DE503526C - Glimmentladungs-Relaisroehre - Google Patents
Glimmentladungs-RelaisroehreInfo
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Classifications
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
- H01J17/02—Details
- H01J17/04—Electrodes; Screens
-
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0064—Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
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- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Durch Patent 492 S75 ist eine ReMsschaltung
bekannt geworden, die von Glimmentladungsröhren Gebrauch macht, bei denen sich drei Elektroden in einem gemeinsamen
Gasraum befinden. Von diesen drei Elektroden dienen zwei als Hauptelektroden, an
die eine geeignete Spannung gelegt wird und zwischen denen bei der Auslösung des Relais
eine Glimoientladung einsetzt. Die .!ritte
Elektrode dient als Hilfs- oder Zündelektrode und ist gegen diejenige Hauptelektrode, gegen
welche im Betrieb die Zündung erfolgt, in geeigneter Weise vorgespannt.
Es hat sich gezeigt, daß bei Glimnientladungs-Relaisröhren
der gennanten Art, von denen eine gebräuchliche Ausführungsform in der Abbildung wiedergegeben ist, die
Zerstäubung der Elektroden sehr nachteilig zu wirken vermag. Durch Bildung eines
inneren Metallbelages kann z. B. die erforderliche extrem hohe Isolation zwischen den
Hauptelektroden A und K und der Zündelektrode Z zunichte gemacht werden. Ferner
ändert die Zerstäubung den Reinheitsgrad und die Dichte der Gasfüllung sowie
die Verteilung der im Betriebe entstehenden Raumladungen. Die Erfindung gestattet es,
alle diese durch Zerstäubung entstehenden Fehlerquellen zu beherrschen und auch nach
längerem Betriebe die Relaisröhre- in einfacher Weise wieder weitgehend in dien alten
Zustand zu versetzen.
Gemäß der Erfindung wird die für diegenannten Schaltungen bestimmte Glimmentladungs-Relaisröhre
mit einem niedrig schmelzenden und leicht verdampfbaren Metall beschickt. Die Beschickung von Entladungsröhren
mit Leichtmetallen, ζ. Β. Kalium und Natrium, ist an sich nicht neu und kann dabei nach einem der Verfahren, erfolgen,
die von der üblichen gleichartigen Beschickung von Glimmlampen, Gleichrichterröhren
o. dgl. her bekannt sind und soll in der Weise stattfinden, daß 'das Besch.ickungsmaterial
die Elektroden praktisch vollkommen überzieht. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme
wird eine Zerstäubung des schwer schmelzbaren Elektrodenmaterials weitgehend
vermieden, und es zeigt sich, daß praktisch nur der erfindungsgemäß eingebrachte, leicht
schmelz- und verdampfbare Überzug zerstäubt. Dieser kann jedoch leicht durch Erwärmen
der Röhre auf die Elektroden zurückverdampft werden, so daß man es in
der Hand hat, die Röhre jederzeit mit wenigen Handgriffen zu regenerieren.
Als erfindungsgemäßes CberzugsmetaU
hat sich Kalium und Natrium bewährt. Diese lassen sich bei Temperaturen verdampfen,
welche gewöhnlichem Glas ohne
weiteres zugemutet wenden können. Des weiteren drückt ihr Vorhandensein bekanntlich
die Zündspannung der in der Röhre zu erzeugenden Glimmentladung herab, so daß
der Vorteil einer erniedrigten Betriebsspannung' gleichzeitig mit gewonnen wird.
Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, als Elektrodenmaterial, auf das
erfkrdiungsgemäß ein Überzug aus niedrig
ίο schmelz- und verdampfibarem Metall gebracht
wird, einen Stoff zu verwenden, der mit dein Beschickungsmaterial keine Legierung eingeht.
Das Beschiickungsmaterial haftet dann nur mechanisch auf seiner Unterlage, uirdi es
wird vermieden,, daß neben dem reinen Beschickungsmaterial
auch noch Legierungsanteile mit zerstäuben, die dann nicht ohne weiteres von den Glaswänden auf die Elektroden
zurückgedampft werden könnten.
Als Elektrodenmaterial hat sich von diesem Gesichtspunkt aus vor allem Eisen und' Aluminium
beiwährt, da bei diesen Metallen, deren Verwendung als Elektrodenmaterial an sich bekannt ist, die stets vorhandene
Oxydiscihicht ate schützender, eine Legierungsbildung unterbindender Belag zwischen das
Elektrodenmaterial und den Beschiickungsüberzug
tritt.
Claims (2)
1. Glimmentladunjgs-Reiaisröhre nach
Patent 492 875, bei der sich drei Elektroden in einem gemeinsamen Gasraum
befinden und die Relaiswirkung durch das Einsetzen einer Glimmentladung zwischen den beiden vorgespannten
Hauptelektroden zum Ausdruck kommt und die Hilfselektrode im Ruhezustand
gegen die Hauptelektrode, gegen welche im Betrieb die Zündung erfolgt, eine
Vorspannung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladunigsraum mit
einem niedrig schmelzenden und leicht verdampfbaren Metall beschickt ist.
2. GlimimentladUngs-Relaisröhre nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden aus einem Material hergestellt
sind, welches mit dem Beschickungsmetall keine Legierung bildet, so daß ein quantitatives Zurüokdampfen
dies Zerstäubunigsnliederschlages möglich
wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG60172D DE492875C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Schaltung fuer gasgefuellte elektrische Entladungsrelais |
| DEG69249D DE503526C (de) | 1923-11-16 | 1927-01-22 | Glimmentladungs-Relaisroehre |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE503526C true DE503526C (de) | 1930-07-24 |
Family
ID=60387754
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG60172D Expired DE492875C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Schaltung fuer gasgefuellte elektrische Entladungsrelais |
| DEG69249D Expired DE503526C (de) | 1923-11-16 | 1927-01-22 | Glimmentladungs-Relaisroehre |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG60172D Expired DE492875C (de) | 1923-11-16 | 1923-11-16 | Schaltung fuer gasgefuellte elektrische Entladungsrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE492875C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040597B (de) * | 1954-03-23 | 1958-10-09 | Siemens Ag | Elektronischer Schalter unter Verwendung einer mit zwei Anoden und einer Kathode versehenen gasgefuellten Roehre |
-
1923
- 1923-11-16 DE DEG60172D patent/DE492875C/de not_active Expired
-
1927
- 1927-01-22 DE DEG69249D patent/DE503526C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE492875C (de) | 1930-03-01 |
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