DE514700C - Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere fuer Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen - Google Patents

Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere fuer Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE514700C
DE514700C DED56030D DED0056030D DE514700C DE 514700 C DE514700 C DE 514700C DE D56030 D DED56030 D DE D56030D DE D0056030 D DED0056030 D DE D0056030D DE 514700 C DE514700 C DE 514700C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
flat
folded insert
motor vehicles
window frames
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED56030D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE514700C publication Critical patent/DE514700C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/70Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens
    • B60J10/74Sealing arrangements specially adapted for windows or windscreens for sliding window panes, e.g. sash guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Falzeinlage für Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen u. dgl., die in flachem Zustande versandt werden kann und aus einem flachen Gummistreifen besteht, der auf der dem Glas zugekehrten Innenseite und auf den Rändern insbesondere mit Samt überzogen ist. Derartige in flachem Zustande versendbare Streifen sind an sich bekannt, doch besitzen diese Streifen rechteckige Längsauskerbungen, welche auf der dem Glas zugekehrten Innenseite angeordnet sind, so daß eine durchgehende Bekleidung der Innenfläche mit Samt nicht möglich ist. Dieser rechtwinklige Ausschnitt läßt sich nur sehr schwer herstellen und dann nur in einer Breite, die auf die Stärke des Glases keine Rücksicht nimmt. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß auf der Außenseite des
ao flachen Streifens Einschnitte entsprechend der Glasstärke vorgesehen sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Samtbelag stets gleichmäßig durchgehen kann und die Einschnitte auf der Außenseite genau der Glasstärke entsprechend nach Bedarf, gegebenenfalls nach Versand, angebracht werden können, so daß der Streifen vollkommen rechtwinklig gebogen werden kann und sich infolgedessen gut an alle Glasflächen anlegt. Die Einschnitte auf der Außenseite sind bisher nur bei in U-Form zum Versand gelangenden, allseitig umhüllten Falzeinlagen angewandt worden, deren Form fabrikationsmäßig auf eine bestimmte Glasstärke eingestellt ist, die nicht veränderlich ist.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine schaubildliche Ansicht einer Ausführungsform der Falzeinlage in flachem Versandzustand,
Abb. 2 die in U-Form gebogene Falzeinlage,
Abb. 3 eine schaubildliche Darstellung der Falzeinlage in der Nut eines Fensterrahmens,
Abb. 4 die Falzeinlage beim Einlegen in den Fensterrahmen;
Abb. 5 ist eine Ansicht eines Werkzeuges zur Herstellung der Einschnitte in der Falzeinlage;
Abb. 6 bis 13 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Falzeinlage in flachem und zusammengebogenem Zustande.
Gemäß Abb. 1 bis 4 besteht die elastische Falzeinlage aus einem Gummistreifen 1 oder ähnlichem elastischem Material von beliebiger Länge, in welchen auf der einen Seite in der Längsrichtung Einschnitte oder Aussparungen 2 und 3 eingeschnitten oder sonstwie hergestellt sind. Diese Einschnitte sind derart angeordnet, daß zwei Seitenteile 4 und 5 und ein genau der Glasstärke entsprechender Grundteil 6 entstehen. Die Falzeinlage ist auf der den Einschnitten gegenüber liegenden Innenseite des Gummistreifens 1 mit einer Samt- oder anderen ähnlichen Auflage 7 versehen, die um die Ränder des Gummistreifens herumgreift. Die Falzeinlage kann genau in eine rechtwinklige U-Form gebogen werden, deren Breite genau der Glasstärke entspricht, ohne daß sich die Samtauflage in Falten legt. Eine Form eines Werkzeuges zur Herstellung der Einschnitte 2 und 3 ist in Abb. 5 dargestellt. Dieses Werkzeug besteht aus einer Grundplatte 8 mit Vertiefung 9, welche den Streifen i aufnehmen kann. Diese Vertiefung 9 ist mit gegebenenfalls verstellbaren Messern 10 versehen. Oberhalb der Messer ist eine Gegendrückplatte 11 angeordnet. Der Streifen 1 wird durch das Werkzeug gezogen, wobei die Einschnitte 2 und 3 in dem Streifen 4 durch die Schneiden 10 erzeugt werden.
Der Streifen 1 kann gemäß Abb. 2 gebogen werden und in den üblichen Falz 12 zwischen den Leisten 13 des Schiebefensterrahmens 14 (Abb. 3) eingesetzt werden. Der Grundteil 6 des Falzes kann mittels Schrauben oder in anderer Weise auf dem Grund des Falzes 12 des Fensterrahmens 14 befestigt werden. Die Falzeinlage läßt auch eine leichte Verglasung von Fensteröffnungen zu. Wenix z. B. der Stab 13 des Falzrahmens 12 wie in Abb. 4 entfernt ist, wird der Teil 5 des elastischen Falzes in die gleiche Ebene mit dem Grundteil 6 aufspreizen oder sich glattstrecken und so ein bequemes Einsetzen der Scheibe gestatten.
Bei der in Abb. 6 und 7 dargestellten abgeänderten Form der mit Längsschnitten 2 und 3 versehenen Falzeinlage sind die Seiten* ränder bei 15 wulstartig verdickt. Diese Wulstrippen 15 sind vorzugsweise auf der Außenseite des Streifens 1 angeordnet, so daß sich die Seiten der Streifen 4 und 5 im aufgebogenen Zustande beim Einsetzen in den Rahmenfalz nach innen biegen. Der Streifen ι ist auf seiner Innenseite und längs seiner Wulstränder 15 mit Samt oder ähnlichem Material 7 überzogen. Bei dieser Bauart kann der Streifen 1 so verwendet werden, daß er eine elastische Dichtung oder einen Gummischutz für den unteren Fensterrahmen bildet.
Bei der in Abb. 8 und 9 dargestellten abgeänderten Form haben die Teile 4 und 5 des Streifens 1 eine allmählich zunehmende Stärke, und der Verbindungsteil 6 ist von möglichst geringer Stärke. Dieser zum Teil mit Samt 7 o. dgl. Material wie bei der vorhergehenden Form überzogene Streifen wird beim Einsetzen in einen Rahmenfalz 12 die Breite des Falzes verringern, so daß das Glas darin sicher gehalten wird. Bei der abgeänderten Form nach Abb. 10 und 11 sind die Außenränder oder Wandteile 4 und 5 des Streifens 1 allmählich in der Stärke verringert oder abgeschrägt, so daß sie einen stärkeren Verbindungs- oder Grundteil 6 bilden. Dieser Streifen bildet eine im wesentlichein V-förmige Rinne, welche sich besonders für Fenster oder Scheiben mit facettgeschliffenen Rändern eignet.
Bei der abgeänderten Form nach Abb. 12 und 13 ist der Streifen mit T-förmigem Querschnitt gebildet, so daß eine zusammenhängende Längsrippe 17 erzeugt wird. Zwischen dieser Längsrippe 17 und den Längsrändern des Streifens sind an dessen Unterseite Längsrinnen 18 gebildet. Diese Rinnen 18, welche ähnlich den vorbeschriebenen Einschnitten 2 und 3 sind, sind so angeordnet, daß der Streifen dopp el-U-förmig aufgebogen werden kann (Abb. 13). Bei diesem Beispiel ist der Samt 7 o. dgl. an den Streifen so angeordnet, daß die durchgehende Rippe 17 innerhalb der Rinnen und der Seitenränder überzogen ist. Die durchgehende Rippe 17 ist abnehmbar an dem Grundteil 6 des Streifens befestigt, zu welchem Zweck der Streifen 1 eine durchgehende schwalbenschwanzförmige Rinne besitzt, um eine ähnlich gestaltete Rippe 17 aufzunehmen, wie in gestrichelten Linien bei 19 angedeutet ist. Der Sammetüberzug kann so zugeschnitten und an dem Streifen 1 und der Rippe 17 befestigt sein, daß die durchgehende Rippe 17 bei der Zusammenstellung des Falzes eingeschoben werden kann, so daß die Teile des Falzstreifens beim Transport zusammengerollt werden können wie bei den vorher beschriebenen Anordnungen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere für Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen, die aus einem flachen Gummistreifen besteht, der nur auf der dem Glas zugekehrten Innenseite und auf den Rändern insbesondere mit Samt überzogen ist, dadurch gekennzeich-
    net, daß auf der Außenseite des flachen Streifens Einschnitte (2,3) entsprechend der Glasstärke der Fensterscheibe vorgesehen sind.
  2. 2. Falzeinlage nach Anspruch 1, da
    durch gekennzeichnet^ daß in dem Streifen (1) auf der Innenseite eine schwalbenschwanzförmige Nut (19) vorgesehen ist, in die eine Gummirippe (17) einschiebbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED56030D 1927-12-12 1928-07-01 Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere fuer Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen Expired DE514700C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB514700X 1927-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE514700C true DE514700C (de) 1930-12-16

Family

ID=10460145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED56030D Expired DE514700C (de) 1927-12-12 1928-07-01 Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere fuer Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE514700C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2041038A1 (de) Verfahren bei der Herstellung von Fenstern,Tueren oder aehnlichem mit zwei oder mehreren Scheiben sowie bei dem Verfahren anzuwendenden Verbindungseinrichtung
DE3305088A1 (de) Dichtungs-. gleit- und zierrahmen fuer bewegliche fenster
DE3702402C2 (de) Höhenverstellbare Seitenscheibe aus Isolierglas für Kraftfahrzeuge und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0208869A1 (de) Teleskopabdeckung
DE615213C (de) Fensterfuehrung aus U-foermigem, biegsamem Baustoff
CH618494A5 (en) Method of manufacturing a thermally insulating composite profile and composite profile manufactured according to the method
DE2932812C2 (de) Flügel- und Blendrahmen für Fenster oder verglaste Türen
DE4216260A1 (de) Gebäudefenster
DE514700C (de) Im flachen Zustande versendbare Falzeinlage, insbesondere fuer Fensterrahmen bei Kraftfahrzeugen
DE3319682C2 (de)
DE4236041C2 (de) Fenster-, Türrahmen o. dgl. mit Dampfdichtung
DE2606387A1 (de) Vorrichtung zur umwandlung einfacher verglasungen in isolierende doppelverglasungen
DE3221117A1 (de) Isolierglaselement mit zwischen zwei scheiben eingesetztem zierglaselement und abstandshaltern
DE899152C (de) Anordnung zum Befestigen von Fenstern, insbesondere Windschutzscheiben an Kraftfahrzeugen
DE913738C (de) Gleitfuehrung fuer verschiebbare Fensterscheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen
DE698576C (de) Abdichtungsvorrichtung
DE2613946A1 (de) Verfahren zur herstellung einer mehrfachverglasung und eine nach diesem verfahren hergestellte mehrfachverglasung
DE850821C (de) Fensterrahmen, insbesondere fuer Fruehbeete und Gewaechshaeuser, aus Metall
DE557472C (de) Fenster mit nach innen zu oeffnenden aeusseren Fluegeln
DE2949623C2 (de) Aufsetzfenster
DE855366C (de) Falttuer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2614284C3 (de) Lamellenprofil für Jalousienklappen in Klimaanlagen
DE4207108A1 (de) Fenster
DE681899C (de) Fenster fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3439782A1 (de) Lamellentuer