DE485247C - Lehr- und Legespiel - Google Patents
Lehr- und LegespielInfo
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- DE485247C DE485247C DEE36816D DEE0036816D DE485247C DE 485247 C DE485247 C DE 485247C DE E36816 D DEE36816 D DE E36816D DE E0036816 D DEE0036816 D DE E0036816D DE 485247 C DE485247 C DE 485247C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/06—Patience; Other games for self-amusement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
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Description
- Lehr- und Legespiel Die Erfindung betrifft ein Lehr- und Legespiel, dessen. Steine oder Scheiben verschiedener Größe oder Farbe die Form gleichschenkliger Dreiecke haben. Gemäß der Erfindung erhalten diese Dreiecke sämtlich einen spitzen Winkel VOR 120' und Basiswinkel von 30''. Diese Dreiecksform hat die Eigenschaft, daß es die charakteristischen Formen der belebten und unbelebten Natur wiederzugeben erlaubt. Die Scheiben können verschiedene Größe haben. Zweckmäßig wird die Größe der verschiedenen dreieckigen Formenscheiben mit den angegebenen Winkeln in ein gesetzmäßiges Verhältnis gebracht, das durch die fortgesetzte Zerlegung eines größeren Dreiecks in gleichschenklige Dreiecke mit ebenfalls i2o" spitzem Winkel. bestimmt ist. Eine derartige Unterteilung schafft harmonische Verhältnisse zwischen den einzelnen Formenscheiben, wie sie sich auch in der Natur wiederfinden.
- Auf der Zeichnung sind Formenscheibien gemäß der Erfindung und verschiedene Anwendungsmöglichkeiten dargestellt.
- Eine dreieckige Forrnenscheibe mit den angegebenen Winkelverhältnissen. von i 2o° an der Spitze und Basiswinkeln von 30' wird gemäß Abb. i gewonnen, wenn man die Winkel eines gleichseitigen Dreiecks halbiert. Die Winkelhalbierenden bilden mit dien. Seiten des Dreiecks drei der Erfindung entsprechende Formenscheiben. Man kann nun die nächst kleinere Größenanordnung der Formenscheibe gewinnen, indem man -- gemäß Abb.2 von dem spitzen Winkel von 12o° an beiden Seiten Winkel VOR 3o° abträgt. Die ursprüngliche Formenscheibe a b c zerfällt dann in zwei ähnliche Formenscheiben a cd. und c b e und ein gleichseitiges Dreieck d c .e. Die beiden Form:enscheiben a d c und o b c bilden Formenscheiben zweiter Ordnung. Das gleichseitige Dreieck d e c kann nun durch die Winkelhalbierenden wieder in drei Formenscheiben d f c, e f c und d /c zerlegt werden. Diese letzten Formenscheiben bilden dann Formenscheiben dritter Ordnung. Jedes dieser Dreiecke kann natürlich in der angegebenen Weise weiter zerlegt werden. Auf diese Weise ierhält man Formenschelben, deren Größenordnung durch ein ganz biestimmtes Gesetz bestimmt ist. Eine einfache Rechnung zeigt, daß jede abgeleitete Formenscheibe i/3 Flächeninhalt der Formenscheibe der nächst größeren Ordnung besitzt.
- Abb.3 zeigt einen Stern, der aus zwölf Formenscheib.en zusammengesetzt ist.
- Die Formenscheiben, -in der aus Abb. q: ersichtlichen Weise zusammengesetzt, ergeben -eine Blumenform.
- Die Zahl der Formen- und Farbenexperimente, die mit den Formen- und Farbenscheiben angestellt werden können, ist unbegrenzt.
- Man kann Schablonen mit den beschriebenen Dreiecksformen dadurch herstellen, daß - man sie auf Papier oder Karton aufzeichnet und ausschneidet.
- Das Spiel entwickelt das Gefühl für Farbenharmonie, regt die Phantasie an, Farben-und Förmenzusammenstellungen zu finden, vorhandene natürliche Vorbilder der belebten und unbelebten Natur in Dreiecksformen aufzulösen und ermittelt so die Kenntnis .der Harmonie alles Erschaffenen.
- Abb.5 zeigt die Auflösung eines menschlichen Fußes in Formenscheiben nach der Erfindung.
- Abb.6 gibt wieder, wie die menschliche Hand sich mit den Formenscheihen abmessen läßt. Der Nagel des Zeigefingers ist durch die kleinste Formenscheibe bestimmt.
- Der ausgestreckte Arm nach Abb.7 läßt sich durch sechs Paare von Fnrmenscheiben bestimmen. Das erste Paar umspannt die ausgestreckte Hand, das zweite Paar den Unterarm vom Gelenk bis zum Ellenbogen und das dritte Paar den Oberarm bis zur Achsel.
- Nach Abb.8 ist der abwärts gestreckte Arm in seiner Länge bestimmt durch eine Formenscheibe, denen Spitze im Nabel des Menschen liegt. In der angedeuteten Weise lassen sich auch die anderen Glieder des menschlichen Körpers bis in die kleinsten Einzelheiten durch derartige Formenscheiben auflösen und messen. Die Formenscheiben stellen daher ein vorzügliches Mittel für die Beobachtung und Erkenntnis der menschlichen Formen dar und sind auch ein vorzügliches Hilfsmittel: beim Zeichenunterricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lehr- und Legespiel mit gleichschenkligen Dreiecksscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß -sämtliche Scheiben die Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit einem spitze Winkel von 12o° haben. z. Lehr- und Legespiel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größenordnung der einzelnen Formenscheiben durch fortgesetzte Zerlegung einer Scheibe in gleichschenklige Dreiecke mit ebenfalls 12o° spitzem Winkel bestimmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE36816D DE485247C (de) | 1928-01-19 | 1928-01-19 | Lehr- und Legespiel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE36816D DE485247C (de) | 1928-01-19 | 1928-01-19 | Lehr- und Legespiel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485247C true DE485247C (de) | 1930-01-17 |
Family
ID=7077932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE36816D Expired DE485247C (de) | 1928-01-19 | 1928-01-19 | Lehr- und Legespiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485247C (de) |
-
1928
- 1928-01-19 DE DEE36816D patent/DE485247C/de not_active Expired
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