DE516174C - Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt - Google Patents

Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt

Info

Publication number
DE516174C
DE516174C DES86460D DES0086460D DE516174C DE 516174 C DE516174 C DE 516174C DE S86460 D DES86460 D DE S86460D DE S0086460 D DES0086460 D DE S0086460D DE 516174 C DE516174 C DE 516174C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
insulating piece
sleeves
connector
socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES86460D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES86460D priority Critical patent/DE516174C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE516174C publication Critical patent/DE516174C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/44Means for preventing access to live contacts
    • H01R13/447Shutter or cover plate

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Bei Steckvorrichtungen für schlagwettergefährdete Räume wurde die Schlagwettersicherheit bisher im allgemeinen durch eine besondere Schaltvorrichtung erzielt. Die Einrichtung war so getroffen, daß der Schalter von Hand oder selbsttätig geöffnet wurde, bevor man den Stekker endgültig aus der Dose herausziehen konnte. Diese Anordnungen haben aber einen wesentlich größeren Raumbedarf als die üblichen Steckdosen. Sie haben ferner ein größeres Gewicht, was sich insbesondere bei Kupplungsdosen störend bemerkbar macht. Außerdem sind kombinierte Steckdosen und Schalter verhältnismäßig verwickelt aufgebaut und daher weniger betriebssicher und teurer als Normaldosen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine schlagwettersichere Steckdose zu schaffen, ohne eine zusätzliche Schaltvorrichtung zu verwenden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß vor den unter Spannung stehenden Steckerhülsen der Dose ein Isolierstück angeordnet ist, das sich beim Ziehen des Steckers vor die Hülsen bewegt und einen etwaigen Lichtbogen gleichsam durch Abschneiden verlöscht. Dabei ist jedoch für die Erzielung der erstrebten Schlagwettersicherheit Bedingung, daß bis zum Verlöschen des Lichtbogens der Innenraum der Dose nach außen hin dicht abgeschlossen ist.
Es ist zwar bereits bekannt geworden, Steckdosen mit einer Isolierscheibe zu versehen, die sich beim Ziehen des Steckers unter dem Einfluß einer Feder vor die Steckeröffnungen bewegt und durch die ein Berührungsschutz erreicht werden soll. Diese bekannten Dosen sind aber nicht schlagwettersicher, weil sich die Scheibe erst nach dem endgültigen Austritt des Steckers aus der Dose bewegt, so daß die spannungführenden Steckerhülsen und ein etwa entstehender Lichtbogen mit der Außenluft ungeschützt in Verbindung kommen können.
Nach der Erfindung sind demgegenüber Stecker und Dose auch nach oder schon vor dem Eingriff des Steckers in das bewegliche Isolierstück ineinandergeführt, so daß während der Bewegung des Isolierstückes das Doseninnere nach außen hin abgeschlossen ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
In den Abb. 1 und 2 ist 11 der Sockel der Steckdose, die die an die Spannung angeschlossenen Steckerhülsen 12 enthält. Die Kontaktstifte 13 des Steekers 14 werden zum Anschließen des Verbrauchers nicht unmittelbar in die Hülsen 12 eingesteckt, sondern unter Vermittlung eines Isolierstückes 15, das ebenfalls mit Bohrungen für die Steckerstifte 13 versehen ist. Das Isolierstück 15 wird an seiner Stirnseite von dem am Sockel 11 befestigten Gehäuse 16 der Steckdose gehalten. Wenn beim Einstecken und Ziehen des Steckers im Gehäuse etwa befindliches Gasgemisch entzündet wird, so kann sich die Flamme und der Explosionsdruck nur durch die Zwischenräume zwischen Isolierstück und Gehäuse und zwischen dem Isolierstück und den Steckerstiften ausbreiten; der Einsteckweg der Stifte ist jedoch so lang und die Zwischenräume sind so eng gehalten, daß die Flamme sich ausreichend abkühlt und umgebende Gase nicht mehr zünden kann.
Um zu verhindern, daß der Stecker durch den Explosionsdruck im Innern des Gehäuses herausgedrückt oder von Hand mit großer Geschwindigkeitgezogen wird und dabei doch die die Steckvorrichtung umgebenden Gase entzündet werden, ist erfindungsgemäß ein Anschlag im Weg des Steckers angeordnet. In Abb. ι und 2 wird dieser am Gehäuse i6 durch einen Ansatz 17 gebildet, der mit einem beispielsweise ovalen
ίο Ausschnitt 18 versehen ist. In diesen Ausschnitt läßt sich der ovale Rand 19 des Steckers 14 einführen. Die lange Achse des Ausschnittes ist aber um 90 ° gegen die Verbindungslinie der beiden Steckerhülsen 12 versetzt, so daß, um die Steckerstifte 13 in die Hülsen 12 einführen zu können, die Stifte 13 zunächst in die beiden Bohrungen des Isolierstüekes 15 eingesteckt und der ovale Rand 19 des Steckers durch den Ausschnitt 18 hindurch eingeführt sein müssen.
Dann muß der Stecker um seine Längsachse um 90 ° gedreht werden, bis sich die Steckerstifte 13 vor den Steckerhülsen 12 befinden. Erst dann kann der Stecker vollends eingesteckt werden.
Beim Herausziehen kann der ovale Rand 19 des Steckers nur bis zum Rand des Gehäuseansatzes 17 gezogen werden, und es bedarf dann einer Drehung um 90°, um ihn durch den Ausschnitt 18 ganz herausziehen zu können. Wenn die Anordnung so getroffen ist, daß die Stirnseite des Isolierstüekes 15 sich gut an die Fläche des Sockels 11 anlegt, so wird beim Verdrehen des Isolierstüekes 15 gegen den Sockel 11 der etwa auftretende Lichtbogen abgeschnitten, und ein Zünden von Gasen außerhalb der Steckvorrichtung ist ausgeschlossen.
Abb. 3 zeigt eine Anordnung der Steckvorrichtung, bei der der vordere Ansatz 17 am Gehäuse 16 gemäß Abb. 1 entbehrlich ist, ohne daß die Schlagwettersicherheit gefährdet wird. Das Isolierstück ist dabei in einen inneren Teil 20 und einen äußeren Teil 21 unterteilt. Der äußere Teil 21 ist, wie das Isolierstück 15 in Abb. ι im Gehäuse 16, drehbar und wird von dem Gehäuserand gehalten. Der innere Teil 20 ist zwischen der Fläche des Sockels 11 und der inneren Stirnseite des äußeren Isolierstüekes 21 drehbar, und zwar wird er durch eine Feder 22, die einerseits am Isolierstück 20 und andererseits am Gehäuse 16 angreift, bei gezogenem Stecker in eine solche Lage bewegt, daß seine Bohrungen 23 gegen die Steckerhülsen 12 und die Bohrungen 24 des äußeren Isolierstüekes 21 versetzt sind. Bei gezogenem Stecker 14 sind also die Hülsen 12 nach außenhinvölligabgedeckt.Umden Steckereinzustecken, müssen seine Stifte 13 erst in die Bohrungen 24 des äußeren Isolierstüekes 21 eingeführt werden. Dann wird mittels des Steckers das Isolierstück 21 so weit gedreht, bis seine Bohrungen 24 vor den Bohrungen 23 des inneren Isolierstüekes 20 liegen. Sodann werden die Steckerstifte in das innere Isolierstück 20 gesteckt und unter Spannen der Feder 22 beide Isolierstücke 20, 21 gemeinsam so weit zurückgedreht, bis ihre Bohrungen 23, 24 vor den Steckerhülsen 12 liegen. Erst dann können die Steckerstifte 13 in die Hülsen 12 eingesteckt werden.
Sobald beim Ziehen des Steckers die Stifte das innere Isolierstück 20 verlassen, verdreht die Feder 22 das Isolierstück 20 gegen den Sockel 11 und schließt den Hülsenraum nach außen hin ab. Dadurch wird der etwa entstandene Lichtbogen abgeschnitten, und der Stecker kann gefahrlos gezogen werden.
Die Erfindung ist an Hand von den meist üblichen Steckvorrichtungen mit Stiften und Hülsen erläutert worden. Sie läßt sich natürlich sinngemäß auch auf konzentrische Stecker anwenden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steckvorrichtung mit einem Isolierstück, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung führenden Kontakthülsen bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß Stecker (14) und Dose (11) nach dem Eingriff des Steckers (14) in das bewegliche Isolierstück (15) ineinandergeführt sind, so daß während der Bewegung des Isolier-Stückes (15) das Doseninnere nach außen hin schlagwettersicher abgeschlossen ist.
2. Steckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstück (15) aus einer Drehwalze besteht und Durchführungsöffnungen für die Steckerstifte (13) hat, die von dem Stecker vor die bei entferntem Stecker verschlossenen Kontakthülsen (12) gedreht werden.
3. Steckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) der Steckdose (11) mit einem Anschlag (17) versehen ist, der ein unbeabsichtigtes, vollständiges Herausziehen des Steckers (14) verhindert, solange die Kontaktstifte (13) sich in der Längsachse der Kontakthülsen (12) befinden.
4. Steckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Isolierstück zweiteilig ausgebildet ist und sein innerer Teil (20) bei gezogenem Stecker (14) durch eine Feder (22) selbsttätig in eine solche Lage bewegt wird, daß seine Bohrungen (23) gegen die ' Steckerhülsen (12) und die Bohrungen (24) des äußeren Teils (21) des Isolierstückes versetzt sind,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES86460D 1928-07-05 1928-07-05 Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt Expired DE516174C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES86460D DE516174C (de) 1928-07-05 1928-07-05 Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES86460D DE516174C (de) 1928-07-05 1928-07-05 Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE516174C true DE516174C (de) 1931-01-19

Family

ID=7513038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES86460D Expired DE516174C (de) 1928-07-05 1928-07-05 Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE516174C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3029405A (en) * 1957-03-11 1962-04-10 Stephen N Buchanan Electrical wiring units

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3029405A (en) * 1957-03-11 1962-04-10 Stephen N Buchanan Electrical wiring units

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2058670A1 (de) Elektrisches Schaltgeraet
DE516174C (de) Steckvorrichtung mit einem Isolierstueck, das sich beim Herausziehen des Steckers vor die Spannung fuehrenden Kontakthuelsen bewegt
DE2445857A1 (de) Trennbares verbindungsstueck fuer elektrische kabel
DE615452C (de) Steckvorrichtung mit einer Isolierscheibe, die sich beim Herausziehen des Steckers vor die spannungsfuehrenden Kontakthuelsen bewegt
DE441760C (de) Schlagwettersicherer Apparatekasten mit Verriegelung zwischen dem Schalter und dem Abschluss- sowie den Anschlussorganen
DE2104609C3 (de) Vorrichtung zur mechanischen Verriegelung eines Geschosses auf einer Lafette oder in einem Behälter
DE1765472A1 (de) Explosionsgeschuetzte elektrische Steckverbindung
DE637165C (de) Schlagwettersicherer elektrischer Zeitzuender
DE619631C (de) Steckdose mit verriegelter Isolierabdeckung
DE2240492C3 (de) Schaltfeld für Mittelspannungs-Drehstromanlagen
DE621241C (de) Steckvorrichtung fuer explosionsgefaehrliche Raeume
DE1285919B (de) Nebelkerze
DE549978C (de) Elektrischer Stecker mit einer unter Federwirkung sich drehenden, die Steckerhuelsen bedeckenden Scheibe
DE553892C (de) Steckvorrichtung
DE658613C (de) Zuendvorrichtung mit Brandpatrone fuer OElfeuerungsbrenner
DE916658C (de) Leuchte fuer zweisockelige Leuchtstofflampen
DE638331C (de) Steckvorrichtung mit Sicherungen fuer explosionsgefaehrliche Raeume
DE679227C (de) Verriegelbare wasserdichte und explosionssichere Steckvorrichtung mit Schalter
DE683422C (de) Explosionssichere elektrische Steckdose
DE694056C (de) Zweipolige Mehrfachsteckdose mit Sicherungseinrichtung beim einpoligen Einfuehren eines Steckers in die Dose
DE530412C (de) Sicherheitssteckkupplung
DE931249C (de) Fassung fuer Lampen mit Bajonett-Stecksockel, insbesondere fuer die Verwendung an schlagwetter- und explosionsgefaehrdeten Stellen
DE691986C (de) Explosionssichere Bajonettfassung
DE533863C (de) Sicherheitssteckkupplung mit Drehschalter
DE561833C (de) Sicherheitssteckvorrichtung