DE494757C - Lukenverschluss, insbesondere fuer Binnenschiffe - Google Patents

Lukenverschluss, insbesondere fuer Binnenschiffe

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DE494757C
DE494757C DEB133225D DEB0133225D DE494757C DE 494757 C DE494757 C DE 494757C DE B133225 D DEB133225 D DE B133225D DE B0133225 D DEB0133225 D DE B0133225D DE 494757 C DE494757 C DE 494757C
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hatch
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/24Hatch fastenings, e.g. cleats

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Lukenverschluß, insbesondere für Binnenschiffe Die Erfindung betrifft Lukenverschlüsse, insbesondere für Binnenschiffe, bei denen die Innenkanten der Lukendeckel auf dem Scherstock liegen und durch eine Schließstange (Kappdeckel) überdeckt werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß an den Schließstangen selbst eine Zollsicherung angebracht wird.
  • Bei den bisher gebräuchlichen Zollverschlüssen erfolgt die Befestigung meist durch Hängeschlaufen an den Lukendeckeln, welche durch das Luksüll des Schiffes (den Tennebaum) hindurchgeführt und an der Außenwand einzeln oder gruppenweise durch Zwischenglieder, z. B. Stangen zusammengefaßt, mit der Zollplombe versehen wurden. Die Anbringung dieser Zollsicherungen an der Außenwand unterhalb der sie überragenden Lukendeckel erschwert die Kontrolle durch die Zollbeamten. Insbesondere wird es zuweilen übersehen, wenn die Hängeschlaufen oder die sie verbindenden Zwischenglieder durchgebrannt und wieder zusammengeschweißt, zweiteilig gemacht oder blind vernietet sind.
  • Um solche Maßnahmen auszuschließen, werden erfindungsgemäß die Schließstangen, welche über die Lukendeckel etwa in der Mitte greifen, zum Anbringen der Zollsicherung benutzt. Die Schließstangen sind zu diesem Zweck an ihren Enden mit besonderen, nach oben abgebogenen Ansätzen versehen, von denen einer beweglich angeordnet ist, um die Stangen mit ihren in bekannter Weise an der Unterseite angeordneten Haken in entsprechende Ösen am Scherstock einsetzen zu können.
  • Durch die Ansätze zweier benachbarter Stangen wird die Zollschnur gezogen, so daß auf diese Weise je zwei Schließstangen gleichzeitig gesichert sind. Die ganze Verschlußvorrichtung besitzt keine von außen her zugängliche Befestigung, durch deren Lösung man den Verschluß aufheben kann, ohne die Zollsicherung zu verletzen oder sichtbare Spuren zu hinterlassen.
  • Man hat schon Lukenverschlüsse vorgeschlagen, bei denen das eine Ende der Schließstange in einer geschlossenen Büchse am Lukenrande untergebracht ist, während das andere Ende in einer oben offenen Büchse liegt und durch einen Bolzen verriegelt wird, der durch ein in die Seitenwand der Büchse versenktes Schloß festgehalten wird. Dieses Schloß diente dazu, Diebstähle zu verhindern. Bei der bekannten Einrichtung sind besondere Endbüchsen für die Schließstangen erforderlich, welche mit der Lukenwand verschweißt werden müssen, dazu eine Sonderausführung der Schließstange. Die Möglichkeit der übersichtlichen Anbringung eines Zollverschlusses ist bei dieser Einrichtung nicht vorhanden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Ouerschnitt, Abb. 2 einen Längsschnitt. Die Lukendeckel d liegen mit ihren äußeren Enden auf dem Luksüll (Tennebaum) c auf, durch den sie mit einer Zunge a hindurchragen, und mit ihren inneren Enden stützen sie sich auf den Scherstock e. Über die zunächst nur lose auf dem Scherstock liegenden Lukendeckelenden wird nun die Schließstange f gelegt, welche mit einem beweglichen Ansatz k versehen ist, der sich um einen am Oberende verschweißten Bolzen m dreht. Nach Verschieben in seiner Längsrichtung greift die Schließstange mit den an ihrer Unterseite unter Zwischenschaltung einer Leiste p befestigten Haken g in die Ösen h am Scherstock e ein.
  • Dreht man den Ansatz k um etwa 9o° zur Seite, so daß er quer zur Schließstange liegt, so läßt sich auch die benachbarte Schließstange in entgegengesetzter Richtung mit ihren Haken g über die Ösen h schieben.
  • In der Zeichnung sind diese Teile nur schematisch ohne Anspruch auf maßstäbliche Verhältnisse angegeben, der Abstand der Ösen sowie die Stärke der Schließstange und ihrer Unterlagen sind bei der praktischen Ausführung derart bemessen, daß das Einführen der Schließstange mit dem festen Ansatz über die andere Schließstange hinweg mühelos erfolgen kann. Sobald der Ansatz k nunmehr wieder in die Längsrichtung der zugehörigen Schließstange eingeschwenkt ist, liegt er dem festen Ansatz der benachbarten Schließstange gegenüber, die Zollschnur kann durch die in beiden Ansätzen vorgesehene Bohrung gezogen werden und die Plombierung wird vorgenommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zollverschluß für Schiffsluken, der an einer die Innenkanten der Lukenhälften überdeckenden Schließstange erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließstange an ihren Enden nach oben abgebogene Ansätze trägt, an denen die Zollsicherung angreift.
  2. 2. Verschluß für Schiffsluken nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der z. B. nach .oben über die Stange hinausragenden Ansätze für die Sicherung der Schließstange beweglich angeordnet ist.
  3. 3. Verschluß für Schiffsluken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Schließstangen in entgegengesetzter Richtung am - Scherstock eingesetzt und an ihren einander zugekehrten Ansätzen gegenseitig gesichert werden. - -
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