DE528472C - Mehrphasiger OElschalter - Google Patents
Mehrphasiger OElschalterInfo
- Publication number
- DE528472C DE528472C DES91414D DES0091414D DE528472C DE 528472 C DE528472 C DE 528472C DE S91414 D DES91414 D DE S91414D DE S0091414 D DES0091414 D DE S0091414D DE 528472 C DE528472 C DE 528472C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- oil
- vessel
- switch
- phase
- cylindrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/53—Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
- H01H33/55—Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor
Landscapes
- Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JUNI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 528472 KLASSE 21c GRUPPE
Mehrphasiger Ölschalter Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1929 ab
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein druckfestes Ölschaltergefäß zu schaffen,
welches drei Vorzüge verbindet: nämlich Druckfestigkeit mit wirtschaftlicher Herstellung
und bester Raumausnutzung. Als druckfest gilt ein Gefäß, das seine Gestalt bis zum Zerreißen nicht verändert.
Das rationellste Ölgefäß für druckfeste Schalter ist zylinderförmig mit nach außen
ίο gewölbten Böden. Diese Gefäßform wird daher
in stehender Anordnung vielfach verwendet. Der Innenraum des Gefäßes ist jedoch bei dieser Anordnung nicht voll ausgenutzt,
was insbesondere in Erscheinung tritt, je mehr die Anordnung der äußeren Schaltstücke
im Grundriß von der Quadratform abweicht und sich einem länglichen Rechteck nähert. Dies ist beispielsweise bei Schaltern
für hohe Stromstärken der Fall. Die
ao Verwendung zylindrischer Ölgefäße mit stehender Achse in diesem Fall ist unwirtschaftlich,
weil das Gefäß große Abmessungen hat und zu seiner Füllung viel Öl notwendig ist. Man verwendet daher vielfach
rechteckige Ölgefäße, die jedoch den Nachteil haben, daß sie dem inneren Überdruck
schlecht gewachsen sind, also für hohe Schaltleistungen besonders verstärkt werden müssen.
Erfindungsgemäß wird dem Gefäß des Ölschalters die Form eines liegenden Zylinders
mit nach außen gewölbten Böden gegeben, dessen Achse senkrecht zur Bewegungsebene
der Kontaktbrücken steht. Die Durchführungen durchsetzen hierbei die Zylinderfläche.
Es wird also das rationellste Druckgefäß verwendet, d.la... jenes, das die günstigste Ausnutzung
der Festigkeitseigenschaften des Materials gestattet, so daß mit kleinstem Materialaufwand
die beste Widerstandsfähigkeit gegen Innenüberdruck erzielt wird. Durch den kleinen Materialaufwand sowohl, wie auch
durch die ausschließliche Verwendung normalisierter Teile des zylinderförmigen Mittelteils
und der gewölbten Böden ist die wirtschaftliche Herstellungsmöglichkeit gegeben.
Daß der Innenraum durch diese Anordnung des Gefäßes in praktisch vollkommenerer Weise ausgenutzt wird, als bei den bisherigen
Anordnungen, soll an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben werden.
In den Abbildungen ist schematisch ein dreiphasiger Ölschalter dargestellt, dessen drei
Phasen, wie meist üblich, gleichartig ausgeführt sind.
Abb. ι zeigt die Schaltstücke mit den Umrissen
der Ölgefäße nach der bisherigen und der erfindungsgemäßen Ausführung im Grundriß;
Abb. 2 ist ein vertikaler Schnitt längs der Schnittebene A-B.
Mit io, 11 sind die festen Schaltstücke
der ersten Phase, mit 12, 13 die der zweiten
Phase, mit 14, 15 die der dritten Phase be-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Paul Duffing in Berlin-Siemensstadt.
zeichnet. Die Verbindungsfigur der Schaltstücke im Grundriß ergibt ein Rechleck. 16
sind die Umrißlinien eines zylindrischen Ölgefäßes mit stehender Achse im Grundriß und
Aufriß. 17 sind die Umrißlinien eines hegenden
zylindrischen Gefäßes nach der Erfindung. Mit 18 ist der Durchführungsisolator
des Ölschalters bezeichnet, mit 19 das bewegliche Schaltstück auf der Schalttraverse.
to Aus der Grundrißfigur ergibt sich folgendes :
Der Halbmesser des stehend zylindrischen Ölgefäßes 20 bestimmt sich als die Summe
aus dem Abstand 21 des äußeren Schalt-Stückes 14 vom Mittelpunkt des Gefäßes und
der vorgeschriebenen Schlagweite 22 dieses Schaltstückes gegen die Gefäßwand. Mit der
Schlagweite 22 als Halbmesser ist um das Schaltstück 14 ein Kreis beschrieben. Hieraus
ergibt sich, daß das schraffierte Ölvolumen nicht ausgenutzt ist, da durch die
Umrißlinien 17 der Grundriß eines Ölgefäßes gekennzeichnet ist, bei welchem die gleichen
Schlagweiten von den Schaltstücken zur Gefäßwand vorhanden sind, das also den gleichen
elektrischen Sicherheitsgrad besitzt.
Aus dem vertikalen Schnitt der Abb. 2 ergibt sich folgendes:
Die Bedingung, welche an die Form des Gefäßes gestellt wird, ist, daß die Gefäßwand
von der Kontaktstelle 23 am festen Schaltstück den größten Abstand hält. Dies ist
bedingt durch die kugelförmige Gasblase, die sich um diesen Punkt als Mittelpunkt beim
Abschalten ausbreitet. Die Gasblase, deren Halbmesser mit 24 bezeichnet ist, ist in der
Zeichnung eingetragen. Andere spannungsführende Teile, beispielsweise der Punkt 2 5
des Durchführungsbolzens, können kleinere Abstände "haben, als 24, da sie nicht im
Mittelpunkt der Gasblase Hegen, wodurch die kürzeste Schlagweite zu dem nächsten Punkt
der Gefäßwand niemals ganz im Abschaltgas liegt. Daraus ergibt sich, daß die schraffierten
Teile des stehend zylindrischen Ölgefäßes zwischen den Umrißlinien 16 und 17
nicht ausgenutzt sind. Die liegende Ausführung des Ölkessels nach der Erfindung schmiegt sich der Umrißlinie 17 an.
Nach Abb. 3 ist, der Ölschalterkessel in besonders zweckmäßiger Weise für einen Mehrphasenschalter
ausgebildet. Erfindungsgemäß sind in das Ölgefäß durchweg gewölbte Metallzwischenwände
eingebaut, welche die Phasen trennen. Durch diese Bauart erreicht man die Vorteile eines Dreikesselschalters.
30 ist der zylindrische Teil des Gefäßes, 31 und 32 seine gewölbten normalisierten
Böden. Die Zwischenwände 33 und 34 sind ebenfalls normalisierte Teile und sind mit
dem Gefäßmantel etwa durch Schweißen verbunden.
Claims (2)
1. Mehrphasiger Ölschalter mit neben einanderliegenden geradlinig bewegten
Kontaktbrücken und druckfestem Ölgefäß, dadurch gekennzeichnet, daß das Ölgefäß
die Form eines Zylinders mit nach außen gewölbten Böden hat, dessen Achse senkrecht
zur Bewegungsebene der Kontaktbrücken steht.
2. Ölschalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in das Ölgefäß durchweg gewölbte Metallzwischenwände eingebaut
sind, welche die Phasen trennen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
SERUN r.ÜDtU'CKT IK HER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES91414D DE528472C (de) | 1929-04-28 | 1929-04-28 | Mehrphasiger OElschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES91414D DE528472C (de) | 1929-04-28 | 1929-04-28 | Mehrphasiger OElschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528472C true DE528472C (de) | 1931-06-30 |
Family
ID=7516476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES91414D Expired DE528472C (de) | 1929-04-28 | 1929-04-28 | Mehrphasiger OElschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528472C (de) |
-
1929
- 1929-04-28 DE DES91414D patent/DE528472C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO2021007604A1 (de) | Stromtrenner | |
| DE1196751B (de) | Vakuumschalter | |
| DE1052500B (de) | Hochspannungsdruckluftschalter mit mehreren in Reihe geschalteten Leistungsschaltstellen | |
| DE2211413A1 (de) | Mehrpoliges vakuumschaltgeraet | |
| DE528472C (de) | Mehrphasiger OElschalter | |
| DE641706C (de) | Elektrischer Fluessigkeitsleistungsschalter mit Lichtbogenloeschung nach dem Expansionsprinzip | |
| DE4445061A1 (de) | Metallgekapselte Schaltanlage mit einem Vakuumschaltgerät | |
| EP1786010B1 (de) | Elektrische Schaltanlage | |
| DE3606076A1 (de) | Spannungsbegrenzender widerstand, insbesondere fuer einen trennschalter einer freiluft-hochspannungsschaltanlage | |
| DE391018C (de) | Doppeltrennschalter | |
| DE680209C (de) | Elastischer Buchsenkontakt fuer Leistungsschalter | |
| DE2938885C2 (de) | Last- oder Leistungsschalter | |
| DE102017202735A1 (de) | Elektrisches Schaltgerät | |
| DE438885C (de) | OElschalter fuer hohe Spannungen | |
| CH662002A5 (de) | Schaltapparat mit einer vorrichtung zur steuerung der bewegung eines lichtbogenkontaktes des schaltapparates. | |
| DE126730C (de) | ||
| DE553697C (de) | Blanker, von einem Isoliermittel umgebener hochspannungfuehrender Anschluss- oder Schaltteil | |
| DE3012964A1 (de) | Gasgefuellter schutz- bzw. leistungsschalter | |
| DE318907C (de) | Regelbarer Fluessigkeitswiderstand | |
| AT147084B (de) | Halterung für Kontaktbrücken, insbesondere bei Ölschaltern. | |
| DE354203C (de) | Elektrischer armierter Ausziehschalter | |
| DE2647779A1 (de) | Elektrischer schalter | |
| DE63782C (de) | Ausschalter für elektrische Starkströme | |
| DE201268C (de) | ||
| DE2057518A1 (de) | Mehrphasentransformator mit unter Last umschaltbaren Anzapfungen |