DE52038C - Schwingende Pumpe ohne Ventile - Google Patents

Schwingende Pumpe ohne Ventile

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DE52038C
DE52038C DENDAT52038D DE52038DA DE52038C DE 52038 C DE52038 C DE 52038C DE NDAT52038 D DENDAT52038 D DE NDAT52038D DE 52038D A DE52038D A DE 52038DA DE 52038 C DE52038 C DE 52038C
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DE
Germany
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piston
cylinder
opening
channel
sliding surface
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52038D
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English (en)
Original Assignee
F. C. GLASER, Königlicher Kornisissionsrath in Berlin S.W., Lindenstr. 80
Publication of DE52038C publication Critical patent/DE52038C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B19/00Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
    • F04B19/02Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00 having movable cylinders
    • F04B19/027Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00 having movable cylinders cylinders oscillating around an axis perpendicular to their own axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B9: Pumpen.
F. C. GLASER in BERLIN. Schwingende Pumpe ohne Ventile.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 188g ab.
Die zu beschreibende und in der Zeichnung dargestellte Pumpe ist derartig ausgebildet, dafs an den mit seitlicher Gleitfläche versehenen, hin- und herschwingenden Cylinder eine feststehende Muffe abdichtend durch Feder angedrückt wird und derselbe durch einen besonderen Kanal beim Aufgange des Kolbens saugt, beim Niedergange dagegen in jene Muffe drückt.
Construction und Wirkungsweise sind im wesentlichen folgende:
Der um einen feststehenden Zapfen A drehbare . Pumpencylinder wird durch den vermittelst einer Kurbel betriebenen Kolben in Schwingung versetzt. Wider die äufsere, der Schwingungsebene parallele Gleitfläche B des Cylinders wird die gegen seitliche Verschiebung gesicherte Muffe C durch eine Feder angedrückt. In der Gleitfläche mündet ein längs der Cylinderwandung führender Kanal D bei E, welcher von dem unteren Cylinderraum ausgeht.
Hebt sich der Kolben, so saugt derselbe durch den Kanal D Luft an; geht der Kolben abwärts, so drückt er durch denselben Kanal die Luft in die bei der entsprechenden Cylinderlage vor der Oeffnung E stehende Muffenöffnung.
Der sich stets wiederholende Vorgang in der Pumpe sei genau angegeben:
Die Kurbel bewege sich in der durch den Pfeil bezeichneten Richtung. Bei der in der Zeichnung angegebenen Stellung des Kurbelzapfens befindet sich der Kolben in seiner Tief lage,- die Druckmuffe C in der Mitte des Cylinders und zugleich die seitliche Kanalöffnung E — auch in ihrer Mittelstellung — dicht neben der Druckmuffe.
Bei weiterer Kurbeldrehung im Sinne des Pfeiles schwingt der Cylinder nach rechts, die Kanalöffnung E bleib! frei, indem sie sich von der Muffe entfernt, und der aufsteigende Kolben kann durch den Kanal D saugen.
Nach einer Vierteldrehung der Kurbel, also der Mittelstellung des Kolbens, hat der Cylinder mit der Kanalöffnung gröfsten Ausschlag nach rechts, er kehrt sodann nach der Mitte zu zurück und die Oeffnung E bleibt für die Saugwirkung des Kolbens noch frei, bis sie zur Druckmuffe gelangt. Dies findet statt bei der höchsten Kolbenstellung, entsprechend wieder der Mittellage des Cylinders.
Bei der nun folgenden weiteren Schwingung nach links tritt die Oeffnung E hinter die Muffe C, der niedergehende Kolben drückt die Luft, und diese findet einen Ausweg aus der Kanalöffnung E durch die etwas weitere Muffen-Öffnung nach einer entsprechenden Rohrleitung F.
Diese Pressung der Luft in die Rohrleitung F findet auch noch statt während der zweiten Hälfte d.es Kolbenniederganges, indem sich die Kanalöffnung E an der Oeffnung der Druckrohrleitung rückwärts vorbeibewegt, bis sie wieder bei der tiefsten Kolbenstellung die erste Lage rechts neben der Druckmuffe C einnimmt.
Ein Zurückweichen der eingeprefsten Luft aus der Leitung F ist ausgeschlossen, da die Muffe C stets luftdicht an der Cylinderfläche B gleitet.
Durch die Oeffnung E kann auch ein anderer Stoff angesaugt werden, um denselben dann beim Niedergang des Kolbens durch die Muffe C in die Leitung F zu pressen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    , Eine Steuerung für eine eincylindrisch-e, einfachwirkende Pumpe, gekennzeichnet durch einen um den feststehenden Zapfen A schwingenden Cylinder, dessen zugehöriger Kolben durch eine Kurbel oder anderen geeigneten Mechanismus auf- und niederbewegt und zugleich in Schwingungen versetzt wird, in Verbindung mit einer festen Druckrohrleitung F, welche auf der Verbindungslinie zwischen Mitte des Zapfens A und der Kurbelwelle mündet und auf eine" parallel der Schwingungsebene liegende Gleitfläche des Cylindermantels z. B. durch Federdruck angedrückt wird, um den inneren Cylinderraum durch Kanal D und Oeffnung E in der Gleitfläche beim Aufgang des Kolbens (Saugperiode) mit dem von aufserhalb anzusaugenden Medium (Luft, Gas, Flüssigkeit u. s. w.) und beim Niedergang des Kolbens (Druckperiode) mit der Druckrohrleitung F in Verbindung zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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