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Unterseeischer Signalempfänger Die Erfindung bezieht sich auf einen
unterseeischen Signalempfänger, welcher aus einem in eine öffnung der Schiffshaut
eingesetzten Gehäuse besteht, in welches ein zweites, mit Membran und Mikrophon
ausgestattetes Gehäuse eingesetzt ist, wobei ein Absperrventil vorgesehen ist, welches
die Herausnahme des zweiten aus dem ersten Gehäuse gestattet, ohne daß Wasser in
den Schiffsraum dringen kann.
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Gemäß der Erfindung besteht die Rückholvorrichtung aus einem längsverschiebbaren
Körper, der an seinem inneren Ende mit Kupplungsgliedern versehen ist und durch
äußere Organe mit dem zweiten Gehäuse fest in Eingriff gebracht werden kann, derart,
daß sich dasselbe bei Bewegung des längsverschiebbaren Körpers in Richtung auswärts
über das Absperrventil herausziehen läßt. Um die Verbindung zwischen. dem zweiten
Gehäuse und dem längsverschiebbaren Körper herzustellen, werden die Kupplungsglieder
zwischen am zweiten Gehäuse sitzende Klauen geschoben, durch eine Drehung in der
Umfangsrichtung hinter die Klauen gebracht und dann zwischen die Klauen Sperrglieder
geschoben, so daß, jede Lösung des gegenseitigen Eingriffs der Kupplungsglieder
und der Klauen verhindert ist. Die Sperrglieder sind erfindungsgemäß auf einer in
dem bewegbaren Körper durch äußere Organe längsverschiebbaren Spindel angeordnet
und gegen Verlagerung in Umfangsrichtung relativ zu den Kupplungsgliedern durch
Schrauben o. dgl. gesichert. Die Rückholvorrichtung ist zusammen mit den Mitteln
zu ihrer Bedienung von außen auf dem Gehäuse des Absperrventils lösbar angeordnet.
Auf der Zeichnung ist Abb. i ein Teil eines Querschnittes durch den Schiffsrumpf.
Die darin angebrachten erfundenen Ohren sind ebenfalls geschnitten; ferner sind
die elektrischen Leitungen eingezeichnet, die den Schallempfänger mit dem Steuerhaus
oder einer sonstigen Empfangsstelle auf dem Schiff verbinden.
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Abb. z ist ein in größerem Maßstabe gehaltener Querschnitt durch das
Gehäuse oder Ohr und läßt die Anordnung der Teile erkennen, welche das Mikrophon
und die Empfangsmembran umschließen.
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Abb.3 ist :eine Stirnansicht und zeigt auf ihrer linken Hälfte das
Gehäuse oder Ohr mit aufgebrachtem Deckel, während auf der rechten Hälfte der Deckel
weggenommen ist.
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Abb. q. ist ein Querschnitt eines Stückes der in Abb.3 veranschaulichten
Mikrophonkammer und zeigt die Anordnung der Deckelhalteschraüben.
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Abb.5 ist ein im wesentlichen nach der Linie 5-5 der Abb. 3 genommener
Querschnitt und zeigt die Schrauben zum Festhalten des
Mikrophongehäuses
in seiner Lage innerhalb des äußeren Gehäuses.
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Abb.6 ist eine Ansicht des in Abb. 2 gezeichneten Mikrophonaggregats,
von links gesehen.
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Abb.7 ist ein Längsschnitt des Ohres und des Gehäuses der Absperrvorrichtung,
welches auf dem Ohr angebracht wird, wenn die die Mikrophone und die Membran enthaltende
innere Kammer entfernt werden muß.
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Abb.8 ist eine Stirnansicht der in Abb.7 erläuterten Absperrvorrichtung.
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Abb.9 und io geben die Anordnung der Mikrophone innerhalb der Resonanzkammer,
von welcher sie umschlossen werden, an.
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Abb. i i ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform der erfundenen
Schallempfangsvorrichtung, bei welcher die Resonanzkammer mit Seewasser füllbar
ist, .dem der Eintritt durch geeignete öffnungen in der einen Teil der Schiffshaut
bildenden Membran oder durch um die Membran herum angeordnete üffnungen gestattet
wird.
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Abb. 12 ist eine Stirnansicht der in Abb. i i gezeichneten Vorrichtung.
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Abb. 13 ist ein Längsschnitt einer Abänderung der erfundenen
Vorrichtung, bei welcher das das Abnehmen der Mikrophonkammer ermöglichende Absperrglied
zum Verschließen des Gehäuseinnern einen dauernden Bestandteil des Ohres bildet.
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Abb. 14 ist eine Stirnansicht der in Abb. 13 gezeichneten Vorrichtung.
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Abb. 15 ist ein im wesentlichen nach der Linie j5-i5 der Abb.
13 genommener Querschnitt.
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Abb. 16 ist ein Längsschnitt einer Mikrophonkammer und zeigt eine
andere Ausführungsform des Mikrophonsatzes.
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Abb. 17 ist im wesentlichen ein Längsschnitt nach der Linie
17-i7 der Abb. 16. Abb.18 ist eine Stirnansicht, von rechts gesehen, und zeigt die
nämliche Vorrichtung wie Abb.16 bei weggenommenem Außendeckel.
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Abb. i g ist eine Stirnansicht der Mikrophone und ihrer Tragplatte,
von links in Abb. 16 gesehen.
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Abb.2o ist eine Endansicht auf die in Abb. i9 erläuterten Teile, zeigt
jedoch die Tragplatte im Querschnitt ungefähr nach der Linie 2o-=o der Abb. ig,
und Abb.21 ist .eine Ansicht des Membrankissens und der Dichtung nach den Abb. 2,
9 und 16.
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In Abb. i bezeichnet a :die Haut oder äußere Verplattung des Rumpfes
eines Schiffes, b das in eine Durchbrechung dieser Verplattung eingesetzte Ohr und
c eine Verbindungsdose zum Anschluß der Kabel von einem Schüllempfangsohr nach den
Schallempfangstelephonen im Steuerhaus. Die Telephone sind im Gehäused untergebracht.
Die erwähnten Teile sind auf der Steuerbord- und Backbordseite eines Schiffes übereinstimmend
ausgeführt und natürlich an symmetrischen Stellen dieser Borde angeordnet, wie in
Abb. r eingezeichnet.
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Das Außengehäuse i des Schallempfangsohres kann auf irgendeine bekannte
Weise 14i seiner Lage erhalten werden. Die in Abb. i angegebene Art ist ohne weiteres
klar. Notwendig ist nur, daß. das Ohr in seiner Lage so festgehalten wird, daß.
die Membran eine im wesentlichen glatte Fläche in der Verlängerung der Haut, d.
h. der Verplattung des Schiffes, bildet, und daß keine Vorsprünge, Unregelmäßigkeiten
oder Einsenkungen vorhanden sind, die Wellen oder sonstige Störungen im Wasser hervorrufen,
wenn das Schiff mit hoher oder auch nur beträchtlicher Geschwindigkeit fährt. Das
Gehäuse i ist, wie in verschiedenen Abbildungen der Zeichnung angegeben, vorzugsweise
zylindrisch und nimmt einen Deckel 2 auf, der bei 3 an das zylindrische Gehäuse
angelenkt ist und in seiner Lage durch Klappschrauben 6 (Abt. q.) festgehalten wird,
deren Muttern 7 über vom Rand des Deckels 2 vorspringende gegabelte Ansätze 2' greifen.
Der hintere Rand des Gehäuses i ist mit einer Nut versehen, in welcher -eine Packung
q. sich befindet, die dazu dient, den Deckel wasser- und luftdicht abzuschließen,
wenn die Schrauben 6 an den Dekkel herangeklappt und die Muttern 7 angezogen sind.
Die Wand des Gehäuses i ist mit einem Gewindeloch versehen, durch welches eine Stiftschraube
io reicht, die mit einer Sicherungsmutter io' versehen ist. Das Gewindeloch ist
auch vorgesehen, damit ein weiter unten beschriebener, in Abb. 7 gezeichneter Sperr
oder Einstellstift eingesetzt werden kann. Das vordere Ende des Gehäuses i ist mit
einem inneren Flansch i i versehen, dessen Innenfläche abgeschrägte (Kegel-) Form
besitzt, wie bei ¢' angegeben. Die zylindrische Innenfläche des Gehäuses i ist mit
einer Reihe von Nuten 5 (Abt. 2) versehen, ähnlich denen, die häufig bei Kolben
und Kolbenringen vorgesehen werden. Ferner ist das Gehäuse i mit mehreren geneigten
Gewindelöchern zur Aufnahme von Schrauben 16 (Abt. 3) versehen, welche in je einen
Rücksprung des Gehäuses i greifen, wodurch das das Mikrophon und die Membran enthaltende
Gehäuse in seiner Lage an der Schiffswand festgehalten wird. Die Schrauben 16 sind
zweckmäßig mit Sicherungsmuttern 16' versehen. Ein Flansch i2 (Abt. 2) des Mikrophonkammergehäuses
9 -erfaßt einen Flansch i3, den der äußere Rand der Membran 1 4 trägt. Die Membran
besteht aus einem nachgiebigen,
nichtangreifbaren Stoff, z. B. Hartgummi.
Um den Eintritt von Wasser zu verhüten, sind Dichtungsscheiben 15 und 15' vorgesehen,
von denen die letztere durch einen Ring 17 zusammen mit der Membran 14 im Gehäuse
9 festgehalten wird. Das hintere Ende des Gehäuses 9 ist mit einer ringförmigen
Ausnehmung i 8 zur Aufnahme einer Dichtutlgsscheibe 2o und eines Deckels 19 versehen.
Der äußere Teil der Ausnehmung 18 ist mit Gewinde versehen, um einen Befestigungsring
21 aufzunehmen, der nach dem Einschrauben mittels der durch einen Schraubenschlüssel
zu erfassenden Ansätze 22 den Dekkel i 9 festhält und das Ende des Gehäuses 9 abschließt.
Der Deckel ist finit einer Öffnung 23 versehen zur Aufnahme einer mit Gewinde versehenen
Stopfbüchse 24, welche das Eindringen von Feuchtigkeit von außen her ausschliefst
und das die Leitungsdrähte enthaltende Kabel durchläßt. Der äußere Decke12 ist ebenfalls
mit einer Öffnung versehen, welche eine Gewindestopfbüchse 25 aufnimmt, durch welche
das von der Stopfbüchse 24 kommende Kabel hindurchgeht. Auch hier wird der Eintritt
von Wasser und Feuchtigkeit verhindert.
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In den Abb. 2, 6, 9 und i o sind zwei bevorzugte Zusammenbauarten
der Mikrophone darg estellt Ein Sockelrahmen 26 ist an jedem Ende mit einem Gewindeloch
versehen, welches von einer Hohlschraube 27 durchsetzt wird. Die Hohlschrauben sind
mittels Sicherungsmuttern 28 festgestellt. Durch die Hohlschrauben erstrecken sich
Paare von Drähten 29, 3o, die in SchLingenform gelegt sind und Stifte 31 und 31'
erfassen, welche sich quer über die Enden der Hohlschrauben 27 erstrecken. Die Drähte
sind zweckmäßig aus Phosphorbronze von 0,25 mm Stärke. Sie werden zweckmäßig
in die Form einer Schleife gelegt, durch welche, wie oben erwähnt, die. Stifte 31
und 31' reichen. Die Mittelstücke der Drähte 29 und 30 sind durch je ein
Loch eines Hebelarmes 32 gezogen und tragen dessen. unteres Ende. Mit dem Arm 32
ist ein sich waagerecht erstreckender Arm 33 verbunden, dessen mit Gewinde versehenes
Ende ein Ausgleichgewicht 34 trägt. Die Drähte 29 und 3o bilden ein Schwinglager
für den Hebel 32. Durch Einstellen der Hohlschrauben 27 werden die Drähte unter
genügende mechanische Spannung gebracht, um den Hebel und die auf ihm lastenden
Teile nachgiebig zu tragen. Die Drähte sind auf beiden Seiten des Hebels zweckmäßig
so verdrillt, z. B. beide Seiten mit Rechtsdrall, daß der Hebel 32 kein Bestreben
erhält, in der einen oder anderen Richtung um seine Lagerungsstelle zu schwingen.
Das obere Ende des Hebels 32 ist a.11 eine Querstange 35 angeschlossen, auf deren
Enden die Mikrophone 36 und 37 befestigt sind. Der Hebel ist ferner mit einer kleiner.
waagerechten Stange 38 verbunden, deren vorderes Ende an die Mitte der Membran 1
4. angeschlossen ist. Diese Stange dient zur Übertragung der Erzitterungen der Membran
14' auf den Hebel 32 und weiterhin auf die vom Hebel erfaßten Mikrophone 36 und
37.
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Die Membran 14' ist zwischen zwei Dichtungsringen i4i und 142 gehalten.
Ein Gewindering-i45 erhält die Membran 14' und die Dichtungsringe mit einstellbarem
Druck in ihrer Stellung. Die Membran 14' trägt auf ihrer Innenfläche einen hopf
146, an den die Antriebsstange 38 für die Mikrophone 36 und 37 angeschlossen ist.
Die ringförmige Dichtungsscheibe 141 ist durch radiale Speichen (Abb. 21 j mit einem
nachgiebigen übertragungskissen 148 verbunden. Dieses hissen zusammen mit der Dichtungsscheibe
bewirkt die Resonanz der Membran und vergrößert die Schallübertragung auf die Mikrophone.
Die Mikrophone 36 und 37 können irgendeine bekannte Form besitzen. Auf der einen
Seite des Rahmens 26 ist durch Schrauben 4o ein Isolationsstreifen 39 befestigt.
Beim vorliegenden Beispiel ist dieser Streifen mit vier Verbindungspfosten oder
Klemmschrauben 4i versehen, um die Drähte 42 von den Mikrophonen 36 und 37 nach
dem Ende des zur Schaltdose c laufenden Kabels 43 anzuschließen. Der Rahmen 26 wird
in seiner Lage innerhalb des Gehäuses q durch Schrauben 44 gehalten (s. Abb. 2 und
ioj.
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Der Deckel i9 der Mikrophonkammer ist mit einem Gewindeloch zur Aufnahme
eines Schraubpfropfens 45 versehen, um die Besichtigung der Mikrophonkammer nach
Abnahme des Außendeckels 2 zu ermöglichen. Auf diese Weise läßt sich, wenn die Prüfung
der Mikrophone gewünscht wird, schon vor der Abnahme des Innendeckels feststellen,
ob in die Mikrophonkammer Wasser eingedrungen ist. Zum Abklappen des Deckels 2 wird
die Stopfbüchse 25 ,gelöst. Ist die Mikrophonkammer vor ihrem Einsetzen in das äußere
Gehäuse zusammengebaut, so wird zuerst der Dichtungsring 15 mit Gummilösung und
mit einem Vulkanisierungsmittel oder einem vulkanisierbaren Stoff bestrichen und
dann eingesetzt, so daß der Gummi zum Erstarren neigt. Auf diese Weise wird eine
vollkommen wasserdichte Vereinigung hergestellt. Es hat sich herausgestellt, daß
Gummimilchsaft in dieser Anwendung der am meisten zufriadenstelleilde Stoff ist,
um eine vollkommen wasserdichte Verbindung zwischen der Membran 14, 13 und dem Gehäuse
9 herbeizuführen. Beim Zusammenbau des Empfangsohres kann
der Milchsaft
ferner auf die Seitenflächen und die Hinterseite der Gummimembran und auf die übrigen
Dichtungsringe gestrichen werden. Hierauf werden die Dichtungsscheibe 15', der verschiebbare
Ring 17' und der Festschraubring 17 an ihren Platz gebracht. Hierauf wird das Gehäuse
9 in das äußere Gehäuse z eingesetzt, so daß die Membran und die Vorderflächen der
Gehäuse eine glatte Fortsetzung der Schiffshaut bilden. Die Außenfläche des Gehäuses
9 wird zweckmäßig zuerst mit schwerflüssigem Fett, vorzugsweise graphithaltigem,
bestrichen, um jeglicher Undichtheit vorzubeugen, unerwünschte Erzitterungen abzudämpfen
und Verrosten oder Anfressung zu verhüten.
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Die Schaltung kann verschieden sein, um die empfangenen Schalle nach
den Empfangstelephonen zu übertragen. Je ein Backbordmikrophon ist zweckmäßig mit
je einem Steuerbordmikrophongepaart, so daß bei Störung an einem Mikrophon immer
noch ein Mikrophonpaar verfügbar bleibt, welches ein Mikrophon an Backbord und eines
an Steuerbord enthält. Ferner können Vorrichtungen zum Überwachen der Stärke und
der Spannung der elektrischen Ströme der Telephone und zum Vergleichen der Schalle
in der Empfangskammer vorgesehen sein.
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Nunmehr bleibt das Verfahren und die Anordnung zu beschreiben, um
das die Mikrophonkammer in jedem Ohr bildende Gehäuse zu entfernen und zu ersetzen.
Der Deckel 2, ist nach hinten schwingbar. Ferner läßt sich durch Vergleichung von
Abb. 7 mit Abb. 2 ersehen, daß der Pfropfen i o entfernt und dafür ein hohler Pfropfen
46 eingesetzt worden ist. Dieser enthält eine hohle Spindel 47, deren unteres Ende
ein wenig unter die Fläche des äußeren Gehäuses i hinabreicht, wie bei 48 angegeben.
Diese Spindel wird durch eine Schraubenfeder 49, die durch eine Kappe 5o an ihrem
Platz .erhalten wird, abwärts gedrückt. Das untere Ende der Spindel47 faßt in eine
Nut 51 in der Außenfläche des Mikrophongehäuses g. Die Nut 51 und das untere Ende
48 der Spindel 47 dienen als Mittel, um zu prüfen, ob die Mikrophonkammer innerhalb
des äußeren Gehäuses richtig eingesetzt worden ist, damit die Befestigungsschrauben
16 beim Einsetzen sicher die Rücksprünge im Gehäuse 9 treffen. Nach Zurückklappen
des Deckels 2 wird ein zylindrisches Gehäuse 52 durch die vorher zum Festhalten
des Deckels benutzten Schrauben 6 und Muttern ,7 am Gehäuse i befestigt. Das Gehäuse
52 ist mit einem erweiterten Teil zur Aufnahme eines verschiebbaren Ventils 53 versehen,
welches zwei Scheiben 54 und 55 enthält, die an ihren Mittelstücken verbunden sind,
aber sich ein wenig gegeneinander bewegen können. Diese Ventile können verstellt
werden; nach der Zeichnung geschieht die Verstellung mittels des Hebels 56. Der
Hebel 56 sitzt auf dem vierkantigen Ende .einer waagerechten Welle 57, deren inneres
Ende einen Exzenterring 57' (Abb. 7) trägt, der das Verbindungsstück zwischen den
Scheiben 54 und 5 5 umschließt. Die Verbindung zwischen der waagerechten Welle 57
und dem Exzenterring 57' ist nichteingezeichnet. Wenn der Hebel 56 nach links
bewegt wird, geht das Ventil 53 nach unten, so daß die Scheiben 54 und 55 in den
erweiterten Teil des Gehäuses gelangen und die kleineren zylindrischen Stücke abdecken,
so daß eine ziemlich wasserdichte Verbindung geschaffen ist. Das zylindrische Gehäuse
52 ist mit einem abnehmbaren Gehäuse 59 versehen. Dieses Gehäuse ist mit :einer
Öffnung 59' versehen, durch welche :eine hohle Gewindespinde16o reicht. Das innere
Ende der Gewindespindel 6o ist mit einem Kopf 61 versehen, dessen Ende zwei Segmente
62 trägt, von denen jedes sich über etwas weniger als go° auf die gegenüberliegenden
Seiten um den Kopf 61 herum erstreckt. Diese Segmente greifen zwischen entsprechende
Segmente 63 auf dem Vorsprung, den die den Deckel ig tragende Stopfbüchse bildet.
Werden die Segmente 62 zwischen die Segmente 63 gebracht und um go° gedreht, so
fassen die beiden Segmentsätze übereinander, so daß das Mikrophonkammergehäuse 9
zurückgezogen werden kann: Die Rohrspindel 6o umschließt ein Rohr 64, an dessen
inneres Ende ein Kopf angeschlossen ist, welcher ein paar Vorsprünge 65 trägt. Das
hintere Ende des Rohres 64 ist mit einem Handgriff 66 versehen, mittels dessen das
Rohr 64 und die Vorsprünge 65 in der Längsrichtung innerhalb der Rohrspinde16o verschoben
werden können. Durch die Seitenwände des Kopfes 61 gehen Schrauben 67, welche die
Vorsprünge 65 :erfassen und dadurch Längsführungen bilden, um die Vorsprünge an
Drehung innerhalb des Kopfes 61 zu hindern. Auf jeder Seite der Kappe 59 sind Pratzen
68 vorgesehen, welche Gewindebolzen 69 und 70 zum Tragen eines Querjoches
71 aufnehmen. Dieses Joch ist mit einem mittleren Loch versehen, durch welches eine
Muffe 72 reicht, die auf ihrem inneren Ende einen Flansch 73 und auf ihrem äußeren
Ende ein festgekeiltes Handrad 74 trägt. Die Muffe 72 ist mit .einem Keil 75 versehen,
der durch Schrauben 76 an seinem Platz erhalten wird. Dieser Keil- greift in eine
Keilnut 77 auf der Gewindespindel (Abb.7). Das eine Ende des Handrades 74 ist mit
einem Sperrstift 78 versehen, dessen inneres Ende in ein Loch 79 im Joch 7 1 greift
und darin durch den Druck der Feder 8o erhalten wird. Zwisehen
dem
Flansch 73 der Muffe 72 und dem Ende des Gehäuses 59 ist die Nabe 81 eines Schaltrades
82 untergebracht. Die Nabe 81 ist mit einem Gewindeloch versehen, das auf die Gewindespinde16o
paßt. Auf dem Bolzen 69 ist ein Hebel83 gelagert, der einen'unteren Vorsprung 84
besitzt,. innerhalb dessen eine Schaltklinke 85 zum Erfassen der Zähne des Rades
82 gelagert ist. Wird das Rad 82 entweder unmittelbar oder durch Benutzung des Hebels
83 und der Klinke $5 gedreht, so wird die Spindel 6o gegen das Mikrophonkammergehäuse
vorgerückt und bei entgegengesetzter Drehung zurückgezogen.
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Wird nunmehr angenommen, daß das zylindrische Gehäuse 52 und der zylindrische
Gehäusekopf nebst Zubehörteilen an ihren Platz gebracht und dort durch die Schrauben
6 und 58 festgemacht werden sollen und die Wegnahme des Mikrophonkammergehäuses
9 gewünscht wird, so ist das Vorgehen das folgende: Zuerst wird das Kabel43 von
der Verbindungsdüse c gelöst, so daß das Ende des Kabels durch die Stopfbüchse 25
in den Dekkel2 gestoßen werden kann. Dann wird der Deckel 2 aufgeklappt oderentfernt.
Das Kabel ragt dann von der Büchse 24 im Mikrophonkammergehäusedeckel i9 heraus.
Dann wird das Ende des Kabels 43 durch die zylindrische Ventilkammer 52 gebracht
und deren Gehäuse auf dem Gehäuse i mittels der Schrauben 6 befestigt. Hierauf wird
das Ende des Kabels 43 durch das Rohr 64 gezogen, so daß es von, deren hinterem
Ende herausragt. Alsdann wird der Zylinderkopf 59 auf dem Absperrventilgehäuse 52
mittels der Schrauben 58 befestigt. Dann wird durch Drehen des Schaltrades 82 die
Spindel 6o vorbewegt, wobei sie den Kopf 61 und die Segmente 62 mitnimmt; bis diese
zwischen die Segmente 63 am Dekkel der Mikrophonkammer gelangen. Durch Drehen des
Handrades 74 um 9o° wird der Stift 78 zum Einfall in das Loch im Joch 71 gebracht.
Dann befinden sich die Segmentlippen des Kopfes 61 hinter den Segmenten 63 des Deckels
i9. Hierauf werden die Vorsprünge 65 des Rohres 64 mittels des Handrades 66 in den
Raum zwischen den Segmenten 63 gebracht. Nunmehr ist die Wegziehvorrichtung für
die Mikrophonkammer am Kammerdeckel festgemacht. Alsdann werden die beiden auf je
einer Seite des Gehäuses i befindlichen Befestigungsschrauben 16 herausgenommen
oder so weit zurückgeschraubt, daß sie aus dem Rücksprung im Gehäuse 9 herausgelangen.
Dann wird das Gehäuse durch Drehen des Schaltrades 82 zurückgezogen, bis es in die
in Abb. 7 mit gestrichelten Linien eingetragene Lage gelangt. Hierauf werden die
Ventilscheiben 54 und 55 durch Verstellen des Hebels 56 in die Sperrlage.gebracht,
wodurch die zylindrische Kammer 52 verschlossen und das Wasser, welches der Mikrophonkammer
während deren Zurückbewegung gefolgt ist, innerhalb der linken Hälfte des Ventilgehäuses
52 zurückgehalten wird. Das in der rechten Hälfte des Ventilgehäuses und im Zylinderkopf
59 befindliche Wasser kann auf beliebige gewünschte Weise, wie mittels eines Hahnes
86, abgelassen werden. Neigt das Mikrophonkammerg.ehäuse wegen kalten Wetters oder
wegen Steifwerdens des beim Einsetzen angewendeten Schmiermittels zum Steckenbleiben
innerhalb des äußeren Gehäuses i, so kann es leichter dadurch in Bewegung gesetzt
werden, daß, das Schaltrad 82 durch Vermittlung der Klinke 85 und des Hebels 83
gedreht wird, wodurch auf das Schaltrad eine weit .größere Kraft ausgeübt wird,
als wenn es unmittelbar von Hand gedreht wird. Sobald das Mikrophonkammergehäuse
9 in die mit gestrichelten Linien in Abb. 7 eingezeichnete Lage gelangt ist, können
die :Muttern von den Schrauben 58 entfernt und der Zylinderkopf 59 abgenommen werden.
Schließlich kann die Mikrophonkammer von der zum Wegziehen benutzten Kupplungshälfte
61 durch Umkehren der beschriebenen Vorgänge gelöst werden.
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Alsdann können notwendige Ausbesserungen oder Ersetzungen an der äußeren
Membran und sonstigen Teilen vorgenommen werden, worauf das Gehäuse wieder in den
Zylinderkopf 59 eingesetzt und dieser mit dem zylindrischen Ventilgehäuse 52 verbunden
wird. Die Ventilscheiben 54 und 55 werden nach dem .äußeren Teil des Ventilgehäuses
hin weggezogen, was natürlich dem Wasser ermöglicht, die rechte Gehäusehälfte und
den Gehäusekopf 59 anzufüllen. Nunmehr wird das Mikrophonkammergehäuse 9 nach vorn
bewegt, bis es eine Stelle erreicht, die sich um wenige Millimeter einwärts von
seiner Endstellung innerhalb des Gehäuses i befindet. Greift das Ende 48 des Stiftes
47 nicht in die Nut 51, so kann das Handrad 74 nach rechts oder links .gedreht werden,
bis das Ende 48 des Stiftes 47 in den Rücksprung oder die Nut 51 einschnappt. Dies
ist ein Kennzeichen dafür, daß die Schrauben und die Schraubenlöcher sich in der
Verlängerung der Enden der Befestigungsschrauben 16 befinden. Durch Weiterdrehen
des Schaltrades 82 wird das Gehäuse soweit als möglich nach vorn auf seinen Sitz
gedrückt, worauf die Schrauben 16 festgezogen werden, um das Mikrophonkammergehäuse
in seiner Endlage innerhalb des äußeren Gehäuses i festzustellen, so daß die Membran
14 mit der Schiffshaut glatt liegt. Der den federbelasteten Stift
q.;
enthaltende Pfropfen 46 wird hierauf aus dem Gehäuse i herausgenommen und dafür
der massive Pfropfen i o eingesetzt. - Das innerhalb des zylindrischen: Gehäuses
52 und des Kopfes 59 befindliche Wasser wird durch den Hahn 86 oder sonstwie abgelassen.
Hierauf können beide Gehäuse vom Gehäuse i abgenommen werden. Das das Rohr 64 durchsetzende
Kabel wird herausgezogen und dann durch die Stopfbüchse 25 im Deckel 2 gezogen.
Hierauf wird dieser Deckel in seine Verschlußlage gebracht und das Ende des Kabels
4.3 mit der Schaltdose c verbunden. Somit befinden sich nunmehr alle Teile in der
Bereitschaftslage für erneute Tätigkeit des Signalapparates, Bei der Ausführungsform
nach den Abb. i i und i2 ist das Absperrventil 88 mit dem äußeren Gehäuse
87 dauernd verbunden. Gezeichnet ist ein normales Absperrventil mit einem durch
ein Handrad 89 zu verstellenden Schieber. Das Gehäuse 87 besitzt hier genau die
Länge, bei der es zu der Schwingungszahl des empfangenen Signals Resonanz hat, wenn
das Gehäuse mit Seewasser gefüllt ist. Es «>erden in diesem Falle zwei Membranen
verwendet, und zwar eine äußere, mit der Schiffshaut glatt abschneidende Membran
9i und eine innere, mit dem Mikrophon direkt gekoppelte Membran 96. Beide Membranen
9i und 96 sind über das als Resonanzkammer wirkende Gehäuse 87 gewissermaßen akustisch
gekoppelt. Das Seewasser kann auf beliebige Weise eingelassen werden, z. B. durch
Anbringen von Löchern 9o in der Membran 91, die auf die oben beschriebene Weise
befestigt wird, und zwar unmittelbar auf dem Ende des äußeren Gehäuses 87 anstatt
auf dem Mikr ophonkammerg ehäuse.
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Bei dieser Ausführungsform ist das Mikrophonkammergehäuse 92 nach
seiner Bauart und seinen Abmessungen dem bei der ersten Ausführungsform angewendeten
durchaus gleichartig. Das Gehäuse 92 ist am zylindrischen Gehäuse 87 mittels der
Schrauben 93 und sein Deckel 94 am Gehäuse 92 mittels der Schrauben 93 befestigt.
Die Mikrophone und ihre Verbindung mit der Membran 96 sind ebenso ausgeführt wie
bei der ersten Ausführungsform. Das Verbindungskabel geht durch die wasser- und
feuchtigkeitsdichte Stopfbüchse 97. Bei dieser Ausführungsform ist zur Gewinnung
des Zuganges zur Mikrophonkammer nur die Wegnahme des Deckels 94. notwendig. Stellt
sich die Notwendigkeit heraus, zum Einsetzen .einer neuen Membran 96 das Gehäuse
92 abzunehmen, so wird das Absperrventil88 durch Drehen des Handrades 89 geschlossen,,
worauf die Schrauben 93 gelöst werden und das Gehäuse 92 vom Gehäuse 87 getrennt
wird. Zweckmäßig wird das Gehäuse 87 mit einem streckenweise durchsichtigen Standrohr
98 ausgerüstet, um die Druckhöhe des im Gehäuse 87 befindlichen Wassers ermitteln
zu können. Fehlen bei dieser Ausführungsform die Löcher 9o, so wird die vom Gehäuse
87 gebildete zylindrische Kammer mit Frischwasser oder mit Öl besonders gefüllt,
in welchem Fall das Anzeigerohr 98 die Spiegelhöhe des Wassers oder Öles im Gehäuse
angibt. Da hei dieser Ausführungsform des Apparates die Kammer 87 und die darin
befindliche Wassermenge mit den unterseeischen Hauptsignalen, deren Empfang gewünscht
wird, nahezu Resonanz. hat, so wird durch solche Signale nicht nur die Außenmembran
9 i in Erzitter engen versetzt, sondern die Erzitterungen werden auch durch das
Wasseroder die sonstige innerhall) des Gehäuses 87 befindliche Flüssigkeit hindurch
auf die Membran 96 und durch diese auf die Mikrophone 99 übertragen, von denen sie
durch Kabel ioo auf die Empfangshörer im Steuerhaus weitergehen.
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In Abb. 13 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegeli$tandes
dargestellt, die ein dauernd im äußeren Gehäuse ioi verbleibendes Absperrventil
io2, ferner einen Gehäusekopf i o3 und eine Gewindespindel i o4 zum Wegziehen der
Mikrophonkammer io5 besitzt, an welche die Spindel ioq. dauernd, jedoch drehbar
angeschlossen ist. Die Membran io6 wird im Gehäuse io5 auf gleichartige Weise wie
bei der ersten Ausführungsform oder auf sonstige Weise befestigt. Zur Vereinfachung
der Zeichnung und der Beschreibung sind bei der vorliegenden Ausführungsform die
Mikrophone nichteingezeichnet. Der Deckel I07 ist mit dem Gehäuse 1o5 durch Gewinde
an seinem Umfang verbunden und ,preßt eine Packung io8 zusammen, die sich am hinteren
Ende der mit dem Muttergewinde versehenen Aussparung des Gehäuses befindet. Der
Gehäusekopf 103 ist in das Absperrventilgehäüse io2 eingeschraubt und mit
einer Reihe von mittels eines Schraubenschlüssels zierfassenden Ansätzen i o9 versehen,
so daß er vom Ventilgehäuse io2 abgeschraubt werden kann. Der Gehäusekopf toä ist
ferner mit einem geteilten Ring iio versehen, der durch Schrauben 1 i i an seinem
Platz erhalten wird. Die innen halbrunden Hälften dieses Ringes i io sind mit einer
oder mehireren Nuten i 12 versehen, die in die entsprechend ,gestalteten Flansche
113 einer die Fortsetzung eines Sechskantkopfes oder einer Sechskantmutter l1q.
bildenden Muffe eingreifen. Das Ende der hohlen Spindel io.4 ist mit einer Stopfbüchse
115 versehen, die eine wasser- und feuchtigkeitsdichte Verbindung uni das zu den
Mikrophonen im Kammergehäuse 105 laufende Kabel i 16 herstellt,
Die
Mutter i 14 erfaßt die Gewindegänge auf der Spindel i oq.. Somit kann durch Drehen
der Mutter oder des Kopfes i 14 die Spindel eingeschraubt oder von dem Gehäuse 1o3,
dem Ventilgehäuse 1o2 und dem äußeren Gehä.u:3e 1o1 weggenommen werden. Die hohle
Spindel 104 ist mit einer Keilnut 11; versehen, in. welche eine im Gehäusekopf sitzende
Keilansatzscheibe i 18 eingreift (Abb. 15) .
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Wird die @@'egnahmc des Gehäuses io5 gewünscht, so wird es zurückgezogen,
dann das Ventil io2 geschlossen und der Gehäusekopf i o3 vom Ventilgehäuse log abgeschraubt.
alsdann ist das Mikrophonkammergehäusa von der Spindel io.l trennbar, und nach Abnahme.
des Deckels io; kann die Inneneinrichtung besichtigt und nötigenfalls ausgebessert
«-erden.
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In. den Abb.16 bis ao ist eine Anbringungsart der Mikrophone dargestellt,
welche eine weniger starre Unterstützung liefert.
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Die bei Erläuterung der Abb.2. 6, 9 und io beschriebenen Mikrophone
sind als Trägheitsmikrophone bekannt und erfordern keine starre Abstützung, weil
ihre Wirkung auf der Trägheit des Mikrophongehäuses beruht. Für gewisse Zwecke sind
derartige Mikrophone den starr angebrachten Mikrophonen nach den Abb. i(, bis 2o
vorzuziehen. Unter gewissen anderen Voraussetzungen hat sich indessen die zweite
Gattung von -Mikrophonen als z"@>eckmäßig erwiesen. Jedoch beeinträchtigte bisher
die starre Unterstützung der Mikrophone wegen der Wirkung der Schiffsgeräusche und
Schiffsschalle, die durch dis Schiffshaut nach der starren Packung übertragen werden,
die Güte der Signale. Diese Schwierigkeit wird gemäß der Erfindung durch einen nachgiebigen
Einbau der Mikrophone überwunden, der zwar infolge der Verwendung verhältnismäßig
kräftiger Schraubenf2derii ziemlich starr ist, aber doch hinreichend nachgiebig,
um Beschädigung der Mikrophone zu verhüten, wenn infolge des durch ausgedehnte Wellen
hervorgebrachten außergewöhnlich hohen Wasserdruckes, infolge Stampfens des Schiffes
oder wegen der Nähe der umlaufenden Triebschrauben die: Membran. des Empfangsgerätes
ungewöhnlich stark durchgedrückt wird. Bei dieser Ausführungsform des Gerätes werden
die Mikrophone 119, deren Schaft i 2o eine Platte 121 durchsetzt und von dieser
durch eine Ringscheibe 122 isoliert ist, durch Ringscheiben 123 mit je einer Stellschraube
124 oder auf sonstige geeignete Weise in ihrer Lage auf der Platte 121 erhalten.
Die Ringscheiben i23 können groß genug gemacht werden, u111 die Maße der Mikrophone
und folglich deren Trägheit zu vergrößern. Die Platte 121 wird von Schraubenfedern
las getragen, die mit i einem Ende all je eine Ecke der Platte 121 und mit dem anderen
Ende an ein Joch 126 angeschlossen sind, dessen Mittelstück 127 mittels schräg eingesetzter
Schrauben 128 am Mikrophonkammergehäuse 9 befestigt ist. Die Federn 125 sind verhältnismäßig
steif und halten folglich die Platte 121 innerhalb des Joches 126 praktisch auf
starre Weise lest. verleihen aber trotzdem der Platte hinreichcnde Nachgiebigkeit,
damit sie sich unge-"vöhnlichen Drücken auf die Membran, mit der die Mikrophone
mittels einer Stange 12c1 verbunden sind, anpaß.t. Das Mittelstück j27 des Joches
126 trägt einen durch Schrauben 131 befestigten Isolationsstreifen i3o, der mit:
mehreren Klemmschrauben 132 versehen ist, nu welche die Mikrophondrähte 133 und
134 und ferner die in das Kabel ¢3 reichenden Drähte 135 angeschlossen sind. Die
Drähte 133 sind mit den Mikrophonschäften i2o mittels Muttern 136 verbunden. ferner
die Drähte 134 mit den Mikrophonmembranen. Zweiteilige, durch Schrauben
138 zusammengehaltene Klammern 13; greifen über kleine Stifte i39. die von
den Membranen der Mikrophone i 19 ` vorstehen, und halten die Stange 140 in Berührung
mit den gegen sie isolierten Stiften i39. Die Stange 129 bildet die Verbindung zwischen
der Stange i 4o und der Hauptmembran 14'.
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Nach Lösung der Verbindungsdrähte, Erlt-I fernung der Schrauben 128
und Wegnahme der Verbindungsstange 129 kann die Membran nebst den daran befestigten
Teilen als einheitliches Gebilde herausgenommen werden.
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Ob die eine oder die andere der beschriebenen Ausführungsformen zu
bevorzugen ist, hängt davon ab, welche Bauteile sich in der Nähe der Stelle befinden,
wo die Empfangsohren einzurichten sind. Die zuerst beschriebene Art der Anbringung
der Mikrophone hat sich als sehr befriedigend erwiesen und ermöglicht insbesondere,
wenn sie zusammen mit einer Hartgummimembran angewendet wird, das Empfangen von
Schallsignalen aus großer: Entfernungen.