DE526141C - Verfahren zur Vitaminisierung von Nahrungs- und Arzneimitteln durch Ultraviolettbestrahlung - Google Patents

Verfahren zur Vitaminisierung von Nahrungs- und Arzneimitteln durch Ultraviolettbestrahlung

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DE526141C
DE526141C DEG76446D DEG0076446D DE526141C DE 526141 C DE526141 C DE 526141C DE G76446 D DEG76446 D DE G76446D DE G0076446 D DEG0076446 D DE G0076446D DE 526141 C DE526141 C DE 526141C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/50Preservation of foods or foodstuffs, in general by irradiation without heating
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Description

Es ist bekannt, daß man sowohl eine Reihe von Nahrungsmitteln, wie Milch. Speiseöl, Kakao u. dgl. als auch gewisse Arzneimittel, wie Mutterkornextrakt, kondensierte Sahne S und pulverisiertes Eigelb durch Ultraviolettbestrahlung mittels Quarzlampe o. dgl. mit antirachitischem, Vitamin anzureichern vermag. Es ist des weiteren bekannt, daß man hierbei zweckmäßigerweise nicht die gesamte Strahlung auf das Bestrahlungsgut leiten darf, sondern eine möglichst weitgehende Unter-. drückung des extrem kurzweiligen, insbesondere des ozonbildenden Strahlungsanteiles herbeiführen muß. Für diesen letztgenannten Zweck ist es bereits vorgeschlagen worden, entweder Filter zu verwenden oder aber in geeigneter Form durchlüftete Schutzhauben /u benutzen, innerhalb deren die gesamte Ozonbildung stattfindet und mit deren Hilfe das Ozon vom Bestrahlungsgut ferngehalten wird.
Die Erfindung bezieht sich auf die strahhmgstechnische Durchführung . der Ultraviolet tvitaminisierutig und ist daher einerseits auf alle, anderseits aber auch nur auf solche Xahrungs- und Arzneimittel anwendbar, bei denen durch Ultraviolettbestrahlung eine Vitaminisierung erfolgt. Sie betrifft die Verwendung bestimmter, an sich bekannter ReIl ektnranordnungen für die Zwecke der Ultravioh'ttvitaminisierung, durch weiche im einen 1-alle die erforderliche Grüße und damit die liruchernptindlioliki-it des meist --i.hr dünnen.
aber kostbaren Filters stark herabgesetzt, im anderen Falle die vollkommene Fernhaltung des Ozons vom Bestrahlungsgut wesentlich erleichtert wird, ohne daß hierdurch ein störender Strahlungsverlust oder eine übermäßige Verbreiterung des Strahlungskegels entsteht. Es wird dies nach der Erfindung dadurch erreicht, daß ein elliptischer Filter zur Verwendung gelangt, in dessen einem Brennpunkt die Strahlenquelle angeordnet ist. während der andere Brennpunkt in der Austrittsöffnung oder deren unmittelbarer Umgebung liegt. Für die medizinische Lokalbestrahlung sind solche Reflektoren zwar schon vorgeschlagen worden; hieraus kann jedoch für das Problem, der Vhaminisierung nicht die Vorschrift abgeleitet werden, eine Anpassung der Filtergröße an die technischen Verhältnisse bzw. eine erleichterte Fernhaltung des in unmittelbarer Xähe der Lampe gebildeten und nur in diesem Falle schädlichen Ozones ohne Verbreiterung des Strahlenkegelh zu erzielen.
Zweckmäßig wird die Form und Größe der Ausirittsöi'fnung des Reflektors dem reellen Bild der Strahlenquelle angepaßt, welches nach der Theorie der Ellipse in der unmitt el baren Umgebung , des zweiten Brennpunktes entworfen wird. Bei Verwendung einer Ouarzlampe als Strahlenquelle gibt man dieser AusirittsölTiumg also /.. IJ. die Form (!ines etwa 4 bis i) cm hohen und 15 bis 20 cm langen Spaltes. Man vermag ihre Größe

Claims (1)

  1. auf diese "Weise auf ein Minimum zu reduzieren, ohne daß der Wirkungsgrad der Anordnung merklich verringert wird.
    Ein Beispiel für die Ausführung des beanspruchten Verfahrens ist in den Abbildungen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι die ganze Anlage im Seitriß und Abb. ζ den Reflektor von vorn gesehen. Das Bestrahlungsgut, z. B. Milch, läuft in dünner ίο Schicht an der gewellten Fläche ι herab. Die Strahlenquelle ι ist im einen Brennpunkt eines elliptischen Reflektors 3 angeordnet, dessen zweiter Brennpunkt in der Austrittsöffnung 4 oder deren unmittelbarer Umgebung liegt. Da bei elliptischen Reflektoren bekanntlich die im einen Brennpunkt angeordnete Strahlenquelle, im anderen Brennpunkt abgebildet wird, verläuft der Strahlengang, von außen gesehen, fast genau so, als wenn die Strahlenquelle 2 sich unmittelbar in der Austrittsöffnung 4 befände, und es kann daher die Austrittsöffnung-, in der also gegebenenfalls der Filter oder ein Quarzfenster anzubringen wäre und die in ihrer Form 'vgl. Abb. 2) ertindungsgemäß der Gestalt der Strahlungsquelle 2 angepaßt wird, auf die geringste nur denkbare Größe gebracht werden. Wird an Stelle von Filtern lediglich die durch Ozonbildung in der die Lampe unmittelbar umgebenden Luftschicht entstehende Strahlungsvernichtung benutzt, so ergibt die neue Anordnung den Vorteil, daß die Dicke der wirksamen Luftschicht um den ganzen Betrag des Abstandes der beiden Ellipsenbrennpunkte vergrößert wird, ohne daß hierdurch eine störende Verbreiterung des Strahlenkegcls entsteht. Ferner gelangt die Strahlungsquelle in eine solche Entfernung vom Bestrahlungsgut, daß sie im Betrieb niemals von etwaigen Spritzern Γ Milch 1) erreicht werden kann.
    Damit bei Fortlassung· eines Fensters bei 4 dem Ozon, welches innerhalb des Reflektors 3 zur Bildung kommt, nicht der Weg zum Bestrahlungsgut geöffnet wird, wird zweckmäßig die Rohrleitung 5 vorgesehen, in der durch Schornsteinwirkung oder Anschluß eines Exhaustors während des Betriebes eine dauernde schwache Saugwirkung erzeugt wird. Die Benutzung einer solchen Saugvorrichtung kann jedoch auch dann von Vorteil sein, wenn in der Austrittsöffnung 4 ein Filter oder eine Quarzplatte angebracht sind, da letztere hierdurch stark gekühlt werden, vor allem, wenn sie in der üblichen Weise aus Streifen o. dgl. zusammengesetzt sind, zwischen denen ein Luftdurchtritt möelich ist.
    Ρλ τ ε ν τ λ ν spru c Ii:
    Verfahren zur Vitaminisierung von 2s ahrungs- und Arzneimitteln durch' Ultraviolettbestrahlung unter Vermeidung der Ozoneinwirkung durch Filter oder durchlüftete Schutzhauben, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten elliptischen Reflektors (3), in dessen einem Brennpunkt die Strahlenquelle (2) angeordnet ist, während der andere Brennpunkt in der zweckmäßig dem reellen Bild der Strahlenquelle angepaßten Austrittsöffnung (4) liegt und der gegebenenfalls mit einem Abzugsrohr (5) ausgerüstet ist.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
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