DE486390C - Personenwaage mit Reklamevorrichtung - Google Patents

Personenwaage mit Reklamevorrichtung

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F23/00Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes
    • G09F23/02Advertising on or in specific articles, e.g. ashtrays, letter-boxes the advertising matter being displayed by the operation of the article
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Description

  • Personenwaage mit Reklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Personenwaage, die mit einer Reklameeinrichtung verbunden ist. Um das Interesse des Publikums für den Erfindungsgegenstand in besonders hohem Maße zu erregen, ist das Zifferblatt der Personenwaage durch eine durchscheinende Spiegelscheibe im allgemeinen unsichtbar gemacht und nur während des Wiegevorganges selbst dadurch sichtbar, daß die auf die Waageplattform hinauftretende Person unwillkürlich die Schließung zweier Kontakte besorgt, durch deren Schließung eine hinter der sogenannten durchscheinenden Spiegelscheibe angebrachte Lampe zum Aufleuchten gebracht wird, so daß nunmehr auch die vorher undurchsichtige Spiegelscheibe durchsichtig wird. Die Verdeckung des einen notwendigen Bestandteil der Waage bildenden Zifferblattes mit Hilfe einer durchscheinenden Spiegelscheibe hat einen ganz eigenartigen Effekt zur Folge. Der Beschauer der Waage kann sich zuerst gar nicht erklären, durch welches Mittel das Gewicht angezeigt werden soll. Hierdurcb wird seine Neugierde erregt, so daß er veranlaßt wird, auf die Waageplattform hinaufzutreten. Sobald er die Waageplattform betreten hat, wird zu seiner Überraschung das vorher undurchsichtige Zifferblatt sichtbar,. und das Rätsel ist gelöst. Die durch den Erfindungsgegenstand erregte Neugierde des Beschauers veranlaßt den Beschauer gleichzeitig, auch der Reklamevorrichtung, welche mit der Waage verbunden ist, eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.
  • Ein weiterer Vorteil. des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß das Aussehen der Waage verbessert wird, da das Zifferblatt undurchsichtig ist, welches sonst, insbesondere dann, wenn der Erfindungsgegenstand in Kaffees, Restaurants @o. dgl. aufgestellt iet, unschön wirken würde.
  • Es sei ausdrücklich betont, daß die Einzelelemente der den Erfindungsgegenstand bildenden Kombinationen, und zwar die Verwendung eines durchsichtigen Spiegels vor einem Uhrenzifferblatt und die unwillkürliche Schließung von in einen Lampenstromkreis eingeschalteten Kontakten durch Betreten einer Plattform, an sich bekannt sind. Der besondere, vorstehend näher erläuterte Effekt wird jedoch erst durch die Kombination dieser Elemente gemäß der Erfindung erreicht. Insbesondere beruht die Eigenart der Erfindung darauf, daß von der durchsichtigen Spiegelscheibe ,ein notwendiger Bestandteil der Waage, nämlich das Zifferblatt, verdeckt wird, dessen Fehlen die Neugier des Beschauers erregt, während es sich bei den bekannten Einrichtungen inuner darum 'handelt, durch Betätigung einer bestimmten Vorrichtung, beispielsweise eines Zahlbrettes, einer Waage, eines Zigarettenanzünders, -eine mit dem Zahlbrett, der Waage oder dem Zigarettenanzünder in. keinerlei notwendigem Zusammenhang stehende Reklameeinrichtung unwillkürlich sichtbar zu machen. Es fehlt also den bekannten Einrichtungen das. wesentliche Moment des Erfindungsgegenstandes, daß nämlich von vornherein die Neugierde des Beschauers erregt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweisse veranschaulicht, und zwar ist mit e! das Gehäuse der Waage bezeichnet, die an ihrem unteren Teil mit einer Trittplatte e versehen ist, auf welche die zu wiegende Person tritt. Auf der Unterseite der Trittbrettplatte e, die sich mittels einer Feder in auf der eigentlichen Waageplatten abstützt, ist ein Kontakt x befestigt, der im Ruhezustand durch die Feder m außer Berührung mit .einem zweiten, am Waagegehäuse angebrachtem Waagekontakt y gehalten wird. Das Gewicht der sich wiegenden Person wird von einem schräg gelagerten Zifferblatt g abgelesen, über welchem ein Transparentspiegel (angeordnet ist. Unterhalb des Transparentspiegels/ befindet sich ein Leuchtkörper L, der durch die Leitung! mit den Korntakten x, y verbunden ist. Die Lampe t wird durch Hinauftreten einer Person auf die Trittplattee und das dadurch !erfolgende Schließen der Kontakte x, y zum Leuchten gebracht. Das Aufleuchten der Lampe l biewirkt, daß der -Spieb 1 f durchsichtig wird und infolgedessen das Zigerblatt g unter dem Spiegel f von außen sichtbar wird. Oberhalb des Spiegels f ist das Waagegehäuse c nach hinten eingezogen, so daß durch die Spiegelfläche f, welche das Zifferblatt g überdeckt, eine Art Stufe gebildet wird. Das Gehäuse ist oberhalb der Spiegelfläche j kastenförmig ausgebildet und enthält in @diesem seinen oberen Teil leine ein Reklameband enthaltende Vorrichtung. Vor dem R-eklameba'ad befindet sich in der Vorderwandung des Gehäuses ebenfalls ein Transparentspiegel d; welcher durch das Aufleuchten der Lampenh zu einer durchsichtigen Scheibe gemachtwird-Auch diese Lampen 1i werden zweckmäßig mit den Kontaktenx, y verbunden, so d'aß sie entweder beim Hinauftreten. einer Person auf die Waage zum Aufleuchten gebracht werden oder gerade umgekehrt während der Belastung der Waage ausgeschaltet werden. Auf der Spitze der ganzen Einrichtung ist eine Uhr a befestigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Personenwaage reit Reklamevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (g), welches das Gewicht der zu wiegender. Person anzeigt, im allgemeinen unsichtbar hinter einer durchscheinenden Splegelscheibe (f) angeordnet ist und nur während des Wiegevorganges durch Aufleuchten einer hinter der Spiegelscheibe- (f) angeordneten Lampe (L) sichtbar gemacht wird, die unwillkürlich beim Betreben der Waageplattform durch Schließung zweier Kontakte (x, y) zum Aufleuchten gebracht wird.
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