DE512862C - Mittel zum Verhueten des Festbackens von Kesselstein in Dampfkesseln - Google Patents

Mittel zum Verhueten des Festbackens von Kesselstein in Dampfkesseln

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DE512862C
DE512862C DEB133564D DEB0133564D DE512862C DE 512862 C DE512862 C DE 512862C DE B133564 D DEB133564 D DE B133564D DE B0133564 D DEB0133564 D DE B0133564D DE 512862 C DE512862 C DE 512862C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/08Treatment of water with complexing chemicals or other solubilising agents for softening, scale prevention or scale removal, e.g. adding sequestering agents

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Mittel, das das Festbacken des Kesselsteins an Dampfkesseln verhütet. Das Mittel besteht aus einem Anstrich, der aus einer Trägermasse nach Patent 397 825 im Gemisch mit Metallpulvern, z. B. Pulver von Aluminium, Kupfer, Blei, Cadmium, Messing oder auch mit Kohle hergestellt ist. Die Kohle kann auch im Gemisch mit Metallpulvern verwendet wejden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gemische von Kohle und Metallpulvern zum Verhindern des Kesselsteinansatzes zu benutzen. Abgesehen von der Tatsache, daß die Bestandteile dieser Gemische andere sind als diejenigen des Mittels nach der Erfindung, sollen sie dazu dienen, den Ansatz von Kesselstein zu verhüten. Die hiermit gemachten Erfahrungen sind jedoch schlecht. Im Gegensatz zu dem Zweck dieser Gemische soll das den Gegenstand der Erfindung bildende Mittel nicht die Bildung von Kesselstein überhaupt verhindern, sondern das Festbacken des Kesselsteins verhüten oder ein leichtes Lösen des Kesselsteins ermöglichen.
Durch das Mittel nach der Erfindung wird eine neue und eigenartige Wirkung insofern erreicht, als sich beim Erhitzen des Dampfkessels o. dgl. die auf die Wandung aufgetragene Mischung infolge der das Eisen umströmenden Gase in eine Art Email verwandelt, das sich an den Wandungen des Kessels zu einer vollständig gleichmäßigen, zusammenhängenden Schicht derart fest anschmiegt, daß nach einmal eingetretener Erhitzung ein Entfernen der Schicht nur sehr schwer möglich ist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß diese Schicht sogar Hammerschlägen widersteht und auch durch Stahlbürsten nicht entfernt werden kann.
Ein Anstrich nach Patent 397 825 wird in der Weise hergestellt, daß Rizinusöl mit 5 bis io°/o Metalloxyden gemischt und auf 280 bis 300 ° C erhitzt wird. Danach läßt man das Ganze erkalten. Die hierbei entstehende wachsartige Masse wird dann mit Farbstoffen mit oder ohne andere Lacke, mit oder ohne Verdünnungs- und Lösungsmittel angemacht. An Stelle des Farbstoffes treten bei dem Anstrich nach der Erfindung die Metallpulver oder Kohle oder beide.
Versieht man einen Dampfkessel im Inneren, insbesondere an den wasserberührten Stellen, mit einem Anstrich oder Überzug nach der Erfindung, so ist es möglich, den an den Wandungen abgesetzten Kesselstein ganz leicht abzulösen." Es wird dadurch nicht nur die Arbeit des Entfernens des Kesselsteins wesentlich erleichtert, sondern auch eine Schonung der Kesselwandungen herbeigeführt, die bei der bisherigen Art der Entfernung des Kesselsteins durch Abklopfen oft sehr gelitten haben. Auch die Nietverbindungen werden geschont, weil das Abklopfen fast völlig entfällt.
Der Schutzüberzug nach der Erfindung wird auf die Kesselwandung, die Siederohre,
d. h. alle wasserberührten Teile, nachdem sie von Schmutz, Rost u. dgl, gereinigt worden sind, in beliebiger Weise, z>B. mittels Pinsels, durch Spritzen oder_ Tauchen je nach Größe und Beschaffenheit der zu überziehenden Fläche aufgebracht. Man läßt den Überzug einige Stunden trocknen und kann dann den Kessel mit Wasser füllen. Je höher die Temperatur steigt, desto fester verbindet sich der to Überzug mit den Kesselwänden. Es tritt mit der Zeit gleichsam ein Einbrennen ein.
Selbst nach einjährigem Gebrauch ist ein Überzug nach der Erfindung noch völlig unverletzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mittel zum Verhüten des Festbackens von Kesselstein in Dampfkesseln, gekennzeichnet durch ein Gemisch eines Anstriches nach Patent 397 825 unter Zusatz von Kohle mit oder ohne Metallpulver.
DEB133564D 1927-09-25 1927-09-25 Mittel zum Verhueten des Festbackens von Kesselstein in Dampfkesseln Expired DE512862C (de)

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