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Halter für stangenförmige Rasierseife Bei der Verwendung stangenförmiger
Rasierseife macht es sich unliebsam bemerkbar, daß die Reste des Seifenstückes nicht
dem eigentlichen Gebrauchszweck, nämlich dem Einseifen des Gesichtes, dienen können,
weil sie sich durch die Finger nicht mehr in geeigneter Weise festhalten lassen.
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Der Gegenstand der Erfindung beseitigt diesen Mangel durch die Anwendung
eines Handgriffes aus Holz oder ähnlichem Baustoff, auf dessen Stirnende sich der
Seifenrest dadurch befestigen läßt, daß er mit seiner glatten oder sonstwie beliebig
ausgebildeten Unterseite gegen die Holzflächege!drücktwird.
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Handgriffähnliche Seifensparer für die Reste von Handwaschseife sind
zwar bereits bekannt. Dort haben sie jedoch nicht die Bedeutung, die ihnen bei der
Anwendung für stangenförmige Rasierseife zukommt, denn gerade bei der stangenförmigen
Rasierseife kommt es auf ein sicheres Festhalten des Seifenstückes an_, weil man
beim Rasieren die Einwirkung der Seife auf bestimmte, verhältnismäßig eng begrenzte
Stellen des Gesichtes beschränken will. Um Reste stangenförmiger Rasierseife aufbrauchen
zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, die Enden der Seifenstangen mit Kerben,
Zapfen oder Gewinde derart auszubilden, daß sich der Seifenrest auf einer Seifenstange
derselben Art befestigen und mit dieser als Handgriff aufbrauchen läßt. Derartige
Einrichtungen weisen jedoch insbesondere dein Nachteil auf, daß sie die Herstellung
der Seifenstücke we-. sentlich verteuern, und ferner wird durch sie der Verbraucher
zur Benutzung stets derselben Seifenart gezwungen, wenn er sich den Aufbrauch der
Reiste zugute kommen lassen will. Demgegenüber ist der Erfindungsgegenstand deshalb
vorteilhaft, weil sich an ihm Reststücke aller überhaupt in Frage kommenden Seifen
befestigen lassen, ohne daß diese Reste oder die Seifenstücke, von denen sie herstammen,
einer besonderen Ausbildung bedürfen. Da der Erfindungsgegenstand ferner eine lange
Gebrauchsdauer hat, ist er auch vorteilhaft durch die Möglichkeit , ihn als ein
dauernd wirksames Werbemittel auszunutzen.
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Es wird ferner als neu angesehen, daß die zur Befestigung des Seifenrestes
bestimmte Fläche des Handgriffes aufgerauht oder mit Einkerbungen versehen ist.
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Hierdurch wird die Sicherheit der Verbindung noch, weitergehend erhöht,
was insbesondere :dann von Wert ist, wenn das Seifenstück noch eine beträchtliche
Länge hat und deshalb die Verbindung in erhöhtem Maße beansprucht wird.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt ihn Abb. z im Schaubild, Abb. a in Anwendung.
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Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem für die Auflagerung der
Haltefinger bestimmten Handgriff, der aus Holz oder einem ähnlichen Werkstoff hergestellt
ist.
Seine Form kann zylindrisch sehn, oder er kann auch eine andere
seinem Gebrauchszweck angepaßte Form erhalten, beispielsweise die des Griffes eines
Rasierpinsels.
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Ist der Handgriff aus Holz hergestellt, so kann der einen Stirn$äche
die natürliche Aufrauhung belassen werden, um eine sichere Befestigung des Seifenrestes
e. zu @erzielen. Es 'bat sich ergeben, daß sich sowohl auf einer solchen rauhen
Fläche als auch sogar auf einer glatten Fläche ein für den Gebrauch vollkommen ausreichendes
Festhaften dex Seife .erzielen läßt.
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An Stelle der natürlichen Aufrauhung der Befestigungsfläche oder zusätzlich
zu dieser natürlichen Aufrauhung kann durch Rillen oder Kerben b gemäß der Abb.
r ebenfalls eine Erhöhung der Verbindungssicherheit erreicht werden.
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Die Befestigungsfläche des Handgriffes a könnte anstatt eben, auch
etwa kuppelförrmig ausgebildet werden, um, wenn der Seifenrest c stark verbraucht
ist, eine Berührung des Gesichtes mit den Kanten des Handgriffes a zu vermeiden.
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Der Erfindungsgegenstand soll sich nicht allein auf die Anwendung
für Reststücke beschränken, sondern kann auch beispielsweise fabrikmäßig schon mit
dem noch unangebrauchten, mehr oder weniger langen Seifenstück in Verbindung gebracht
und dann als ein besonderes Werbemittel ausgenutzt werden.
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Schließlich läßt sich eine Vereinigung des Seifenhalters mit einem
Rasierpinsel durchführen in der Weisse, daß das freie Ende des Rasierpinsielgriffes
für die Befestigung von Seifenresten geeignet ausgebildet wird.