DE488570C - Schlaggeraet - Google Patents
SchlaggeraetInfo
- Publication number
- DE488570C DE488570C DES79858D DES0079858D DE488570C DE 488570 C DE488570 C DE 488570C DE S79858 D DES79858 D DE S79858D DE S0079858 D DES0079858 D DE S0079858D DE 488570 C DE488570 C DE 488570C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- hammer
- impact device
- drive body
- impact
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 6
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 3
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D11/00—Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
- B25D11/06—Means for driving the impulse member
- B25D11/12—Means for driving the impulse member comprising a crank mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
- Schlaggerät Es sind Schlaggeräte bekannt, bei denen die Drehbewegung des Antriebsmotors, z. B. eines Elektromotors, in eine hin und her gehende Bewegung des Hammerbärs umgewandelt wird. Gewöhnlich ist die Anordnung so getroffen, daß von dem Antriebsmotor mittels eines Kurbelantriebes ein in einem Gehäuse geführter Schlitten hin und her bewegt wird, mit dem ein Hammerbär derart federnd verbunden ist, daß die Bewegungen des Schlittens auf den Hammerbär übertragen werden. Der Hammerbär vollführt infolge seiner federnden Befestigung größere Schwingungen in seiner Längsrichtung als der schlittenartige Antriebskörper und trifft dabei auf das Werkzeug auf.
- Die Erfindung zeigt nun eine Verbesserung derartiger Schlaggeräte.
- Erfindungsgemäß ist das Schlaggerät so ausgebildet, daß die Federkonstanten der beiden Federsysteme, durch die der Hammerbär mit dem Antriebskörper verbunden ist, verschieden groß sind. Der Hammerbär ist zu diesem Zweck an dem als Aufschlag dienenden Ende durch eine Feder mit großer Federkonstante, an seinem freischwingenden Ende dagegen durch eine Feder mit niedrigerer Konstante mit dem Antriebskörper verbunden. Es wird hierdurch eine erhebliche Erhöhung der Schlagleistung erreicht. In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen nach der Erfindung ausgebildeten Hammers dargestellt.
- Am oberen Ende des Gehäuses zz des Hammers ist der Elektromotor 12 gelagert, auf dessen Welle ein kleines Kegelrad 13 sitzt. Dieses treibt das große Kegelrad 1q. an, an welchem eine Kurbel 15 angeordnet ist, an welcher die Pleuelstange 16 angelenkt ist. Diese treibt einen Schlitten 17 an. Der Hammerbär 22 ist mit dem Schlitten 17 durch zwei Federn, die Rückziehfeder zg und die Stoßfeder 21, verbunden. Die Federn stützen sich nach außen zu auf die Federteller 18 und 23 des Hammerbärs und nach innen zu auf die untere Fläche 2o des Schlittens 17. Die Rückziehfeder hat eine wesentlich kleinere Federkonstante als die Stoßfeder 21. Wird der Hammerbär nach unten bewegt, so schlägt er auf das Werkzeug, beispielsweise den Meißel 24, auf.
- Die Wirkungsweise des Hammers ist folgende: Wenn das große Kegelrad 1q. durch den Elektromotor 12, der auch durch eine biegsame, von außen angetriebene Welle ersetzt werden kann, in Drehung versetzt wird, so erhält der Schlitten durch Kurbel 15 und Pleuelstange 16 eine hin und her gehende Bewegung im Gehäuse des Hammers. Bewegt sich der Schlitten nach dem Antrieb dem Motor zu, so wird infolge der Massenträgheit des Hammerbärs die Rückziehfeder r9 mit geringerer Federkonstante zusammengedrückt und die Stoßfeder 2,1 mit größerer Federkonstante entspannt. Kurz vor Beendigung der Schlittenbewegung, die sich am Ende verlangsamt, wird die Rückziehfeder bei der Bewegung des Hammerbärs entspannt und gibt dem Hammerbär eine zusätzliche Beschleunigung in der Richtung nach dem Motor zu. Durch diese Beschleunigung des Hammerbärs wird der Stoßfeder 2z eine gewisse Vorspannung gegeben.
- Durch die hieran sich anschließende Schlittenbewegung nach der Schlagseite zu wird die Stoßfeder weiterhin gespannt und gleichzeitig dadurch der Hammerbär zur Umkehr gezwungen. Kurzvor der Beendigung der Schlittenbewegung in der Schlagrichtung, die sich am Ende verlangsamt, entspannt sich die Stoßfeder und erteilt dem Hammerbär eine zusätzliche Beschleunigung in der Schlagrichtung. In dem Augenblick, in dem der Hammerbär seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, gibt er seine Bewegungsenergie durch Aufschlagen an das Werkzeug 24 ab.
- Durch die beschriebene Einrichtung werden eine wesentliche Erhöhung der Schlagleistung des Hammers erreicht und die Rückstöße auf die Hände des Bedienungsmannes wesentlich herabgesetzt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHEN z. Schlaggerät mit einem hin und her gehenden Hammerbär, der mit dem Antriebskörper durch zwei Federsysteme verbunden ist, welche die hin und her gehende Bewegung des Antriebskörpers auf den Hammerbär übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkonstanten der beiden Federsysteme verschieden groß sind.
- 2. Schlaggerät nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der--Hammerbär an dem als Aufschlag dienenden Ende durch eine Feder mit großer Federkonstante, an seinem freischwingenden Ende dagegen durch eine Feder mit niedrigerer Konstante mit dem Antriebskörper verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79858D DE488570C (de) | 1927-05-25 | 1927-05-25 | Schlaggeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79858D DE488570C (de) | 1927-05-25 | 1927-05-25 | Schlaggeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE488570C true DE488570C (de) | 1929-12-30 |
Family
ID=7508498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79858D Expired DE488570C (de) | 1927-05-25 | 1927-05-25 | Schlaggeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE488570C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073975B (de) * | 1960-01-21 | Schley Her zogenaurach Friedrich | Brennkrafthammer |
-
1927
- 1927-05-25 DE DES79858D patent/DE488570C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073975B (de) * | 1960-01-21 | Schley Her zogenaurach Friedrich | Brennkrafthammer |
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