DE497280C - AEtzmaschine - Google Patents

AEtzmaschine

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DE497280C
DE497280C DEH113884D DEH0113884D DE497280C DE 497280 C DE497280 C DE 497280C DE H113884 D DEH113884 D DE H113884D DE H0113884 D DEH0113884 D DE H0113884D DE 497280 C DE497280 C DE 497280C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/08Apparatus, e.g. for photomechanical printing surfaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description

  • Ätzmaschine Bei den Ätzmaschinen für Druckplatten, welche mit Schaufelrädern arbeiten, bei denen diese somit in die Säure eintauchen und die Säure gegen die zu ätzenden Platten schleudern, ist es wichtig, daß die Verteilung und Mischung der Säure mit Sauerstoff eine ganz gleichmäßige und eine in ganz außerordentlicher Weise zerstäubig ist. Es kommt weiter darauf an, daß natürlich möglichst wenig Säure verbraucht und möglichst viel wieder zurückgewonnen wird und daß ferner eine allseitige Verteilung der Säure bzw. Verspritzen derselben möglich ist.
  • In dem Patent 214412 sind nun schon zu dem Zweck Zerstäuber außerhalb der Flüssigkeit angegeben. Demgegenüber ist gemäß der Erfindung der Auffänger innerhalb der Flüssigkeit angeordnet. Der obere Teil ragt aus der Flüssigkeit heraus und wirkt als sekundärer Zerstäuber im Verhältnis zu .den Schaufelrädern, welche man in diesem Falle als primäre Zerstäuber ansprechen kann. Der untere Teil dagegen dient als Auffänger der Wellenbewegung.
  • Die Schaufelräder sind also hier zunächst reine Schaufelräder, welche die Bäure an dem Sammler aufwühlen und gegen diesen schleudern, von welchem sie dann gegen die zu ätzenden Platten im zerstäubten Zustande geführt wird. Dieser Sammler muß natürlich, da er sich innerhalb der Flüssigkeit befindet, so sein, daß er das Fließen der Säure nicht hindert bzw. nicht eine Stauung der Säure beim Bewegen der Schaufelräder eintreten läßt. Infolgedessen braucht er nicht bis auf den Boden des Säurebehälter zu reichen, sondern kann unter sich und dem Boden einen Durchgang, einen Durchfluß haben. Er kann aber auch durchlöchert sein und direkt auf dem Boden stehen.
  • Im weiteren ist auch, um den Durchfluß in dem Säurebehälter zum Kühlen und Reinigen des Bades eine genügende Bewegung zu geben, derselbe mit Lächern oder Einschnitten, Tüllen usw. in der Seitenwand oder am Boden ausgestattet, durch welche die Säure einen Kreislauf aus dem primären Säurebehälter durch den sekundären Säurebehälter oder Untersatz, in welchem der primäre Säurebehälter steht, macht.
  • Die Maschine ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i und a die Maschine im Schnitt in zwei Ausführungsformen.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt senkrecht zu Abb. i.
  • Abb. q. zeigt den Sammler und Zerstäuber. Der primäre Säurebehälter a ist, wie üblich, mit dem Schaufelrad oder Schaufelrädern b ausgestattet. Neben diesem Schaufelrad besitzt aber der Behälter einen innerhalb der Flüssigkeit angeordneten Säurezerstäuber oder Sammler c, welcher an seiner führenden Fläche für die Säuere eine besondere eigenartige Krümmung erhalten hat. Er kann aber auch eine gerade oder eine andere geeignete Form haben, wie das aus d zu ersehen ist. Oben beim;. Bewegen der Schaufelräder eintreten eine sekundäre Sammlerscheibe, welche die von oben herunterstürzende Flüssigkeit auffängt und wieder zu dem Schaufelrad oder in den. Sammler zurückführt, eingestellt werden kann. Oben und an dien Seiten des Säurebehälters sind in Falzen die Ätzplaxten f, g1, g2 angeordnet. p1 ist die Luftzufuhr, p2 ist der Lüftungskanal. Die Zirkulation der Säure findet durch die Lochungen, k1 und k2 statt. Dadurch tritt außerdem eine Reinigung und Kühlung derselben ein. Die Lagerung der Schaufelräder geschieht mit Hilfe von Lagerblöcken o, welche aus demselben säurefesten Material. wie die Wanne bestehen.
  • Es kann mit dieser Maschine, wie man ersieht, an drei Seiten zu gleicher Zeit geätzt werden. Die Zerstäubung der Säure geschieht gleichmäßig und kräftig verteilt, nicht nur nach einer Seite des Behälters, sondern in dem ganzen. Raum desselben. Der Sammler c ist so in dem Säuregefäß angeordnet, daß unten zwischen Boden und Sammler ein freier Raum bleibt, oder es sind in dem Sammler Löcher, Tüllen oderähnliches angebracht. Infolgedessen kann die Säure ungehindert fließen, d. h. .es findet kei.ne Stauung statt.
  • Beim Arbeiten der Maschine werden die Schaufeln. b zunächst die Säure gegen den Sammler c treiben und .schleudern. Die Wellenbewegungen werden durch den Sammler aufgefangen und gesammelt. Die Säure wird infolge der eigenartigen und gut angepaßten Wellenform der Oberfläche des Sammlers c zerstäubt, mit Sauerstoff vermischt und zerschlagen und prallt von dieser Oberlärche wieder in die Schaufeln. ein. Die Schaufeln wirken jetzt als Zerstäuber und schleudern die Säure nach oben und nach den Seiten gegen die zu ätzenden Platten. mit mächtiger Gewalt. Durch diese eigenartige Anordnung findet eine ganz eigenartige Verteilung der Säure statt. Die Säure spritzt, mixt Sauerstoff vermischt, gegen alle zu ;ätzendem Plattem. g1, g2, f, so .daß zu gleicher Zeit immer drei größere Platten geätzt werden können. Etwaige über die Platte g° und den Sammler h (in Abb. 2 ist die Wand h dieser Sammler) von oben zurückgeworfene Ätzflüssigkeit wird mit Gewalt von der Ecke i dem Schaufelrad: b bzw. Schaufelrädern von neuem zugeführt und wieder zerstäubt gegen die Platten geschleudert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bei Ätzmaschinen, bei. denen die Säure mittels Schaufelrädern an die zu ätzenden Platt n geschleudert wird, die Anordnung eines Auffängers, Sammlers und Zerstäubers innerhalb der Flüssigkeit. z. Ein Auffänger, Zerstäuber und Sammler gemäß Anspruch i, dadurch gekennzecImet, daß er so gestaltet ist, d!aß der obere, aus der Flüssigkeit herausragende Teil als sekundärer Zerstäuber wirkt im Verhältnis zu den als primärer Zerstäuber wirkenden Schaufelrädern und dessen unterer, in der Flüssigkeit angeordnete Teil als Auffänger und Sammler der durch die Schaufel iIder ,erzeugten Wellenbewegung dient. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb des primären Säuresammlers aufrecht oder winklig nach oben ausgehende Fläche o. dgl. gerade, gebogen oder beliebig gewellt ist, welsche die herunterfallenden Säuremassen auffängt und als, sekundärer Sammler diese Ätzflüssigkeit auf di SchaufeIräderzurückfällen lt. q.. -Ein Säuresammler und Säurezerstäuber gemäß Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet; daß die Oberfläche des--selben beliebige Wellenform (d), entsprechend .der Kurve, welche die Messerkanten der Schaufelräder beschreiben, besitzt, so daß die Säure an .dieser Oberfläche in einer kompakten" Masse oder Brandung mit Druck verschoben wird und dann beim Verladen dieses Sammlers allseitig zerstäubt. 5. Bei einer Einrichtung gemäß Anspruch 2 und 3 die Anordnung des Ruffängers (e) in. der Maschine in der Weise, daß zwischen Boden des Gefäßes und dem Ruffänger ein @o4er mehrere freie Räume gelassen sind.
DEH113884D 1927-11-15 1927-11-15 AEtzmaschine Expired DE497280C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038373B (de) * 1952-07-12 1958-09-04 Fritz Neuhaus Geraet zum AEtzen von Druckplatten Klischees od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038373B (de) * 1952-07-12 1958-09-04 Fritz Neuhaus Geraet zum AEtzen von Druckplatten Klischees od. dgl.

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