DE514686C - Vorrichtung zur Regelung der Vor- bzw. Nachzuendung fuer Zuendmagneten von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Vor- bzw. Nachzuendung fuer Zuendmagneten von Verbrennungskraftmaschinen

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DE514686C
DE514686C DEC41396D DEC0041396D DE514686C DE 514686 C DE514686 C DE 514686C DE C41396 D DEC41396 D DE C41396D DE C0041396 D DEC0041396 D DE C0041396D DE 514686 C DE514686 C DE 514686C
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  • Vorrichtung zur Regelung der Vor- bzw. Nachzündung für Zündmagneten von Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtun- zür Regelung der Vor- bzw. 'Nachzündung für Zündmagnete von Verbrennungskraftrna.-schinen, welche aus einem zwischen Antriebswelle und Magneten eingeschalteten, eine relative Winkelverstellung beider Teile gestattendem Differentialgetriebe besteht. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist die Drehzahl des treibenden Rades des Getriebes die gleiche wie die des getriebenen Rades.
  • Die Verwendung der Vorrichtung für Motoren mit mehr als vier Zylindern würde jedoch die Vorschaltung eines besonderen tIersetzungsgetriebes notwendig machen und dadurch zu einer komplizierten und platzraubenden Konstruktion führen.
  • Diesen Nachteil vermeidet die Erfindung, deren Wesen darin besteht. daß die an ihren beiden Enden je einen Magneten antreibende Magnetwelle das Sonnenrad eines Planetengetriebes trägt, auf welches clie Drehbewegung von einem Doppelzahnkranz durch von einem verstellbaren Käfig geführte Planetenräder übertragen wird. Bei dieser Vorrichtung stehen die Geschwindigkeiten des treibenden und des getriebenen Rades im gleichen Verhältnis zueinander wie die'Durchmesser der Teilkreise ihrer Verzabnungen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführunusform veranschaulicht. Abb. i zeigt eine Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt, Abb. -, einen Ouerschnitt nach der Linie X-l' der Abb. i, Abb. 3 einen Querschnitt nach der Linie Z-TT' der Abb. i.
  • In den Abb. 1, 2, 3 ist a ein von der Antriebswelle bewegtes, mit der äußeren Verzahnung eines Kranzes b kämmendes Zahnrad; der Kranz b ist ferner mit einer Innenverzahnung ausgerüstet, in welche die Planetenräder c eingreifen; il ist das zugehörige auf seiner Welle festsitzende Sonnenrad; auf den Enden der Sonnenradwelle sitzen der eine oder der andere der zwei Zündniagnete M und 31' oder beide Zündmagnete fest.
  • Der Doppelzahnkranz b ist in dem Gehäuse h drehbar gelagert; die Planetenräder c laufen frei in einer Art Käfig e, der ebenfalls in dem Gehause h drehbar untergebracht ist; das Sonnenrad (1 mit seiner Welle ist einerseits innerhalb des Zahnkranzes b und anderseits innerhalb des Käfigs e drehbar gelagert.
  • Die Vorrichtung besitzt also die Eigenschaften eines Differentialgetriebes. Wird nämlich der Käfig e an seiner Drehung verhindert, so überträgt sieh die von der Antriebswelle dem Doppelzahnkranz b erteilte Bewegung auf die Planetenräder c und von letzteren auf das Sonnenrad d und somit auch auf dessen Welle und auf die Zündinagnete. Die Drebgeschwindigkeit der Zündniagnete wird dabei durch das Durchmesserverhältnis der verschludeuen Verzahnungen bestimmt.
  • s sei litin angenommen, (laß das Ganze stillsteht; es ist klar, (Iai3, wenn man jetzt den Käfig e in Drehung versetzt, der Käfig die in demselben gelagerten, frei (Irelibaren Planetenräder bei seiner Umdrehung mitnimint.
  • Dabei werden die Planetenräder c, da der Doppelzahnkranz b stillsteht, sich an der Innenverzahnung des letzteren ab"#-älzeil und das Sonnenrad il in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung in Drehung versetzen. Die erwähnte Verdrehun- des Kzifi-#,s c kann bewirkt werden entWeder mittels eines Hebels und eines mit der Außenverzalinung des Käfigs c kämmenden Zahnrades f oder mittels oines an dein Käfig selbst unmittelbar angebrachten Hebels-'; dabei werden die genannten Hebel durch die üblichen Mittel von fern betätigt und in der gewünschten Lage gesperrt durch irgendeine der üblichen Sperreinriclitungen (gezahntes Segment mit Sperrklinke, I t' Reibungssperrvorrichtung tisf.1.
  • Es ist einleuchtend, daß diese Verdrehung des Käfigs e mittel"; Iier Hebel :,- bzw. "' selbst bei laufenden Zahnrädern a. ü. c .'a vorgenommen werden kann, init dein ErflIge.,daß it die Winkella-e und dieDrehung der Maznete gegenüber der Antriebswelle nach Belieben nach vorn und nach hinten -eändert oder, wie inan zu sagen pflegt, ZD außer Phase gebracht wird. Damit ist der beabsichtigte g Zweck errcichr. den Funken früher bzw. später zünden zu hisen.

Claims (1)

  1. PATENT.',-', sPR U CH : Vorrichtung zur der Vor- bzw. Nachzündung für Z-I-Indinagnete von Verbrennungskraftinaschinen, bestehend aus einem zwischen Antriübswelle und -Magneten eingeschalteten, #,iiio relative Winkelverstellung beider Tuile gestattendem Differentialgetriebe. tIadurchgekennzeichnet, daß die an ihren heidivii Enden je einen -Magneten antreibende 31,i-#ilo-%velle die Sonnenradwelle eines l",iiietenräderzetriebes bildet, auf deren Sonnenrad (d) die Drehbewegung von dem Doi#"lolzzihnlz:ranz M durch die von dem verste1115aren Käfig (e) geführten Planetenräder (c. übertragen -wird.
DEC41396D 1927-05-13 1928-04-24 Vorrichtung zur Regelung der Vor- bzw. Nachzuendung fuer Zuendmagneten von Verbrennungskraftmaschinen Expired DE514686C (de)

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