DE489673C - Maschine zum Abkanten der Stirnflaechen von rohgepressten Muttern mit zwei parallelen Fraesspindeln - Google Patents

Maschine zum Abkanten der Stirnflaechen von rohgepressten Muttern mit zwei parallelen Fraesspindeln

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DE489673C
DE489673C DEF64615D DEF0064615D DE489673C DE 489673 C DE489673 C DE 489673C DE F64615 D DEF64615 D DE F64615D DE F0064615 D DEF0064615 D DE F0064615D DE 489673 C DE489673 C DE 489673C
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/08Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of slides or chutes
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    • B23Q7/165Turning devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multi-Process Working Machines And Systems (AREA)

Description

Rohgepreßte Muttern werden in der Regel auf beiden Stirnflächen abgekantet, d. h. die Stirnflächen werden den Seiten zu abgeschrägt, und das Loch wird beiderseitig versenkt.
Zur Ausführung dieser Arbeiten sind verschiedene Arten von Abkantmaschinen bekannt geworden. Bei den Maschinen mit nur einer Arbeitsspindel ist eine doppelte Handhabung jeder Mutter erforderlich. Die Muttern können hierbei jedoch während des Abkantens fest eingespannt werden, und es wird infolgedessen ein sehr sauberes Abkanten erzielt. Um eine höhere Leistung zu erzielen, hat man Maschinen mit zwei einander gegenüberliegenden Arbeitsspindein gebaut. Die Muttern werden zwischen schmale Backen eingespannt, so daß sie auf beiden Seiten noch genügend weit hervorstehen, um beide Spindeln zugleich angreifen lassen zu können. Da es nun nicht zu vermeiden ist, daß die Muttern häufig mit einseitigem Grat behaftet sind, so legen sie sich infolge des Angreifens der Spindeln an diesen erhöhten Stellen leicht schräg im Halter und werden infolgedessen auch ungleichmäßig bearbeitet.
Es sind auch Mutternabkantmaschinen bekannt geworden, bei denen die beiden Arbeitsspindeln beiderseits eines Revolvertellers in horizontaler Lage angeordnet, jedoch gegeneinander versetzt sind. Ein absatzweise schaltbarer, mit Aussparungen zur Aufnahme der Muttern versehener Revolverteller führt die einzelnen Muttern zunächst dem ersten Arbeits-. kopf, alsdann dem zweiten zu.
Die zu bearbeitenden Muttern werden nach jeder Schaltung durch axial bewegliche Druckbolzen so weit aus den Aussparungen im Revolverteller herausgeschoben, daß sie jeweils auf einer Stirnseite von dem gegenüberliegenden Arbeitskopf bearbeitet werden können. Dieses Arbeitsverfahren hat sich für. hohe Muttern durchaus bewährt, bei den nach D. I.-Normen hergestellten Muttern verbleibt jedoch in.den Aussparungen ein zu geringer Teil, um die Muttern zuverlässig halten zu können.· Die Vorteile der gegeneinander versetzten Arbeitsspindeln fallen daher bei den heute fast ausschließlich verwandten niedrigen Muttern fort, so daß dieses Arbeitsverfahren für Muttern nach D. I.-Normen nicht anwendbar ist.
Die Erfindung schafft hier dadurch Abhilfe, daß die Stirnflächen der Muttern nicht gleichzeitig, sondern wie bei Benutzung einspindliger Maschinen nacheinander bearbeitet werden. Zu diesem Zweck sind zwei Arbeitsspindeln parallel nebeneinander angebracht, deren Vorschub er-Aidungsgemäß in gleicher Richtung erfolgt, während zwischen beiden Arbeitsstellen eine Förderbahn für die auf der einen Seite bearbeiteten Muttern vorgesehen ist, welche die Muttern um 180 ° herumdreht, so daß unter 6b dem zweiten Fräswerkzeug die unbearbeitete Stirnfläche der Muttern dem Werkzeug zugekehrt ist.
Die Arbeitsköpfe arbeiten also nicht einander "gegenüberliegend, sondern in gleicher Richtung. Die Muttern werden dem ersten Arbeitskopf
mit Hilfe einer Gleitbahn und eines Schiebers zugeführt und gelangen nach dem Bearbeiten der ersten Stirnfläche mit Hilfe einer gewundenen Führung derart unter den zweiten, tiefer liegenden Arbeitskopf, daß die bearbeitete Stirnfläche nunmehr unten liegt und die Mutter auf der entgegengesetzten Seite bearbeitet werden kann. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß stets zwei Stirnflächen gleichzeitig vo in Bearbeitung sind, und daß die Muttern während der Bearbeitung fest eingespannt werden können. Die Maschinen erzielen also eine hohe Leistung und gleichmäßiges Abkanten trotz einfachster Anordnung der arbeitenden Teile.
Als Hilfsmittel zum Wenden der Muttern von einer Stirnfläche auf die andere kann an "Stelle einer gewundenen Gleitrinne auch jede beliebige sonstige Vorrichtung treten, die geeignet ist, die Muttern während der Überführung von einem Fräskopf zum anderen gleichzeitig zu wenden. Die Art des Wendens und der Überführung ist für den Erfindungsgedanken belanglos.
In dem Ausführungsbeispiel ist eine Maschine mit nur zwei Afbeitsspindeln dargestellt. Im allgemeinen wird diese Anzahl von Spindeln ■ auch genügen; es kann aber der Fall eintreten, daß eine besondere saubere Bearbeitung gefördert wird. In einem solchen FaEe ist es zweckmäßig, zwei weitere Fräsköpfe zum Schlichten anzuordnen. Die Überführung der Muttern vom dritten zum vierten Fräskopf geschieht dann in der bereits oben geschilderten Weise unter gleichzeitigem Wenden der Muttern von einer Stirnfläche auf die andere, während beim Überführen der Muttern vom zweiten zum " dritten Fräskopf ein Wenden der Muttern sich erübrigt. Anstatt die weiteren Köpfe zum Schlichten zu verwenden, kann man sie auch im Sinne der beiden, ersten Fräsköpfe verwenden und demzufolge unabhängig von diesen benutzen.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine schemätische Darstellung einer Abkantmaschine nach dem Erfindungsgedanken dar: Abb.i zeigt die Maschine von vorn gesehen, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Aufsicht auf die Maschine. Abb. 4 und:4azeigen eine andere Ausführungsform, der Mutternzuführung von einem Fräskopf zum anderen in Seitenansicht und in der Aufsicht.
Abb. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Mutternzuführung in seitlicher Ansicht.
Der Antrieb der Maschine erfolgt" von der Antriebsscheibe 1 aus und überträgt sich durch die Welle 2 unter Vermittlung von Kegelrädern 3, 4 auf das Zahnrad 5 und von hier aus auf Zahnräder 6, 7, die auf den Arbeitsspindeln angeordnet sind. Mit den Spindeln 8, 9 stehen doppelarmige Hebel 10,11 durch Büchsen 12,13 in Verbindung. Die Hebel sind drehbar um die Achsen 14,15 gelagert und tragen auf dem anderen Hebelarm die Rollen 16,17, mit denen siejfan den auf der Welle 18 ' angeordneten Kurvenscheiben 19, 20 anliegen. Die Kurvenscheibenwelle 18 wird angetrieben von dem auf der Welle 2 angeordneten Schneckenrad 21 aus. Die Arbeitsspindeln tragen die Fräsköpfe 22, 23.
Zur Zuführung der Muttern zu den Arbeitsstellen dient folgende Anordnung, Von einer Platte 24 aus geht ein Kanal 25 abwärts (Abb.2,3) "bis zu einem waagerecht liegenden Kanal 26. In diesem liegt ein Schieber 27, der durch den zweiarmigen Hebel 28 bewegt wird. Dieser greift mit seinem einen Arm in den Schieber 27 ein, während er mit seinem anderen an der auf der "Welle 21 angeordneten Kurve 29 anliegt: An den horizontalen Kanal 26 schließt sich eine gewundene, geneigt liegende Rinne 30 an, die in einen senkrecht zu ihr angeordneten, waagerecht liegenden Kanal 31 endigt. In dem Kanal 31 liegt ein gleicher, hier nicht gezeigter Schieber wie der Schieber 27. Seine Bewegungsrichtung ist durch einen Pfeil angedeutet, seine Bewegung erfolgt durch den Doppelhebel 32.
Der Kanal 31 ist in seinem vorderen Teil geneigt, ■ ."
Die Abb.4 zeigt die beiden Arbeitsspindeln 8, 9 mit den Fräsköpfen 22 und 23.. Zwischen den beiden.Bearbeitungsstellen.der Muttern ist eine gewundene,. teilweise geschlossene Mutternführung 32 angeordnet.
Bei der an der Abb. 5 gezeigten dritten Ausführungsform der Mutternzuführung ist seitlich unter dem ersten Fräskopf 22 eine Rolle 33 angeordnet, an der eine teilweise geschlossene Mutternzuführung 34 anliegt, die am tiefliegenden Teil eines sich um die Rollen 35, 36 bewegenden endlosen Transportbandes 37 endet. In seinem oberen Teil schließt sich an das Transportband eine unter dem zweiten Fräskopf 23 liegende waagerechte Führung an, Die Anordnung arbeitet in folgender Weise: Die zu bearbeitenden Muttern' werden au| die Platte 2.4 gelegt und von hier aus von Hand einzeln in die schräg liegende Rinne 25 gebracht. Sie gleiten bis auf den waagerechten Kanal 36 und werden hier von dem Schieber 27 unter den Fräskopf 22 geschoben. Die Spindel 8 senkt sich unter Einwirkung des doppelärmigen Hebels ro und der Kurvenscheibe 19, und die Mutter wird auf der einen Stirnfläche abgefräst. Nach der Bearbeitung geht der Arbeitskopf wieder hoch, und vor dem zurückgegangenen Schieber 27 hat sich inzwischen eine neue Mutter gelegt. Beim abermaligen Vorgang des . ' Schiebers wird die bearbeitete Mutter durch die nachfolgende weitergeschoben und gelangt in die gewundene Rinne 30: Diese gleitet sie hinab,
wobei sie dem schraubenförmig gewundenen Gang der Rinne folgt und beim Eintritt in den Kanal 31 auf der bearbeiteten Seite liegt. Sie wird ,nunmehr durch einen Schieber unter den zweiten Fräskopf geführt und nach der Bearbeitung auf der zweiten Stirnfläche im Kanal 31 weitergeschoben, so daß sie in einen bereitgehaltenen Kasten fällt.
Bei der in den Abb. 4 und 4a gezeigten An-Ordnung der Muttemführüng liegen die Muttern zunächst waagerecht, beim Vorschub nehmen sie eine senkrechte Lage ein, um sich schließlich auf die bearbeitete Seite zu'legen und so in waagerechter Lage unter den zweiten Fräskopf zu gelangen.
Die Arbeitsweise nach der in Abb. 5 gezeigten Anordnung ergibt sich ohne weiteres aus der Zeichnung. Die auf einer Seite bearbeitete Mutter wird von der Rolle 33 mitgenommen und gelangt, bereits auf der bearbeiteten Seite liegend, auf das Transportband 37 und von hier aus unter den zweiten Arbeitskopf 23.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Abkanten der Stirnflächen von röhgepreßten Muttern mit zwei parallelen Frässpindeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub beider Fräswerkzeuge (22, 23) in der gleichen Richtung erfolgt und zwischen beiden Arbeitsstellen für die auf der einen Seite bearbeiteten Muttern eine Förderbahn (30, 32, 34) vorgesehen ist, welche die Muttern um 180 ° herumdreht, so daß unter dem zweiten Fräswerkzeug (23) die unbearbeitete Stirnfläche der Muttern dem Werkzeug zugekehrt ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Fräskopf (23) in einer tieferliegenden Ebene arbeitet als der erste (22).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF64615D 1927-10-18 1927-10-18 Maschine zum Abkanten der Stirnflaechen von rohgepressten Muttern mit zwei parallelen Fraesspindeln Expired DE489673C (de)

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