DE487914C - Stoffdruecker an Naehmaschinen - Google Patents

Stoffdruecker an Naehmaschinen

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DE487914C
DE487914C DES79544D DES0079544D DE487914C DE 487914 C DE487914 C DE 487914C DE S79544 D DES79544 D DE S79544D DE S0079544 D DES0079544 D DE S0079544D DE 487914 C DE487914 C DE 487914C
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DE
Germany
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feed
push rod
foot
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sewing machines
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DES79544D
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Singer Co
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Singer Co
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Stoffdrücker an Nähmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoffdrücker für Nähmaschinen mit zwei den Stoffdrückerfuß auf das Werkstück niederdrückenden Federn, von denen die Wirkung der einen während des Stoffvorschubs selbsttätig aufgehoben wird, während die andere den Druckerfuß auf dem Werkstück hält.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Druckerstange aus zwei Teilen, zwischen denen eine leichte Feder eingeschaltet ist, während eine kräftige Feder auf den oberen Teil der Druckerstange drückt, der selbsttätig gelüftet wird, um den Druck der kräftigen Feder auf den unteren Drückerstangenteil während der Vorschubbewegung aufzuheben.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist -Fig. i eine Endansicht einer Nähmaschine gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt durch den am Ende des Maschinenarmes befindlichen Kopf in der Ebene der Nadelstange und Druckerstange.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig. q. ist eine Draufsicht auf das Maschinenbett.
  • Fig. 5 ist eine Hinteransicht der Maschine, und Fig. 6 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf die Vorrichtung an dem freien Ende des Maschinenarmes. Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den oberen Vorschubfuß und den Druckerfuß und veranschaulicht die Stellung dieser Teile mit Bezug auf den unteren Vorschubfuß und die Nadel.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Maschine den Fuß i, den Ständer 2 und den Maschinenarm 3 auf, der in den Kopf q. ausläuft. Eine flache Stoffplatte 5 wird oberhalb des Fußes i getragen.
  • Die Stichbildevorrichtung weist die Nadel 6 und den fadenführenden Greifer 7 auf. Die Nadel 6 wird von der Nadelstange 8 getragen, die durch eine Lenkerverbindung 9 mit dem Kurbelarm io auf der ausschwingbaren Nadelantriebswelle ii betätigt wird. Der Greifer 7 wird von der unteren Antriebswelle 12 in bekannter Weise angetrieben.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Maschine mit einem Klemmvorschub versehen, der einen unteren, eine Viereckbewegung ausführenden Stoffschieber 13 und einen oberen. eine Viereckbewegung ausführenden Vorschubfuß 14 aufweist. Der Stoffschieber 13 ist auf einer Vorschubstange 15 gelagert, die bei 16 von der Vorschubschwinge 17 schwingbar getragen wird, welche bei 18 an dem Fuß gelagert ist. Die Hubbewegungen werden der Vorschubstange 15 mittels eines auf der Hauptwelle 12 sitzenden Exzenters i9 erteilt, welches von dem bügelartig ausgebildeten Ende eines Gleitzapfens 2o umfaßt wird, der in der Vorschubstange arbeitet. Der Schwinge 17 werden die Vorschubbewegungen durch ein auf der Hauptwelle 12 sitzendes einstellbares Exzenter 21 (Fig. 4) erteilt, das durch einen Lenker 22 mit einem Zapfen 23 (Fig. 5) verbunden ist, welcher von der Schwinge 17 getragen wird.
  • Der obere Vorschubfuß 14 wird von der Vorschubstange 24 getragen, die schwingbar an einem Zapfen 25 eines Klotzes 26 hängt, der auf der Lagerbuchse 27 verschiebbar gelagert ist, in der sowie in einer unteren Buchse 27' die Hauptdrückerstange 28 verschiebbar gelagert ist, die ihrerseits den Drückerfuß 29 trägt. Der Stoffschieber 13 weist einen Teil 13a (Fig. 7), der unmittelbar hinter der Nadel 6 liegt, und einen an der Seite der Nadel befindlichen Teil auf. Der Drückerfuß 29 ist hinter die Nadel verlängert, so daß er unmittelbar über dem Teil 13a des Stoffschiebers 13 arbeitet. Der Vorschubfuß 14 liegt vollständig auf der einen Seite der Nahtlinie und legt sich nicht auf die Nähzone des Arbeitsstückes auf. Der Vorschubstange 24 werden die Vorundzurückbewegungen durch eine Lenkerverbindung 30 mit einem Arm 31 erteilt, der auf der Schwingwelle 32 befestigt ist; an dem hinteren Ende dieser Welle ist ein Kurbelarm 33 befestigt, der durch einen Lenker 34 (Fig. i und 4) mit dem geschlitzten Arm 35 einer Vorschubschwinge 36 verbunden ist, die in den Lagern 18 ruht und mit der Vorschubschwinge 17 durch einen Ansatz des Zapfens 23 (Fig. 5) verbunden ist, welcher in einen Gleitklotz 37 eintritt, der seinerseits in einem Schlitz 38 der Vorschubschwinge 36 passend sitzt, so daß die Schwingen 17 und 36 zusammen bewegt werden.
  • Die Hubbewegungen werden dem Klotz 26 und der Vorschubstange 24 durch eine Kniehebeleinrichtung übertragen, die aus den Lenkstangen 39 und 4o besteht. Die Lenkstange 39 ist als Winkelhebel ausgebildet und an ihrem unteren Ende mit dem Zapfen 41 des Klotzes 26 verbunden. An ihrem oberen Ende ist die Lenkstange 3g durch einen Schraubzapfen 42 mit dem unteren Ende der Lenkstange 40 verbunden. Letztere hängt von dem seitlichen Zapfen 43 eines Klotzes 44 herab, welcher an der Hilfsdrückerstange oder dem Drückerstangentei145 befestigt ist, der in der Muffe 27 in Ausrichtung mit der Hauptdrückerstange bzw. dem unteren Drückerstangenteil 28 gelagert ist. Eine schwache Schraubenfeder 46 (Fig. 2), die in einer Bohrung in dem oberen Drückerstangenteil 45 untergebracht ist, liegt zwischen den Drückerstangenteilen 28 und 45 und dient als Hilfsdrückerstangenfeder, um den Drückerfuß 29 leicht in Eingriff mit dem Arbeitsstück zu halten, wenn der obere Drückerstangentei145 entgegen dem Druck der starken Blattfeder 47 durch Strecken der Kniehebel 39, 40 gelüftet wird, wobei die Drehzapfen 41, 42 und 43 im wesentlichen in Ausrichtung zu liegen kommen (Fig. i, 2 und 3). Die Hilfsdrückerstange 45 wird gegen Drehbewegungen durch einen gegabelten Ansatz 48 des Klotzes 44 gesichert, welcher die Büchse 49 zur Führung der Nadelstange umfaßt (Fig. i und 2).
  • Die Lenkstangen 39 und 40 werden durch einen Lenker 5o betätigt, der bei 51 mit der Lenkstange 39 verbunden und an seinem anderen Ende bei 52 einstellbar an dem auf der Schwingwelle 54 befestigten geschlitzten Arm 53 angreift, an dem auch der Zapfen 55 befestigt ist, der in eine Muffe 56 eingreift, welche auf dem Kurbelzapfen 57 an dem nach hinten reichenden Ansatz des auf der Welle 1i befestigten Kurbelarmes io schwingbar ist.
  • Während der Vorschubbewegung des Stoffschiebers 13 und des Vorschubfußes 14 wird das Arbeitsstück zwischen diesen Teilen infolge des Druckes der Blattfeder 47 festgeklemmt, und der Drückerfuß 29 wird von dem Arbeitsstück nicht abgehoben, sondern darauf leicht durch die Feder 46 gedrückt. Während der Zurückbewegung des Stoffschiebers 13 und des Vorschubfußes 14 drückt die Blattfeder 47 die Hilfsdrückerstange 45 abwärts auf die Hauptdrückerstange 28, und der volle Druck dieser Blattfeder 47 wird somit auf den Drückerfuß 2g übertragen, um das Arbeitsstück unter Steuerung zu halten, bevor es durch Trennung des Stoffschiebers 13 und des Vorschubfußes 14 freigegeben wird. Hieraus folgt, daß das Arbeitsstück zwischen den Vorschubgliedern 13, 14 festgeklemmt wird, bevor der starke Druck des Drückerfußes 29 auf das Arbeitsstück aufgehoben wird. Beim Festziehen der Stiche zu Beginn der Stichbildung kommt der Teil 13 a am Boden des Stoffschiebers mit der Kette der Stiche in Eingriff, die nach hinten von der Nähstelle aus heraustreten, und schiebt diese Kette unter dem leichten Druck des Drückerfußes 29 vor, der während der Vorschubbewegung der Vorschubglieder 13 und 14 nicht gelüftet wird. Demzufolge wird die Fadenkette nicht beschädigt und ihr Aussehen nicht beeinträchtigt.
  • Der Drückerfuß 29 und der Vorschubfuß 14 können von Hand aus durch den üblichen Handsteuerhebe158 oder einen von einem Fußtritt betätigten Hebel 59 gelüftet werden, der wirksam mit dem Gleitklotz 6o in Eingriff tritt, der in einem Abstand voneinander liegende Lappen 61 aufweist, die den Drückerstangenteil 28 verschiebbar umgreifen, an dem zwischen diesen Lappen 61 ein Bund 62 befestigt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stoffdrücker an Nähmaschinen mit zwei den Stoffdrückerfuß auf das Werkstück niederdrückenden Federn, von denen die Wirkung der einen während des Stoffvorschubs selbsttätig aufgehoben wird, während die andere den Drückerfuß auf dem Werkstück hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Drückerstange aus zwei Teilen besteht, zwischen denen eine leichte Feder eingeschaltet ist, während eine kräftige Feder auf den oberen Teil der Drückerstange drückt, der selbsttätig gelüftet wird, um den Druck der kräftigen Feder auf den unteren Drückerstangenteil während der Vorschubbewegung aufzuheben.
  2. 2. Stoffdrücker nach Anspruch z an Nähmaschinen mit einem oberen Vorschubfuß, dadurch gekennzeichnet, daß das Lüften des oberen Teils der Drückerstange und somit der kräftigen Feder durch eine diesen beiden entgegen aufwärts wirkende Vorrichtung geschieht, die den Vorschubfuß auf das Werkstück drückt, und diese Vorrichtung zu einer anderen Zeitdauer des Vorschubkreislaufes dahin wirkt, den Vorschubfuß zu lüften und zu ermöglichen, daß der Druck des oberen Drückerstangenteils (q.5) auf den unteren Drückerstangenteil (28) übertragen wird.
DES79544D 1927-04-13 1927-05-07 Stoffdruecker an Naehmaschinen Expired DE487914C (de)

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DES79544D DE487914C (de) 1927-04-13 1927-05-07 Stoffdruecker an Naehmaschinen

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GB1013627A GB278270A (en) 1927-04-13 1927-04-13 Presser mechanism for sewing machines
DES79544D DE487914C (de) 1927-04-13 1927-05-07 Stoffdruecker an Naehmaschinen

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