DE498640C - Leimvorrichtung fuer Strangzigarettenmaschinen - Google Patents
Leimvorrichtung fuer StrangzigarettenmaschinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/24—Pasting the seam
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Es ist bekannt, die Leimvorrichtung für Strangzigarettenmaschinen derart auszubilden,
daß das Leimgefäß mit der angetriebenen Übertragungswalze und der ebenfalls angetriebenen
Klebstoffscheibe an einem gemeinsamen Träger angeordnet wird, der gegen den Zigarettenstrang sowohl in senkrechter als
auch quer zum Strang in waagerechter Richtung geradlinig verstellbar ist.
Demgegenüber ist erfindungsgemäß die Anordnung getroffen, daß die Klebstoffscheibenwelle
sowohl axial als auch parallel und quer zum Zigarettenstrang radial während des Betriebes
einstellbar ist. Auf diese Weise kann die Klebstoffscheibe gegenüber der Übertragungswalze
nach drei Richtungen hin verstellt und zugleich eine außerordentlich feinfühlige
Einstellung zu der zu beleimenden Kante des Strangzigarettenpapierstreifens während des Betriebes erzielt werden.
Zweckmäßig ist es, eine Schlittenführung vorzusehen, in der das Lager der Klebstoffscheibenwelle
in senkrechter Richtung verstellbar gelagert ist. Der Schlitten ist auf zwei parallelen und quer zum Strang liegenden
Bolzen verschiebbar geführt. Die Enden der Bolzen sitzen in einem Träger, der selbst
verschiebbar auf zwei zueinander und zum Zigarettenstrang parallelen, am Träger des
Leimgefäßes befestigten Bolzen angeordnet ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient das auf der Zeichnung dargestellte
Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung in einer Seitenansicht,
Abb. 2 in einer Draufsicht.
Die Abb. 3 ist eine Ansicht von vorn in Richtung der in den Abb. 1 und 2 eingezeichneten
Pfeile.
Die Abb. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 1.
Die Abb. 5 ist eine Sonderdarstellung.
Die bekannte Leimscheibe 1 läuft in waagerechter
Ebene um und wird von der stehenden Welle 2 getragen. Diese Scheibe soll den an ihrem Rande befindlichen Klebstoff an den
Längsrand χ des Zigarettenpapierstreifens übertragen, bevor die völlige Umhüllung des
Tabakstranges y mit dem Zigarettenpapierstreifen stattfindet. Dabei kommt es bekanntlich
darauf an, daß die Klebscheibe 1 genau der Höhe nach als auch in waagerechter
Ebene gegen den Längsrand χ des Zigarettenpapierstreifens eingestellt wird. Andererseits
kommt es darauf an, daß die Klebscheibe eine ganz bestimmte Leimmenge von der Leimübertragungswalze
3 abnimmt, welche in das Leimgefäß 4 in bekannter Weise teilweise eintaucht
und an ihrem Umfange durch eine Einwölbung profiliert ist, welche der Wölbung des Umfangkreises der Leimscheibe 1 entspricht.
Die Leimscheibe umfaßt mit ihrer Nabe 5 in bekannter Weise die stehende Welle 2 und
ist auf der Welle verschiebbar, wobei die Feststellung in der gewünschten Höhenlage
durch eine radiale Schraube 6 geschieht (vgl.
Abb. 3). Die senkrechte Welle 2 trägt in bekannter Weise die Antriebsschnurscheibe 7,
welche mittels der Schnur 7' von der Antriebsschnurscheibe 7" aus angetrieben wird.
Die Welle 2 ist mit Hilfe der Körnerspitzen 8 und 9 zwischen den Schenkelenden 10 und 11
eines U-förmig gestalteten Lagers 12 auswechselbar gelagert, indem "die obere Körnerspitze
9 am Ende einer Stellschraube 13 angeordnet ist, bei deren Rückdrehung die.
Welle 2 freigegeben wird.
Das Lager 12 ist hinsichtlich seines senkrechten Stegteiles 14 als Schlitten ausgebildet,
der senkrecht verschiebbar in Schwalben-Schwanzführungen 15 und 16 (siehe insbesondere
auch Abb. 2) geführt ist. An der Rückseite des Lagers 12 ist ein Auge 17 vorgesehen,
durch dessen Gewindebohrung die Stellschraube hindurchgeführt ist, die an
ihrem unteren Ende einen Ringbund 19 trägt. Dieser Bund ist in eine entsprechende Schlitzaussparung
eines Ansatzes 20 am festen Führungskörper 15, 16 eingeführt und wird in
dieser frei drehbar gehalten, so daß bei einer Verdrehung der Stellschraube 18 die Mutter
17 gehoben und gesenkt und dadurch auch <ler
Lager körper 12 mitgenommen wird. Auf diese Weise kann man während des Ganges
der Maschine die Klebscheibe 1 der Höhe nach gegenüber der Übertragungswalze 3 einstellen.
Die Schwalbenschwanzführung 15 und 16 mit dem in ihr steckenden Lager der Klebscheibe
ι wird von zwei waagerechten Bolzen 3S 21 und 22 getragen, deren Enden durch Ver-schraubung
mittels Bund 24 und Mutter 25 in einem Lagerkörper 23 befestigt sind.
Auf den waagerechten Bolzen 21 und 22, die quer zur Längsrichtung des Zigarettenstranges
y gerichtet sind, ist der Führungsträger 15, 16 mit dem von ihm getragenen
Lager 12 längsverschiebbar. Zu diesem Zwecke ist der obere Bolzen 21 durch ein
Paßstück 26 hindurchgeführt, welches an 4-5 dem Schwalbenschwanzführungsstück 16 vorgesehen
ist. Das Paßstück legt sich mit einem Bund 27 gegen die Rückseite des Führungsstückes
16 und wird andererseits durch die Mutter 28 festgezogen. An dem Schwalbenscliwanzführungsstück
läuft, wie beschrieben, der senkrecht verschiebbare Schlitten 14 des Lagerkörpers 12. Dieser
Schlitten ist mit einem Schlitz 29 ausgerüstet, um die senkrechte Verschiebung des Schlittens
gegen den feststehenden Bolzen 21 bzw. das Paßstück 26 zu ermöglichen. Der Bolzen
trägt an seinem freien Ende einen mit Gewinde versehenen Absatz 30. Auf diesem
Absatz läuft eine Stellmutter 31, die mit einem Ringflansch 32 ausgerüstet ist, welcher
in eine Halbringnut 33 eines halbkreisförmig profilierten Fortsatzes 34 des Paßstückes 26
eingreift. Infolgedessen wird durch Verdrehung der Mutter 31 das Paßstück 26 mitgenommen
und somit also der ganze Füh- fis rungsträger 15, 16 des Lagers 12. Die Feststellung
in der gewünschten Lage geschieht durch die Gegenmutter 35. Es wird also die Verschiebung der Klebscheibe 1 gegen die
Leimübertragungswalze 3 in der Weise geregelt, daß die Klebscheibe dem Umfange der
Übertragungswalzen mehr öder weniger angenähert wird. Auch hier wieder kann die
Stellmutter 31 während des Ganges der Maschine bedient werden. Die Einstellung der
Leimscheibe gegen den Umfang der Auftragwalze ist bekanntlich erforderlich, um das
Maß der abgenommenen Klebstoffmenge zu regeln.
Der Lägerkörper 23, welcher die waagerechten
Bolzen 21 und 22 trägt, auf denen das Lager der Leimscheibe 1 verschiebbar und
feststellbar angeordnet ist, ist nun selbst wieder auf zwei waagerechten Bolzen 36 und
37 verschiebbar, welche parallel zur Richtung des Zigarettenstranges y verlaufen. Diese
beiden Bolzen werden von dem Lagerstück 38 getragen. Das Lagerstück 38 weist einen
nach, oben ragenden Arm 39 auf, in welchem
mittels der Mutter 40 der obere Führungsbolzen
3-6 befestigt ist. Das Lagerstück 23 ■sitzt nicht unmittelbar auf dem unteren BoI-"zen
37, welcher zugleich als Welle für die Übertragungsscheibe 3 dient. Die Welle 37
wird--vielmehr von dem büchsenartig gestalteten
Teil 41 des Lagerkörpers 38 umgriffen, und auf dieser Büchse 41 ist frei drehbar,
aber- -längsverschiebbar eine weitere Büchse 42 angeordnet, die mit Außengewinde versehen
ist und durch eine mit entsprechendem Innengewinde ausgerüstete Bohrung des
Lagerkörpers 23 hindurchgeht. Wird also die Büchse 42 mittels eines Schlüssels o. dgl., der
in die Löcher 43 eingreift, verdreht, dann findet eine Verschiebung des Lagerkörpers 23
auf den Bolzen 36, 37 parallel zur Längsrichtung des Zigarettenstranges y statt. Diese
Verschiebung ermöglicht eine axiale Verstellung der Klebscheibe gegenüber der Leimtibertragungswalze
3. Diese Verstellung ist ebenfalls erforderlich, um die Leimübertragungsmenge zu regeln.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Leimvorrichtung für Strangzigarettenmaschinen, bei der das Leimgefäß mit Übertragungswalze und Klebstoffscheibe an einem gemeinsamen, in senkrechter und waagerechter Richtung geradlinig verschiebbaren Schlitten angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstoffscheibenwelle sowohl axial als auchparallel und quer zum Zigarettenstrang radial während des Betriebes einstellbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schlittenführung (15, 16), in der das Lager (10, u, 12) der Klebstoffscheibenwelle (2) in senkrechter Richtung verstellbar gelagert ist und die auf zwei parallelen und quer zum Strang liegenden Bolzen (21, 22) ver- ia schiebbar geführt ist, deren Enden in einem Träger (23) sitzen, der selbst verschiebbar auf zwei zueinander und zum Zigarettenstrang parallelen, am Träger (44) des Leimgefäßes befestigten Bolzen (06, 37) angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenRPRLIN- GnnprCKT IN DEP
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU9655D DE498640C (de) | 1927-03-27 | 1927-03-27 | Leimvorrichtung fuer Strangzigarettenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU9655D DE498640C (de) | 1927-03-27 | 1927-03-27 | Leimvorrichtung fuer Strangzigarettenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE498640C true DE498640C (de) | 1930-05-24 |
Family
ID=7566894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU9655D Expired DE498640C (de) | 1927-03-27 | 1927-03-27 | Leimvorrichtung fuer Strangzigarettenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE498640C (de) |
-
1927
- 1927-03-27 DE DEU9655D patent/DE498640C/de not_active Expired
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