DE49337C - Gasfeuerung mit centralem Vergasungsraum für Dampfkessel - Google Patents

Gasfeuerung mit centralem Vergasungsraum für Dampfkessel

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DE49337C
DE49337C DENDAT49337D DE49337DA DE49337C DE 49337 C DE49337 C DE 49337C DE NDAT49337 D DENDAT49337 D DE NDAT49337D DE 49337D A DE49337D A DE 49337DA DE 49337 C DE49337 C DE 49337C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B5/00Combustion apparatus with arrangements for burning uncombusted material from primary combustion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/018Combustion apparatus for solid fuel with fume afterburning by staged combustion

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Dampferzeuger mit Gasfeuerung desjenigen Systems, bei welchem das Brennmaterial im Centrum der Feuerbüchse vom festen in den gasförmigen Zustand versetzt wird und die Verbrennungskammer zwischen dem Erzeuger und der ä'ufseren Umhüllung der Feuerbüchse angeordnet ist; der zu diesem System gehörende, weiter unten beschriebene Gaserzeuger kann auch getrennt als Heizapparat für beliebige Zwecke verwendet werden.
Die Form des Gaserzeugers sowohl als die des Dampferzeugers kann beliebig gestaltet sein, um entweder die Vereinigung jener beiden Elemente oder ihre einzelne Verwendung zu beliebigen Zwecken zu ermöglichen.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 verticale Halbschnitte des Apparates nach den Linien A-A und A-B der Fig. 2.
Die Fig. 2, 3,4 und 5 sind horizontale Schnitte nach C-C, D-D, E-E und F-F der Fig. i.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Bestandteile.
Ein erster Theil der Verbesserung besteht in der Anordnung der Luftkammer c, Fig. 1, welche man am besten ringförmig in der Dicke des Mauerwerkes neben dem Rost anbringt, um die nöthige Luft in die innere Verbrennungskammer P einzuführen, damit die vollständige Verbrennung der Gase gesichert sei. Die Kammer c kann mit zweckmäfsigen Ventilatoren oder Luftinjectoren vereinigt werden und ist mit oberen Oeffnungen α versehen, welche concentrisch mit der Verbrennungskammer in regelmäfsigen Entfernungen von einander angeordnet sind, um die Verbrennungskammer oder äufsere Feuerbüchse mit erwärmter Luft zu speisen, die Gase zu entzünden und deren Verbrennung in möglichst sorgfältiger Weise zu unterhalten.
Um und über dem Raum zwischen dem Gaserzeuger und der äufseren Umhüllung sind feuerfeste Steine a1, Fig. 3, radial angeordnet, welche eine vollständige Mischung der durch die Kanäle b emporsteigenden Gase und der aus c hereinströmenden Luft erzeugen, indem jene Ströme durch die Steine a1 gebrochen werden.
Fig. 6 zeigt eine abweichende Construction der Kanäle des Apparates, in welchem die Gase durch einen centrischen Kanal R vom Gaserzeuger aus durch den Dampferzeuger geleitet werden, von dessen Obertheil aus die Gase durch ein luftdicht abgeschlossenes Querrohr 5 und aufserhalb des Generators angeordnete Zweigrohre S' S" nach der Verbrennungskammer P oder äufseren Feuerbüchse streichen.
In diesem Falle ist der Ofen gleichsam unabhängig vom Dampferzeuger, indem der Hals der Feuerbüchse in den unteren Theil der centralen Röhre R eingepafst ist und die Verbindungsstelle derselben durch einen aus zweckentsprechendem feuerfesten Material hergestellten Ring t geschützt ist. Bei dieser Construction ist um die Feuerbüchse oder den Gaserzeuger herum ein Wasserbehälter oder Vorwärmer T angeordnet, welcher durch ein Rohr V mittelst einer Pumpe oder irgend einer Wasserdruckvorrichtung mit Wasser versehen wird. Von diesem Vorwärmer aus wird das Wasser durch .
andere Röhren V1 in den Kessel befördert. Nachdem die Gase die Verbrennungskammer erreicht haben, werden dieselben durch die Kammer c' geführt, so dafs sie um den Vorwärmer circuliren und die Erwärmung des darin enthaltenen Wassers fördern. Die zur Erzeugung der Verbrennung dienende Luft kann ebenfalls vorgewärmt werden, und zwar mittelst der sonst verlorenen Wärme der Verbrennungsproducte.
Die Fig. 7 und 8 stellen im Vertical- und Horizontalschnitt eine von dem in den Fig. 1, 2, 3 und 6 dargestellten Gaserzeuger etwas verschiedene Anordnung dar.
In dieser Abänderung werden die in der Feuerbüchse entstehenden Gase durch Kanäle b abgeleitet, welche in der Wand der Feuerbüchse angebracht sind. .Dann strömen die Gase durch entsprechende Durchgänge und Kanäle &1 aufwärts in die Kammer P, wo sie sich mit der durch die Regulatoren b 3 und Kanäle £2 hereinströmenden erwärmten Luft mischen.
Aus dem Vorhergehenden erhellt, dafs die Gase und die Luft beim Durchgang durch die entsprechenden, im feuerfesten Mauerwerk angebrachten Kanäle sehr stark erwärmt werden, so dafs ein sehr gutes Verbrennungssystem erlangt wird, welches leicht zu reguliren ist und die Dampferzeugung auch mittelst sehr geringer Mengen von Brennmaterial gestattet.
Der beschriebene Ofen kann auch zur Verwendung von flüssigem Brennmaterial eingerichtet werden. Auch kann das beschriebene Ofensystem als Doppel- oder Zwillingsofen construirt werden, wie es die Fig. 9 und 10 im Vertical- und Horizontalschnitt zeigen. Es besteht dann der Ofen aus zwei Gaserzeugern, die mitten in einer ringförmigen Verbrennungskammer angeordnet sind. Jene Erzeuger haben je eine besondere Aufschütt- und Schürthür, einen Rost und einen Aschenfall und sind durch eine doppelte Mauer von einander getrennt, welche einen Kanal b bildet, durch welchen die Gase hinunterströmen, wonach sie durch die Kanäle b1 in die gemeinschaftliche Verbrennungskammer P gehen, um sich mit der durch die Kanäle b2 b2 strömenden erwärmten Luft zu mischen.
Der in Fig. 1 dargestellte, mit dem Gaserzeuger vereinigte Dampfkessel ist mit verticalen Röhren i versehen, welche in eine flache cylindrische Trommel k münden, an welcher ein cylindrischer, die Röhren i umgebender Metallhut g befestigt ist. Dieser Hut, welcher unter dem Wasserniveau liegt, ist mit einem Kranz an k befestigt, auf welchem Rohre h mit nach aufwärts gerichteten Mündungen angeordnet sind. An der Trommel k sind ferner die Rohre j befestigt, welche von der oberen Wand der Trommel aus durch die untere Wand hindurch in den Kessel, aber nicht bis auf die Grundplatte desselben reichen, indem die freien offenen Enden jener Rohre innerhalb des Hutes g liegen.
Die verlorenen Gase werden von den Feuerrohren i in ein Ausströmungsrohr I geleitet, um ferner zur Erwärmung des Speisewassers, der Luft etc. verwendet zu werden.
Das die Feuerrohre i, Wasserrohre j und den Hut g umgebende Wasser circulirt nun in folgender Weise: Es wird durch Berührung der Bodenplatte und der Feuerrohre i erwärmt, wobei es oberhalb der Bodenplatte in Bewegung geräth, so dafs besagte Bodenplatte einer dauernden Reibung des Wassers und des Dampfes ausgesetzt ist, hauptsächlich des letzteren, welcher, zu den Oeffnungen der Rohre j und h strömend, entgegengesetzte Strömungen des Wassers erzeugt. Es wird hiermit bezweckt, sowohl die Bodenplatte des Kessels als auch die Feuerrohre vor Kesselsteinbildung zu schützen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Dampferzeugern mit Gasfeuerung, bei welchen das Brennmaterial im Centrum der Feuerbüchse vergast wird und die Verbrennungskammer ringförmig um den Erzeuger angeordnet ist, die Führung der Verbrennungsluft, der die Feuerung speisenden und der verbrannten Gase derart, dafs
    a) die Verbrennungsluft entweder vorgewärmt durch die Kanäle c, die Oeffnungen α und die mit radialen Steinen a1 versehenen Kanäle b, Fig. 1, 2 und 3, oder die Kanäle b b1 b2, Fig. 7 bis 1 o, in die Verbrennungskammer P gelangt;
    b) die die Feuerung speisenden Gase durch _ ein von Wasser umspUltes centrisches Rohr R und die Rohre SS' S" in die Verbrennungskammer P gelangen, wobei der Erzeuger bezw. Vergaser von einem Vorwärmer T umgeben sein kann, welcher durch ein Rohr V gespeist wird und durch ein.Rohr V1 mit dem Kessel in Verbindung steht, Fig. 6;
    c) die verbrannten Gase durch die Röhren i i, Fig. i, 4 und 5, in eine cylindrische, vom Wasser umspülte Kammer k und das Abzugrohr I gelangen, wobei event, zwecks besserer Circulation eine Anzahl von Röhren hj und ein Hut g angeordnet sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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