DE510645C - Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder Rillenschneidwerkzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder RillenschneidwerkzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Um bei größtmöglichster Schonung des Schneidwerkzeuges ein einwandfreies, genaues
und sauberes Gewinde schneiden zu können, ist es erforderlich, beim Schneiden eine einseitige Spanabnahme vorzunehmen,
da beim unmittelbaren Schneiden mit einem dem zu erzeugenden Gewinde genau gleich
profilierten Werkzeuge die Spanabnahme keilförmig erfolgt, wodurch sehr leicht ein Ausreißen
der Gewindespitze eintritt. Die Herstellung eines Gewindeschneidwerkzeuges für derartige Spanunterteilung war bisher sehr
zeitraubend und erforderte umständliche und sehr schwer zu bedienende Vorrichtungen.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine besonders einfache selbsttätig arbeitende Vorrichtung
an Werkzeugmaschinen, durch die es ermöglicht wird, eine einseitige Spanabnahme an den zu bearbeitenden Werkzeugen
vorzunehmen, durch die dann wiederum später bei Verwendung der so hergestellten
Werkzeuge eine Spanunterteilung gewährleistet ist.
Das Wesen der Erfindung geht aus . der Zeichnung, die als Ausführungsbeispiel eine
derartige Vorrichtung im Schnitt (Abb. 1) und in einer Einzelheit (Abb. 2) darstellt,
hervor.
Der Antrieb ider Vorrichtung erfolgt durch Schnecke und Schneckenrad 1, wobei letzteres
auf einer Hohlspindel 2 sitzt. In dieser Hohlspindel 2 ist die eigentliche Arbeitsspindel
3 verschiebbar, aber undrehbar, gelagert, auf deren hinterem Ende 4 eine der Steigerung des zu schneidenden Gewindes
entsprechende Gewindepatrone 5 sitzt. Bei Rechts- ader Linkslauf der Arbeitsspindel
wird die Geiwindepatrone 5 entsprechend der Steigung in dem feststehenden Muttergewinde
16 verschoben und bei Anstellung des im feststehenden Support 6 eingespannten
Gewindestahles 7 das normale Gewinde auf das zu bearbeitende Werkzeug. 8 geschnitten.
Um eine einseitige Spanabnahme vorzunehmen, muß noch eine zusätzliche zu- oder abnehmende
Seitenverschiebung <zur durch die Gewinidepatrone bedingten Axialverschiebung
der Arbeitsspindel 3 erfolgen. Dieses wind dadurch erreicht, daß ein von der Hohlspindel
2 angetriebenes, im bestimmten Über-Setzungsverhältnis stehendes Getriebe 9 eingeschaltet
wird. Dieses Getriebe 9 setzt eine auf der Zwischenwelle 19 angeordnete, mit
einem einseitigen Nocken 11 versehene Anschlagscheibe 10 in Umlauf. Eine durch
Federzug 13 mit dem Nocken 11 der Anschlagscheibe
10 dauernd in Anlage gehaltene, für die gewünschte einseitige Spanabnahme
besonders profilierte Gegen'scheibe 14 wird durch den Nocken 11 entsprechend ihrer
Profilierung 15 verschoben und verschiebt so die Mutter 16 und Gewindepatrone 5 entsprechend
der gewünschten seitlichen Spanabnahme.
Da nun die Arbeitsspindel 3 mit der Gewindepatrone 5 starr verbunden ist, überträgt
sich diese zu- oder abnehmende Axialverschiebung auch auf das auf der Arbeitsspindel
3 sitzende zu bearbeitende Werkzeug 8, wodurch die einseitige Spanabnahme
durch den feststehenden Gewindestahl 7 erfolgt.
Der Arbeitsvorgang der neuen Vorrichtung gestaltet dabei sich folgendermaßen:
Als Beispiel sei die Bearbeitung eines mit Schneidbrust versehenen Rundstrehlers mit
insgesamt 10 Zähnen gemäß Abb. 3 und 4 veranschaulicht,
wobei zwei Zähne mit vollem Profil als Fertigschneider 'und die übrigen
acht Zähne-mit Hilfe der neuen Vorrichtung
als Vorschneider zu profilieren sind.
Nachdem das Werkzeug zunächst mit vollem Gewindeprofil (entsprechend den zwei
Fertigschneidezähnen) hergestellt ist, und zwar in der gleichen Art, wie man normalerweise
Gewinde schneidet, wobei selbstverständlich lediglich die Gewindepatrone 5, nicht
aber die stufenförmig ausgebildete Scheibe 14 in Tätigkeit tritt, wird zur Veränderung des
Gewindes das Gewinde unter Benutzung der stufenförmigen Scheibe 14 nachgeschnitten.
Diese stufenförmige Scheibe 14 besitzt so viel Abstufungen, wie das Werkzeug Vor-Schneidezähne
bat, also im vorliegenden Falle acht. Außerdem dreht sich die stufenförmige Scheibe 14 gegenüber der Arbeitsspindel 3 im
Verhältnis der Gesaimtschneiden des Werkstückes, also im Verhältnis 1 : 10. Bei den
ersten zwei Umdrehungen der Arbeitsspindel findet infolge der Profilierung der stufenförmigen
Scheibe noch keine Zusatzbewegung durch diese statt, da ja das volle Profil der beiden Fertigschneidezähne des Werkzeuges
nicht verhindert werden soll.
Vor Berührung des Schneidstahles 7 mit dem dritten Zahn des Werkzeuges, und zwar
in dem Augenblick, in dem der Schneidstahl 7 infolge der Ausfräsung der Schneidbrust des
♦5 z-u bearbeitenden Werbzeuges leerläuft, erfolgt dann die sprunghafte Zusatzbewegun'g
des Werkzeuges zum Schneidstahl durch die stufenförmig ausgebildete Scheibe. Hierbei
wird naturgemäß lediglich von der einen Flanke des Gewindes Werkstoff abgenommen.
Diese WTerkstoft"abnahme vergrößert sich von
Zahn zu Zahn um den Höhenunterschied der Stufen der stufenförmig ausgebildeten
Scheibe, so daß das fertig bearbeitete Werkzeug die in der Abb. 4 dargestellte Pofilierung
aufweist und später bei seiner Verwendung als Schneidwerkzeug am Werkstück 20
eine einseitige iSpanabnahme gewährleistet.
Durch Umschaltung der Vorrichtung kann die entsprechende Werkstoft'abnabme auf der
anderen Flankenseite in gleicher Weise erfolgen.
Selbstverständlich wird nichts am Wesen der Erfindung geändert, wenn die Nockenscheibe
10, 11 und die Stufenscheibe 14, 15
vertauscht werden, da die Wirkungsweise die gleiche bleibt.
Soll ein Werkzeug mit Rillen, d.h. ohne Gewindesteigung, hergestellt werden, so wird
das von der Hohlspindel 2 angetriebene Gewinde 9 mittels der Ausschaltvorrichtung 12
ausgeschaltet. Alsdann ist die einseitige Spanabnahane durch Verdrehung der Mutter
16, in welcher die Gewindepatrone 5 sitzt, vorzunehmen. Auch muß die Kupplung 17
der Gewindepatrone 5 ausgeschaltet werden. Auf der Mutter 16 ist eine Teilscheibe 18 mit
Feststellöchern angebracht, welche es ermöglicht, bestimmte Unterteilungen vorzunehmen
und dadurch einseitige Spanabnahme in dem gewünschten Maße auch bei Schneiden von
Rillen ohne Gewindesteigung zu erreichen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder Rillenschneidiwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die das zu bearbeitende Werkzeug (S) tragende Arbeitsspindel (3) außer der an sich beikannten einstellbaren axialen Vorschubeinrichtung (Gewindepatrone 5) mit dieser unter Vermittlung von einer von der Arbeitsspindel (3) angetriebenen Zwischenwelle (19), einer mit einem Nocken (11) o. dgl. versehenen Anschlagscheibfe (10) und einer mit dem Nocken der Anschlagscheibe (10) dauernd in Eingriff stehenden, mit stufenförmiger Eingriffsfiäche versehenen Scheibe (14, 15) verschoben wird, wobei die Anschlagscheibe (ία, Ii) fest auf der Zwischenwelle (19) angeordnet ist und die axiale Bewegung der stufenförmig ausgebildeten, mit der Arbeitsspindel (3) fest verbundenen ,Scheibe (14, 15) auf diese übertragen wird.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBfctlLlN. CtDKUCKU' Iff DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV24369D DE510645C (de) | 1928-09-16 | 1928-09-16 | Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder Rillenschneidwerkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV24369D DE510645C (de) | 1928-09-16 | 1928-09-16 | Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder Rillenschneidwerkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510645C true DE510645C (de) | 1930-10-21 |
Family
ID=7581147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV24369D Expired DE510645C (de) | 1928-09-16 | 1928-09-16 | Vorrichtung zur Erzielung einer einseitigen Spanabnahme bei Gewinde- oder Rillenschneidwerkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510645C (de) |
-
1928
- 1928-09-16 DE DEV24369D patent/DE510645C/de not_active Expired
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