DE484643C - Vorrichtung zum Abdichten von Drehtrommeln gegen die Dampfzufuehrungsleitung - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten von Drehtrommeln gegen die Dampfzufuehrungsleitung

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DE484643C
DE484643C DEB120017D DEB0120017D DE484643C DE 484643 C DE484643 C DE 484643C DE B120017 D DEB120017 D DE B120017D DE B0120017 D DEB0120017 D DE B0120017D DE 484643 C DE484643 C DE 484643C
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steam
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steam supply
pressure
rotary drums
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DEB120017D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/024Arrangements for gas-sealing the drum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten` von Drehtrommeln gegen die Dampfzuführungsleitung Die Erfindung bezieht sich auf eine Garnitur für Drehlager in einer Dampfleitung. In den Zeichnungen ist ein Trockenzylinder dargegestellt mit einem Drehlager, welches durch eine Garnitur mit der Dampfleitung verbunden ist.
  • Bisher haben sich größere Schwierigkeiten herausgestellt, wenn versucht wurde, einen dampfdichten Stoß zwischen der Dampfgarnitur und dem drehenden Teil eines Trockenzylinders o. dgl. herzustellen, und diese Schwierigkeiten sind auf die Schwankungen im Dampfdruck zurückzuführen, auf die Verlängerungen und Zusammenziehungen der einzelnen Teile infolge Temperaturwechsels und auf die Verschiebung der einzelnen Teile mit Bezug auf den drehenden Teil, die durch die Verschiebungen der Dampfrohre infolge dieser verschiedenen Zustände hervorgerufen werden. Es ist versucht worden, Federn dazu zu benutzen, um einen dampfdichten Stoß zwischen den Teilen herzustellen. Dies hat sich ebenfalls als unzuverlässig erwiesen, da es unmöglich war, zwischen den einzelnen Teilen einen im wesentlichen gleichen Druck herzustellen. Die Folge davon waren entweder ein übermäßiger Druck auf die Lagerteile, welche schnell dadurch abgenutzt wurden, wenn der Dampfdruck niedrig war, oder aber ein undichter Stoß bei hohem Dampfdruck.
  • Die Erfindung schaltet diese und andere Unannehmlichkeiten dadurch aus, daß Mittel vorgesehen werden, um einen dampfdichten Druck mit geringer Reibung zu erzeugen, ohne Rücksicht auf die Schwankungen im Dampfdruck, Temperatur oder Ausrichtung der einzelnen Teile. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch eine Dampfgarnitur nach der Erfindung, und die Abb. 2, 3 und 4 sind Querschnitte nach 2-2, 3-3 bzw. 4-4 der. Abb. i.
  • Da der Einbau von Dampfgarnituren der verschiedensten Art in Trockenzylindern oder anderen drehbaren Trocknern bekannt ist, so ist in den Zeichnungen nur ein Lagerende eines Drehzylinders dargestellt und die Teile einer Dampfleitung, welche sich unmittelbar an die des Lager anschließen.
  • In der Abb. i liegt der hohle Lagerkopf 5 in einem Lager 6. Ein Hals 7 ist an das Ende des Lagerkopfs angebracht und hat eine Druckfläche 8, gegen welche ein Dichtungsring 9 durch den Dampfdruck, der auf die Garnitur ausgeübt wird, gedrückt wird. Die Dampfzuleitungumfaßt in der Darstellung den Dichtungsring 9, eine Ringplatte io, eine nachgiebige, in Axialrichtung ausdehnbare blasbalgähnliche Röhre ii, ein Gehäuse i2 und ein Dampfzuführrohr 13. Das nachgiebige Rohr ii ist an seinen Enden in geeigneter Weise an der Ringplatte io und dem Gehäuse i2 befestigt. Vorzugsweise geschieht dies durch die Klemmringe 14 und 15, die, wie in Abb.4 gezeigt wird, diametral gespalten sind und innere verjüngte Teile 16 haben, um mit diesen in die äußeren Ausbuchtungen an den Enden des blasbalgartigen Rohrs eingeführt zu werden und diese Enden an der Platte io und dem Gehäuse 12 unter Vermittlung der Bolzen 17 festzuklemmen. Der Dampfdruck innerhalb der Zuführungsleitung und im Zylinder übt einen Druck auf die Garnitur aus, welcher bestrebt ist, die Garnitur von dem Lager hinwegzudrücken und die aufeinander eingreifenden Flächen voneinander zu trennen. Diese Neigung wird dadurch ausgeschaltet, daß ein ortsfester Teil 2o und ein einstellbarer Anschlag, z. B. eine Schraube 21 zwischen diesem ortsfesten Teil und dem Gehäuse 12 vorgesehen ist, welche das letztere gegen Verschiebung nach außen hin sichert. Durch Einstellung der Schraube 2i ist es möglich, die Ausdehnung des blasbalgartigen Rohrs ii in der Richtung von dem Lager hinweg zu begrenzen. Dadurch wird Dampfdruck in der Leitung gegen die Platte io und die nach innen gerichteten Ausbuchtungen des nachgiebigen Rohrs i1 einen Druck ausüben, welcher die Platte io gegen den Packungsring 9 und infolgedessen den letzteren gegen die Druckfläche 8 des Halses 7 drückt. Die Teile sind so eingestellt, daß dieser Druck nicht zu groß wird, sondern nur groß genug ist, um einen dampfdichten Stoß bei geringer Leitung zu bilden.
  • Die Erfindung beabsichtigt, in der Dampfgarnitur einen nachgiebigen, in Achsrichtung ausdehnbaren und in Querrichtung wellenförmig ausgebildeten Teil zu verwenden, gleichgültig, ob nur der Dampfdruck dazu benutzt wird, um einen dampfdichten Stoß zu bilden, oder ob andere und zusätzliche Mittel für diesen Zweck benutzt werden. Das nachgiebige Rohr gleicht auch alle Verschiebungen der einzelnen Teile aus und nimmt auch infolge der Axialbewegung irgendwelche Abnutzung in den Lagerflächen auf.
  • Zum mindesten eine der Oberflächen des Packungsringes 9 ist flach ausgebildet und liegt senkrecht zu der Drehachse des Lagers. Dadurch werden geringe Verschiebungen der einzelnen Teile in senkrechter Richtung ausgeglichen und häufig infolge der Ausdehnung bzw. Zusammenziehung der Röhren 13 und ig auftreten.
  • Der Packungsring 9 ist vorzugsweise entweder gänzlich oder teilweise aus Kohle oder Graphit hergestellt.
  • Unter gewissen Bedingungen sammelt sich Wasser im Inneren der Garnitur an, und dies hat dann ein Durchsickern von Wasser zwischen den Stoßflächen zur Folge, und zwar gerade an jenen Flächen, welche mit dem Packungsring 9 in Berührung kommen. Wenn dies geschieht, so bildet sich eine dünne Schicht Wasser über die ganzen Stoßflächen an jeder Seite des Packungsringes; und wenn dann Dampf angelassen wird, so wird, da der Dampf nach allen Richtungen hin gleichmäßig wirkt und die Platte io durch ihre Abstützung gegen das nachgiebige Rohr ii nachgeben kann, diese Platte für einen Augenblick zurückgeschoben, so daß der Dampf austreten kann. Dieser Übelstand wird nach der Erfindung dadurch ausgeschaltet, daß die Druckfläche 8 des Lagerhalses und die Oberfläche der Platte io mit Aussparungen versehen ist, wie bei 22 in Abb. i, 2 und 3 angedeutet ist. Diese Aussparungen oder Vertiefungen lassen eine ringförmige Tragfläche 23 in der Mitte zurück und andere Tragflächen 2q., die sich zwischen den Aussparungen bis an die äußere Kante der Tragflächen erstrecken. Der Durchmesser A der Tragfläche 23 ist immer kleiner als der Außendurchmesser des nachgiebigen Rohrs. Auf diese Art kann das Durchsickern des Wassers über die Oberfläche 23 geschehen, so daß das Wasser dann in die Vertiefungen 22 eintritt, ohne daß der Stoß auseinandergeschoben wird, und Dampf abläßt. Der Druck gegen die Oberfläche A, ist nämlich immer kleiner als der Druck, der auf die Ausbuchtungen der Rohrs ii in der entgegengesetzten Richtung ausgeübt wird. Die zwischen den Aussparungen liegende Tragfläche 24 erlaubt die volle Ausnutzung der ganzen Weite des Dichtungsringes. Der Dichtungsring selbst wird durch eine Ringschulter 25 an dem drehenden Hals gegen Verschiebung gehalten. Öffnungen 26 führen von den Aussparungen fort und lassen auf diese Art das Kondenswasser austreten. Die Dampfgarnitur nach der Erfindung ist eine einfache und praktische und besonders gut zur Benutzung bei drehenden Trockenzylindern u, dgl., da dampfdichte Ströme erzeugt werden, die geringe Reibung haben; sie hat unter den verschiedensten Bedingungen, wie sie beim Gebrauch derartiger Vorrichtungen eintreten, eine lange Lebensdauer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abdichten von Drehtrommeln gegen die Dampfzuführungsleitung mittels Dichtungsflächen, die durch einen in der Längsrichtung nachgiebigen wellrohrartigen Teil der Dampfleitung aufeinandergepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der größte innere Durchmesser des Wellrohrs (ii) größer ist als der kleinste äußere Durchmesser (A) des Dichtungsringes (9).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (=2) der Dampfleitung in Längsrichtung einstellbar gelagert ist.
DEB120017D 1925-05-27 1925-05-27 Vorrichtung zum Abdichten von Drehtrommeln gegen die Dampfzufuehrungsleitung Expired DE484643C (de)

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