DE508190C - Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden fuer elektrische OEfen, insbesondere zur Schmelzflusselektrolyse, gegen Abbrand an der Luft - Google Patents

Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden fuer elektrische OEfen, insbesondere zur Schmelzflusselektrolyse, gegen Abbrand an der Luft

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DE508190C
DE508190C DEI33039D DEI0033039D DE508190C DE 508190 C DE508190 C DE 508190C DE I33039 D DEI33039 D DE I33039D DE I0033039 D DEI0033039 D DE I0033039D DE 508190 C DE508190 C DE 508190C
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DE
Germany
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air
carbon electrodes
protection
electric ovens
against burning
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Expired
Application number
DEI33039D
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English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Moschel
Dr Karl Steib
Dr Robert Suchy
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/12Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden für elektrische Öfen, insbesondere zur Schmelzflußelektrolyse, gegen Abbrand an der Luft Be.i elektrischen Öfen, beispielsweise bei solchen, die der Schmelzfllußelektrolyse dienen, bei welchen. =die Kohilenetektroden zum Teil aus einer heißen Ofenzone herausragen, tritt Irekanutlich dadurch ein großer Verb-rauch an. Elektroden auf, daß s;ie an. den Stellen, an denen sie noch heiß mit der durch Auftrieb bewegten Außenluft in Berührung kommen, einer langsamen Verbrennung unterliegen. LTm, diiesen Übelstand zu beseitigen, ist vorgeschlagen worden, der Elektrodenmasse Schutzstoffe, wie z. B. auch Phosphorsäure, vor d iem Brennen beizumischen. Dies Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß beten Brennen cl.er Elektrode, das ja hekanntlich bei höheren Temperaturen erfolgt, die Phosphorsäure durch. den Kohlenstoff der Elektrolde reduziert wind, wobei der entstehende Phosphordampf entweicht und verbrennt.
  • Es wurde nun gefunden, daß eine Tränkung der fertig gebrannten Elektrode mit Phosphorsäure .oder auch nur ein Anstrich rn:it derselben vor oder während) der Ingebrauchnahme einen: ganz überraschenden Erfolg zeitigt. Beispielsweise zeigt eine nicht getränkte .grafitierte Kohle, die an der Luft auf 5oo° erhitzt gehalten wird', schon nach 36, Stunden weitgehende Verbrennung, währenrd eine mit Phosphorsäure getränkte Kohle unter Iden gleichen Bedingungen. auch nach zehn Tagen noch keinen Angriff erkennen läßt. Bei einer Schmelizflußelektrolyse reit abgedecktem Tiegel wurde der herausragende Teil der Kohlenelektrode mit Phosphorsäure getränkt, mit dem. Erfolg, daß ider Angriff der Elektrode durch Luftsauerstoff vollständig Die Elektrode braucht nur in solchem Bereich in der Masse oder oberflächlicb, getränkt zu werden, in dem sie mit der Luft in Berührung steht.
  • Da wäßrige Lösungen von Phosphorsäure durch Erhitzen konzentriert iverdenf, kann eine beliebig starke Säure an-gewend!et werden, zweckmäßig wendet man aber von. vorn= herein eine möglichst konzentrierte Säure an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden für elektrische Ofen, :insbesonr ,dere zur Schmel,zflußelektrolyse, gegen Abbrand an der Luft, dadurch gekenn.-zenchnet, daß die gebrannten, Kohlenelektroden mit Phosp Borsäure in. der Misse getränkt oder oberflächlich bestrichen werden.
DEI33039D 1927-12-24 1927-12-24 Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden fuer elektrische OEfen, insbesondere zur Schmelzflusselektrolyse, gegen Abbrand an der Luft Expired DE508190C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113995B (de) * 1959-12-31 1961-09-21 Knapsack Ag Verfahren zum mindestens wesentlichen Verringern der Abnutzung von Lichtbogenelektroden

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