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Füllhalter mit unrundem Griffstück Gegenstand der Erfindung ist .ein
Füllhalter mit unrundem, in der Längsrichtung von einer ebenen und einer gewölbten,
symmetrisch zur Längsbohrung angeordneten Fläche begrenztem Griffstück. Das Griffstück
weist vorn ein Rohrstück für die Feder und hinten einen Schaftansatz auf, beide
von kreisförmigem Querschnitt, und ist- derartig mit dem vorgelagerten Rohrstück
verbunden, daß die Symmetrieebene des in demselben symmetrisch zur Feder befestigten
bzw. festschraubbar angeordneten Tintenzuführers das Griffstück in zwei ungleiche
Teile zerlegt und die Ebene: der Unterkanten der Feder mit der ebenen Fläche des
Griffstücks einen spitzen Winkel bildet, der etwa q.5° beträgt.
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Bezweckt wird mit dieser Konstruktion die Schaffung eines Halters,
der, frei von Schraubenwindungen am Griffstück und frei von der Wölbung der Zeigefingerfläche,
gut ausbalanziert und .mit richtiger Einstellung der Zeigefingerfläche zur Feder,
richtiges und äußerst bequemes Halten ermäglicht und beim Schreiben eine nervenschonende,
leistungssteigernde, schriftregelnde Wirkung ausübt. Außerdem soll das Rollen des
Halters auf schiefer Ebene und das Überfließen der Tinte vom federtragenden Rohr
auf die Grifffläche verhütet werden.
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Zur Anpassung an die runden Endteile wird das Griffstück sich nach
den Enden zu meist verjüngen und in der Regel einen Bund aufweisen, der ganz rund
oder auch abgeplattet sein kann. Ein Querschnitt durch das Griffstück 'kann sowohl
einen Kreisabschnitt als auch einen Ellipsenabschnitt darstellen. Das für die Unterbringung
der Feder und des Tintenzuführers am vorderen Ende des Griffstücks vorgesehene Rohrstück
ist bei Sicherheitshaltern ungeteilt und mit dem Griffstück unlösbar verbunden,
bei Selbstfüllern aber in einen ,mit dem Griffstück fest verbundenen,' mit Schraubenwindungen
versehenen Teil und m einen in diesen mit seinem Ende hineingeschobenen Teil gegliedert.
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Auf dieses Rohr kann die Kappe, welche in der Regel auf dem Schaftansatz
am entgegengesetzten Ende steckt, zum Schutze der Feder während des Nichtgebrauchs
aufgeschraubt werden.
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Die in dem Rohrstück untergebrachte, bei Selbstfüllern festsitzende,
beim Sicherheitshalter vor- und festschraubbare Feder ist so angeordnet, daB die
Ebene ihrer Unterkanten mit der .ebenen Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel
von ungefähr q.5° bildet und daß die Symmetrieebene des Tintenzuführers das Griffstück
in zwei ungleiche Teile zerlegt.
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Der Schaftansatz ist eine kurze Verlängerung des Griffstücks, die
bei Selbstfüllern ungeteilt, schwach ke;gelig und mit dem Griffstück unlösbar verbunden
ist, bei Sich.erheitsbaltern aber aus zwei Teilen besteht, von denen der äußere
konisch gestaltet und drehbar ist.
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Die Verbindung zwischen Griffstück und Schaftansatz ist am vorteilhaftesten
so vorzunehmen, daß der letztere mit dem Mittelpunkt seines Querschnittskreises
exzentrisch zur gewölbten Fläche des Griffstücks in die Symmetrieebene desselben
gelegt wird. Hier-5ei kann er zur genannten Fläche sowohl
symmetrisch
als auch unsymmetrisch angeordnet werden. In ersterem Falle liegt stein Mittelpunkt
in der Symmetrieebene des Griffstücks, gleich weit entfernt von Sehne und Bogen
der gewölbten Fläche, in letzterem Falle außerhalb ,der Symmetrieebene nach der
Daumenseite des Griffstücks hin verlagert. Für letztere Form kommen nur Selbstfüller
in -Betracht, die dann gleichzeitig außer den beiden genannten Flächen des Griffstücks
eine kleine zusätzliche dritte zur Ermöglichung des Übergangs in die Rundung des
Schaftes erhalten.
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In der Zeichnung sind zwei Füllhalter verschiedenen Systems dargestellt.
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Abb. i zeigt den Sicherheitshalter mit aufgesteckter Kappe von der
Seite der Zeigefingerfläche gesehen.
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Abb. 2 zeigt den Sicherheitshalter mit aufgesteckter Kappe von der
Seite des Mittelfingersgesehen.
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Abb. 3 zeigt den Halter mit abgenommener Kappe von der Seite der Zeigefinb
rfläche gesehen. i Abb. 4 zeigt den Sicherheitshalter von vorn gesehen.
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Abb. 5 bis 8 entsprechen den Abb. i bis 4 bei einem Selbstfüller mit
in der Mitte angeordnetem Schaft: Abb. 8a ist eine Darstellung eines von vorn gesehenen
Halters mit nicht kreisabschnittförmigem Querschnitt.
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Abb.9 bis 12 zeigen einen Selbstfüller mit seitwärts angeordnetem
Schaft, wobei Abb. i i den Halter von tunten gesehen zeigt.
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Nach den Abb. i bis 4 weist der Füllhalter ein urrundes, stärkeres
Griffstück auf, das von einer ebenen Fläche 2 und einer gewölbten Fläche i begrenzt
wird und sich nach den Enden 3 und 4 zu verjüngt. Au. die Verjüngung 3 schließt
sich der Bund 3' und das Rohr 5 an, das die Feder 6 und den Tintenzuführer 6' trägt,
und zwar so, daß die Symmetrieebene des Tintenzuführers 6' das Griffstück in zwei
ungleiche Teile zerlegt und die Feder mit der Ebene ihrer Unterkanten mit der ebenen
Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel bildet, der ungefähr q.5° beträgt.
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Bei Nichtgebrauch des Halters nimmt das Rohrstück die Schutzkappe
7 auf, die während des Gebrauchs auf dem Schraubteil8 des Ansatzes 9 am oberen Ende
4 des Griffstücks steckt. Der Schraubteil ist schwach kegelig, so daß der Schaft
fest genug darauf sitzt, um durch Drehung die Feder 6 in der üblichen Weise heraus-
und hineinzuschrauben.
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Der Füllhalter der Abl). 5 bis 8 unterscheidet sich von dem der Abb.
i bis 4 außer durch den mit dem Griffstück verbundenen unlösbaren Stumpf 9 und durch
den in seiner ebenen Fläche 2 eingelassenen Ladehebel für den Füllschlauch besonders
durch die abweichende Form und Anordnung seiner Röhre 5'. die in das obere, mit
dem Griffstück unlösbar verbundene Rohr 5" :eingeschoben ist.
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Bei der Ausführungsform der Abb. 9 bis 12 ist an der oberen Verjüngung
4 der Schaft seitlich angeordnet und gleichzeitig .eine Griffaussparung
I I für .den betreffenden Teil der Hand vorgesehen. Diese Aussparung erstreckt
sich von der hinteren Mitte des Griffstücks bis vorn an die Abflachung hin.