DE495301C - Vorrichtung zum Zusammenpressen der Kopse in Schuetzen mit Verschlussdeckeln - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenpressen der Kopse in Schuetzen mit Verschlussdeckeln

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DE495301C
DE495301C DEW82814D DEW0082814D DE495301C DE 495301 C DE495301 C DE 495301C DE W82814 D DEW82814 D DE W82814D DE W0082814 D DEW0082814 D DE W0082814D DE 495301 C DE495301 C DE 495301C
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eccentric
shooter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zusammenpressen der Kopse in Schützen mit Verschlußdeckeln Zum Zusammenpressen der Jute- o. dgl. Kopse in der Höhlung des Schützens werden gewöhnlich leichte Hammerschläge auf den Schützendeckel geführt, oder aber der Deckel wird gegen den Brustbaum des Webstuhles angeschlagen.
  • Hierdurch unterliegt aber der Schütze und insbesondere sein Deckel einem vorzeitigen Verschleiß, und außerdem entstehen dadurch Beschädigungen des Gewebes.
  • Die Erfindung bezweckt, das Zusammendrücken oder Schichten der Kopse in ihren Lagerhöhlen durch eine kontinuierliche Pressung mittels einer Vorrichtung nach Art einer Exzenterpresse zu bewerkstelligen, welche am Webstuhl bequem befestigt werden und außerdem noch zum Einlagern des Reserveschützen dienen kann.
  • Indem das Einpressen der hopse durch einen nach Belieben regelbaren und von allen ruckartigen Erschütterungen freien Druck geschieht, wird eine namhafte Schonung des Schützens und seines Deckels, eine Erhöhung der Tagesleistung des Webstuhles bei gleichzeitiger Ausschaltung von Gewebefehlern erzielt. Letzterer Vorteil wird dadurch bedingt, daß zufolge der intensiveren Pressung der einzupressende Kops umfangreicher als bisher sein kann und daher auch längere Zeit anhält, daß er anderseits viel gleichmäßiger zusammengepreßt wird und daher Schlingen im Gewebe vermieden werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispiels-,veise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb.3 ein senkrechter Querschnitt nach A-A der Abb. i.
  • Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem winkelförmigen Traggestell i mit zwei seitlichen Lageraugen 2, in welche Hülsen 3 mit exzentrischen Bohrungen eingebaut sind. Diese Hülsen dienen als Lagerbüchsen für die exzentrischen Drehzapfen .4 einer Welle 5, auf welche eine zwischen den beiden Lageraugen 2 angeordnete Büchse 6 aufgeschoben ist. An der Unterseite dieser Büchse ist eine Längsrinne 6' vorgesehen, deren Formgebung derjenigen des leicht gewölbten Schützendeckels 7 angepaßt ist. Der eine Drehzapfen 4. der Welle 5 steht aus seiner Lagerhülse 3 hervor und ist mit einem Handhebel 9 mit Rückzugsfeder io ausgerüstet. Eine Nase i i begrenzt den Hebelhub nach oben, indem sie gegen einen Lagervorsprung anschlägt. Eine unwillkürliche Drehung der .L\Iufe 6 auf der Welle 5 wird durch einen an ihr befestigten Stift 12 verhindert, welcher in einen Längsschlitz 13 in der Rückenwand des . Traggestells greift und durch eine Feder 1q., die ebenfalls am Gestell befestigt ist, gehalten wird.
  • Die so beschriebene Vorrichtung wird an einer geeigneten Stelle des Webstuhles befestigt.
  • Zum Einpressen des Kopses im Schützen 8 wird letzterer auf die waagerechte Auflagerplatte des Gestelles i unterhalb der Muffe 6 so aufgestellt, daß die Rinne 6' sich gegen den Deckelrücken 7 des Schützen 8 abstützt. Hierauf wird der Hebel g umgelegt, wodurch infolge der exzentrischen Anordnung der Drehzapfen q. eine abwärts gerichtete Parallelverschiebung der Muffe 6 bewirkt wird. - Es -wird solcherart ein Druck von veränderlicher Stärke auf den Deckel ausgeübt und der Kops fortschreitend in die Schützenhöhlung hineingepreßt.
  • Da anderseits die exzentrischen Drehzapfen 4 in den exzentrischen Bohrungen der Lagerhülse 3 geführt sind, so kann durch einfaches Drehen dieser Hülsen der Abstand zwischen der Auflagerplatte und der Büchsenunterseite verändert und den verschiedenen Schützenhöhen angepaßt werden.
  • Wird die Vorrichtung nicht gebraucht, so kann sie zur Aufbewahrung des Reserveschützen dienen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zusammenpressen der Kopse in Schützen mit Verschlußdeckeln, dadurch gekennzeichnet, daß in einem den mit dem zusammenzupressenden Kops gefüllten Schützen aufnehmenden Trägergestell ein Auflager für den Schützen sowie ein gegen das Auflager parallel zu sich selbst verschiebbarer, auf die ganze Länge des Kopsdeckels sich erstreckender Preßbalken vorgesehen ist.
  2. 2....Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen waagereehten Schenkel eines u-förmigen Traggestelles (i) mit zwei seitlichen Lageraugen (2) eine exzentrische Welle (5) so angeordnet ist, daß eine über die Welle geschobene Büchse (6) bei Drehung der Welle eine-senkrechte Bewegung gegenüber dem 'unteren waagerechten, als Rufläger für den Schützen dienenden Schenkel ausführt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (6) an ihrer nach der Auflagerplatte zeigenden Seite eine der Außenform des Schützendeckels angepaßte Rinne aufweist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse - (6) durch einen an ihr befestigten, in einem Schlitz (i3) der Gestenwand geführten Stift (i2) und eine mit diesem zusammenarbeitende, am Gestell feste Feder (i4) an einer Drehung verhindert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrischen Drehzapfen der Büchsenträgerwelle (5) in Lagerbüchsen (3) mit exzentrischen Bohrungen lagern.
DEW82814D 1928-06-04 1929-06-02 Vorrichtung zum Zusammenpressen der Kopse in Schuetzen mit Verschlussdeckeln Expired DE495301C (de)

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