DE503602C - Quecksilberkontaktapparat - Google Patents

Quecksilberkontaktapparat

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DE503602C
DE503602C DEB140033D DEB0140033D DE503602C DE 503602 C DE503602 C DE 503602C DE B140033 D DEB140033 D DE B140033D DE B0140033 D DEB0140033 D DE B0140033D DE 503602 C DE503602 C DE 503602C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/06Contacts characterised by the shape or structure of the contact-making surface, e.g. grooved
    • H01H1/08Contacts characterised by the shape or structure of the contact-making surface, e.g. grooved wetted with mercury

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  • Particle Accelerators (AREA)

Description

Die Anwendung von Quecksilber zur Herstellung von Kontakten ist in der Elektrotechnik allgemein bekannt, jedoch sind die hierzu dienenden Einrichtungen unzulänglich, besonders wenn zum Betrieb des Apparates eine nur sehr geringe Energie zur Anwendung gelangen soll.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, bei der eine waagerechte Scheibe aus Isoliermaterial, in die Metallamellen eingelegt sind, die in der Ebene der Isolierscheibe liegen, sich unter Ouecksilbermassen verschiebt, die unbeweglich bleiben und die dazu dienen, den Kontakt zwischen mehreren der Metallamellen oder zwischen einzelnen dieser Metallamellen und Leitern herzustellen, die mit einigen Ouecksilbermassen verbunden sind.
Die nachstehende Beschreibung und die bei-Hegenden Zeichnungen zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen.
Abb. ι ist ein Schnitt durch einen Kontaktapparat, der bei nur äußerst geringer Kraftaufwendung arbeitet.
Abb. 2 ist eine Ausführungsform desselben Apparates zur Stromunterbrechung im Vakuum oder in einem inerten Gase.
Bei der Vorrichtung entsprechend Abb. 1
soll der Stromzufuhrdraht 1 mit einem oder zwei verschiedenen Leitern 2 in Verbindung gebracht werden, und zwar unter Aufwendung einer äußerst geringen Kraft, die an und für sich nicht genügen würde, um die Reibung von Metallbürsten zu überwinden, und noch weniger, um das Kontaktmesser aus den Kontaktfedern herauszureißen. Der Apparat besteht aus einem Gehäuse 3 mit Lager 4, in welchem unter leichter Reibung eine Welle 5 läuft, auf die eine waagerechte Scheibe 6 aufgesetzt ist. Zur leichteren Verstellung der Scheibe 6 können Kugellager zur Anwendung gelangen. Auf der Oberseite der Scheibe sind Metallamellen 7 in Richtung des Radius der Scheibe eingelegt, die genau mit der Oberfläche derselben abschneiden. Diese Lamellen sind mit einer Metallplatte verbunden, welche im Zentrum der Scheibe liegt und eine Vertiefung oder einen Napf 8 bildet, der durch einen Deckel 9 verschlossen wird. In diesen Napf wird ein Ouecksilbertropfen 10 eingebracht, in welchen ständig ein Metallstift 11 eintaucht, welcher mit dem Leitungsdraht 1 verbunden ist und durch eine Öffnung des Deckels 9 frei hindurchgeht. Die anderen Drähte 2 sind an senkrecht stehende Röhren 12 angeschlossen, die an dem Deckel des Gehäuses.3 befestigt sind. Am unteren Ende sind die Röhren glatt abgeschliffen und stehen dicht in einem Abstand von nur Zehntelmillimetern von der Scheibe ab, die sich frei unter den Röhren drehen kann. In jede der Röhren ist ein Ouecksilbertropfen 14 eingesetzt, welcher die elektrische Verbindung zwischen der Röhre 12 und einer Lamelle 7 herstellt,
wenn diese sich unter der Röhre hinwegbewegt. Der Zwischenraum zwischen der Scheibe und der Röhre ist ein so geringfügiger, daß das Quecksilber, durch Kapillarität festgehalten, nicht austreten kann. Man kann ebensoviel Röhren benutzen als nötig und die Gestaltung des Endes der Lamellen so treffen, daß je nach der Stellung der Scheibe 6 die gewünschten Verbindungen zustände kommen.
Selbstverständlich ist es von Vorteil, die mit dem Quecksilber in Berührung kommenden Teile aus einem Metall herzustellen, welches durch Quecksilber nicht angegriffen wird. Zur Reinhaltung der Kontakte und der Scheibe 6 kann man das untere Ende der Röhren 12 mit einer Filzscheibe 27 versehen, welche die Scheibe 6 leicht überstreicht.
In manchen Fällen ist es von Vorteil, die Unterbrechung der Kontakte im Vakuum oder in einem neutralen Gase vorzunehmen. Dies kann leicht dadurch geschehen, daß man die in Abb. 1 dargestellte Einrichtung entsprechend Abb. 2 umändert. Sämtliche Teile liegen in einem geschlossenen Behälter 23, in welchem man die Luftleere herstellt, oder welchen man mit inertem Gas füllt.
Die Welle 5 endet in einen Weicheisenansatz 24, der durch ein magnetisches Feld, welches durch die Wandung des Behälters 23 hindurch durch einen außenliegenden und um seine Achse 26 sich drehenden Elektromagneten 25 gebildet wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Ouecksilberkontaktapparat, der auf sehr schwache Impulse anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß eine waagerechte Scheibe aus Isoliermaterial, in die Metalllamellen eingelegt sind, deren Oberfläche in der Ebene der Isolierscheibe liegt, und die sich um eine zu ihrer Ebene senkrechte Achse drehen kann, sich unter, einer oder mehreren Ouecksilbermassen verschieben kann, die unbeweglich bleiben und die dazu dienen, den Kontakt entweder zwischen mehreren Lamellen der Platte oder zwischen diesen Lamellen und Leitern herzustellen, die fest mit den Ouecksilbermassen verbunden sind.
  2. 2. Ouecksilberkontaktapparat nach xA.11-spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum der Scheibe eine mit den Metalllamellen in leitender Verbindung stehende Vertiefung bzw. ein Napf angeordnet ist zur Aufnahme von Quecksilber, in welches ein den Strom zuführender Metallstift eintaucht.
  3. 3. Ouecksilberkontaktapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der isolierten Unterlage, welche die Kontakte trägt und sich waagerecht bewegt, Metallröhren angeordnet sind, deren untere Flächen mit der Ebene der Unterlage abschneiden, sie aber nicht berühren, so daß ein nur äußerst geringer Spalt bestehen bleibt, durch den das Quecksilber der Röhren infolge der Kapillarität nicht austreten kann.
  4. 4. Ouecksilberkontaktapparat nach An-Spruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den unteren Rand der Röhren Filzscheiben behufs Reinerhaltung der Kontakte aufgesetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB140033D 1928-02-09 1928-10-30 Quecksilberkontaktapparat Expired DE503602C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2473217A1 (fr) * 1980-01-08 1981-07-10 Socapex Interrupteur a contacts mouilles et a commande magnetique, et relais electrique comportant un tel interrupteur

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2473217A1 (fr) * 1980-01-08 1981-07-10 Socapex Interrupteur a contacts mouilles et a commande magnetique, et relais electrique comportant un tel interrupteur
EP0032331A1 (de) * 1980-01-08 1981-07-22 Socapex Schalter mit benetzten Kontakten und magnetischer Steuerung und elektrisches Relais mit einem solchen Schalter

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