DE503585C - Trocknungsanlage, bestehend aus einer Rieseltrommel mit Schleudergeblaese - Google Patents

Trocknungsanlage, bestehend aus einer Rieseltrommel mit Schleudergeblaese

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Publication number
DE503585C
DE503585C DEB130174D DEB0130174D DE503585C DE 503585 C DE503585 C DE 503585C DE B130174 D DEB130174 D DE B130174D DE B0130174 D DEB0130174 D DE B0130174D DE 503585 C DE503585 C DE 503585C
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DE
Germany
Prior art keywords
drum
trickle
drying system
air
centrifugal blower
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Expired
Application number
DEB130174D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Wellmann
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Buettner Werke AG
Original Assignee
Buettner Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Buettner Werke AG filed Critical Buettner Werke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE503585C publication Critical patent/DE503585C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/028Arrangements for the supply or exhaust of gaseous drying medium for direct heat transfer, e.g. perforated tubes, annular passages, burner arrangements, dust separation, combined direct and indirect heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Trocknungsanlage, bestehend aus einer Rieseltrommel mit Schleudergebläse Es sind bereits Trockenanlagen, bestehend aus .einer Rieseltrommel mit Schleudergebläse, in Vorschlag gebracht worden. Bei den bis; her bekannten Anlagen hat man ausschließlich einfache Schleudergebläse der üblichen Art verwandt. Diese Betriebsweise war mit mancherlei Nachteilen verknüpft, da bei Trocknungsanlagen der Luftwiderstand sich kaum rechnerisch ermitteln und nur unsicher schätzen läßt. Oft änderte sich auch der Widerstand durch den nachträglichen Einbau von Zusatzteilen, wie Zyklonen, Filtern, Staubkammern usw., wodurch eine Änderung der Drehzahl des Ventilators oder sogar eine Auswechselung erforderlich wurde.
  • Auch war bei bisherigen Anlagen ein Wirtschaftliches Arbeiten der Trockenanlage mit einem Bruchteil der Höchstleistung, wie es z. B. oft wünschenswert sein kann, nicht möglich, wie auch eine Anpassung an verschiedene Temperaturverhältnisse und eine plötzliche Stillsetzung der Anlage mit Schwierigkeiten verbunden war.
  • Nach. der Erfindung werden diese Merkmale behoben und eine fortschrittliche Arbeitsweise dadurch ermöglicht, daß mit der Rieseltrommel ein schaltbares Verbundschleudergebläse vereinigt wird. Das Verbundschleudergebläse kann dabei in an sich bekannter Art gebaut sein. Die Vorteile, die sich mit der neuen Anordnung gegenüber den bisher bekannten Trockenanlagen mit Schläudergebläse ergeben, sind folgende Das Schleudergebläse kann auch ohne genaue rechnerische Ermittlung des Widerstandes auf die Trocknungsanlage abgestimmt werden, auch dann, wenn nachträglich Zyklone, Filter, Staubkammern o. dgl. eingebaut werden.
  • Auch wenn sich bei Inbetriebnahme herausstellt, daß die Trommel eine andere, z. B. größere, Leistung hergibt als vereinbart, kann durch entsprechende Schaltung des Verbundschleu.dergebläses dasselbe mit der Trommelleistung ohne weiteres in Übereinstimmung gebracht werden. Dasselbe gilt für den Fall, daß die Trockenanlage zeitweise nur mit einem Bruchteil der Leistung betrieben werden soll.
  • Auch zum Übergang zu anderen, z. B. zu höheren, Al)gastemperaturen für die Trocknung hat man die Möglichkeit, die Leistung des Schleudergebläses unmittelbar und ohne wesentliche Änderung der Drehzahl der Rieseltrommel anzupassen. Endlich kann auch durch Umschaltung des Schleudergebläses die erhebliche Luftmenge, die z. B. bei plötzlicher Stillegu;ng der Trommel umzuschalten ist, ohne weiteres bewältigt werden, wie auch das schaltbare Verbundschleudergebläse verschiedenen Betriebsarten der Rieseltrommel z. B. mit Abgas- oder Frischgasb:eheizung ohne weiteres angepaßt werden kann.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen eines Verb.undschleudergebläses an sich bekannter Art, wie es zum Betrieb einer Rieseltrommel entsprechend der Erfindung vorteilhaft Verwendung finden kann, dargestellt. Statt der in der Zeichnung dargestellten zweistufigen Verbundgebläse können auch aus drei oder mehr Elementen bestehende Gebläse Verwendung finden, wodurch die Anpassungsfkeit an die jeweiligen Bedürfnisse der Rieseltrommel noch gesteigert wird.
  • Abb. i und z zeigen das Stufengebläse in einfachster Ausführung: Auf einer zweifach gelagerten Welle a sitzen zwei durch eine gemeinsame Nabe b verbundene Flügelräder c und d, bei welchen sowohl die Durchmesser und axialen Breiten als auch die Saugöffnungen untereinander verschieden sind. Das große Flügelrad c wird in diesem Falle wenig Luft von hohem Druck, das kleine Rad b dagegen bei gleicher Drehzahl mehr Luft von geringem .Druck fördern. je nach dem Verwendungszweck der beiden Luftströme können die drei Hauptabmessungen der beiden -Flügelräder, äußerer Durchmesser, Saugäffnungsdurchmesser und axiale Breiten und danüt auch Menge und Druck untereinander beliebig groß gewählt werden. Ebenso kann eine Druckänderung nicht nur durch Änderung der Flügeldurchmesser, sondern auch auf andere Weise, beispielsweise durch Änderung der Zahl oder Krümmung der Schaufeln oder durch eine beliebige Kombination dieser drei Möglichkeiten erzielt werden. Die Flügelräder kreisen in zwei Spiralgehäusen e und f, deren radiale und axiale Abmessungen sieh natürlich nach den zu fördernden Luftmengen richten. Die Gehäuse haben eine gemeinsame Rückwand g, welche in geeigneter Weise, z. B. durch zwei auf die Flügelradstirnwände JZ aufgenietete Wnkeleisenringe z und einem. Blechring k die beiden Luftströme voneinander trennt. Die beiden Ausblasöffnungen L sind zweckmäßig in einem beliebigen Winkel zueinander versetzt, damit die Anschlußleitungen einander nicht im Wege sind.
  • Wird vorübergehend nur einer der beiden Luftströme gebraucht, @so genügt es, die Saug-oder Drucküffnung des zugehörigen Spiralgehäuses; durch Absperrschieber zu schließen, das betreffende Flügelrad fördert dann nicht.
  • Wird abwechselnd entweder der eine oder andere Luftstrom gebraucht, so kann das Stufenschleudergebläse nach Abb. 3, 4 ausgeführt werden. Im Gegensatz zur vorher beschriebenen Ausführung hat hier jedes Flügelrad eine besondere, mit Kupplungsklauen m versehene Nabe b. Zwischen diesen Naben ist eine durch ;äußeren Einfluß nur axial bewegliche gewöhnliche doppelte Klauenkupplung m angebracht. Die Flügelräder laufen auf zweiteiligen Leerlaufbüehsen o und sind durch Stellringe p bzw. durch die Bunde der Leerlaufbüchsen gegen seitliche Verschiebung gesichert. Durch Links- oder Rechtseinstellung der Klauenkupplung m mittels eines Gestänges g, dessen Drehpunkt bei r liegt, wird eines der beiden Flügelräder mitgenommen und der gewünschte Luftstrom erzeugt. Die Verwendung einer Klauenkupplung läßt naturgemäß nur eine Umschaltung bei Stillstand des Gebläses zu.
  • Um die Umschaltung auch während des Betriebes vornehmen zu können, verwendet man statt der erwähnten Klauenkupplung eine doppelte Reibungskupplung s der bekannten Art. Diese Ausführung nach Abb.5 zeigt gleichzeitig, wie man das Ein- und Ausrücken der Kupplung mittels Handrad und Spindel in bekannter Weise vornimmt, was sich namentlich bei größeren Verbundschleudergebläsen empfiehlt. Bei der gezeichneten Mittelstellung der Kupplung stehen beide Flügelräder still.
  • Eine weitere Ausführung des Gebläses, die dessen Wirkung gegenüber den bisher beschriebenen gewissermaßen verdoppelt, ist in Ab b. 6 und 7 dargestellt. In jedem der beiden nebeneinander angeordneten Spiralgebäusee und f ;sind ein Paar Flügehääer c und d eingebaut, deren Naben b ebenfalls als Klauenkupplungsh;älften ausgebildet sind. An den Naben der ,äußeren Flügelräder d greift j e eine Ausrückstange g an. Bei Drehung der gemeinsamen Welle a erzeugen die inneren auf der Welle verkeilten Flügelrädere Luftströme und Druc?tunterschiede, die den Abmessungen der Flügelräder entsprechen. Wird zeitweise oder dauernd eine Steigerung von Luftmenge und Druck dies einen oder anderen oder beider Luftströme gewünscht, so werden eines, der zwei oder aber beide ;äußeren Flügehäder d mittels der Ausrücker über die ihnen zugeordneten kleineren Flügelräder c geschoben, und zwar derart, da,(. die Schaufeln,u der Flügel d ;genau die Fortsetzung und Verlängerung der Schaufelnv der Flügels sowohl in axialer wie radialer Richtung b6lden.
  • Die beiden Ausräckstangen g haben einen gemeinsamen Drehpunkt r und sind gegeneinander verkröpft, um bei gleichzeitigem Einrücken der beiden versch0.ebbaren Räder d ein Zusammentreffen der Ausrückergabeln zu vermeiden und um die Entfernung der beiden inneren Gehäusewände möglichst klein zu halten. Beide Stangen q sind im Drehpunkt Y unabhängig voneinander drehbar. Spielt die Entfernung der beiden inneren Gehäusewände keine Rolle, so können auch zwei gerade Ausrückstangen mit je einem besonderen Drehpunkt vorgesehen werden.
  • Bei den in Abb. 7 angenommenen Flügelradabmessungen können auf diese Weise vier nach Menge und Druck verschiedene Luftströme erzeugt werden, und zwar je zwei gleichzeitig. Natürlich können die Rad- und Gehäuseabmessungen ganz beliebig zueinander gewählt und vereinigt werden, ebenso gilt das weiter oben über die Zähl, Anordnung und Bauart der Schaufeln Gesagte.
  • Ist dauernd ein gleichzeitiges Ein- bzw. Ausrücken der :äußeren Räderd erwünscht, so ist dies in einfacher Weise dadurch zu erreichen, daß beide Ausrückstangen g von einem gemeinsamen Handrad und einer gemeinsamen Spindel mit Links- und Rechtsgewinde aus bedient werden. Jedoch müssen die Gewindesteigungen entsprechend den verschiedenen großen axialen WegJängen der äußeren Räder d ebenfalls verschieden sein, wenn man nicht auf die Abdichtung der beiden Flügel c und d am Punkt j in ausgerücktern Zustand verzichten will.
  • Arbeiten nur die inneren Flügelräder e, so bilden die Abdeckbleche W der stillstehenden äußeren Flügelräder d einseitige Zwischendiffusoren, die man zweckmäßig auf der gegenüberliegenden Seite durch Ringkonstruktionen x o. dgl. ergänzt. Diese an sich bekannten, konisch sich erweiternden Zwischendiffusoren haben den Zweck, die Energie der am Flügelumfang austretenden Luft allmählich in statischen Druck umzuwandeln, d. Ih. die eigentliche Aufgabe des Spiralge iäuses zu unterstützen.
  • Um bei vorzugsweiser Benutzung eines inneren Flügels c den Abstand zwischen diesem und der G@ehiäusezunge y nicht unzweckmäßig groß zu halten, empfiehlt sich ferner das Einfügen eines auswechselbaren Zungenb:leches x, das in Abb. 6 strichpunktiert angedeutet ist.
  • Durch Einbaueines Zungenbleches erreicht man ferner :eine Veränderung der Geachwindigkeitsverteilung im Spiralgehäuse bzw. der Durchgangsöffnung des ganzen Gebläses. Diese Veränderung ist besonders wichtig: arbeitet nur das innere Flügelrad, so kann unter Umständen das S:piralgehause zu weit sein, wodurch sowohl der manometrische als auch der mechanische Wirkungsgrad ungünstig heeinfl:ußt werden.
  • Eine weitere Ausführungsform des Gebläses, auf welche die Bezeichnungen der Abb. 6 und 7 Anwendung finden, ist in Abb. 8 dargestellt.
  • Die Vorteile der neuen Anordnung bestehen zunächst in der Beseitigung der anfangs :erwähnten Nachteile und in der weitgehenden Anpassung der erzeugten Luftmengen: und des Druckes an die augenblicklichen Bedürfnisse der Trocknungsanlage.
  • Auch bei plötzlicher Stillsetzung einer mit Abgas betriebenen Trockentrommel, bei der die Ausgangstempieratur z. B. auf 25o bis 300° und die zu fördernden Luftmengen um etwa 5o % steigen, vermag das neuartige SChleudergeblläse dies ohne weiteres zu bewältigen.
  • Weitere Vorteile zeigen sich z. B. beim Betrieb von Trocknungsanlagen mit Abgas- und Fris@chgasb,eheizungen, bei denen man ohne Rücksicht auf die verschieden großen Luftmengen und Drücke die Feuerungen gemeinsam oder wechselweise arbeiten lassen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Trocknungsanlag:e, bestehend aus :einer Rieseltrommel mit Schleudergebläse, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockner mit einem an sich bekannten schaltbaren Verbundschleudergebläse vereinigt ist.
DEB130174D 1927-03-08 1927-03-08 Trocknungsanlage, bestehend aus einer Rieseltrommel mit Schleudergeblaese Expired DE503585C (de)

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