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Elektrischer Vulkanisator Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
elektrischer Vulkanisator, wie er zum Ausbessern von Gummibereifungen und sonstigen
Gummigegenständen benutzt wird.
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Es sind bereits solche Vulkanisatoren bekannt, bei denen das Heizelement
isoliert in ein Blechgehäuse eingekapselt ist, dessen durch Überfalzung des Gehäuses
befestigte Blechrückwand mit dem Heizelement verbundene Anschlußglieder trägt.
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Die bisherigen Vulkanisatoren dieser Art haben eine ebene Vorderwand
und eine die Anschlüsse tragende ebene Rückwand, -zwischen denen der ebene elektrische
Heizkörper liegt. Diese Ausbildung hat mannigfache Übelstände im Gefolge.
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In erster Linie sind die ebenen Rückwände und die Vulkanisatorkörper
überhaupt nicht genügend druckfest und biegungsfest. Es müssen daher im Gebrauch
besondere'Druckböcke o. dgl. auf die Rückplatten aufgesetzt und zwischen diese und
das Preßorgan eingeschaltet werden.
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Auch in wärmetechnischer Hinsicht sind Nachteile vorhanden.
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Die erwähnten ebenen und deshalblleicht biegsamen Teile des Vulkanisators
können nicht sicher mit voller unter Druck bewirkter Flächenberührung dauernd zusammengehalten
werden.
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Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile in einfachster Weise
dadurch, daß die Rückwand des Vulkanisators die Form einer kräftig gewölbten Kappe
erhält, die als biegungsfestes Druckübertragungsorgan und als Wärmeisolierhaube
wirkt, die einen relativ großen und entsprechend gut isolierenden Luftraum einschließt.
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Wird bei der Herstellung des Vulkanisators der zunächst noch ebene
Heizkörper auf die einwärts gewölbte Vorderplatte des Vulkanisators gelegt, so berührt
der Heizkörper diese Vorderplatte naturgemäß nur auf ihrer einspringenden Mittelzone.
Wird aber nunmehr die gewölbte Rückwand aufgesetzt und der Rand des Blechgehäuses
niedergefalzt, so wird der ebene Heizkörper über die konvexe Innenfläche der Vorderwand
unter Spannung hinweggebogen und zu sicherer Anlage an diese Innenfläche niedergepreßt.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt Abb. z zeigt
eine Seitenansicht des Vulkanisators, C-Klemme und Schlauch punktiert, Abb. a eine
Seitenansicht, zum Teil im Schnitt. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist ein
Gehäuse vorgesehen, das einen schüsselförmigen Unterteil A und einen hineinpassenden
Oberteil B aufweist, der am Unterteil durch dessen eingebogenen Flansch 6 festgehalten
wird. Der Stirnteil 7 des Unterteiles A ist gekrümmt. Vorzugsweise werden Elemente
benutzt, die bei Festklemmung zwischen der vorderen und hinteren Schüssel gegen
die Vulkanisierfläche angedrückt werden, so daß das Heizelement in inniger Berührung
damit ohne Luftzwischenräume gehalten wird. Unmittelbar an der Heizfläche wird eine
Isolierscheibe 8 angeordnet, die vorzugsweise aus Glimmer besteht. Daran schließt
sich ein elektrisches Heizelement 9 und
daran eine wärmeisolierende
Scheibe ro, vorzugsweise aus Asbest o. dgl., an. Dann wird eine Scheibe xz aus wärmebeständigem
Stoff, z. B. Blech, angebracht, welche die Isolierplatte 1o schützt.
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Der Oberteil B des Gehäuses hat eine Mittelpfanne z2 für den Eingriff
der Klemmschraube 13, der C-Klemme r¢ zum Festklemmen der Vorrichtung gegen den
Schlauch 15 oder den sonstigen zu vulkanisierenden Gegenstand. Beim Bepflastern
eines Schlauches 15 wird der Auflagefleck zwischen den Schlauch und die Heizfläche
gelegt. Der Oberteil B ist schüsselföxmig, so daß ein Raum 16 entsteht, durch welchen
die Leiterenden des Heizelementes -zum Anschlußpfosten gehen.
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Als Klemme dient ein Röhrenpfosten 17, der am Oberteil B mittels Isolierscheiben
18 befestigt ist und an seinem Ende z9 zwecks Zusammenklemmens der Teile umgebördelt
ist. Auf diese Weise werden die Klemmpfosten an der hinteren Schüssel befestigt,
bevor das Gehäuse zusammengebaut wird. Da der Pfosten röhrenförmig ist und ein Kanal
hindurchführt, so kann man die Endleiter 2o des Heizelementes in diesen Kanal und
durch den Pfosten hindurchschieben und dann die hintere Schüssel B an der Vorderschüssel
A über dem Heizelement und den Schutzscheiben anbringen. Die Leiter 2o ragen durch
den hohlen Pfosten aufwärts und werden dann straff angezogen, und das Ende 2= des
Pfostens wird zusammengepreßt, um den Leiter im Pfosten festzuklemmen und beides
in inniger Berührung zu halten.
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Zum Anschließen der elektrischen Leiter an die Vorrichtung dient eine
sehr einfache und wirksame Federklemme 22, die mit dem einfachen Klemmpfosten 17
zusammenwirkt. Die Federklemme bildet einen prismatischen Blechkörper, der vorzugsweise
einen dreikantigen Teil 22 mit überlappenden Enden 23, 24 hat, in denen sich Löcher
25, 26 befinden. Ist diese Klammer vom Pfosten abgenommen, so sind die Löcher 24
und 25 gewöhnlich außer Deckung. Wenn man aber die Klammer zusammenpreßt, kann man
diese Löcher zur Deckung bringen und die Klammer dann über das Ende des Klemmpfostens
schieben, worauf beim Loslassen der Klammer die sich überlappenden Enden in die
Ringaussparung 27 schnappen und dadurch die Klammer am Pfosten festhalten.