DE505349C - Einrichtung an hydraulischen Pressen, insbesondere fuer Kakao - Google Patents

Einrichtung an hydraulischen Pressen, insbesondere fuer Kakao

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DE505349C
DE505349C DEL75995D DEL0075995D DE505349C DE 505349 C DE505349 C DE 505349C DE L75995 D DEL75995 D DE L75995D DE L0075995 D DEL0075995 D DE L0075995D DE 505349 C DE505349 C DE 505349C
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filter plate
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DEL75995D
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Lehmann Fa J M
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/045Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with several adjacent casings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung an hydraulischen Pressen, insbesondere für Kakao Bei den bekannten hvdratilischeti Topfpressen mit übereinander angeordneten Töpfen und dazwischenliegenden Druckköpfen wird die flüssige Kakaomasse zwecks Auspressung in Töpfe gefüllt, die einen beweglichen Boden mit Filter haben, und nach erfolgter Füllung wird der Topf durch die über ihm liegende Sieblocliplatte, die am Druckkopf oder am Querhaupt befestigt ist, mit der dazwischenliegenden Filterplatte abgedichtet. Beim Hochgehen des Preßkolbens wird jeder bewegliche Boden tiefer in den zug o ehörigen Topf hineingedrückt, und die flüssige :Masse wird dadurch einem Druck ausgesetzt. der zur Absonderung des im Kakao enthaltenen Fettes führt. Bei der bisher üblichen Anordnung und Bauart der init dem Druckkopf verbundenen Sieblochplatte, des zugeordneten Preßtopfes und der dazwischenliegenden, zumeist aus Kamelhaar hergestellten Filterplatte läßt die Abdichtung zwischen Topf und Sieblochplatte insofern sehr zu wünschen übrig, als sie von Pressung zu Pressung immer schlechter wird, nicht selten sogar schon nach wenigen Pressungen mit einem neuen Kamelhaarfilter an irgendeiner Stelle des Topfrandes vollständig ver= sagt. Dadurch wird die obere Filterplatte eines Preßtopfes häufig genug vorzeitig unbrauchbar und muß zumeist lediglich wegen eines schadhaften Dichtungsrandes erneuert «erden.
  • Es hat sich gezeigt, daß der außerordentlich starke Verschleiß der Filterplatten wesentlich eingeschränkt und dadurch deren Lebensdauer bedeutend erhöht werden kann, wenn die bisherige Bauart der Topfabdichtung mit über dein Topfrand vorstehender Filterplatte aufgegeben und das Kamelhaarfilter mindestens so weit in den Preßtopf eingelassen wird, daß ein Überstehen des Filters vermieden ist. Dadurch wird in erster Linie der Vorteil erreicht, daß die Filterplatte mit ihrer gesamten, ihrer Stärke entsprechenden Umfangsfläche an der zugehörigen Fläche des Preßtopfes anliegt und somit einer Zerstörung des Haargewebes am Filterrand durch im Betrieb auftretende, radial auf den Filterumfang wirkende Drücke Einhalt geboten ist. Hand in Hand mit der in den Topfrand versenkten Filterplatte geht in zweiter Linie eine zweckmäßige Gestaltung der Sieblochplatte, die an ihrem Rande derart abgesetzt ist, daß ein kurzer, der Größe der Filterplatte entsprechender Stempel gebildet wird, mit dem die Sieblochplatte beim Pressen auf die Filterplatte drückt.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen veranschaulicht, die sämtlich die linke Hälfte eines senkrechten Mittelschnitts durch eine Sieblochplatte, ein Kamelhaarfilter und den oberen Teil eines Preßtopfes darstellen.
  • Abb. i zeigt die Ausführung bisher bekannter Art, in Abb. z und 3 dagegen sind zwei der Erfindung entsprechende Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. 2 mit einer und in Abb. 3 mit zwei Filterplatten.
  • Unter Bezugnahme auf Abb. i der Zeichnung ist mit a die bekannte Sieblochplatte bezeichnet, deren Unterfläche in ihrer ganzen Ausdehnung eben ist. Die Kamelhaarfilterplatte b sitzt nur mit dem unteren Teil c-d ihrer Stirnfläche im Preßtopf f und ragt mit ihrem oberen Teil d-e über den Preßtopfrand hinaus. Der Preßtopf f ist bis zum Filter b mit flüssiger Kakaomasse g angefüllt. Durch den hohen Preßdruck nimmt die Filterplatte b nach und nach eine Form an, die durch die strichpunktierte Linie h gekennzeichnet ist. Der auf die flüssige Kakaornasse g ausgeübte Druck, der naturgemäß immer rechtwinklig zu seiner Begrenzungsfläche zur Wirkung kommt, drückt unter anderem auch in der durch den Pfeil i angedeuteten Richtung auf die in der Filterplatte b nach Maßgabe der Linie 1a gebildete Hohlkehle, findet an der gegenüberliegenden Umfangsfläche d-e der Filterplatte b keinen Widerstand und kann deshalb ungehindert das einmal begonnene Zerstörungswerk fortsetzen. So wird das feste faserige Gefüge der Filterplatte b in der Nähe ihres Dichtungsrandes allmählich gelockert und schließlich zerrrissen, wodurch die Filterplatte b vorzeitiger Unbrauchbarkeit anheimfällt.
  • Zur Behebung des geschilderten Übelstandes ist erfindungsgemäß das Filter b nach Abb.2, das nach Abb.3 auch aus zwei Filterplatten k und l bestehen kann, die zusammen etwa der Stärke der Filterplatte b entsprechen, mindestens so weit in den Preßtopf na bzw. n eingelassen, daß die Oberfläche der Filterplatte b bzw. k in der Topfrandebene liegt. Dadurch ist erreicht, daß die Filterplatte b nach Abb. 2 und die Filterplatten k und l nach Abb. 3 mit ihrer gesamten, ihrer Stärke entsprechenden Umfangsfläche an der zugehörigen Fläche des Preßtopfes in bzw. ia anliegen. Bildet sich betriebsmäßig durch den Preßdruck in der Filterplatte b nach Abb. 2 und k nach Abb. 3 eine der strichpunktierten Linie lz nach Abb. t entsprechende Vertiefung und Hohlkehle, dann ist den auf die Filterumfangsfläche zur Wirkung kommenden Preßdruckkomponenten entsprechend der vollen Stärke o-p der Filterplatte b nach Abb. 2 und entsprechend der vollen Stärke r-s der Filterplatte h nach Abb. 3 durch den Rand des Preßstopfes na bzw. ii ein so starker Widerstand entgegengesetzt, daß eine für das Filtergefüge schädliche Auswirkung der Filterumfangsdrücke verhindert ist. Dieses Bestreben wird noch durch eine Sieblocliplatte t nach Abb. 2 und :u nach Abb. 3 unterstützt, die an ihrem Rande derart abgesetzt ist, daß ein kurzer, nach unten sich etwas verjüngender Stempel v gebildet wird, der der Größe der Filterplatte b nach Abb. 2 bzw. k nach Abb. 3 entspricht und beim Pressen dem Empordrücken der Filterplatte b bzw. h über die Topfrandebene hinaus entgegenwirkt.
  • Ohne Beeinträchtigung des Erfindungsgedankens braucht die Oberfläche der Filterplatte b oder k von vornherein nicht genau mit der Topfrandebene übereinzustimmen, sondern könnte ebensogut z. B. auch etwas unter der Topfrandebene liegen. Es ist auch nicht nötig, daß die Filterplatte l dieselbe Größe wie die Filterplatte 1z hat; es ist sogar zweckmäßig und im Sinne einer guten Abdichtung des Preßtopfes vorteilhaft, die Filterplatte Z kleiner als die Filterplatte k zu wählen, nach Abb. 3 einfach entsprechend dem Innendurchmesser des Preßtopfes ii.. Ferner braucht die Sieblochplatte t bzw. tt. nicht abgesetzt zu sein; wesentlich ist lediglich deren stempelartige, der Größe der Filterplatte b bzw. k entsprechende Ausbildung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an hydraulischen Pressen, insbesondere für Kakao, zum Abdichten der Preßtöpfe, dadurch gekennzeichnet, daß im Preßtopf (ni, n) die Ausnehmung (p, o; r, s) für die Filterplatte (b, k) derart angeordnet ist, daß diese mit ihrer gesamten, ihrer Stärke entsprechenden Umfangsfläche an der zugehörigen Fläche der Ausnehmung des Preßtopfes anliegt, und daß die Sieblochplatte (b, ic) mit einem der Ausnehmung entsprechenden Vorsprung (v) versehen ist.
DEL75995D 1929-08-23 1929-08-23 Einrichtung an hydraulischen Pressen, insbesondere fuer Kakao Expired DE505349C (de)

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