DE494530C - Hochfrequenzinduktionsofen - Google Patents

Hochfrequenzinduktionsofen

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DE494530C
DE494530C DES77715D DES0077715D DE494530C DE 494530 C DE494530 C DE 494530C DE S77715 D DES77715 D DE S77715D DE S0077715 D DES0077715 D DE S0077715D DE 494530 C DE494530 C DE 494530C
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Germany
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oscillation
high frequency
induction furnace
spark gap
frequency induction
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DES77715D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/06Control, e.g. of temperature, of power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Hochfrequenzinduktionsofen Es ist bereits vorgeschlagen worden, Hochfrequenzöfen derart auszubilden, daß der eigentliche Ofen in einer Spule liegt, die ganz oder teilweise die Induktivität eines Schwingungskreises bildet. Dieser Schwingungskreis kann dabei unmittelbar, beispielsweise durch eine Funkenstrecke, zu Schwingungen angeregt werden. Derartige Einrichtungen besitzen verhältnismäßig hohe Verluste.
  • Gemäß der Erfindung kann man die Ver-1Lrste verringern, wenn man den Ofen in einem magnetischen Felde anordnet, welches wenigstens zum Teil zwei oder mehreren Schwingungskreisen gemeinsam ist, wobei in einem dieser Schwingungskreise Schwingungen erzeugt werden. Dadurch wird erreicht, daß die vorhandenen magnetischen Felder zur Erzeugung von Wirbelströmen im zu erhitzenden Körper herangezogen werden.
  • Die Abbildung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Schmelztiegel. Der Tiegel i ist innerhalb der konzentrischen Spulen :2 und 3 angeordnet. Die Spule 3 ist an die Kapazität ¢ angeschlossen und bildet mit dieser einen elektrischen Schwingungskreis. Die Spule :2 bildet mit der Kapazität 5 ebenfalls einen elektrischen Schwingungskreis, in den die Löschfunkenstrecke 6 einschaltet ist. Die Sekundärwicklung des Transformators 7 ist an die Klemmen der Löschfunkenstrecke angeschlossen. Die Kapazitäten ¢ und 5 werden so gewählt, daß die Eigenschwingungszahlen der zugehörigen Schwingungskreise ganz oder annähernd einander gleich sind.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise: Durch die Sekundärspannung des Transformators 7 wird die Kapazität 5 aufgeladen und entlädt sich über die Löschfunkenstrecke 6, sobald die Spannung genügend angestiegen ist. Bei der Entladung der Kapazität 5 entstehen Hochfrequenzschwingungen, und die an der Kapazität 5 aufgespeicherte Energie wandert in den aus der Spule 3 und der Kapazität 4 gebildeten Schwingungskreis. Sobald die Energie übergegangen ist, erlischt die Löschfunkenstrecke, und der Vorgang wiederholt sich von neuem. Während der Ladung der Kapazität 5 schwingt der aus der Spule 3 und der Kapazität q. gebildete Schwingungskreis aus und überträgt die in ihm enthaltene Energie auf das ..-im Tiegel i enthaltene Gut. Die Koppelung der Spulen 2 und 3 ist in praktischen Fällen stets lose genug, um zu verhindern, daß die nach dem Schwingungskreise 3, q. übertragene Energie ein nochmaliges Zünden der Löschfunkenstrecke hervorruft. Wo sich dies nicht mehr erreichen läßt, kann man sich dadurch helfen, daß man in einen der Schwingungskreise noch besondere Induktivitäten einschaltet. Meist genügt es schon, nur den Schwingungskreis 2, 5 mit einer besonderen Induktivität auszurüsten.
  • Die Kapazitäten q. und 5 werden zweckmäßig veränderlich gemacht, um die Schwingungskreise genau aufeinander abgleichen zu können.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung besitzt den Vorteil:, daß die Einwirkung von Leitfähigkeitsänderungen im Schmelzgut auf die Abstimmung der Schwingungskreise dadurch zum großen Teile unschädlich gemacht wird, daß sich in beiden Schwingungskreisen die Eigenfrequenz im gleichen Sinne verändert und deshalb die Schwingungskreise stets aufeinander annähernd abgestimmt bleiben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochfrequenzinduktionsofen, bei welchem zur Hochfrequenzerzeugung ein unter Anwendung einer Funkenstrecke, vorzugsweise Löschfunkenstrecke, zu Schwingungen angeregter Schwingungskreis dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen in einem magnetischen Felde angeordnet ist, das wenigstens zum Teil sowohl dein zur Hochfrequenzerzeugung dienenden Schwingungskreis als auch einem oder mehreren weiteren geschlossenen Schwingungskreisen gemeinsam ist, deren Eigenschwingungszahlen mit der Eigenschwingungszahl des zur Hochfrequenzerzeugung dienenden Schwingungskreises ganz oder nahezu übereinstimmen.
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