DE499079C - Doppeltaschenspiegel - Google Patents

Doppeltaschenspiegel

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DE499079C
DE499079C DEB133133D DEB0133133D DE499079C DE 499079 C DE499079 C DE 499079C DE B133133 D DEB133133 D DE B133133D DE B0133133 D DEB0133133 D DE B0133133D DE 499079 C DE499079 C DE 499079C
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DE
Germany
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mirrors
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double pocket
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Expired
Application number
DEB133133D
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English (en)
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THEODOR BUCHHOLD DR ING
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THEODOR BUCHHOLD DR ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D42/00Hand, pocket, or shaving mirrors
    • A45D42/04Pocket or handbag mirrors

Landscapes

  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Doppeltaschenspiegel, der aus zwei Spiegeln mit Rundeinfassung besteht. Es sind bereits Doppelspiegel bekannt, mit denen man das Profil des Gesichtes sehen kann. Diese bestehen aus zwei Spiegeln,. die durch Hebel oder Spreizen miteinander verbanden sind. Bei der Handhabung wird der eine Spiegel durch Veränderung der Hebel und Spreizen seitlich vom Profil gebracht, während der andere Spiegel, in den man schaut, sich vor dem Gesicht befindet. Die Nachteile dieser Anordnung bestehen in der schwierigen Handhabung, da durch die Hebel und Spreizen beide Spiegel miteinander verbunden sind und man die Lage beider nicht ohne große Übung derart verändern kann, daß man das Profil nicht aus dem Beobachtungsspiegel verliert. Außerdem ist die Handhabung infolge der Spreizen und Hebel auffällig, so daß die Spottlust leicht geweckt wird. In zusammengeklapptem Zustande ist der Raumbedarf verhältnismäßig groß und die Anordnung daher sperrig.
Diese Nachteile werden bei dem Erfindungsgegenstand vermieden, außerdem wird der weitere Vorteil erreicht, daß bei Nichtgebrauch als Seitenspiegel die Spiegel eine solche Einheit bilden, daß diese als gewöhn^ 1 icher einfacher Taschenspiegel benutzt werden kann, wobei der Raumbedarf und das Aussehen nicht anders ist als bei einem solchen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Einfassung der beiden fernrohrartig ineinandersteckbaren Spiegel, von denen der eine eine gewölbte Spiegelfläche haben kann, aus einem parallelwandigen, hochkantigen Rahmen besteht von derartiger Abmessung, daß die Rahmenaußenwand des kleinen Spiegels an der Rahmeninnenwand des größeren Spiegels bündig anliegt und somit in der Schließlage durch Reibung ineinander festsitzt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, wobei die obere Hälfte einen Schnitt durch die Spiegel und die untere Hälfte die Ansicht zeigt.
In der Abb. 1 bedeutet α einen ebenen und b einen Verkleinerungsspiegel. Der Spiegel a ist durch einen parallelwandigen, hochkantigen Rahmen c eingefaßt, welcher z. B. aus Celluloid, Metall o. dgl. sein kann. Ebenso ist der Spiegel b mit dem gleichgestalteten Rahmen d eingefaßt, die beiden Rahmen sind so bemessen, daß der Spiegel b in die Einfassung c des Spiegels α eingeschoben werden kann und dort vermöge Reibung oder Federung der Einfassung haftet.
Die Vorteile der Anordnung sind folgende: Zunächst hat man nur eine Einheit, die sich, wie aus der unteren Hälfte der Abb. 1 zu erkennen, in kleine gefällige Formen bringen läßt. Bei normalem Gebrauch, wenn man nur die Vorderseite des Gesichtes sehen will, wird 6g der Spiegel (ohne daß die beiden Systeme getrennt werden) benutzt wie ein gewöhnlicher, indem man in das Spiegelglas α schaut. Will
man sich verkleinert sehen, so kann man auf der Rückseite in den Verkleinerungsspiegel b schauen. Ist dagegen beabsichtigt, das .Seitenprofil zu beobachten, so kann man leicht den Spiegel b aus dem Spiegel α herausziehen. Der Spiegel b wird in geeigneter Weise seitlich vom Profil gehalten, und die von diesem Spiegel reflektierten Strahlen werden im Spiegel α beobachtet, den man vor das Gesieht hält. Die Handhabung kann unauffällig erfolgen, da Spreizen und auffällige Verbindungsarme fehlen und man jeden der beiden Spiegel auf der Rückseite mit der Hand umschließen kann. Auch ist die Handhabung sehr einfach, da man rein gefühlsmäßig beide Spiegelsysteme so hält, daß man sich in der gewünschten Form sehen kann. Will man z. B. eine etwas stärkere Verkleinerung haben, so braucht der Spiegel b nur etwas weiter vom Profil weg gehalten zu werden.
In der Abb. 2 ist gezeigt, wie gemäß dem Erfindungsgedanken ein Universalspiegel etwa aussehen wird. Es bedeutet α einen Spiegel, der eben ist. Auf der Rückseite ist ein Vergrößerungsspiegel e befestigt (Konkavspiegel), der es gestattet, kleinere Teile des Gesichtes vergrößert zu betrachten. Dieser Spiegel e ist mit α durch eine Fassung c verbunden.
Mit dem Konvexspiegel b ist durch eine Fassung d ein zweiter Konvexspiegel / befestigt, der mit einer geringeren Krümmung ausgeführt ist als der Spiegel b, so daß er also mehr verkleinert. Während der Spiegel b so bemessen sein kann, daß man das ganze Profil sieht, wenn er in einem Abstand von etwa 20 cm vom Profil gehalten wird, wird der Spiegel f bei gleicher Entfernung z. B. nur die Hälfte des Profils wiedergeben, dafür um so deutlicher und mit geringerer Verzerrung. Man kann also je nach Verlangen den Spiegel b oder f benutzen.
Wie aus obigem zu ersehen, erreicht man also den Vorteil, daß infolge geeigneter Randausbildung beide Spiegelsysteme so ineinanderschiebbar sind, daß man die so gebildete Einheit als normalen Taschenspiegel benutzen kann. Die Anordnung läßt sich in billiger Weise herstellen, ist von kleiner Größe und kann durch einen Handgriff in zwei Spiegel zerlegt werden, mit denen man in einfachster Weise und auch unauffällig das Profil beobachten kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Doppeltaschenspiegel, bestehend aus zwei Spiegeln mit Randeinfassung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfassung der beiden fernrohrartig ineinandersteck-. baren Spiegel (a, b), von denen der eine eine gewölbte Spiegelfläche (.&) haben kann, aus einem parallelwandigen, hochkantigen Rahmen (c, d) besteht von derartiger Abmessung, daß die Rahmenaußenwand des kleineren Spiegels (&) an der Rahmeninnenwand des größeren Spiegels (α) bündig anliegt und somit die Spiegel in der Schließlage durch Reibung ineinander festsitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB133133D 1927-08-30 1927-08-30 Doppeltaschenspiegel Expired DE499079C (de)

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DE (1) DE499079C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE850219C (de) * 1949-12-08 1952-09-22 Friedrich Ludwig Grauvogl Taschenspiegel
US2733637A (en) * 1956-02-07 joseph

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2733637A (en) * 1956-02-07 joseph
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