DE494697C - Leitflaeche bei Zwei- und Mehrschraubenschiffen - Google Patents

Leitflaeche bei Zwei- und Mehrschraubenschiffen

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DE494697C
DE494697C DEW69493D DEW0069493D DE494697C DE 494697 C DE494697 C DE 494697C DE W69493 D DEW69493 D DE W69493D DE W0069493 D DEW0069493 D DE W0069493D DE 494697 C DE494697 C DE 494697C
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    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H5/00Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water
    • B63H5/07Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers
    • B63H5/16Arrangements on vessels of propulsion elements directly acting on water of propellers characterised by being mounted in recesses; with stationary water-guiding elements; Means to prevent fouling of the propeller, e.g. guards, cages or screens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
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    • B63B1/04Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement with single hull
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Description

  • Leitfläche bei Zwei- und 1Vlehrschraubenschiffen Es ist bekannt, daß z. B. bei Doppelschraubensch,iffen der Sclirauben"virkungs;grac-l in erheblichem Maße sowohl von der Drehrichtung der Schrauben als auch von .der Lage ,ler Wellen besonders im Grundriß ,gegenüber #l:er Mittschliffsebene abhängt. Da die :letzteren im Grundriß meist parallel, mitunter sogar noch gespreizt nach hinten verlaufen oder ein solcher Verlauf .im allgemeinen durch die ?Maschinenanordnung bedingt ist, so entsteht durch das Arbeiten der Schraube ein un vermeidl:icher Sog auf die nach der Mitte zu drüngen,#ien Stromfäden am Hinterschiff in ,der Nähe der Schraube, wodurch Unterdrücke, Ablenkungs- und Wirbelerscheinungen usw. besonders innerhalb des Raumes zwischen Schraubenachse und- Hinterschiff auftreten, die naturgemäß den Widerstand des Schiffes unter Umständen erheblich vermehren. Etwas gemildert werden diese Erscheinungen bei oben nach innen schlagenden Schrauben, indem ;bei idiesen die leichter beweglichen oberen Wasserschichten durch die Schraubenflügel in ihren oberen Stellungen nach der Mittschiffsebene zu gedrängt wenden. Daher auch der höhere Wirkungsgrad dieser Schrauben gegenüber solchen, die oben nach außen schlagen. Vermehrt wird jedoch erfahrungsgemäß die oben geschilderte ungünstige Wirkung, falls den Drall des Schraubenstrahls aufhebende Leitflächen vor oder hinter der Schraube angebracht werden, da hierdurch rleni Schraubenstrahl größere Intensität in der Längsrichtung erteilt, außerdem derselbe hinter der Schraube etwas mehr eingeschnürt w irrl, Einfliisse, @die.diie giinsti@ge Wirl.:ung i-Itirch Beseitigung, des Dralls erheblich schmälern, unter Umständen sogar ganz aufheben können.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt in allen diesen Fällen eine Milderung oder Beseitigung dieser Mißstände bei Zwei- und Mehrschraubenschiffen, .indem in der Nähe der Schraube, vorzugsweise vor @derselben, Leitflächen oder Flossen von einer ,derartigen Form und Krümmung angebracht werden, daß eine Ablendning des Schraubenwassers vorzugsweise nach der Mittschiff sebene, gegebenenfalls auch nach der Wasseroberfläche, eintritt.
  • Als nächstliegend für diesen Zweck erscheint naturgemäß die Wellenhose selbst, besonders wenn @diese steil nach oben verläuft. Jedoch können .außer der besonderen Ausgestaltung derselben nach den vorerwähnten Gesichtspunkten noch besondere Leitflächen unmittelbar .am Schiffskörper oder an der Wellenhose angebracht sein. Der letztere Fall erscheint besonders bei vorhandenen Schiffen zweckmäßig, bei denen eine Änderung der Form oder Lage der Wellenhose nicht mehr vorgenommen wenden kann oder zu große Kosten verursachen würde.
  • In der Zeichnung sind für solche Fälle zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Abb. i bis 2 und 3 bis q. dargestellt. Die Abb. i und 3 zeigen jeweils das Schiff von hinten gesehen, Abb. 2 ist ein Grundriß, Abb. d. ein Aufriß.
  • Bei dem Beispiel nach den Abb. i bis 2 ist vornehmlich die Wellenhose für den besagten Zweck herangezogen, indem diese zwecks größter Wirkung annähernd senkrecht gestellt ist, was bei Neubauten angängig wäre. Es bezeichnet hierbei i den Schraubenkreis, 2 einen Querschnitt des Schiffes etwa in der Nähe des Wellenaustrittes, 3, d und 5 Sind weiter nach vorn Bergende Querschnitte. 6 bezeichnet idie Anschwellung,der Wellenhose für die Aufnahme der Welle oder des Wellenrohres, 7 die Verbindung dieser Anschwel'l?:ng mit dem Schiffskörper, 8 die Schraube. Die Verbindung 7 ist gemäß der Erfindung wie aus dem etwas nach dem Schnitt x bis x geführten Grundriß ersichtlich ist, ,derart flossenartig gestaltet und hinten nach innen gekrümmt, daß sich eine Ablenkung des Schraubenwassers nach Mitte Schiff zu bereits vor Eintritt in ie Schraube ergibt. Der durch den Schrauben- und Schiffssog entstehende schädliche Einfluß -,wird auf diese Weise ganz oder teilweise ausgeglichen. Zur Unterstützung der Wirkung kann die Wellenhose unten noch mit einem (strichpunktiert angedeuteten) flossenartigen Fortsatz 9 verseigen sein, der sim Grundriß in ähnlicher Weise gekrümmt ist, wie die oberhalb des Wellenrohres liegende Verbindung 7.
  • Im Fall diese Flossen 7 oder 9 gleichzeitig dazu dienen sollen, auch noch den Schraubendrall aufzuheben, so kann denselben, wie im Grundrdß nach Abb.2 strichpunktiert anged:eutet, ,in der Nähe der Schraube noch eine zusätzliche Krümmung io oder io' gegeben wenden, wobei die erstere ,als additive Kriirnmung bei oben nach außen schlagender Schraube, die .letztere als subtraktive Krümmung bei nach innen schlagender Sehraube in Frage käme.
  • Das Beispiel nach Abb. 3 bis q. bezieht sich auf eine Ausführung, die vorzugsweise bei Schiffen mit mehr .oder weniger schräg liegenden Wellenhosen in Betracht käme. Da bei einer solchen Lage diese naturgemäß nur noch eine geringe oder ,gar keine ablenkende Wirkung im Sinne -der Erfindung mehr ausüben können, so ist hierfür eine besondere, unmittelbar am Schiffskörper angebrachte, nach unten ragende Leitflosse i i vorgesehen. Gegebenenfalls kann auch noch an der Anschwellung 6 .der Wellenhose ein Fortsatz 9 wie bei Abb. i angebracht sein. i, 2, 3, :l, 5 und 8 bezeichnet in A.bb. 3 bis d. das gleiche wie in Abb. i bis 2. Mit 12, 13, 14, 15 sind bei vorliegendem Beispiel noch verschiedene, parallel zur Mittschiff sebene geführte Schnitte bezeichnet.
  • Bei den oben beschriebenen beiden Beispielen ist hauptsächlich eine Ablenkung des Schrauben- und Heckwassers .nach ider Schiffsmitte zu beabsichtigt, wie sie vornehmlich bei normalen :seegehenden Doppel- oder Mehrschraubenschiffen in Frage kommt. Es kann je-loch der Fall eintreten, daß bei Fahrzeugen mit mehr flachem Hinterschiff, wie z. B. flachgehenden Fahrzeugen mit gger ingem Tiefgang auch die Ablenkung des Heck- und Schraubenstroms in der Höhenrichtung nach denn Schiffskörper zu, d. h. nach oben an Bedeutung gewinnt. Auch für ,diesen Fall kann die vorliegende Erfindung von Vorteil sein und beispielsweise bei ganz flachem Hinterschiff in der Weise ausgeführt werden, daß mit der in einem solchen Fall nach unten ragenden Wellenhose waagerecht herausstehen,le Leitflossen verbunden werden. In anderen Fällen mit weniger flachem Hinterschiff wird es genügen, beispielsweise dien Flossen 9 bei den dargestellten Beispielen eine unten nach innen gedrehte Stellung zu .geben.
  • Es wird naturgemäß günstig sein, die Leitflächen nach vorliegender Erfindung möglichst weit in den Schraubenkreis hineinragenzulass.en oder .innerhalb desselben anzuordnen, soweit dies .aus schiffbaulichen oder Festigkeitsrücksichten angängig ist. Indessen dürfte auch bei völlig außerhalb des Schraubenkreises liegenden oder nur bis in idie NäheAesselben heranreichenden Leitflächen bereits eine gute Wirkung erzielt werden, besonders wenn die- selben .in .der Längsrichtung nicht nur vor der Schraube liegen, sondern sich auch noch darüber hinaus nach hinten erstrecken.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Leitfläche für 'd'as Schrauben- und Heckwasser bei Zwei- .und M.ehrschraubensch,iffen, dajdurch gekennzeichnet, :laß die Leitfläche :aus dem Schiffskörper herausr:agerud in der Längenrichtung in der Nähe der seitlichen Schrauben, und zwar größtenteils vor .denselben angeordnet und im Längenschnitt schaufelartig nach hinten innen odernach hinten oben gekrümmt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da-,durch .gekennzeichnet, daß .die Leitfläche ganz vor ider Schraube angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenhose selbst oder die Verbindung von d eren Anschwellung nach idem Schiffskörper leitflossenarti.g ausgebildet ist. d..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, @ia--durch gekennzeichnet, daß an die Wellenhose besondere Leitflächen für den Zweck -der Erfindung angesetzt sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß unmittelbar am Schiffskörper von der Wellenhose unabhängige Leitflächen .angebracht sind.
DEW69493D 1925-05-29 1925-05-29 Leitflaeche bei Zwei- und Mehrschraubenschiffen Expired DE494697C (de)

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