DE513366C - Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator - Google Patents

Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator

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DE513366C
DE513366C DES91605D DES0091605D DE513366C DE 513366 C DE513366 C DE 513366C DE S91605 D DES91605 D DE S91605D DE S0091605 D DES0091605 D DE S0091605D DE 513366 C DE513366 C DE 513366C
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DE
Germany
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condenser
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condensation
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Expired
Application number
DES91605D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gustav Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/007Condensing devices for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

In Kondensationsdampfkraftanlagen, die in bekannter Weise mit einem Oberflächenkondensator ausgerüstet sind, kann man in der Weise vorgehen,.daß man dem Kondensator nicht die Kondensation des gesamten Abdampfes der Kraftmaschine zuweist, sondern daß man einen Teil des Abdampfes in einem Strahlsauger niederschlägt.· Das Schema einer solchen Anlage ist in der Fig. 1 dargestellt. Der Dampf, der durch die Leitung 1 der Kraftmaschine 2 zugeführt wurde, verläßt diese durch den Abdampfstutzen 3 und tritt in den Oberflächenkondensator 4 ein, wo er niedergeschlagen wird. Ein Teil dieses Dampfes wird jedoch vor der Kondensation durch die Leitung 9 abgesaugt und einem Strahlsauger 7 zugeführt. Der Arbeitsdampf für diese wird der Kraftmaschine 2 durch eine Leitung 10 entnommen. Zur Kühlung dient das Kondensat aus dem Kondensator 4, das der Pumpe 6 über die Leitung 5 zufließt. Die mitabgesaugte Luft verläßt den Strahlsauger durch den Stutzen 11, während die Flüssigkeit den Strahlsauger 7 durch die Lei-
. tung 8 verläßt, die zum Kessel, gegebenenfalls über einen Speisewasserbehälter, führt.
Ist nun die Kraftmaschine 2 stark schwankend belastet, so ergeben sich Schwierigkeiten. Denn wird die Abdampfmenge groß, so reicht die Kühlfläche des Kondensators 4 nicht aus, um diesen Mehrbetrag zu kondensieren, und das Vakuum verschlechtert sich.
Um diese Schwierigkeiten zu beheben, wird gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen, daß der Strahlsauger allein selbsttätig in Abhängigkeit von der Belastung der Kondensationsmaschine eingeregelt wird, während die Kühlmittelmenge des Oberflächenkondensators nicht geregelt wird. Die Regelung der Leistung des Strahlsaugers erfolgt in bekannter Weise, z. B. durch Verstellung der Durchschnittsdüsenquerschnitte.
Ein Ausführungsbeispiel für eine solche Regelung ist in Fig. 2 dargestellt, und zwar ist angenommen, daß zur Anpassung des Strahlsaugers an die veränderte Belastung der Kraftmaschine eine elektrische Stellvorrichtung vorgesehen sei. Das Netz 12, das an dem durch die Maschine 2 angetriebenen Generator 13 angeschlossen ist, ist mit einem Stromwandler 14 ausgerüstet, dessen Leitungen 15 und 16 zu einem Elektromagneten 17 führen, dessen Anker 18 mit einem Stellhebel 19 gekuppelt ist.
Der Strahlsauger selbst enthält in bekannter Weise die Düse 20, in der die Druckenergie des durch die Leitung 10 zugeführten Arbeitsdampfes in Bewegungsenergie umgesetzt wird. Durch den Stutzen 9 tritt der zu kondensierende Dampf in den Raum 21 ein. Das Kondensat
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Gustav Köhler in Mülheim, Ruhr.
fließt durch die Leitung 5 zu. Der Diffusor wird gebildet durch einen ringförmigen Mantel 22, der vom Kühlmantel 23 umgeben ist, und durch den Einsatzkörper 24. Das Flüssigkeitsluftgemisch sammelt sich im Raum 25. Die Luft zieht durch den Stutzen 11 ab, während die Flüssigkeit durch den Stutzen 8 abgeleitet wird. Der Stellkörper 24 ist nun nicht fest, sondern beweglich angeordnet, und zwar ist er mit dem Hebel 19 gekuppelt. Ebenso ist die Düsennadel 26 über das Gestänge 27, 28 am Hebel 19 angelenkt. Steigt die Belastung der Kraftmaschine 2 durch erhöhte Belastung des Generators 13 an, so wird infolge des höheren, im Netz 12 fließenden Stromes der Anker 18 weiter in die Spule 17 hineingezogen. Der Hebel 19 wird um den Drehpunkt 29 geschwenkt und zieht dadurch den Einsatzkörper 24 abwärts, vergrößert also den ringförmigen Durch-
ao trittsquerschnitt 30 im Diffusor. Gleichzeitig wird aber auch durch Schwenken des Hebels 28 um den Drehpunkt 31 die Nadel 26 weiter aus der Düse 20 herausgezogen und dadurch der Düsenquerschnitt vergrößert, so daß eine größere Arbeitsdampfmenge den Strahlsauger durchfließen kann. Einer erhöhten Belastung der Maschine 2 wird also eine vergrößerte Leistung des Strahlsaugers zugeordnet. Umgekehrt wird bei einer Verringerung der Belastung die Kondensationsleistung des Strahlsaugers entsprechend vermindert.
An Stelle des von der elektrischen Belastung des Generators ausgehenden Impulses können auch noch andere Impulse zur Beeinflussung des Strahlsaugers verwendet werden. Man kann die Stellglieder z. B. auf irgendeine Weise mit dem Regler der Maschine kuppeln oder mit einem Wasserstandsmesser im Kondensatsammelbehälter oder mit einem Dampfmengenmesser vor oder hinter der Turbine. Man kann auch daran denken, eine drehmomentsabhängige Stellvorrichtung zu schaffen. Die wasserstandsabhängige Stellvorrichtung kann auch mit der bekannten Pumpenregelung in Verbindung stehen, die darauf hinausläuft, bei Verwendung einer Kreiselpumpe als Kondensatpumpe dieser immer einen der Fördermenge entsprechenden Gegendruck zuzuordnen. Wesentlich ist in allen Fällen, daß die Kondensationsleistung des Strahlsaugers zur Belastung der Maschine, deren Abdampf niedergeschlagen werden soll, in ein bestimmtes Verhältnis gebracht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kondensationsdampf kraftanlage mit
    schwankender Belastung, bei der ein Oberflächenkondensator und ein Strahlkondensator parallel angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensationsleistung des Strahlsaugers (7) selbsttätig in Abhängigkeit von der schwankenden Belastung der Kondensationsmaschine (2) eingeregelt wird, während die Kühlmittelmenge des Oberflächenkondensators (4) nicht geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES91605D 1929-05-08 1929-05-08 Kondensationsdampfkraftanlage mit parallel geschaltetem Oberflaechenkondensator und Strahlkondensator Expired DE513366C (de)

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