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Personenwaage mit Reklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf
eine Personenwaage, die mit einer Reklameeinrichtung verbunden ist. Um das Interesse
des Publikums für den Erfindungsgegenstand in besonders hohem Maße zu erregen, ist
das Zifferblatt der Personenwaage durch eine durchscheinende Spiegelscheibe im allgemeinen
unsichtbar gemacht und nur während des Wiegevorganges selbst dadurch sichtbar, daß
die auf die Waageplattform hinauftretende Person unwillkürlich die Schließung zweier
Kontakte besorgt, durch deren Schließung eine hinter der sogenannten durchscheinenden
Spiegelscheibe angebrachte Lampe zum Aufleuchten gebracht wird, so daß nunmehr auch
die vorher undurchsichtige Spiegelscheibe durchsichtig wird. Die Verdeckung des
einen notwendigen Bestandteil der Waage bildenden Zifferblattes mit Hilfe einer
durchscheinenden Spiegelscheibe hat einen ganz eigenartigen Effekt zur Folge. Der
Beschauer der Waage kann sich zuerst gar nicht erklären, durch welches Mittel das
Gewicht angezeigt werden soll. Hierdurcb wird seine Neugierde erregt, so daß er
veranlaßt wird, auf die Waageplattform hinaufzutreten. Sobald er die Waageplattform
betreten hat, wird zu seiner Überraschung das vorher undurchsichtige Zifferblatt
sichtbar,. und das Rätsel ist gelöst. Die durch den Erfindungsgegenstand erregte
Neugierde des Beschauers veranlaßt den Beschauer gleichzeitig, auch der Reklamevorrichtung,
welche mit der Waage verbunden ist, eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.
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Ein weiterer Vorteil. des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß
das Aussehen der Waage verbessert wird, da das Zifferblatt undurchsichtig ist, welches
sonst, insbesondere dann, wenn der Erfindungsgegenstand in Kaffees, Restaurants
@o. dgl. aufgestellt iet, unschön wirken würde.
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Es sei ausdrücklich betont, daß die Einzelelemente der den Erfindungsgegenstand
bildenden Kombinationen, und zwar die Verwendung eines durchsichtigen Spiegels vor
einem Uhrenzifferblatt und die unwillkürliche Schließung von in einen Lampenstromkreis
eingeschalteten Kontakten durch Betreten einer Plattform, an sich bekannt sind.
Der besondere, vorstehend näher erläuterte Effekt wird jedoch erst durch die Kombination
dieser Elemente gemäß der Erfindung erreicht. Insbesondere beruht die Eigenart der
Erfindung darauf, daß von der durchsichtigen Spiegelscheibe ,ein notwendiger Bestandteil
der Waage, nämlich das Zifferblatt, verdeckt wird, dessen Fehlen die Neugier des
Beschauers erregt, während es sich bei den bekannten Einrichtungen inuner darum
'handelt, durch Betätigung einer bestimmten Vorrichtung, beispielsweise eines Zahlbrettes,
einer Waage, eines Zigarettenanzünders, -eine mit dem Zahlbrett, der Waage oder
dem Zigarettenanzünder in. keinerlei notwendigem Zusammenhang stehende Reklameeinrichtung
unwillkürlich
sichtbar zu machen. Es fehlt also den bekannten Einrichtungen
das. wesentliche Moment des Erfindungsgegenstandes, daß nämlich von vornherein die
Neugierde des Beschauers erregt wird.
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Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweisse veranschaulicht,
und zwar ist mit e! das Gehäuse der Waage bezeichnet, die an ihrem unteren Teil
mit einer Trittplatte e versehen ist, auf welche die zu wiegende Person tritt. Auf
der Unterseite der Trittbrettplatte e, die sich mittels einer Feder in auf der eigentlichen
Waageplatten abstützt, ist ein Kontakt x befestigt, der im Ruhezustand durch die
Feder m außer Berührung mit .einem zweiten, am Waagegehäuse angebrachtem Waagekontakt
y gehalten wird. Das Gewicht der sich wiegenden Person wird von einem schräg gelagerten
Zifferblatt g abgelesen, über welchem ein Transparentspiegel (angeordnet ist. Unterhalb
des Transparentspiegels/ befindet sich ein Leuchtkörper L, der durch die Leitung!
mit den Korntakten x, y verbunden ist. Die Lampe t wird durch Hinauftreten einer
Person auf die Trittplattee und das dadurch !erfolgende Schließen der Kontakte x,
y zum Leuchten gebracht. Das Aufleuchten der Lampe l biewirkt, daß der -Spieb 1
f durchsichtig wird und infolgedessen das Zigerblatt g unter dem Spiegel f von außen
sichtbar wird. Oberhalb des Spiegels f ist das Waagegehäuse c nach hinten eingezogen,
so daß durch die Spiegelfläche f, welche das Zifferblatt g überdeckt, eine Art Stufe
gebildet wird. Das Gehäuse ist oberhalb der Spiegelfläche j kastenförmig ausgebildet
und enthält in @diesem seinen oberen Teil leine ein Reklameband enthaltende Vorrichtung.
Vor dem R-eklameba'ad befindet sich in der Vorderwandung des Gehäuses ebenfalls
ein Transparentspiegel d; welcher durch das Aufleuchten der Lampenh zu einer durchsichtigen
Scheibe gemachtwird-Auch diese Lampen 1i werden zweckmäßig mit den Kontaktenx, y
verbunden, so d'aß sie entweder beim Hinauftreten. einer Person auf die Waage zum
Aufleuchten gebracht werden oder gerade umgekehrt während der Belastung der Waage
ausgeschaltet werden. Auf der Spitze der ganzen Einrichtung ist eine Uhr a befestigt.