DE506352C - Verfahren zur Herstellung eines Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Giessereierzeugnisses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Giessereierzeugnisses

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DE506352C
DE506352C DESCH83960D DESC083960D DE506352C DE 506352 C DE506352 C DE 506352C DE SCH83960 D DESCH83960 D DE SCH83960D DE SC083960 D DESC083960 D DE SC083960D DE 506352 C DE506352 C DE 506352C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G49/00Compounds of iron
    • C01G49/02Oxides; Hydroxides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Gießereierzeugnisses Durch Schmelzen von Eisenaxydoxydul erhält man gießbare Massen, aus denen man in der elektrochemischen Industrie Anoden für die Elektrolyse der Alkalichloride herstellt.
  • Ferner sind in der amerikanischen Patentschrift i 163 467 Gießereimassen beschrieben, welche aus Mischungen von Eisenoxvdoxvdul mit einem beträchtlichen Eisenoxl#d-(Fe@0.;) lberschuß bestehen und eine besonders große Widerstandsfähigkeit gegen chemische und mechanische Angriffe zeigen.
  • Es hat sich nun erbeben, daß man durch Zusammenschmelzen von Eisenoxyd und Eiseiioxydoxvdul in einem Verhältnis, welches in seiner Zusammensetzung ungefähr dein Eisenoxydul entspricht, flüssige Massen erli@ilt, welche etwas über iaoo° erstarren und einen ausgezeichneten Werkstoff von hoher Druckfestigkeit liefern, der hart und politurfä lzig ist und durch die Atmosphäre kaum angegriffen wird. Er kann für viele Zwecke, z. B. für die Herstellung von Maschinenfundamenten, das teurere Gußeisen mit .Vorteil ersetzen.
  • Die Massen bestehen aus festen Lösungen bzw. Mischkristallen von Eisenoxydul und Eisenoxvdoxy du1, welche den Namen Wüstit erhalten haben und einen besondeen Gefügebestandteil des Systems Eisen-Sauerstotf darstellen (vgl. hierzu S c h e n c k und D i ii g -m a n n, Zt. f. anorg. u. allgem. Chemie Bd. 166, Seite 143 u. 1.44, i927).
  • Die Werkstoffeigenschaften dieser gegossenen Massen lassen sich, cla man durch besondere Maßnahmen die Entmischung der Mischkristalle herbeiführen oder ihre Beständigkeit erhöhen kann, in mannigfacher und wertvoller Weise beeinflussen.
  • Die Beeinflussung kann entweder durch Zusätze fremder Oxyde, von denen hier Magnesia, Manganoxydul und Kalk genannt seien, zur Schmelze erfolgen oder durch eine besondere Führung des Abkühlungsvorganges.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eine, Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Gießereierzeugnisses, dadurch gekennzeichnet, daß man Eisenoxvde mit kohlenstofarmeni metallischem Eisen zusammenschmilzt, so daß der Sauerstoff-"U ehalt der Masse zwischen 21 und 25 Prozent Sauer stoff liegt. ?. Verfahren zur Herstellung eines Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Gießereierzeugnisses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der angegebene Sauerstoffgehalt durch eine an sich bekannte teilweise Reduktion der Eisenoxyde eingestellt wird. 3. Verfahren zur Herstellung eine Eisen-Sauerstoffverbindungen enthaltenden Gießereierzeugnisses nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schmelze fremde Oxyde, wie Magnesiumoxyd, Manganoxydul oder Kalk, gelöst werden.
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