DE489805C - Fuellhalter mit unrundem Griffstueck - Google Patents

Fuellhalter mit unrundem Griffstueck

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DE489805C
DE489805C DEJ34230D DEJ0034230D DE489805C DE 489805 C DE489805 C DE 489805C DE J34230 D DEJ34230 D DE J34230D DE J0034230 D DEJ0034230 D DE J0034230D DE 489805 C DE489805 C DE 489805C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/02Ink reservoirs
    • B43K5/04Ink reservoirs flexible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Füllhalter mit unrundem Griffstück Gegenstand der Erfindung ist .ein Füllhalter mit unrundem, in der Längsrichtung von einer ebenen und einer gewölbten, symmetrisch zur Längsbohrung angeordneten Fläche begrenztem Griffstück. Das Griffstück weist vorn ein Rohrstück für die Feder und hinten einen Schaftansatz auf, beide von kreisförmigem Querschnitt, und ist- derartig mit dem vorgelagerten Rohrstück verbunden, daß die Symmetrieebene des in demselben symmetrisch zur Feder befestigten bzw. festschraubbar angeordneten Tintenzuführers das Griffstück in zwei ungleiche Teile zerlegt und die Ebene: der Unterkanten der Feder mit der ebenen Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel bildet, der etwa q.5° beträgt.
  • Bezweckt wird mit dieser Konstruktion die Schaffung eines Halters, der, frei von Schraubenwindungen am Griffstück und frei von der Wölbung der Zeigefingerfläche, gut ausbalanziert und .mit richtiger Einstellung der Zeigefingerfläche zur Feder, richtiges und äußerst bequemes Halten ermäglicht und beim Schreiben eine nervenschonende, leistungssteigernde, schriftregelnde Wirkung ausübt. Außerdem soll das Rollen des Halters auf schiefer Ebene und das Überfließen der Tinte vom federtragenden Rohr auf die Grifffläche verhütet werden.
  • Zur Anpassung an die runden Endteile wird das Griffstück sich nach den Enden zu meist verjüngen und in der Regel einen Bund aufweisen, der ganz rund oder auch abgeplattet sein kann. Ein Querschnitt durch das Griffstück 'kann sowohl einen Kreisabschnitt als auch einen Ellipsenabschnitt darstellen. Das für die Unterbringung der Feder und des Tintenzuführers am vorderen Ende des Griffstücks vorgesehene Rohrstück ist bei Sicherheitshaltern ungeteilt und mit dem Griffstück unlösbar verbunden, bei Selbstfüllern aber in einen ,mit dem Griffstück fest verbundenen,' mit Schraubenwindungen versehenen Teil und m einen in diesen mit seinem Ende hineingeschobenen Teil gegliedert.
  • Auf dieses Rohr kann die Kappe, welche in der Regel auf dem Schaftansatz am entgegengesetzten Ende steckt, zum Schutze der Feder während des Nichtgebrauchs aufgeschraubt werden.
  • Die in dem Rohrstück untergebrachte, bei Selbstfüllern festsitzende, beim Sicherheitshalter vor- und festschraubbare Feder ist so angeordnet, daB die Ebene ihrer Unterkanten mit der .ebenen Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel von ungefähr q.5° bildet und daß die Symmetrieebene des Tintenzuführers das Griffstück in zwei ungleiche Teile zerlegt.
  • Der Schaftansatz ist eine kurze Verlängerung des Griffstücks, die bei Selbstfüllern ungeteilt, schwach ke;gelig und mit dem Griffstück unlösbar verbunden ist, bei Sich.erheitsbaltern aber aus zwei Teilen besteht, von denen der äußere konisch gestaltet und drehbar ist.
  • Die Verbindung zwischen Griffstück und Schaftansatz ist am vorteilhaftesten so vorzunehmen, daß der letztere mit dem Mittelpunkt seines Querschnittskreises exzentrisch zur gewölbten Fläche des Griffstücks in die Symmetrieebene desselben gelegt wird. Hier-5ei kann er zur genannten Fläche sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch angeordnet werden. In ersterem Falle liegt stein Mittelpunkt in der Symmetrieebene des Griffstücks, gleich weit entfernt von Sehne und Bogen der gewölbten Fläche, in letzterem Falle außerhalb ,der Symmetrieebene nach der Daumenseite des Griffstücks hin verlagert. Für letztere Form kommen nur Selbstfüller in -Betracht, die dann gleichzeitig außer den beiden genannten Flächen des Griffstücks eine kleine zusätzliche dritte zur Ermöglichung des Übergangs in die Rundung des Schaftes erhalten.
  • In der Zeichnung sind zwei Füllhalter verschiedenen Systems dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Sicherheitshalter mit aufgesteckter Kappe von der Seite der Zeigefingerfläche gesehen.
  • Abb. 2 zeigt den Sicherheitshalter mit aufgesteckter Kappe von der Seite des Mittelfingersgesehen.
  • Abb. 3 zeigt den Halter mit abgenommener Kappe von der Seite der Zeigefinb rfläche gesehen. i Abb. 4 zeigt den Sicherheitshalter von vorn gesehen.
  • Abb. 5 bis 8 entsprechen den Abb. i bis 4 bei einem Selbstfüller mit in der Mitte angeordnetem Schaft: Abb. 8a ist eine Darstellung eines von vorn gesehenen Halters mit nicht kreisabschnittförmigem Querschnitt.
  • Abb.9 bis 12 zeigen einen Selbstfüller mit seitwärts angeordnetem Schaft, wobei Abb. i i den Halter von tunten gesehen zeigt.
  • Nach den Abb. i bis 4 weist der Füllhalter ein urrundes, stärkeres Griffstück auf, das von einer ebenen Fläche 2 und einer gewölbten Fläche i begrenzt wird und sich nach den Enden 3 und 4 zu verjüngt. Au. die Verjüngung 3 schließt sich der Bund 3' und das Rohr 5 an, das die Feder 6 und den Tintenzuführer 6' trägt, und zwar so, daß die Symmetrieebene des Tintenzuführers 6' das Griffstück in zwei ungleiche Teile zerlegt und die Feder mit der Ebene ihrer Unterkanten mit der ebenen Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel bildet, der ungefähr q.5° beträgt.
  • Bei Nichtgebrauch des Halters nimmt das Rohrstück die Schutzkappe 7 auf, die während des Gebrauchs auf dem Schraubteil8 des Ansatzes 9 am oberen Ende 4 des Griffstücks steckt. Der Schraubteil ist schwach kegelig, so daß der Schaft fest genug darauf sitzt, um durch Drehung die Feder 6 in der üblichen Weise heraus- und hineinzuschrauben.
  • Der Füllhalter der Abl). 5 bis 8 unterscheidet sich von dem der Abb. i bis 4 außer durch den mit dem Griffstück verbundenen unlösbaren Stumpf 9 und durch den in seiner ebenen Fläche 2 eingelassenen Ladehebel für den Füllschlauch besonders durch die abweichende Form und Anordnung seiner Röhre 5'. die in das obere, mit dem Griffstück unlösbar verbundene Rohr 5" :eingeschoben ist.
  • Bei der Ausführungsform der Abb. 9 bis 12 ist an der oberen Verjüngung 4 der Schaft seitlich angeordnet und gleichzeitig .eine Griffaussparung I I für .den betreffenden Teil der Hand vorgesehen. Diese Aussparung erstreckt sich von der hinteren Mitte des Griffstücks bis vorn an die Abflachung hin.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllhalter mit urrundem, in der Längsrichtung von einer ebenen und einer gewölbten, zur Längsbohrung symmetrisch angeordneten Fläche begrenztem Griffstück, an dem. vorn ein Rohrstück für die Feder und hinten ein Schaftansatz, beide von kreisförmigem und geringerem Querschnitt als -das Griffstück, vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffstück mit dem vorgelagerten Rohr derartig verbunden ist, daß die Symmetrieebene des in demselben symmetrisch zur Feder befestigten bzw. festschraubbar angeordneten Tinbenzuführers das Griffstück in zwei ungleiche Teile zerlegt.
  2. 2. Füllhalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene der Unterkanten :der Feder znit der ebenen Fläche des Griffstücks einen spitzen Winkel bildet, der ungefähr 45° beträgt.
  3. 3. Füllhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt des Querschnittskreises des Schaftansatzes in der Symmetrieebene des Griffstücks in gleicher Entfernung von Sehne und Bogen der gewölbten Fläche angeordnet ist.
  4. 4. Füllhalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Symmetrieebene des Griffstücks den Schaftquerschnittskreis in zwei: -ungleiche Teile zerlegt. _
  5. 5. Füllhalter nach Anspruch i bis' 4, dadurch gekennzeichnet, däß das dem Griffstück vorgelagerte Rohrstück sich zusammensetzt aus einem mit dem Griffstück unlösbar verbundenen Teil., der auf der Oberfläche Schraubenwindungen trägt, und aus einem mit ihm in löslicher Verbindung stehenden Teil, der Tinten7uführer und Feder trägt.
DEJ34230D 1928-04-29 1928-04-29 Fuellhalter mit unrundem Griffstueck Expired DE489805C (de)

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DE489805C true DE489805C (de) 1930-01-23

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