DE513366C - Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator - Google Patents
Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und StrahlkondensatorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
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-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/007—Condensing devices for steam engines
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Description
In Kondensationsdampfkraftanlagen, die in bekannter Weise mit einem Oberflächenkondensator
ausgerüstet sind, kann man in der Weise vorgehen,.daß man dem Kondensator nicht die
Kondensation des gesamten Abdampfes der Kraftmaschine zuweist, sondern daß man einen
Teil des Abdampfes in einem Strahlsauger niederschlägt.· Das Schema einer solchen Anlage ist
in der Fig. 1 dargestellt. Der Dampf, der durch die Leitung 1 der Kraftmaschine 2 zugeführt
wurde, verläßt diese durch den Abdampfstutzen 3 und tritt in den Oberflächenkondensator
4 ein, wo er niedergeschlagen wird. Ein Teil dieses Dampfes wird jedoch vor der Kondensation
durch die Leitung 9 abgesaugt und einem Strahlsauger 7 zugeführt. Der Arbeitsdampf für diese wird der Kraftmaschine 2
durch eine Leitung 10 entnommen. Zur Kühlung dient das Kondensat aus dem Kondensator
4, das der Pumpe 6 über die Leitung 5 zufließt. Die mitabgesaugte Luft verläßt den
Strahlsauger durch den Stutzen 11, während die Flüssigkeit den Strahlsauger 7 durch die Lei-
. tung 8 verläßt, die zum Kessel, gegebenenfalls über einen Speisewasserbehälter, führt.
Ist nun die Kraftmaschine 2 stark schwankend
belastet, so ergeben sich Schwierigkeiten. Denn wird die Abdampfmenge groß, so reicht die
Kühlfläche des Kondensators 4 nicht aus, um diesen Mehrbetrag zu kondensieren, und das Vakuum
verschlechtert sich.
Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wird gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen,
daß der Strahlsauger allein selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung der Kondensationsmaschine
eingeregelt wird, während die Kühlmittelmenge des Oberflächenkondensators nicht geregelt wird. Die Regelung der Leistung
des Strahlsaugers erfolgt in bekannter Weise, z. B. durch Verstellung der Durchschnittsdüsenquerschnitte.
Ein Ausführungsbeispiel für eine solche Regelung ist in Fig. 2 dargestellt, und zwar ist angenommen,
daß zur Anpassung des Strahlsaugers an die veränderte Belastung der Kraftmaschine
eine elektrische Stellvorrichtung vorgesehen sei. Das Netz 12, das an dem durch die
Maschine 2 angetriebenen Generator 13 angeschlossen ist, ist mit einem Stromwandler 14
ausgerüstet, dessen Leitungen 15 und 16 zu einem Elektromagneten 17 führen, dessen Anker
18 mit einem Stellhebel 19 gekuppelt ist.
Der Strahlsauger selbst enthält in bekannter Weise die Düse 20, in der die Druckenergie des
durch die Leitung 10 zugeführten Arbeitsdampfes in Bewegungsenergie umgesetzt wird.
Durch den Stutzen 9 tritt der zu kondensierende Dampf in den Raum 21 ein. Das Kondensat
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Gustav Köhler in Mülheim, Ruhr.
fließt durch die Leitung 5 zu. Der Diffusor wird gebildet durch einen ringförmigen Mantel
22, der vom Kühlmantel 23 umgeben ist, und durch den Einsatzkörper 24. Das Flüssigkeitsluftgemisch
sammelt sich im Raum 25. Die Luft zieht durch den Stutzen 11 ab, während
die Flüssigkeit durch den Stutzen 8 abgeleitet wird. Der Stellkörper 24 ist nun nicht fest,
sondern beweglich angeordnet, und zwar ist er mit dem Hebel 19 gekuppelt. Ebenso ist die
Düsennadel 26 über das Gestänge 27, 28 am Hebel 19 angelenkt. Steigt die Belastung der
Kraftmaschine 2 durch erhöhte Belastung des Generators 13 an, so wird infolge des höheren,
im Netz 12 fließenden Stromes der Anker 18 weiter in die Spule 17 hineingezogen. Der Hebel
19 wird um den Drehpunkt 29 geschwenkt und zieht dadurch den Einsatzkörper 24 abwärts,
vergrößert also den ringförmigen Durch-
ao trittsquerschnitt 30 im Diffusor. Gleichzeitig wird aber auch durch Schwenken des Hebels 28
um den Drehpunkt 31 die Nadel 26 weiter aus der Düse 20 herausgezogen und dadurch der
Düsenquerschnitt vergrößert, so daß eine größere Arbeitsdampfmenge den Strahlsauger durchfließen
kann. Einer erhöhten Belastung der Maschine 2 wird also eine vergrößerte Leistung
des Strahlsaugers zugeordnet. Umgekehrt wird bei einer Verringerung der Belastung die Kondensationsleistung
des Strahlsaugers entsprechend vermindert.
An Stelle des von der elektrischen Belastung des Generators ausgehenden Impulses können
auch noch andere Impulse zur Beeinflussung des Strahlsaugers verwendet werden. Man kann
die Stellglieder z. B. auf irgendeine Weise mit dem Regler der Maschine kuppeln oder mit
einem Wasserstandsmesser im Kondensatsammelbehälter oder mit einem Dampfmengenmesser
vor oder hinter der Turbine. Man kann auch daran denken, eine drehmomentsabhängige
Stellvorrichtung zu schaffen. Die wasserstandsabhängige Stellvorrichtung kann auch mit der
bekannten Pumpenregelung in Verbindung stehen, die darauf hinausläuft, bei Verwendung
einer Kreiselpumpe als Kondensatpumpe dieser immer einen der Fördermenge entsprechenden
Gegendruck zuzuordnen. Wesentlich ist in allen Fällen, daß die Kondensationsleistung des
Strahlsaugers zur Belastung der Maschine, deren Abdampf niedergeschlagen werden soll, in ein
bestimmtes Verhältnis gebracht wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Kondensationsdampf kraftanlage mitschwankender Belastung, bei der ein Oberflächenkondensator und ein Strahlkondensator parallel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationsleistung des Strahlsaugers (7) selbsttätig in Abhängigkeit von der schwankenden Belastung der Kondensationsmaschine (2) eingeregelt wird, während die Kühlmittelmenge des Oberflächenkondensators (4) nicht geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES91605D DE513366C (de) | 1929-05-08 | 1929-05-08 | Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES91605D DE513366C (de) | 1929-05-08 | 1929-05-08 | Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE513366C true DE513366C (de) | 1930-11-26 |
Family
ID=7516614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES91605D Expired DE513366C (de) | 1929-05-08 | 1929-05-08 | Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE513366C (de) |
-
1929
- 1929-05-08 DE DES91605D patent/DE513366C/de not_active Expired
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