DE522478C - Feueranzuender - Google Patents
FeueranzuenderInfo
- Publication number
- DE522478C DE522478C DEB144120D DEB0144120D DE522478C DE 522478 C DE522478 C DE 522478C DE B144120 D DEB144120 D DE B144120D DE B0144120 D DEB0144120 D DE B0144120D DE 522478 C DE522478 C DE 522478C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- firelighter
- edge
- fire lighter
- wider
- combustion air
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L11/00—Fire-lighters
- C10L11/04—Fire-lighters consisting of combustible material
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
- Feueranzünder Die Erfindung bezieht sich auf einen Feueranzünder aus einem Pappestreifen, welcher zur Bildung der Gebrauchsform spiralförmig gewickelt und .dessen freies Ende an die Wicklung angeheftet wird. Feueranzünder dieser Art, auch, wenn sie in bekannter Weise mit leicht brennbaren Stoffen getränkt sind, haben den Nachteil, daß die Verbrennungsluft nur ungenügend "Zutritt findet, wozu dann noch kommt, daß die Umgrenzungsfläch.en des Feueranzünders beim Aufschütten von Kohle leicht völlig zugeschüttet werden.
- Eine bessere Brennbarkeit kommt erfindungsgemäß dadurch zustande, daß zur Bildung des Feueranzünders breitere Pappestreifen verwendet werden, welche in der Längsrichtung, von der Mitte ausgehend, streifenförmig mehrfach ineinandergefaltet sind, wobei jedoch die beiden außenliegenden Streifen breiter sind als die innenliegenden, so daß mit Zwischenraum gegenüberliegende schmale Stirnkanten des Feueranzünders entstellen, welche leichter anzündbar sind und der Verbrennungsluft Zutritt gestatten. Um letzteren einen noch besseren Zutritt zni geben, sind die frei vorspringenden Stirnflächen zahnartig ausgebildet und dazu die äußeren Streifen an einer Randseite länger als an der anderen Randseite, derart, daß ein stufenförmiger Rand entsteht.
- Bei Feueranzündern aus einer kompakten Masse ist es zwar schon bekannt geworden, die untere Seite derselben, mit welchen sie auf dem Roste ruhen, zahnartig auszubilden und der Verbrennungsluft den Zugang frei zu halten. Der Erfindungsgegenstand weist demgegenüber die Unterschiede auf, daß die Verzahnungen stufenförmig angeordnet sind und durch die Fältelungen des Pappestreifens einen größeren Abstand voneinander besitzen.
- Da im Gegensatz zum Bekannten die Initialzündung an der gezahnten Stirnseite des Feueranzünders stattfinden soll, diese nun aber aus im gehörigen Abstande voneinander stehenden dünnen Pappezungen besteht, kann sich die Initialzündung rasch auf dem gesamten Umkreis des Feueranzünders verbreiten. Wenn bestimmungsgemäß die Kohle in den Füllraum des Feueranzünders angeschüttet worden ist, so brennt der Feueranzünder von außen, wo ihn die Verbrennungsfrischluft allseitig erreichen kann; die Verbrennung wird daher intensiver mit größerer Hitzeentwicklung vor sich gehen, wodurch .die Kohlen schneller auf Entzündungstemperatur gebracht und gehalten werden. Wegen der sich entwickelnden hohen Temperatur ist es möglich, den schwer entzündbaren Zeehenkoks mittels des Erfindungsgegenstandes anzuzünden.
- Auf der Zeichnung ist der ErfinJungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
- A.bb. i zeigt einen Pappestreifen in gestrecktem und teilweise auseinandergefaltetem Zustande.
- Abb. a zeigt den Pappestreifen in schaubildlicher Darstellung im Gebrauchszustande. Abb. 3 zeigt den Feueranzünder in zusammengefaltetem Verpackungszustand.
- Der Feueranzünder besteht aus einem längeren Streifen a aus Holzpappe. Dieselbe ist mehrfach ineinandergefaltet und an den Rändern, «-elche am fertigen Körper aufeinanderliegen, mit einem gezahnten Rande b und c versehen. Dabei sind die Ränder bzw. die Aussparungen ungleich hoch, so daß beim spiralförmigen Zusammeilwickeln der Streifen stufenartige Absätze entstehen, wie aus Abb.2 deutlich ersichtlich ist. Wegen des Wickelns des Streifens in die Form nach Abb. 2 stehen ferner die Stege, welche zwischen den Aussparungen st ehengeblieben sind, in einem gehörigen Abstand voneinander, so daß Verbrennungsluft in vorzüglicher Weise zuströmen kann. An und für sich sind die Aussparungen nicht groß genug, urn beim Auf schütten von Kohle durch letztere ausgefüllt werden zu können. Sie bleiben vielmehr, auf den Rost gestellt, der Verbrennungsluft frei zugänglich. Die Enden der Wicklung werden durch eine Heftklammer d bekannter Art geschlossen. Von besonderem Vorteil ist es, daß von dem Feueranzünder ein Hohlraum e gebildet wird, welcher mit Kohle gefüllt wird, wodurch letztere auf allen Seiten von dem Feueranzünder umschlossen und schnell auf Verbrennungstemperatur gebracht wird. Beien Verpacken kann. um Raum zu sparen, der Feueranzünder in die flache Form nach Abb.3 gedrückt «erden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Feueranzünder aus einem spiralförmig gewickelten Pappestreifen, .dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung des Feueranzünders verwendeten breiteren Pappestreifen in der Längsrichtning, von der Mitte ausgehend, streifenförmig mehrfach ineinandergefaltet sind, wobei jedoch die beiden außenliegenden Streifenbreiter sind als die innenliegenden, so daß mit Zwischenraum gegenüberliegende schmale Stirnkanten des Feueranzünders entstehen.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien vorspringenden Stirnflächen zahnartig ausgebildet sind.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, @daß die Stege (b) zwischen den Aussparungen an einer Randseite länger sind als die Stege (c) der anderen Randseite, derart, daß ein stufenförmiger Rand entsteht, der die Zuströmung von Verbrennungsluft begünstigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB144120D DE522478C (de) | 1929-06-13 | 1929-06-13 | Feueranzuender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB144120D DE522478C (de) | 1929-06-13 | 1929-06-13 | Feueranzuender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE522478C true DE522478C (de) | 1931-04-09 |
Family
ID=7000710
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB144120D Expired DE522478C (de) | 1929-06-13 | 1929-06-13 | Feueranzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE522478C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103893B (de) * | 1956-09-10 | 1961-04-06 | Martin Englert | OElofen-Anzuendblaettchen |
| WO2005024305A1 (en) * | 2003-09-08 | 2005-03-17 | John Welin-Berger | Burnable material in the form of an ignition strip |
-
1929
- 1929-06-13 DE DEB144120D patent/DE522478C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103893B (de) * | 1956-09-10 | 1961-04-06 | Martin Englert | OElofen-Anzuendblaettchen |
| WO2005024305A1 (en) * | 2003-09-08 | 2005-03-17 | John Welin-Berger | Burnable material in the form of an ignition strip |
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