 den-im Empfänger 3 1 durch den ankommenden Wellenzug erzeugten Strömen überlagert und mit Hilfe des Gleichrichters 39 nochmals gleichgerichtet und der Primärspule des Transformators 40 zugeführt. In dem Transformator fließen dann Wechselströme, deren Frequenz der Schwebungsfrequenz zwischen den vom Sender 22 ausgestrahlten Wellen und derjenigen Frequenz entspricht, mit welcher der Sender 34 moduliert wird. Wenn der Sender 22 mit einer Frequenz von 5000 Hertz betrieben und der Hochfrequenzsender 34 mit einer Frequenz von 6ooo Hertz moduliert wird, so fließt in der Sekundärwicklung des Transformators 4o ein Wechselstrom mit der Frequenz von zooo Hertz. Die Sekundärwicklung des Transformators 40 liegt in dem Schwingungskreis 41, der auf die Schwebungsfrequenz abgestimmt ist. Dieser Schwingungskreis wirkt auf das Thermoelement 42 und das Meßinstrument 43. Setzt man konstante Empfangsenergie voraus, so ist der Ausschlag des Meßinstrumentes unmittelbar proportional der Entfernung. Da man im allgemeinen mit einer konstanten Empfangsenergie nicht rechnen kann, so muß man wie bei den Einrichtungen nach Abb. z und 3 den auf die Schwebungsfrequenz abgestimmten Schwingungskreis auf ein Relais einwirken lassen, das einen besonderen, das Meßinstrument enthaltenen und konstanten Strom führendenStromkreis schließt.
  • Da bei der in Abb. 4 dargestellten Einrichtung für' die Entfernungsbestimmung die Differenz der Fortpflanzungsgeschwindigkeit zwischen der Schallwelle im Wasser und der elektrischen Welle benutzt wird, so kann man-dieses Verfahren immer benutzen, wenn man zwei Wellenbewegungen verwenden kann, von welchen die eine sich rascher fortpflanzt als die andere. Man kann beispielsweise die Entfernung zweier Punkte dadurch ermitteln, daß man Schallwellen in Luft aussendet und bei der Beendigung der Wellenaussendung Unterwasserschallwellen ausstrahlt.
  • Die in-Abb. q. dargestellte Einrichtung eignet sich besonders zum Messen der Entfernung zwischen einem Fahrzeug zu einem anderen bzw. einem feststehenden Punkt. Ein besonderer Vorzug besteht darin, daß auf der Empfangsseite, also beispielsweise auf dem Schiff keine besonderen Zeitmeßvorrichtungen notwendig sind.
  • Die -Frequenz der verwandten Wellen kann je nach den besonderen Verhältnissen gewählt werden. Man kann sie _ auch über die Hörbarkeitsgrenze legen. .
  • Die in den Abb. i und 3 dargestellte Einrichtung kann besonders vorteilhaft angewendet werden, wenn ein Schallsender zu anderen Zwecken vorhanden ist. Durch eine verhältnismäßig einfache und billige Zusatzapparatur kann dieser Sender dann zum Messen von Entfernungen, z. B. zur Bestimmung der Meerestiefe und bei Flugzeugen oder Luftschiffen zur Bestimmung der Entfernung des Flugzeuges bzw. Luftschiffes über dem Erdboden, benutzt werden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung gestattet, in einfacher Weise geringe und große Entfernungen etwa mit der gleichen Genauigkeit zu messen. Um von dem einen Meeresbereich in den anderen überzugehen, hat man nur notwendig, die Sendedauer und die zwischen dem Senden liegenden Zeiträume zu verändern, und zwar muß die Zeitdauer des Sendens verkürzt werden, wenn man kleinere Entfernungen messen will. Wenn man beispielsweise in Zeitabständen von io Sekunden io Sekunden lang sendet bzw. im Abstand von io Sekunden die Frequenz des Senders (Abb. i) ändert, so kann man bei Benutzung der beschriebenen Einrichtung zu Echoloten in Wasser bis etwa 8ooo m messen. Ändert man die Frequenz in jeder Sekunde, so beträgt die größte meßbare Entfernung etwa Soo m. Die prozentuale Genauigkeit innerhalb der angegebenen Grenzen bleibt etwa die gleiche. Wenn man die Sendedauer noch weiter verkürzt, so kann man auch in noch wesentlich 'geringeren Tiefen eine ausreichende Genauigkeit erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung von Entfernungen mit Hilfe von Wellenenergie, bei welchem nach Beendigung der Wellenaussendung die Dauer des die Meßstrecke nach dem erwähnten Zeitpunkt.. noch durchlaufenden Wellenzuges durch berlagerung mit. einer Hilfsfrequenz bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Überlagerung entstehenden Ströme gleichgerichtet und über einen auf die Schwebungsfrequenz abgestimmten Schwingungskreis einem Meßinstrument zugeführt werden.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument in einem besonderen Stromkreis liegt, der während der Dauer der Schwebungsfrequenz geschlossen ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um, wie bekannt ist, die Zeitdauer der Aussendung der Wellen gleicher Frequenz sowie der dazwischenliegenden Zeiträume zu regeln. q.. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Empfindlichkeit der Meßanordnung ein integrierendes Meßinstrument verwendet wird.
DES88260D 1928-11-02 1928-11-02 Verfahren zur Messung von Entfernungen mit Hilfe von Wellenenergie Expired DE529040C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3054370A (en) * 1957-02-18 1962-09-18 Bell Telephone Labor Inc Torpedo steering system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3054370A (en) * 1957-02-18 1962-09-18 Bell Telephone Labor Inc Torpedo steering system

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